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| Umfragen Umfragen zu den Themen: Pool, Schwimmbad, Sauna, Whirlpool, Solarium ... |
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#2 (permalink) |
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Administrator
Registriert seit: 29.03.2006
Ort: Köln
Beiträge: 6.762
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Das Wasser kann bei genügend Wasseraustausch eigentlich ewig im Pool bleiben.
Im Herbst wird es ja zu etwa 1/3 abgesenkt und dann im Früfjahr neu aufgefüllt. Je Tag und Badegast werden auch 30 l Wasseraustausch empfohlen. Das lässt sich gut mit dem Rückspülen verbinden. Einen sehr großzügigen Wasserwechsell solltest Du aber nach der Verwendung von Überwinterungsmittel machen. Das Wasser schäumt sonst leicht ... Mit der Zeit reichert sich Poolwasser mit Cyanursäure an, welches in organischen Chlorverbindungen enthalten ist. Liegt der Gehalt an Cyanursäure nicht über 70 ppm mg/l reicht im Frühjahr das Nachfüllen des Wassers aus. Bei über 100 ppm mg/l ist dann ein Wasserwechsel nötig. Das ist auch messtechnisch erfassbar und kann als Entscheidungshilfe dienen. ![]() ![]()
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Liebe Grüße und viel Erfolg Andy ADMIN TEAM POOLPOWERSHOP email: andy40@poolpowershop-forum.de http://www.pool-selbst-bauen.de |
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#3 (permalink) | |
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Forenmitglied
Registriert seit: 23.07.2010
Beiträge: 9
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Hallo Andy,
Aus hygienischen Gründen sollte das Wasser grundsätzlich 1 x jährlich gewechselt werden, denn es reichern sich durch die chem. Aufbereitung nicht abbaubare Produkte an. Bei einem Freibad kommt hinzu, dass auch der Dreck aus der Umgebung/Luft über den Winter reinfällt. Privatbäder sind filtertechnisch meist zu schwach ausgelegt, auf jeden Fall nicht mit einem gewerblichen oder kommunalen Schwimmbad vergleichbar. Wenn z.B. nur ein Einhänge-Kartuschenfilter vorhanden ist, reicht die Filterqualität nicht aus. Bei einem Sandfilter wird meist nicht geflockt, um auch feinste Schwebstoffe zu entfernen. Die bleiben dann im Kreislauf. Also: Freibad auf jeden Fall jährlich ganz leeren, gründlich reinigen, Filter spülen u. frisch füllen. Die 30 l FW kommen aus der DIN 19643 für öffentlich genutzte Bäder. Nicht verkehrt, die auch im Privatbad anzuwenden. Aber: Das Problem ist immer, alles zu verkomplizieren, denn Privatleute möchten es einfach u. sind keine Fachleute, die man deshalb leicht überfordert. Stell dir vor, die sollten jetzt auch noch ein Cyanursäuremessgerät kaufen u. dabei sind sie meist schon überfordert, den pH-Wert ausreichend zu kontrollieren (wenigstens 1x wöchentlich) u. auch einzuregulieren. Und zwar abgestimmt einstellen auf die Wasserhärte. Wegen des Gleichgewichtes, um Kalkausfällungen zu vermeiden. Übrigens: Bei einem Anteil von nur 30 mg/l Cyanursäure hast du von verfügbarem Chlor nur noch ca. 45% frei wirksam zur Verfügung, bei 50 mg/l sind es nur noch ca. 33% u. bei 70 mg/l ca. 28%!! Du siehst also: Wasser raus, denn durch dann erneute Zugabe erfolgt wieder ein weiterer Anstieg, denn das bisschen FW reicht nicht zum Abbau aus. Bei der Überwinterung wird im übrigen von den Herstellern bei ihren Produkten oft sehr an Wirkstoff gespart u. die empf. Dosiermengen reichen nicht aus. Vor allem erfolgt je nach Winterhärte trotzdem ein Algenwachstum, weil ein "normales" Algizid genommen wird. (Quaternäre Ammoniumverbindungen), die sich schnell abbauen und durch den Schmutz koagulieren und dann unwirksam werden u. ausfallen. Ich verwende Wintersan. Es wirkt konservierend, härtedispergierend, Algen- u. Steinansatzverhindernd und sorgt für klares Wasser bis in den März hinein. Es enthält nur so viel quaternäre Ammoniumverbindungen (Algizide), wie für das Benetzen von Wand und Boden erforderlich ist. Für die Algenbekämpfung wird ein Wirkstoff eingesetzt, der durch organische Belastung nicht blockiert wird und UV-stabil ist. Darin hebt sich Wintersan von den sonst üblichen Produkten deutlich ab. Das Ergebnis ist eine leichte Frühjahrsreinigung. Nur Ausspritzen des Beckens genügt in vielen Fällen schon! Dieses Produkt wird auch in öff. Bädern eingesetzt. Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen. [/quote] Zitat:
