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Thema: Korrosionsschutz Stahlwandpool mittels Anode

  1. #21
    Platin Mitglied Avatar von mickie1111
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    Standard AW: Korrosionsschutz Stahlwandpool mittels Anode

    Zitat Zitat von redbaron Beitrag anzeigen
    Tja, bin auch mal gespannt auf die Antworten Bin ja da auch kein Experte.
    Und eine Frage habe ich auch noch:
    Kann man, um wie Michael beschrieb, die Wand auch von aussen zu schützen nicht auch eine solche Stabanode verwenden??
    Ich frage, weil diese mit um die 12€ erheblich günstiger sind als die Magnesiumblöcke, die um die 30€ kosten.
    Und es wird ja ein Verschleissteil sein....
    Hallo Frank,
    ja Du kannst auch eine (oder mehrere) Magnesiumstabanode(n) einsetzen. Je mehr desto geringer der Materialabtrag pro Einzelelektrode.

    LG
    Michael
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  2. #22
    Platin Mitglied Avatar von mickie1111
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    Standard AW: Korrosionsschutz Stahlwandpool mittels Anode

    Zitat Zitat von harri-m Beitrag anzeigen

    Interessant ist auch das Thema die Stahlwand von außen zu schützen, mit der gleichen Methode.
    Und wenn gleichzeitig, stören sich hierbei die beiden Anoden nicht gegenseitig? Wie kann man das dann sicherstellen?
    Hallo Harri,
    normalerweise sollten sich zwei Opferanoden (eine im Wasser, die andere in der Erde) nicht gegenseitig stören.
    Ob das Prinzip richtig ist, würde sich zeigen, wenn man den Stromfluss von der Stahlwand zu den Anoden misst. Die Anoden sollten dann der Minuspol sein.

    Alles, was ich hier zum Thema Stahlwand geschrieben habe, basiert auf grundsätzlichen Überlegungen. Persönliche Erfahrung habe ich damit nicht (da ich kein Stahlwandpool besitze). Falls ich künftig eines bauen sollte, würde ich aber so vorgehen.

    LG
    Michael
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  3. #23
    Diamant Mitglied Avatar von redbaron
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    Standard AW: Korrosionsschutz Stahlwandpool mittels Anode

    Nachdem nun alle Teile hier sind, hab ich mal angefangen.
    Das weiße PVC Rohr passend gesägt und gelocht, und den Deckel aufgeklebt.
    Die zweite Anode für´s Erdreich ist auch schon hier, jetzt muss ich nur noch die Kabel anschließen, dann wandert das ganze schon mal in den Pool bzw. in die Erde.
    Zunächst werde ich dann das Rohr mittels Schnur in den Pool hängen, erst wenn die Leiter im Frühjahr wieder drin ist, findet es seinen endgültigen Platz.

    DSCI0208.jpg

    DSCI0209.jpg

  4. #24
    Platin Mitglied Avatar von mickie1111
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    Standard AW: Korrosionsschutz Stahlwandpool mittels Anode

    Hallo Frank,
    das sieht sehr gut aus.
    Bin gespannt, Von Deinen Erfahrungen damit zu lesen.
    Interessant wäre auch, die Potentialdifferenz bzw. den Korrosionsstrom zu Anfang zu messen und dann später in regelmäßigen zeitlichen Abständen.


    LG
    Michael
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  5. #25
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    Standard AW: Korrosionsschutz Stahlwandpool mittels Anode

    Heute war es endlich mal trocken, da konnte ich starten.


    Die Anode ist im Pool, Kabel ist angeschlossen an die Erdungsanschlüsse der (nicht montierten) Leiter.
    Ist noch etwas provisorisch, da ja auch die Umrandung noch fehlt.
    Die andere Anode habe ich eingeschlämmt und verdrahtet.
    Gemessen habe ich auch und zwar zwischen der Poolanode und dem Erdungsanschluss, und zwischen der anderen Anode und der Erdung.
    Die Anoden sind auf jeden Fall immer minus und es liegen etwa 500mV an.
    Direkt zur Stahlwand kann ich nicht messen, da der Erdungspunkt nicht trennbar ist.
    Hier die Bilder:
    Die Poolanode hängt fürs erste am zugentlasteten Kabel

    DSCI0213.jpg

    Sie ist natürlich komplett unter Wasser, auch wenn das Bild etwas täuscht:

    DSCI0214.jpg

    Gemessen:

    DSCI0215.jpg

    Erdanode, die Position habe ich ausgemessen und notiert, damit ich sie auch wiederfinde:

    DSCI0216.jpg

    Fertig:

    DSCI0217.jpg
    Geändert von Antonius (30.12.2011 um 17:37 Uhr)

  6. #26
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    Standard AW: Korrosionsschutz Stahlwandpool mittels Anode

    Hallo Frank,
    wichtig ist, wie Du schreibst, dass die Mg-Anoden immer der Minuspol sind. Die Potentialdifferenz von etwa 500mV klingt auch OK. Die Tatsache, dass Du diese messen kannst bedeutet, dass die Stahlwand Kontakt zum Poolwasser hat, also korrosiven Angriffen ausgesetzt sein könnte. Gut hier eine Opferanode zu installieren.
    Lass uns Deine weiteren ERfahrungen lesen.

