Rechteckpool 5 x 3 m Beton mit Beschichtung

  • Teil 1
    Guten Tag!


    Da ich hier viele tolle Tipps während meines diesjährigen Poolbaus erhalten habe, möchte ich gern meine Erfahrungen mit Euch teilen. Vielleicht kommt ja jemand an ähnliche für ihn knifflige Punkte und freut sich, wenn er eine Inspiration erhält.


    Nach Jahren der Nutzung von Aufstellpools (von Quick up hin zu Rahmen) sollte nun in Ermangelung eines Großprojektes für dieses Jahr ein massiver Pool errichtet werden.
    Wir sind leidenschaftliche Selbermacher, weshalb ein Verfahren zum Einsatz kommen sollte, welches uns den Eigenbau ermöglicht.
    Außerdem sollte eine möglichst schöne Integration an unserer Gartengrenze und und eine Reduzierung des Aushubs erreicht werden.
    Die Wahl fiel auf einen Betonpool mit Anstrich mit den Innenabmessungen von 3 x 5 x 1,5 m, zunächst teilversenkt.
    Und dann konnte das Projekt zu Ostern 2020 starten.
    Also 6 x 4 m angezeichnet und los ging's.
    Zunächst Büsche und Sträucher mit Wurzeln entfernt ... (Am Zaun kann man noch das alte "Pumpenhäuschen" erkennen.)
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    Und dann wurde fleißig geschachtet. Da der Boden sandig ist und die Durchfahrt von der Straße in den Garten eng begrenzt ist geschah dies von Hand. Aushub wurde in einer toten Ecke des Gartens gelagert.
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    Und schwupps war nach den Osterferien ein entsprechendes 1 m tiefes Loch geschaffen.
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    Eine Woche später war die 20 cm starke Bodenplatte vorbereitet.
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    Wie oben erwähnt ist der Weg in den Garten schmal und konnte deshalb nicht von einen Betonmischer genutzt werden. 40 m Strecke mittels einer Pumpe zu überbrücken hätte den Betonpreis mehr als verdoppelt, weshalb ich den Beton erdfeucht anliefern ließ. In der Einfahrt abgekippt und dann auf Schubkarren verladen durch den Garten gekarrt. Zur Verteilung bastelte ich Rutschen um den Beton bestmöglich zu verteilen. Wichtig war auch den Rand vor nachrutschendem Dreck zu schützen, wofür der Teppich, welcher unter den Aufstellpools war, verwendet wurde. Trotzdem musste vor dem Betonieren noch einmal ausgeblasen/abgesaugt werden.
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    Leider rutschte es nicht so gut auf den Rutschen, so das viel nachgeholfen werden musste. Nach viel Plackerei mit Freunden und der ganzen Familie war die Bodenplatte dann fertig und für die Nacht zugedeckt.
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    Nun wurde noch eine Woche der Beton nachbehandelt (ja, das war in der warmen und trockenen Zeit) und in der Zwischenzeit weiteres Material geordert. Aber das kommt dann im nächsten Teil.

    erdeingelassener Betonschalsteinrechteckpool mit PU-Dickschicht Beschichtung,

    Technik: Aqua Vario Plus, SFA Mega+ MAX 425 mit AFM, Krystal Clear (26670, 12 g/h), PH-803w, Ph-Pumpe Kampa


    siehe auch: Betonpool 5 x 3 m

  • vor dem 2. Teil zunächst Beantwortung der Fragen:
    Michl,
    warum sollte ich die Bodenplatte doppelt bewehren? Stahl nimmt Zugkräfte auf, Zug tritt an der Unterseite auf, dort liegt eine Bewehrungsschicht.
    Beton nimmt Druck auf, dieser ist an der Oberseite zu verzeichnen.
    Kannst aber beruhigt sein, Matten habe ich bei der 20 cm starken Bodenplatte nach ungefähr 15 cm eingelegt (die bereitgelegten Matten sind auf der rechten Seite des letzten Bildes zu sehen). Damit will ich aber vorrangig ein mögliches "Durchstanzen" der Wände verhindern (die könnten aufgrund Ihrer Randlage auch wieder Zug verursachen). Kann diesen guten Hinweis von Dir leider nicht mehr oben ergänzen.
    Mit BA ist sicherlich der Bodenablauf gemeint, oder? Auf diesen habe ich verzichtet um eine schlecht zu erreichende Fehlerquelle auszuschließen. Da ich sehr tiefliegende Einströmdüsen habe, wird darüber auch bei Bedarf abgepumpt.


