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Aussensauna in bestehendes Gartenhaus: ein paar Fragen

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  • Aussensauna in bestehendes Gartenhaus: ein paar Fragen

    Moin in die Runde,

    ich plane aktuell dieses Jahr gerne noch meine Gartenhütte in eine Sauna umzubauen. Die Hütte nutze ich eh nicht wirklich, war aber beim Hauskauf damals dabei.
    Ich bin noch am Überlegen, eventuell anzubauen, um einen kleinen Vorraum zu schaffen, wo man dann seine Latschen abstellen kann, Bademäntel aufhängen und Düfte etc lagern kann.

    20191101_161505.jpg


    Die Innenmaße sind 188cm breit x 198cm tief.

    20191101_161638.jpg20191101_164048.jpg
    Sorry etwas unordentlich

    Wie man auf den Fotos sieht ist die Gartenhütte von innen und aussen mit Holzlatten beplankt. Dazwischen befindet sich Glaswolle (hatte unten auf der Rückseite eine Verrottungsschaden da das Jahre mit Sand angefüllt war. Daher weiß ich auch, dass die komplette Hütte mit Glaswolle gedämmt ist.

    20191101_161624.jpg

    -Fragen:
    Sollte ich nun auf das bestehende Holz im Innenraum noch einmal mit Fichtenholz eine weitere Lage hinzufügen?
    Sollte dann dazwischen eine Dampfsperre, also diese Aluminium-Folie?
    Hinweis: das Innenholz ist unbehandelt, ich weiß aber nicht welche Holzart das ist.


    Durch das Schrägdach werde ich die Innendecke abhängen müssen, da sonst alles nach oben steigt.

    -Fragen:
    Welche Höhe sollte ich anstreben, 205cm, wie viele Saunen haben?
    Wie viel Dämmung sollte ich dann über der Decke anbrigen?


    20191101_161527.jpg

    Fenster wollte ich gerne behalten und auf 8mm ESG umrüsten.


    Dann zum Ofen, ich würde mir den vorne rechts hinstellen.
    Frage:
    Reichen 9kW, auch hinsichtlich der vorhandenen Dämmung?

    Zuluft hätte ich jetzt 100cm² und Abluft 70cm² eingeplant.


    Später kämen dann die Fragen, auf welche Höhe ich am besten die Bänke installiere.


    Ich danke Euch für ein paar Hinweise.
    Zuletzt geändert von simon_hh; 01.11.2019, 15:42.

  • #2
    AW: Aussensauna in bestehendes Gartenhaus: ein paar Fragen

    Moin,

    Das sieht doch schon mal gut aus.Vor allen Dingen, wenn das Holz innen unbehandelt ist.
    Eine Isolierung ist auch nicht schlecht. Wenn es jetzt 45 mm Blockbohlen wären, aber nicht unbedingt erforderlich.

    Unsere Außensauna ist auch nicht viel größer, nur etwas flacher mit einem abgeschleppten Satteldach.
    Ich habe nur das Dach doppelt isoliert, innen die alte Decke mit 3 oder 4 cm Steinwolledämmung, außen eine Lage Schalholz,Pappe und Ziegel noch oben drauf, fertig.
    Größe ist ca.1,80 x 1,50.
    Der Ofen steht links neben der Tür und eine Bank obere Lage mit Winkelstück ( selbst nachträglich angebaut) sowie eine untere Bank.
    Die Sauna steht ca. 1,30 entfernt von dem Gartenhaus daneben und das Dach geht bis dahin, so dass es überdacht ist. Da ist dann Platz für
    Truhe, Haken und Borte.

    Der Ofen hat meine ich so um die 6 Kw, dass wir auf maximal 80° kommen.
    Hinter dem Ofen ist die Zuluftöffnung ca. 10 x 30 cm. Abluft ist so ein herkömmlicher Rohrstutzen zum zudrehen mit 10 cm Durchmesser.

    Bei dir würde ich entweder wie du schon schreibst, eine neue Lage Holz draufsetzen oder aber das Holz abschleifen. Ich würde eine Seite verlängern, also links neben der Tür und dann 90° um die Ecke, so dass ein Vorraum entsteht. Das Dach dann auch bis dorthin ziehen, dann kann das als offener und überdachter Vorraum dienen.


    so sieht es bei mir aus
    https://www.poolpowershop-forum.de/members/michi-whv-albums-teil-3-gartenhaus-und-sauna.html

    lg
    Michi
    ☆ja klar, macht Arbeit, kostet Geld, aaaaaber
    Der Wellnessfaktor ist ungleich höher.. !

    Kommentar


    • #3
      AW: Aussensauna in bestehendes Gartenhaus: ein paar Fragen

      danke!
      Generell, da ich mich durch verschiedenste Foren und Baublögge durchgewuselt habe nun eine Zwischenfrage.
      Blockbohlen wären ideal, sind aber nicht vorhanden, ein Abriss der bestehenden Hütte wollte ich unbedingt vermeiden.

      Also ist die Dämmung mit Glaswolle ein Problem ? (in einigen Foren wird dies immer wieder bemängelt)
      Sollte ich drinnen eine Dampfsperre verwenden oder nicht?