    LG
    Michael
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  7. #27
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    Standard AW: Korrosionsschutz Stahlwandpool mittels Anode

    Hallo Frank,
    noch eine Anmerkung.
    Erdverlegte Opferanoden sind häufig recht tief im Erdreich verlegt. Deine Anode ist relativ nahe an der Erdoberfläche. Das ist nicht grundsätzlich schlechter, Du musst nur zusehen, dass das Erdreich um die Anode nicht austrocknet, denn dann wäre kein "Elektrolyt" mehr vorhanden und der Stromkreis unterbrochen. Das zeigt sich aber durch die Messung des Stroms. Wenn Du plötzlich nichts messen kannst, müsstest Du das Erdreich um die Anode wieder durchfeuchten. Sinngemäß auch den Erdbereich um das Pool. In der Badesaison wahrscheinlich ohnehin kein Problem, da immer wieder Wasser überschwappt. Außerdem regnet es im Sommer so wie so häufig.
    Apropos Strommessung. Hast Du versucht, den Strom zwischen den Elektroden zu messen? Aus Deinem Post habe ich entnommen, dass Du bloß die Spannung gemessen hast.
    Wenn sich Deine Korrosionsschutzanlage "eingependelt" hat, sollten Spannung und vorallem der Strom über die Zeit einigermaßen konstant sein. Unerwartete Schwankungen geben daher Anlass zur Kontrolle, bedingt durch z.B. Materialabtrag an der Opferanode, schlecht leitfähige Oxidschicht auf der Magnesiumoberfläche,.... oder einfach zu geringe Leitfähigkeit des Erdreichs.
    Die regelmäßige Strommessung ist also hilfreich.

    Bin gespannt, wie es bei Dir weitergeht.

    Angenehmen Jahreswechsel & LG
    Michael
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  8. #28
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    Standard AW: Korrosionsschutz Stahlwandpool mittels Anode

    Ja, Strom habe ich nicht gemessen, mein Messgerät ist da wohl nicht empfindlich genug.
    Mal sehen, ob ich mir so was besorgen kann.
    Das mit der anliegenden Spannung momentan kann natürlich auch durch die Nässe rund um den Pool zusammenhängen, da ja jetzt alles völlig nass ist, und somit die Stahlwand auch von aussen her elektrisch mit der Innenanode verbunden sein kann.
    Aber das messe ich nochmal, wenn es wieder Richtung Frühjahr geht.
    Die Außenanode beginnt etwa 15cm unter der Oberfläche, und ist 50cm lang.

    Was ich noch vergessen habe zu erwähnen:
    Bei der Innenanode habe ich das aus dem weißen Rohr herausschauende, verzinkte Gewinde mit einer Edelstahl-Hutmutter abgedeckt, und bei der Anode außen habe ich das Gewinde mit Unterbodenschutz versiegelt, nicht, dass mit da das Kabel abgammelt
    Deshalb sieht das da so "knödelig" aus....

  9. #29
    Diamant Mitglied Avatar von redbaron
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    Standard AW: Korrosionsschutz Stahlwandpool mittels Anode

    Heute war es dann soweit, die Anode kam an ihren endgültigen Platz.
    Die Anode bekommt nun ihren Anschluss nun an der geerdeten Leiter.

    DSCI0238.jpg

    DSCI0239.jpg

    Vorher habe ich das Rohr, was ja den Winter über im Pool hing, ausgespült, da war einiges an Anodenmaterial drin, so was hier :

    DSCI0236.jpg

    Das Kabel von der Anode zur Erde / Leiter ist aus Kupfer, das sah nicht gut aus, völlig schwarz...
    Aber nicht da, wo es an der Leiter fest war, nur der Rest des Kabels.

    DSCI0237.jpg

    Ich habe das erst mal gereinigt, aber da gibt es sicherlich noch besseres Kabel, dass ich verwenden kann, oder?

  10. #30
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    Hi Frank,
    bin schon auf deine Erfahrungen gespannt. Eines ist jetzt schon klar. Du hast das Ganze sehr ästhetisch gelöst.
    Wir lesen voneinander.

    Schönen Sonntag.

    LG
    Michael
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