Unterwasserscheinwerfer bringen ein angenehmes Flair in das Becken.
Bei den im Heimbereich errichteten Becken ist dazu meißt ein Scheinwerfer a' 300 Watt ausreichend.
Oft werden wir deshalb nach der richtigen Montage der Unterwasserscheinwerfer gefragt...
Was ist zu beachten? Der Einbauort sollte so ausgewählt werden, das man hinterher nicht geblendet wird. Also nicht unbedingt in Richtung Terrasse oder Sitzecken einbauen ...
Hinsichtlich der Einbauhöhe erfolgt der Einbau bei etwa 50 - 70 cm unterhalb der Wasseroberfläche. Bei Stahlwandbecken mit 1,2 oder 1,5 m Beckentiefe also etwa in der Mitte.
Nachdem der Einbauort ermittelt ist, werden die für den Einbautopf benötigte Öffnung und die Löcher für die Befestigungsschrauben auf die Stahlwand angezeichnet. Bei manchen Unterwasserscheinwerfern wird dazu eine Bohrschablone mitgeliefert. Ist das nicht der Fall leisten die Dichtungen gute Hilfe.
Die Öffnung wird am besten mit einer Stichsäge in die Stahlwand geschnitten. Damit diese nicht so stark vibriert, ist es gut wenn von außen jemand mit einem Holzbrett gegenhält.
Hier ist das Loch in die Stahlwand geschnitten - nur die Bohrungen für die Befestigung fehlen noch.
Die Bohrungen für die Befestigung sind in der Stahlwand eingebracht, Öffnung und Bohrungen wurden entgratet und mit Zinkspray gegen Korrosion geschützt. Die U-förmige Dichtung (Lippendichtung) wurde in die Stahlwand eingesetzt.
So sieht es jetzt von innen und außen aus nachdem der Scheinwerfertopf montiert wurde. Dieser kann mit 2 Schrauben fixiert werden.
Es gibt auch Unterwasserscheinwerfer bei denen zwei Flachdichtungen (Klebedichtungen) mitgeliefert werden. Diese werden dann von außen auf die Stahlwand und von innen auf die Innenhülle aufgeklebt. Je nach Hersteller des Unterwasserscheinwerfers sind auch Abweichungen in der Reihenfolge und Anzahl der Dichtungen möglich.
Jetzt geht es an das Einhängen der Innenhülle. Ist das erledigt darf das Wasser bis etwa 5 cm unter den Unterwasserscheinwerfer ansteigen.
Jetzt wird innen der Befestigungsflansch aufgesetzt und verschraubt. Die Bohrungen lasssen sich leicht mit einem Nagel ertasten und durchstechen. Die Verschraubung muss gleichmäßig und über Kreuz erfolgen. Nach 24 Stunden sind die Schrauben noch einmal nachzuziehen.
Mit einem Teppichmesser wird danach die Folie ausgeschnitten.
Jetzt geht es an das elektrische ... Der Scheinwerfer muss über ein genügend langes Anschlusskabel (hitzebeständiges Silikonkabel) verfügen.
Je nach Beckentiefe werden 1 - 1,5 m aufgerollt und im Scheinwerfertopf untergebracht.
So kann der Scheinwerfereinsatz später zum Lampenwechsel über den Wasserspiegel gebracht bzw. für die Überwinterung auf den Poolboden abgelegt werden.
Im Scheinwerfertopf befindet sich die Kabeldurchführung um das Kabel nach außen zu führen. Diese ist sauber zu montieren und gut festzuziehen, da diese die Kabelabdichtung übernimmt.
Nun kann der Scheinwerfereinsatz eingesetzt werden und das Wasser weiter in das Becken laufen. Eine Kontrolle ob alles dicht ist, sollte selbstverständlich sein.
Eine Kontrolle ob der Unterwasserscheinwerfer funktioniert, darf erst dann erfolgen wenn er sich voll unter Wasser befindet. Dieses übernimmt die Kühlfunktion!
Je nach Entfernung zum Trafo des Unterwasserscheinwerfers müssen entsprechend starke Kabel verlegt werden. Bis zu einer Entfernung von 5 m genügt ein Kabelquerschnit von 4 mm². Darüber hinaus sind 6 mm² zu wählen. Dazu wird der Kabeltyp HO7RN-F 2 x 4 mm² bzw. HO7RN-F 2 x 6 mm² verwendet.
Für die genaue Einstellung der Betriebsspannung der Lampe (12 Volt) wird ein Messgerät benötigt. Die Trafos der Unterwasserscheinwerfer liefern verschiedene Spannungen 12 Volt, 13 Volt und 14 Volt. Je nach Leitungslänge und Querschnitt wird nun der richtige Anschluss ausgewählt.
Die Lebensdauer der Leuchtmittel (Birne) beträgt ca. 600 - 1000 Betriebsstunden. Um diese zu erreichen darf die Betriebsspannung nicht größer als 12 V sein.
Da es sich um Elektroarbeiten im 230 V Bereich handelt, unbedingt einen Elektriker damit beauftragen.
Es gibt jetzt auch schon Unterwasserscheinwerfer mit LED's (Leuchtdioden). Diese halten 100000 Stunden, benötigen weniger Energie und setzen weniger Hitze frei.
Alte Scheinwerfereinsätze (der konventionelle PAR-56) lassen sich einfach durch einen LumiPlus LED-PAR-56 ersetzt werden. Der Transformator und das Kabel müssen nicht gewechselt werden. Allerdings hat das ferzeit noch seinen Preis.
Diese Anleitung beschreibt die "Allgemeine Montage". Je nach Hersteller sind Abweichungen möglich. Deshalb unbedingt in die Montageanleitung schauen.
Noch etwas grundlegendes ... Runde Becken lassen sich einfach leichter ausleuchten als ovale Becken.
Etwas schwieriger ist das Achtformbecken. Dort sind meißt 2 Scheinwerfer zu empfehlen.
Eine sehr gute Ausleuchtung bei Rechteck-, Oval-, Langformbecken erreicht man, wenn die Scheinwerfer an den Längsseiten gegenüberliegend und versetzt installiert werden.
Vereinfacht gezeichnet so ...
Gut wenn dann bei der Planung noch der Austrittswinkel der UWS bekannt ist.
Jetzt sollte mann nur noch darauf achten das die Scheinerfer nicht blenden. Dem beugt eine Einbautiefe von etwa 60 cm vor.



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