Etwas zum Thema Einbau Einlaufdüse ...
Einlaufdüsen werden so im Becken montiert das durch das einströmemde Wasser die Wasseroberfläche in Bewegung gesetzt wird. Bei Ovalen-, Runden- und Langformbecken idealerweise in eine kreisförmige Bewegung. Dadurch wird der auf dem Wasser schwimmende Schmutz zum Oberflächenskimmer transportiert und dort abgesaugt. Weitere Informationen dazu unter Einlaufdüse "richtig" einstellen.
Viele Stahlwandbecken sind bereits für den Einbau der Einlaufdüsen vorbereitet und verfügen über eine vorperforierte Öffnung welche nur noch ausgebrochen werden muss. Diese ist dann zu entgraten und mit Zinkspray vor Korrosion zu schützen.
Für die meißten Beckengrößen lang eine Einlaufdüse zu. In größeren Achtformbecken würde ich immer zu zwei Einlaufdüsen raten. Zusätzliche Öffnungen im Stahlmantel lassen sich am einfachsten und saubersten mit einem Blechlocher / Schraublochstanze einbringen.
Wie bei allen Einbauteilen ist es wichtig den Wasserspiegel bis kurz unter die Öffnung ansteigen zu lassen und erst dann die Innenhülle auszuschneiden.
Bei der Einlaufdüse Olympic handelt es sich um eine sogenannte Durchsteckdüse. Diese wird durch die Innenhülle gesteckt und von außen mit einer Verschraubung befestigt.
Die Astral Einlaufdüse Multiflow ist eine Hinterbaudüse. Diese bietet den Vorteil das später einmal die Innenhülle des Beckens gewechselt werden kann. Das ohne die Einlaufdüse komplett zu demontieren. Ein großer Vorteil bei Becken mit Beton oder Steinumrandung.
Weiterhin ist es bei dieser Einlaufdüse möglich die Öffnung der Kugel (D=14mm) mit Hilfe eines Stempels auf 20 oder 25 mm zu vergrößern und damit die Durchflussmenge zu erhöhen.
Es ergeben sich folgende Durchflussmengen: D 14 mm = 3m³/h, D 20 mm = 5m³/h, D 25 mm = 7m³/h.
Die Montage der Einlaufdüse Olympic erfolgt nach folgendem Schema (Lage der Dichtungen):
So sieht es fertig eingebaut aus:
Die Montage der Einlaufdüse Multiflow erfolgt nach folgendem Schema (Lage der Dichtungen):
Hier eine Abbildung ohne Blende und ohne eingebauter Kugel:
und im kompletten Einbauzustand:
Auch noch ein kleines Beispiel für ein Langformbecken mit 2 Düsen:
Ganz wichtig ist hier die richtige Verrohrung. Um an beiden Einlaufdüsen gleiche Druckverhältnisse zu erreichen müssen diese nach dem Tichelmannprinzip verrohrt werde. Dieses Prinzip besagt, das die Rohrleitungen gleich lang sein müssen - so wie auf dem Bild.
Also nicht einfach mit der Zuleitung auf die erste Düse und dann mit einem T-Stück weiter ... 
Viele Bilder dieses Beitrages sind von Blochis und Slims Poolbau. Toll das sie diese Bilder gemacht haben.
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