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Joey

Aushub für eingelassenen Pool

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von am 30.09.2010 um 12:13 (10372 Hits)
Auch wenn jetzt der Winter naht und viele dabei sind, ihren vorhanden Pool einzuwintern, so werden bestimmt auch die ein oder anderen gerade mitten in der Planung für einen neuen Poolbau sein.

Wenn man plant einen Pool zu bauen, der komplett oder auch teilweise in die Erde eingelassen werden soll, sollte man unbedingt den Verbleib des Aushubs im Vorfeld mit einplanen. Denn sehr schnell kann einem die Erde im wahrsten Sinne des Wortes "über den Kopf" wachsen

Oftmals wird einfach unterschätzt, wieviel Erde aus so einem Aushub kommt. Das liegt natürlich u.a. auch daran, daß Erde, die verdichtet im Boden liegt, nicht das gleiche Volumen hat, wie durch Bagger oder Schaufel aufgelockerte Erde.

Wir selbst haben letzte Woche den Aushub für unseren Ovalpool gemacht. Die fertige Grube hat das Maß von 9 x 5 x 1,70 m, da unser Pool komplett in die Erde eingelassen wird.

Und auch wir haben - obwohl wir bereits einen teileingelassen Pool hatten - den Aushub maßlos unterschätzt, so daß wir nach dem Fertigstellen der Grube zusehen mussten, die riesigen Lehmhaufen abzutragen und abzutransportieren.

DSCF1260.jpg

Auf dem Foto ist nur ein Teil (!) des Aushubs zu sehen. Nicht auf dem Bild ist noch ein ca. 15 m³ großer Erdhaufen. Ich schätze, daß wir ca. 40 bis 50 m³ Erde aus dem Loch geholt haben und daß, obwohl wir ja wie bereits gesagt schon eine Grube vom alten Pool hatten.

Wenn man so wie wir nicht die Möglichkeit hat, die Erde im eigenen Garten unterzubringen (wir hatten Lehmboden, den kann man nicht verteilen, da er nicht fruchtbar ist), muss man auch die Kosten für die Entsorgung des Aushubs bei der Poolplanung mit einkalkulieren.

In unserem Fall werden wir wohl ca. 4 bis 5 Container à 7 m³ benötigen, um den Aushub zu entsorgen. Bei einem Preis von (das ist natürlich von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, man sollte unbedingt Preise vergleichen) ca. 150,- €- 200,- € pro Container kommt da schon etwas zusammen. Dies sollte man auf jeden Fall mit in die Kostenplanung für den Pool einrechnen.

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Aktualisiert: 30.09.2010 um 12:25 von Joey

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Kommentare

  1. Avatar von steffenbdd
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    Kann ich nur bestätigen.

    Kann man den Aushub nicht direkt in den Container bringen, ist der Mehraufwand (Zeit, Mehrkosten etc.) zu berücksichtigen. Die Abfuhr von mehreren Container ist ebenfalls zu koordinieren, um die eventuell geplante Zeitschiene einzuhalten.
  2. Avatar von
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    Ja, das Thema beschäftigt mich auch gerade. Mein Garten ist nicht sehr groß und der Aushub wird ziemlich viel werden. Den größten Teil hoffe ich aber im Garten unterzubringen. Ich werde das Niveau rund ums Pool etwas heben (ca. 30cm) und eine Geländestufe ausgleichen. Was dann noch übrig bleibt wird abtransportiert. Dazu werde ich einen Bauern aus meinem Dorf engagieren, der mit seinem Traktoranhänger die Erde abholt (bleibt nur das Aufladen als mühsames Problem) und die Erde auf einem seiner Felder verteilt. Die Bauern machen das gerne, weil sie oft kleine Mulden auf Feldern haben, die sie gerne auffüllen. Insofern wird es bei mir keine Kostenfrage, sondern eher nur eine Logistik und Aufladefrage, zumal ich vom Aushubplatz bis zur Strasse etwa 60m habe, die man nicht mit großem Gerät befahren kann. Eventuell besorge ich mir aber einen kleinen Frontlader, oder eben ein paar hilfreiche Hände mit Schiebetruhen.
  3. Avatar von Joey
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    Bei uns regnet es gerade in Strömen - der erste Container wurde vor zwei Stunden gebracht und unsere armen - wirklich fleissigen Helfer karren unermüdlich den - jetzt auch noch nassen - Lehmboden aus dem Garten in den Container. Gleich haben sie es geschafft und der erste Container ist voll - sie können endlich Feierabend für heute machen.

    Nächste Woche kommt dann der nächste Container - dazwischen kommt aber entweder am Samstag oder am Montag - der Betonwagen und da heißt es wieder karren - der Beton (7 m³) muss vom Wagen in die Grube gekarrt werden.

    Ich weiß gar nicht, wie ich das wieder gut machen kann, was unsere - wirklich guten Freunden - da für uns tun :)
  4. Avatar von Gelöschtes Profil 147
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    Hallo, habe beim stöbern mal reingeschaut....
    Bei 1 Kubikmeter "gewachsener Boden" ist nach dem Aushub das etwa 3 fache Volumen , also 3 Kubikmeter.
    Das sind vom Gewicht etwa je nach Erdzustand bei einem Kubikmeter zwischen 1,5 bis 2,00 Tonnen...

    Gruß Fußbadlustig winken ...
  5. Avatar von mikuni
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    Jo, wir hatten bei einem Loch von ca. 8x4x1,5 ,
    10 Container a ca. 12 qm, inkl Entsorgung wars teurer als der Poolbausatz ( da Klipp-Boden , mehr Geröll und Stein als Sand ... ).
    Und alles mit Minibagger und direkt 30m nach vorne an die Str auf den Container per Karre ... 2 Wochen Arbeit zu dritt.
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