    Ich hoffe das beantwortet zunächst Deine Fragen.
    Gruß

    erdeingelassener Betonschalsteinrechteckpool mit PU-Dickschicht Beschichtung,

    Technik: Aqua Vario Plus, SFA Mega+ MAX 425 mit AFM, Krystal Clear (26670, 12 g/h), PH-803w, Ph-Pumpe Kampa


    siehe auch: Betonpool 5 x 3 m

  • Teil 2


    Nun geht's ans Wände stellen. 17,5er Schalsteine sollen gesetzt, mit Bewehrung versehen und dann mit Beton verfüllt werden.
    Ich habe bei Hornbach bestellt, aber gleich vorneweg, mit der Qualität war ich nicht zufrieden. Auf der Steinlänge (50 cm) teilweise 1 cm Höhenunterschied.


    Zunächst erst mal grob hin sortiert, um mit möglichst wenig Verschnitt hinzukommen.
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    Danach erste Reihe gesetzt. Zum Ausgleich der Imperfektionen von Steinen und Bodenplatte wurde alles mit Baukleber gemauert. Nach der ersten Lage wurden mit dem Boschhammer fleißig Löcher in die Bodenplatte gebohrt und die 6er Bewehrungsstangen hineingesteckt.
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    Danach wurde Lage für Lage gesetzt. Zunächst eine Ecke dann die Schnur mit Hilfe eines Steines an der anderen Ecke gespannt und daran alles ausgerichtet, damit die Unterschiede nicht so riesig werden. Die Ecken, waren dann immer etwas Stückelei. Habe mich gegen die Verwendung der Endecken entschieden, da sonst die in der Bodenplatte steckenden Stangen nicht durchgegangen wären. Wie dies dann trotzdem dicht wurde folgt später. In jede Lage wurde umlaufend eine in sich verbundene Lage Eisen eingelegt.
    Übrigens, wenn man Betonbindedraht mit Ösen nutzt, kann man super mit dem Akkuschrauber und einem Haken das Ganze verrödeln. (Bei meinem kleinen Bosch 12V auf Stufe 5.)
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    So, Höhe erreicht. Stangen wurden in der vorhergehenden Lage abgespannt mit einer Schnur entsprechend mit Bolzenschneider gekürzt.
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    Nun noch schnell die Treppe reingebaut.
    Diese Variante über Eck war mir dann doch zu aufwändig.
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    So wurde eine einfache Treppe (auch auf Geheiß der Frau mit dem Hinweis auf Poolfläche) erstellt. Hier kurz vor der Verschalung.
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    Achso, Löcher in die Wände wurden auch geschnitten und gebohrt.
    Bei den Einlaufdüsen hat es sich bewährt die Löcher vor'm Setzen des Steins im Liegen zu bohren (Nur leider bin ich zu spät darauf gekommen.). Ich habe möglichst passend gebohrt und geschnitten. Wollte um eine bestmögliche Einbindung zu erreichen nicht mit Bauschaum arbeiten. Also verlangte ich mir etwas Gehirnschmalz ab, um die Einbauteile direkt mit einbetonieren zu können. Da ich noch Spachteln wollte, sollten die Einbauteile nicht bündig mit der Wand abschließen, sondern sollten 5 mm hervorstehen. Meine Lösung für die Einlaufdüsen sah dann so aus:
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    Die Verschraubung der Platten erfolgte an den seitlichen "Nasen" der Einlaufdüsen. Dazu habe ich die herausstehenden Schraubenstück gekürzt. (Ja kein Rost am Beton.)


    Beim Skimmer erfolgte das ähnlich. Dieser musste aber noch zusätzlich fixiert werden, was mit der Schalung der Betonkante erfolgt.
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    Und noch alles fertig gemacht für's Betonieren. An die Wand wurden mit 6er Schlagdübel Holzstücke festgemacht und die Schalung auf der entsprechenden Höhe fixiert. Dazu noch ein paar Helferlein, um auch mit der Schubkarre bis ran zu kommen und das Befüllen mit der Schaufel zu erleichtern.
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    Die Ecken außen habe ich weitestgehend mit Abschnitten von den Schalsteinen verklebt und Zur Sicherheit mit einem Schalbrett fixiert. Hier schon nach dem Betonieren.
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    siehe auch: Betonpool 5 x 3 m

  • Teil 3


    Wie bereits im letzten Bild des vorhergehenden Teils zu sehen, wurde betoniert. Aber davor wurde erst noch der Innenraum der Schalsteine von Dreck und Kleberesten mittels Sauger befreit. Geregnet hatte es vorher auch und das Waser stand in den Steinen, was so auch gleich herausgeholt wurde.
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    Der Beton wurde wieder erdfeucht angeliefert und dann etwas angefeuchtet in die Schalsteine gekippt/geschaufelt.
    Leider löste sich mein günstiger Innenrüttler von Stahlfuchs direkt am Anfang in Rauch auf, so dass gestampft werden musste. Das war natürlich suboptimal ... Erschwerend kam hinzu, dass von dem 6h-Verzögerer im Beton nicht viel zu spüren war, weshalb es dann an den letzten Teilen (Treppe) doch ein paar Lunker gab.
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    Danach wieder alles abgedeckt und gut ziehen lassen.
    Um die Unebenheiten auszugleichen habe ich mit PCI Nanocret FC die größten Dellen an den Wänden vorgespachtelt und gefilzt.
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    Danach habe ich nochmal vollflächig drüber gespachtelt, um möglichst glatt zu werden.
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    Sah dann auch gut aus.
    Um ein zu schnelles Austrocknen zu verhindern habe ich die direkte Sonneneinstrahlung versucht mit Planen zu vermeiden.
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    Beim Spachteln auch gleich die Löcher der Schlagdübel außen mit zugemacht.


