Heute stelle ich euch die Phönix Canariensis, die kanarische Dattelpalme, vor.
Diese Palme ist äußerst dankbar und in jedem Fall auch für den Anfänger geeignet, sofern er einige Tipps beherzigt.
Diese Palme sollte an sich als Topfpflanze gehalten werden. Im Gegensatz zur Trachycarpus Fortunei (chinesische Hanfpalme) verträgt die kanarische Dattelpalme keinen Dauerfrost von mehr als -6 Grad. Dementsprechend ist ein Winterschutz im Freiland sehr aufwendig und ich gehe hier gar nicht weiter darauf ein.
Auch die Phönix braucht regelmäßige und reichliche Wassergaben. Es sollte jedoch kein Untersetzer unter den Topf gestellt werden, denn im Gegensatz zur Washingtonia Palme mag sie „nasse Füße“ überhaupt nicht.
An ihren Standort stellt diese Phönix keine großen Ansprüche. Ob sonnig oder im Halbschatten, sie fühlt sich wohl.
Da sie mit zunehmenden Alter einen immer größeren Umfang bekommt, schneiden wir zum Winter hin die untersten Wedel ab und binden die verbliebenen mit einem Gurtband hoch.
Vorsicht:
Die Blattspitzen in Stammnähe sind hart und spitz wie Dornen, so dass man sich schnell verletzen kann. Also am besten Handschuhe tragen.
Dann wird sie bei einer Temperatur von 2 – 8 Grad, und auf keinen Fall in der warmen Wohnung, überwintert. Wenn sie zu hoch geworden ist, kann man auch die Spitzen der hohen Wedel beschneiden. Aufgrund ihres relativ schnellen Wachstums gleicht sie das im folgenden Frühjahr mit neuen Wedeln wieder aus.
Wasserzugaben im Winter erfolgen, wenn das Substrat fast trocken ist.



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