      Ich hätte das so eingeplant, da ich ja bei Aufgüssen sehr viel Luftfeuchtigkeit in den Raum bringe. Die Innenverkleidung ist nicht vollständig dicht ausgeführt, an einigen Stellen sind die Federn nicht immer voll in der Nut und oben zum Dach schaut in den Ecken die Glaswolle teilweise ein wenig raus.

      Wandaufbau zur Zeit:
      Ständerwerk mit Nut-auf-Feder rundlichen Brettern (siehe Foto oben) beiseitig dazwischen ist die Glaswolle
      Holz 1,5-2cm <-> 7cm Wolle <-> 1,5-2cm Holz

      Danke für jeden Hinweis :)


      ach und: es soll eine finische Sauna werden, 90°C

      Kommentar


      • #4
        AW: Aussensauna in bestehendes Gartenhaus: ein paar Fragen

        habe nun weiter gelesen und mich versucht zu informieren.

        Da nach vorne nicht wirklich viel Platz ist, aber ein Vorraum schon super wäre, habe ich gerade nochmal gemessen, nachgeschaut, überlegt und mich entschieden, dass ich die hintere Wand am Besten aufschneide und die Hütte nach hinten hin verlängern könnte. Da sind noch ca. 1,50 Meter Platz bis zur Grundstückgrenze, aber ich muss ja auch mal ran, sodass ich die Wand noch von aussen malen könnte .
        Im dem Zuge habe ich überlegt, ob ich nicht gleich am besten die Innenverkleidung komplett einmal abreiße, die Wolle gegen Holzfasermatten tausche, dann mit 15mm OSB und darauf dann neue nordische Fichte Nut auf Feder aufbringe.
        Dann hätte sich das Thema Dampfsperre und Verrottung durch eventuell nasse Mineralwolle erledigt.
        Dann nimmt man ja KEINE Dampfsperre.

        Nun muss ich mal kurz den Aufwand und die Kosten kalkulieren, ob es nicht sinnvoller ist die Hütte komplett auszutauschen und gegen eine Blockbohlen-Sauna zu ersetzen.

        Kommentar


        • #5
          AW: Aussensauna in bestehendes Gartenhaus: ein paar Fragen

          So nachdem ich die Hütte erstmal repariert habe und nun die Innenwände fast fertig stehen benötige ich noch etwas Unterstützung von Euch Erfahrenen :)


          Also Wandaufbau generell von aussen nach innen:
          Blockbohlen (24mm) <-> Holzfaserdämmplatten (60mm) <-> OSB (12mm) <-> Profilholz (15mm)
          Die Decke ist doppelt gedämmt mit 120mm Holzfaserdämmplatten.


          Ich weiß das ist alles recht klein und eng, aber mir wird das reichen. Im Durschnitt bin ich alleine in der Sauna, aber auch manchmal sind noch ein Obensitzer und ein Untensitzer dabei.

          Nachdem ich nun hin und her gestellt hatte (mit Balken auf dem Boden und Planungsbierchen in der Hand) habe ich mir das ungefähr so vorgestellt:

          Die gezeigten Maße sind alles Innenmaße nach Verkleidung mit 15mm Holzpanele.


          Also Aussentür auf, dann rechts ein kleiner Vorraum um Wärme zu speichern.
          ich denke dieser Vorraum/Windfang ist echt sehr klein, aber besser als keiner, ODER?
          Gerne noch einmal Input von Euch!
          Obere Sitzbank auf 53er Breite würde mir reichen, damit auf der 40er unteren Sitzbank die Füsse noch 27cm Platz haben. Ja das ist eng, aber könnte reichen.

          Die Innenwand wird dann ca 10,x cm haben: Profilholz+OSB+Dämmung+OSB+Profilholz.

          Nach Berechnung des Volumens (BxTxH)
          183cm x 120cm x 195cm =~ 4,3 m3 und unter Berücksichtigung des Fensters 60x60cm und der Glastür 60cm x 190cm
          ist selbst eine 6,8 kW Ofen fast schon zu groß.

          Ich habe mich aber in die Cilindro Baureihe verguckt und ich dachte ich nehme den halbgeöffneten also PC70H mit Öffnung Richtung Raum.

          1) Spricht etwas gegen diesen Ofen bei diesem Raumvolumen?

          2) Was sagt ihr zur Position?
          Laut Harvia sind bei der H Variante (die auch größer ausfällt) 30mm genug als Sicherheitsabstand zur Wand.

          Alternativ könnte ich mir auch den komplett offenen vorstellen, weil ich den schöner finde, dann würde die untere bank 10cm kürzer werden in der Breite um den Abstand zu wahren.

          ODER Alternativ die untere Sitzbank auch bis zur linken Wand durchziehen und im Bereich des Ofens 10cm aussparen, sodass man oben sitzend die Füsse trotzdem abstellen kann.

          3)Wie sieht das mit der Tür aus? Sollte ich mit oder ohne Bodenschwelle nehmen?
          Ich dachte ohne Bodenschwelle spare ich mir die Zuluft zum Ofen, aber laut Harvia muss trotzdem eine Zuluft hinterm Ofen sein, die wäre dann ja in den "Vorraum".


          Ich wäre gerne an Eurer Gesamtmeinung interessiert!
          4.jpg
          LG Simon

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          • #6
            AW: Aussensauna in bestehendes Gartenhaus: ein paar Fragen

            4.jpg

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