Geändert von Andy (28.07.2010 um 17:44 Uhr) |
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#4 (permalink) |
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Administrator
Registriert seit: 29.03.2006
Ort: Köln
Beiträge: 6.762
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Danke für die Fakten und Zahlen
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Liebe Grüße und viel Erfolg Andy ADMIN TEAM POOLPOWERSHOP email: andy40@poolpowershop-forum.de http://www.pool-selbst-bauen.de |
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#5 (permalink) |
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Forenmitglied
Registriert seit: 24.07.2010
Beiträge: 5
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ist ja ganz schön aufwändig, jedes Jahr das Wasser zu wechseln.
Ich glaube, das machen die wenigsten. Vor allem wenn man einen sehr großen Pool hat. Ehem. Nachbarn von uns, die haben einen großen Rundpool, und von denen hatte ich mal gehört, das sie das Wasser so ca 4 Jahre drin lassen. Was meinen denn so die andern hier im Forum???![]() Grüße Monique |
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#6 (permalink) |
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Bronze Mitglied
Registriert seit: 23.07.2010
Ort: Saarbrücken
Beiträge: 49
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Also ich lasse das Wasser auch auf Dauer drin. Der Beckeninhalt von ca 11 m³ ist durch Verdunstung und Rückspülung in einem Sommer ausgetauscht.
@ PoolProf, was Du schreibst, kann ich schon nachvollziehen. Aber was ist mit den Badeseen und den anderen Gewässern wo jeder rein springt, egal wie die Wasserqualität dort ist. Interessieren würde mich da schon mehr, welche Krankheit kann ich von den beschriebenen falschen Werten bekommen? Wenn Du mich mal darüber informierst, werde ich mich sicherlich mal schlau machen und gegebenenfalls das Wasser jährlich wechseln.
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Gruß aus dem Saarland Klaus |
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#7 (permalink) | |
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Forenmitglied
Registriert seit: 23.07.2010
Beiträge: 9
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Zitat:
Igitt - wer schwimmt denn in sowas? |
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#8 (permalink) | |
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Forenmitglied
Registriert seit: 23.07.2010
Beiträge: 9
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Zitat:
Natürliche Gewässer haben den Vorteil, dass sie sich von selbst regenerieren. Wer sich nach dem Winterhalbjahr im gleichen Wasser wohlfühlt, soll es halt weiter benutzen. |
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#9 (permalink) | |
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Forenmitglied
Registriert seit: 23.07.2010
Beiträge: 9
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Zitat:
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#10 (permalink) |
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Bronze Mitglied
Registriert seit: 23.07.2010
Ort: Saarbrücken
Beiträge: 49
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Dann gibt es noch das Thema Legionellen.
Also ich bin mir ziemlich sicher, Legionellen haben mit dem Schwimmbadewasser absolut nichts zu tun. Legionellen entstehen in der Warmwasseraufbereitung im Hausnetz, wenn die Anlage länger steht und das Wasser nicht über 70° hoch geheizt wird. Ich bin in einem Seniorenheim in der Haustechnik beschäftigt, habe öfter Wasserprüfungen vom Gesundheitsamt und werde das beim nächsten mal nachfragen. Ohrenschmerzen kann da schon mal eher vorkommen.
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Gruß aus dem Saarland Klaus |
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