Im Erdreich versenkte Becken müssen mit einer ca. 15 cm starken Magerbetonschicht hinterfüllt werden. Ansonsten besteht die Gefahr das die Stahlwand durch das Erdreich eingedellt und sogar eingedrückt wird.
Magerbeton ist ein erdfeuchtes Kies - Zement Gemisch im Verhältnis 8 : 1. Die Kieskörnung wird mit 0 - 8 ausgewählt.
Um nicht zuviel Magerbeton zu verbrauchen (meißt ist die Baugrube ja größer), empfiehlt es sich eine einfache Schalung zu verwenden.
Die Beckenhinterfüllung wird wie folgt vorgenommen.
Das fertig aufgebaute Becken wird rundum mit Styroporplatten (Stärke 15 – 25 mm) zum Schutz der Stahlwandaußenseite verkleidet.
Nachdem mindestens 60 cm Wasser in das Becken eingelaufen sind, erfolgt die Hinterfüllung dann in mehreren Schichten (etwa 30 cm je Schicht). Die Hinterfüllung muss bei gewachsenem Böden etwa 15 cm stark sein. Bei nachdrückenden Böden empfehle ich eine Hinterfüllung von ca. 25 cm.
Beim Hinterfüllen muss der Wasserspiegel immer ca. 30 cm höher stehen als die Magerbetonhinterfüllung. Das Einbringen der zweiten bzw. weiteren Schichten soll erst nach Abbinden der vorherigen Schicht erfolgen.
Es ist darauf zu achten dass die Beckenwand durch den Druck des Betons nicht verformt wird. Also den Magerbeton nicht stampfen, nicht rütteln und nicht mit der Schubkarre in die Grube schütten!
Die erforderliche Magerbetonmenge lässt sich mit folgendem Tool berechnen:
Magerbetonrechner_V1_2.zip
Die Eingabe unbedingt so durchführen wie in der folgenden Abbildung ...



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