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Liebe Grüße aus Graz
Michael
"Das Leben kam einst aus dem Wasser, daher gehen wir immer wieder gerne hinein..."
Hallo Harri,
normalerweise sollten sich zwei Opferanoden (eine im Wasser, die andere in der Erde) nicht gegenseitig stören.
Ob das Prinzip richtig ist, würde sich zeigen, wenn man den Stromfluss von der Stahlwand zu den Anoden misst. Die Anoden sollten dann der Minuspol sein.
Alles, was ich hier zum Thema Stahlwand geschrieben habe, basiert auf grundsätzlichen Überlegungen. Persönliche Erfahrung habe ich damit nicht (da ich kein Stahlwandpool besitze). Falls ich künftig eines bauen sollte, würde ich aber so vorgehen.
LG
Michael
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Michael
"Das Leben kam einst aus dem Wasser, daher gehen wir immer wieder gerne hinein..."
Nachdem nun alle Teile hier sind, hab ich mal angefangen.
Das weiße PVC Rohr passend gesägt und gelocht, und den Deckel aufgeklebt.
Die zweite Anode für´s Erdreich ist auch schon hier, jetzt muss ich nur noch die Kabel anschließen, dann wandert das ganze schon mal in den Pool bzw. in die Erde.
Zunächst werde ich dann das Rohr mittels Schnur in den Pool hängen, erst wenn die Leiter im Frühjahr wieder drin ist, findet es seinen endgültigen Platz.
DSCI0208.jpg
DSCI0209.jpg
Hallo Frank,
das sieht sehr gut aus.
Bin gespannt, Von Deinen Erfahrungen damit zu lesen.
Interessant wäre auch, die Potentialdifferenz bzw. den Korrosionsstrom zu Anfang zu messen und dann später in regelmäßigen zeitlichen Abständen.
LG
Michael
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Michael
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Heute war es endlich mal trocken, da konnte ich starten.
Die Anode ist im Pool, Kabel ist angeschlossen an die Erdungsanschlüsse der (nicht montierten) Leiter.
Ist noch etwas provisorisch, da ja auch die Umrandung noch fehlt.
Die andere Anode habe ich eingeschlämmt und verdrahtet.
Gemessen habe ich auch und zwar zwischen der Poolanode und dem Erdungsanschluss, und zwischen der anderen Anode und der Erdung.
Die Anoden sind auf jeden Fall immer minus und es liegen etwa 500mV an.
Direkt zur Stahlwand kann ich nicht messen, da der Erdungspunkt nicht trennbar ist.
Hier die Bilder:
Die Poolanode hängt fürs erste am zugentlasteten Kabel
DSCI0213.jpg
Sie ist natürlich komplett unter Wasser, auch wenn das Bild etwas täuscht:
DSCI0214.jpg
Gemessen:
DSCI0215.jpg
Erdanode, die Position habe ich ausgemessen und notiert, damit ich sie auch wiederfinde:
DSCI0216.jpg
Fertig:
DSCI0217.jpg
Geändert von Antonius (30.12.2011 um 17:37 Uhr)
Hallo Frank,
wichtig ist, wie Du schreibst, dass die Mg-Anoden immer der Minuspol sind. Die Potentialdifferenz von etwa 500mV klingt auch OK. Die Tatsache, dass Du diese messen kannst bedeutet, dass die Stahlwand Kontakt zum Poolwasser hat, also korrosiven Angriffen ausgesetzt sein könnte. Gut hier eine Opferanode zu installieren.
Lass uns Deine weiteren ERfahrungen lesen.
LG
Michael![]()
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Michael
"Das Leben kam einst aus dem Wasser, daher gehen wir immer wieder gerne hinein..."
Hallo Frank,
noch eine Anmerkung.
Erdverlegte Opferanoden sind häufig recht tief im Erdreich verlegt. Deine Anode ist relativ nahe an der Erdoberfläche. Das ist nicht grundsätzlich schlechter, Du musst nur zusehen, dass das Erdreich um die Anode nicht austrocknet, denn dann wäre kein "Elektrolyt" mehr vorhanden und der Stromkreis unterbrochen. Das zeigt sich aber durch die Messung des Stroms. Wenn Du plötzlich nichts messen kannst, müsstest Du das Erdreich um die Anode wieder durchfeuchten. Sinngemäß auch den Erdbereich um das Pool. In der Badesaison wahrscheinlich ohnehin kein Problem, da immer wieder Wasser überschwappt. Außerdem regnet es im Sommer so wie so häufig.
Apropos Strommessung. Hast Du versucht, den Strom zwischen den Elektroden zu messen? Aus Deinem Post habe ich entnommen, dass Du bloß die Spannung gemessen hast.
Wenn sich Deine Korrosionsschutzanlage "eingependelt" hat, sollten Spannung und vorallem der Strom über die Zeit einigermaßen konstant sein. Unerwartete Schwankungen geben daher Anlass zur Kontrolle, bedingt durch z.B. Materialabtrag an der Opferanode, schlecht leitfähige Oxidschicht auf der Magnesiumoberfläche,.... oder einfach zu geringe Leitfähigkeit des Erdreichs.
Die regelmäßige Strommessung ist also hilfreich.
Bin gespannt, wie es bei Dir weitergeht.
Angenehmen Jahreswechsel & LG
Michael
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Michael
"Das Leben kam einst aus dem Wasser, daher gehen wir immer wieder gerne hinein..."
Ja, Strom habe ich nicht gemessen, mein Messgerät ist da wohl nicht empfindlich genug.
Mal sehen, ob ich mir so was besorgen kann.
Das mit der anliegenden Spannung momentan kann natürlich auch durch die Nässe rund um den Pool zusammenhängen, da ja jetzt alles völlig nass ist, und somit die Stahlwand auch von aussen her elektrisch mit der Innenanode verbunden sein kann.
Aber das messe ich nochmal, wenn es wieder Richtung Frühjahr geht.
Die Außenanode beginnt etwa 15cm unter der Oberfläche, und ist 50cm lang.
Was ich noch vergessen habe zu erwähnen:
Bei der Innenanode habe ich das aus dem weißen Rohr herausschauende, verzinkte Gewinde mit einer Edelstahl-Hutmutter abgedeckt, und bei der Anode außen habe ich das Gewinde mit Unterbodenschutz versiegelt, nicht, dass mit da das Kabel abgammelt![]()
Deshalb sieht das da so "knödelig" aus....
Heute war es dann soweit, die Anode kam an ihren endgültigen Platz.
Die Anode bekommt nun ihren Anschluss nun an der geerdeten Leiter.
DSCI0238.jpg
DSCI0239.jpg
Vorher habe ich das Rohr, was ja den Winter über im Pool hing, ausgespült, da war einiges an Anodenmaterial drin, so was hier :
DSCI0236.jpg
Das Kabel von der Anode zur Erde / Leiter ist aus Kupfer, das sah nicht gut aus, völlig schwarz...
Aber nicht da, wo es an der Leiter fest war, nur der Rest des Kabels.
DSCI0237.jpg
Ich habe das erst mal gereinigt, aber da gibt es sicherlich noch besseres Kabel, dass ich verwenden kann, oder?
Hi Frank,
bin schon auf deine Erfahrungen gespannt. Eines ist jetzt schon klar. Du hast das Ganze sehr ästhetisch gelöst.
Wir lesen voneinander.
Schönen Sonntag.
LG
Michael![]()
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Michael
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