...heute nicht mehr
Als ich gestern morgen aus dem Fenster geschaut habe, stand er noch in seiner ganzen Pracht:
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heute morgen aber bot sich mir dieses Bild:
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Ich dachte mir, alle dokumentieren hier immer so toll ihren Poolaufbau - da wollte ich einfach mal unseren Poolabbau dokumentieren
Gut, mag für den ein oder anderen jetzt vielleicht nicht wirklich interessant klingen aber - wir haben den Pool wirklich abgebaut und nicht abgerissen, da er erst fünf Jahre alt und zum wegschmeissen viel zu schade ist. Er bekommt er einen neuen Besitzer und musste somit natürlich vorsichtig abgebaut werden.
Er macht Platz für einen neuen, größeren Pool der spätestens im Frühjahr 2011 gebaut wird. Die Vorbereitungen dafür beginnen aber bereits jetzt.
Den Poolabbau hier zu dokumentieren hielt ich aber auch deshalb für sinnvoll, da wir beim Poolbau vor fünf Jahren sehr viele Fehler gemacht haben - die uns bestimmt nicht noch mal passieren - und hoffentlich jedem, der dies liest auch nicht mehr
Ok, ich fange einfach mal an - nehmt Euch einen Kaffee oder ein Bier und lehnt Euch zurück - wird eine längere Sache
Wir hatten also ein Achtformbecken mit den Maßen 6,50 x 4,20 x 1,20, welches ca. 80 cm in die Erde eingelassen war. Ohne Bodenplatte und in den ersten zwei Jahren sogar komplett ohne Magerbetonhinterfüllung - vor drei Jahren haben wir aber dann zumindest einen Ringanker aus Magerbeton gegossen.
Wegen der fehlenden Bodenplatte "sackte" der Pool von Jahr zu Jahr mehr an einer Seite ab - gestern vor dem Abbau habe ich einen Höhenunterschied von 5 cm (!) gemessen. Von der "Kraterlandschaft" auf dem Poolboden mal ganz abgesehen.
So kam also, was kommen musste: Wir machten uns mit dem Gedanken vertraut, den Pool im kommenden Frühjahr ausbauen zu müssen, eine Bodenplatte zu gießen und den Pool dann wieder aufzubauen.
Im Sommer aber als während der Fussball-WM mal wieder viele Bekannte zu Besuch und auch gleichzeitig im Pool waren http://www.poolpowershop-forum.de/st...ormbecken.html
beschlossen wir: Wir bauen einen größeren Pool.
Somit nahm also das Schicksal unseres Achtformbecken seinen Lauf....
Freitagmittag kam mein Mann von der Arbeit nach Hause und meinte für mich völlig spontan: "Morgen wird der Pool abgebaut -bald kommt der Bagger für den Aushub des größeren Lochs - bis dahin muss der Pool weg sein". Na toll, dachte ich, ich hatte die ganze Woche mit Grippe gelegen und wirklich gut ging es mir immer noch nicht. Also habe ich erstmal von oben nur zugesehen, wie er sich langsam aber sicher am Pool zu schaffen machte:
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Um den herausragenden Teil des Pools - hatten wir Pflanzkübel gebaut - auf dem Ringanker - also zwischen Pflanzkübel und Pool lag eine Kiesschicht. Diese kam als erstes weg, danach folgten die ersten Pflanzkübel. Die Pflanzkübel übrigens würde ich auch nicht mehr um einen Pool herum bauen. Es sah zwar immer toll aus - aber es bargen sich schon einige Gefahren darin. Solche Pflanzkübel sind nämlich sehr scharfkantig und ich bin froh, daß sich in der ganzen Zeit niemand (vor allem kein Kind!) ernsthaft verletzt hat.
Am Samstag dann drehte unser "Robby" ein letztes Mal in diesem Pool seine Runden, um die Folie schön sauber zu machen - es hatte sich in den letzten Wochen doch einiges an Dreck und Laub im Pool gesammelt, da ich - wegen des schlechten Wetters und in dem Wissen, daß der Pool eh nicht mehr eingewintert wird, mich nicht mehr um die Reinung gekümmert habe. Robby hat seine Arbeit aber wirklich gut gemacht so daß wir dem neuen Besitzer des Pools eine wirklich saubere Poolfolie übergeben können
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Nachdem Robby seine Arbeit erledigt hatte, begannen wir, daß Wasser abzulassen. Dies geschah zunächst über die Rückspülfunktion der Filteranlage - denn diese behalten wir auch beim neuen Pool und somit wird sie eingewintert.
Als das Wasser die Skimmerunterkante erreicht hatte, machten wir mit einer Tauchpumpe weiter.
Während das Wasser ausgepumpt wurde, bauten wir die Blenden der Einlaufdüsen und des Skimmers ab
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Und da bestätigte sich dann auch, was ich bereits im Frühjahr befürchtet hatte:
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ROST!!!
Nun, das kommt davon, wenn man die gesägten Löcher für die Einbauteile nicht - oder wie wir vor fünf Jahren - nicht gründlich genug mit Zinkspray behandelt!
Zum Glück - soviel kann ich jetzt schon mal sagen - war es nicht so viel Rost, wie es auf den ersten Blick scheint
