Hallo zusammen,
hier im Forum wurde ja bereits ausführlich über das Thema Bodenplatte diskutiert. Trotzdem möchte ich gerne noch einmal eine Diskussion anstoßen, da ich gestern ein ausführliches Gespräch mit einem Maurermeister hatte. WICHTIG, das ganze bezieht sich auf den Bau eines Rundpools!
Ich habe dem betreffenden Menschen von meinem Bauvorhaben erzählt und er teilte mir recht energisch mit, dass ein Betonfundament aus den folgenden Gründen Unsinn wäre:
1. wenn der Boden dem Druck nicht standhält, nützt die Bodenplatte auch nichts, da eine Bodenplatte, die solche Schwächen abfängt viel größer sein müsste
2. auf den Boden wird durch das Gewicht der Bodenplatte noch zusätzlicher Druck ausgeübt
3. die Druckverteilung ist bei einer Betonbodenplatte ungünstig (hat er mir genau erklärt, die Details kriege ich aber nicht mehr zusammen)
Alternativ hat er mir folgenden Vorschlag unterbreitet:
- einen Bodenflies in das Loch einbringen, darüber 20cm verdichteten Schotter. Der Flies soll dafür sein, dass es angeblich unglaublich wichtig ist, dass sich der Boden bei Feuchtigkeit nicht mit dem Schotter vermischt.
- darüber einer Baufolie
- statt bewehrtem Beton 5-10cm Estrich-Beton mit Estrichmatte einbringen und glatt ziehen
Mich würde mal Eure Meinung dazu interessieren, besonders, wenn ein Maurer oder Betonbauer dabei ist. Zur Info, wir haben einen sehr festen Lehmuntergrund.
Für mich und andere ist das sicherlich sehr interessant, da durch die vorgeschlagene Vorgehensweise ne Menge Kosten gespart werden können. Eine Estrichmatte ist im Vergleich zu Baustahl deutlich günstiger und auch Estrichbeton soll günstiger sein als "normaler" Beton und zudem leichter zu verarbeiten sein.
Ich bin sehr gespannt auf Eure Beiträge!
Martin



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