Palmlilien, fälschlicher Weise auch Yucca-Palmen genannt, gibt es in verschiedenen Sorten, manche vertragen unseren Winter, andere nicht.
Es gibt Yuccas, die absolut winter-, bzw. frosthart sind. Dazu zählen auch einige Palmlilien wie die Yucca filamentosa. Unsere Filamentosa steht bereits seit 20 Jahren ausgepflanzt im Garten und überwintert dort ohne irgendeinen Schutz, da sie locker Temperaturen von bis zu -25 Grad aushalten.
Filamentosa.jpg
Stammbildende Yuccas, wie die Gloriosa, vertragen dagegen nur Temperaturen von bis zu -10 Grad, sind für unsere Winter also grenzwertig. Daher halte ich diese als Kübelpflanze und überwintere sie bei ca. 2 Grad.
Gloriosa.jpg
Manch eine, Yucca-Palme genannte Pflanze, entpuppt sich gar als Dracea (Drachenbaum) und die sind absolut nicht winterhart. Eine Dracea bekommt schon mit Temperaturen unter 10 Grad Probleme.
Bei einer Bestimmung der Pflanzen (evtl. Foto) könnte die Winter-, bzw. Frosthärte festgestellt werden.
Sollte es sich um Kübel(Topf)pflanzen handeln, sollten die auf jeden Fall frostsicher überwintert werden. Das Problem dabei ist nur, werden die zu warm überwintert, fangen sie an zu vergeilen (das Blattwerk wird ungewöhnlich weit heraus geschoben und die Pflanze wird krankheitsanfällig). Bei manchen Sorten führt wiederum eine zu kühle Überwinterung zum Verlust der Pflanze.
Man kann also nicht pauschal sagen, dass eine Yucca winterhart ist oder nicht, das ist sortenabhängig.
Gleichzeitig werden einige andere Sorten, wie gesagt, fälschlicher Weise als Yucca betitelt, obwohl sie zu einer ganz anderen Gattung zählen.



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