Jetzt hieß es warten! Warten bis das Wasser aus dem Pool war.
Und Bangen. Denn gebangt haben wir ganz schön. Ohne die Magerbetonhinterfüllung wuchs die Gefahr, daß der Erddruck unterhalb des Ringankers zu groß und die Stahlwand eingedrückt wird, mit jedem Zentimeter weniger Wasser.
Hier sind wir bereits in der "kritischen" Zone - also der Wasserstand war bereits ein ganzes Stück unter dem Ringanker.
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Wenn man genau hinsieht, kann man auf diesem Bild auch gut den Höhenunterschied am Wasserstand erkennen. Wie gesagt, auf dem Stück waren es von hinten nach vorne ganze 5 cm.
Nun, durch diesen Höhenunterschied musste das Restwasser natürlich auch irgendwann Richtung Tauchpumpe geschoben werden - dafür stieg ich dann trotz Grippe ein letztes Mal in "meinen" Pool
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Als das Wasser komplett aus dem Pool war, hieß es schnell arbeiten - denn die Gefahr, daß der Erddruck die Stahlwand eindrückt, wurde immer größer, je länger der Pool ohne Wasser stand.
Wir haben schnell die Folie ausgehangen und aus dem Pool befördert
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Jetzt sahen wir auch gut einen weiteren Fehler, den wir beim Bau gemacht hatten (den Fehler haben wir durch die Folie natürlich immer gesehen - aber jetzt, da die Folie raus war, noch besser):
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Das Poolvlies wurde zwar damals Stoß an Stoß gelegt aber nicht verklebt. Das dort eine Rille entsteht, die wir immer sehen und in der sich immer der Dreck sammelt, war mehr als logisch (heute ist uns das logisch, beim Poolbau damals leider nicht)
Jetzt wurde die Stahlwand vorsichtig aber zügig abgebaut
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Hier sieht man schön, wie man es nicht machen sollte - keine Magerbetonhinterfüllung nur ziemlich lehmigem Boden und oben 40 cm nachträglich eingebrachter Ringanker aus Magerbeton.
Das Rötliche an der Stahlwand ist übrigens kein Rost sondern einfach nur Lehmboden. Das Zinkspray an dieser Stelle hatte wir ein Jahr nach dem Bau des Pools an die Wand angebracht, da wir im ersten Jahr lediglich Pflastersteine um den Pool liegen hatten. Diese scheuerten aber an der Stahlwand und verkratzten diese. Damit kein Rost entstand, kam das Zinkspray drauf. Wenigstens das haben wir damals wohl richtig gemacht
Nun trieb ich unsere Helfer aber zur Eile, damit sie schnell die Stahlwand ausbauten, denn ich war mir sicher, daß der Lehmboden nicht mehr lange brauchte, bis er rutschte.
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Wie bin ich froh, daß ich die Jungs angetrieben habe. Die Stahlwand war noch nicht ganz aus dem Pool raus, da geschah dies
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eine Minute später dies
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und dann das
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und das
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auf dem oberen Bild sieht man übrigens noch einen großen Fehler, den wir begangen haben: Die blauen Schwimmschläuche waren unsere Leitungen, die wir in die Erde rund um den Pool eingegraben hatten! Ich betrachte es fast als ein Wunder, daß wir in den letzten fünf Jahren dort keine Lecks bekommen haben!!
Innerhalb von fünf Minuten war dann alles eingestürzt
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Wäre die Stahlwand noch in dem Loch gewesen, wäre sie jetzt wahrscheinlich hinüber.
Wir hatten zwar Glück - es hat gehalten, bis wir den Pool komplett abgebaut und sicher aus dem Loch bringen konnten - aber es hätte auch ganz anders ausgehen können.
Tja und nun ist er weg - unser Pool. Ein bisschen traurig bin ich ja schon, denn er hat uns Jahr für Jahr viel Freude bereitet.
Dafür freuen wir uns jetzt aber auf den neuen Pool. Der Bagger kommt - wie gesagt in 14 Tagen und dann wird es auch von mir einen Baubericht geben - denn der neue Pool wird selbstverständlich fachgerecht mit Bodenplatte, Stützmauern und Magerbetonhinterfüllung gebaut
Die Bodenplatte wird noch in diesem Jahr gegossen - ob wir den Pool noch in diesem Jahr aufbauen wissen wir nicht - es kommt auf das Wetter an. Geplant ist der Bau des Pools aber erst für das kommende Frühjahr. Mal sehen.... ich werde auf jeden Fall berichten
Bis dahin
Tanya



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. Von der "Kraterlandschaft" auf dem Poolboden mal ganz abgesehen.
)

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schön das was neues kommt und aus den gemachten Fehlern können wir alle lernen.








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