    Die Einbauteile habe ich sorgfältig mit Klebeband abgeklebt, um diese bestmöglich einbinden zu können. Das Ergebnis war dann so:
    IMG_20200728_125745.jpg


    Um das Becken nicht immer voll Wasser stehen zu haben, musste es schnell abgedeckt werden.
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    Später wurde die Konstruktion noch angepasst.


    Nun wurde noch fleißig der Boden geschliffen, mit einem 125er Schleiftopf wird das Ergebnis jedoch nicht optimal.
    So habe ich mich dazu durchgerungen, auch wenn es die Anleitung ausschließt, doch mit PCI Nanocret FC den Boden zu spachteln.

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    siehe auch: Betonpool 5 x 3 m

  • Nach längerer Pause geht es nun mit der Beschreibung weiter.
    Als nächstes waren die Vorbereitungen für die Beschichtung zu treffen. Der Pool blieb weiterhin abgedeckt, um direkte Sonneneinstrahlung und Dreckeintrag zu vermindern.
    Alle Einbauteile wurden mit Pappe und doppelseitigem Klebeband so abgedichtet, dass die Beschichtung möglichst die beiden Werkstoffe (Plastik und Beton) mit verbindet.
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    Als Beschichtung wurde die PU-Dickbeschichtung (Standard) von Pool-coatings.eu ausgewählt.
    Dickbeschichtung deshalb um mögliche Risse mittels des Vlieses zu überbrücken.
    Gleich vorweg, die Verbrauchsangaben sind recht genau, außer für die erste PU-Schicht.


    Im nächsten Schritt wurden alle Ecken mit der Abdichtungsmasse (LouisSeal) verfugt.
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    Auch die Einbauteile wurden damit verspachtelt. Von den 10 bestellten Kartuschen blieben 6 Kartuschen übrig.
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    Nun wurde die Betonfläche mit dem Primer vorbehandelt. Da der Pool nicht so tief eingelassen und der Boden sandig ist sowie von außen auch noch eine Abdichtung erfolgen soll, wurde nur eine Schicht aufgetragen. Man sieht bei der Verarbeitung recht deutlich wo gestrichen wurde. Topfzeit war auch mehr als ausreichend (wie bei allen Gebinden, nichts ist während der Verarbeitungszeit festgeworden).
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    Im nächsten Part komme ich dann zum mühseligsten Teil ...

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    siehe auch: Betonpool 5 x 3 m

  • Entschuldigung, dass die Fortsetzung so lange dauerte, hoffentlich weiß ich noch alles was wichtig war.

    Nachdem alles vorbereitet war (nochmals reinigen mit Staubsauger und Wechselschuhe) konnte es nach 2 Tagen Trocknung an die Beschichtung gehen.

    Gehandelt wurde nach der Anleitung.

    Vom ersten Auftrag gibt es keine Bilder, da 2 Personen gut beschäftigt waren mit dem Aufbringen der Dickbeschichtung. Außerdem war die Angst groß, dass das Material während der Arbeit abbindet, da sich das ganze schon über mehrere Stunden hinzog.

    2 Personen sind sinnvoll, 3 besser: 1 streicht vor, einer schneidet Vlies zu einer arbeitet es ein.

    Also erst etwas Masse auf die Wand und dann das Vlies drauf und dann wieder drüber gewalzt. Dabei zog sich das Vlies etwas in Fäden (trotz empfohlener Walz), woraus ein Rauhfaserlook entstand. Nicht schön/gut! Ich hätte sollen gemäß Anleitung verdünnen (dieses ist als Möglichkeit, jedoch nicht als zwingend angegeben), dann lässt sich das ganz etwas leichter verarbeiten, aber wie man das Kleben des Vlieses an der Rolle verhindern soll ist mir schleierhaft.

    Und es wurde viel mehr Beschichtungsmaterial verbraucht als angegeben.

    Nach dem ersten Arbeitsgang:

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    Fehlstellen beim Auftrag gab es auch (rechts zu sehen, da ist das Vlies noch recht faserig), waren der schlechten Beleuchtung und der Dachkonstruktion geschuldet.

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    Im nächsten Arbeitsgang, erneutes Auftragen der Beschichtung, habe ich recht sparsam gemacht, damit es für die 2. Beschichtung reicht. Hat gereicht! ;)

    Jedoch bestand der Rauhfaserlook weiterhin.

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    Da wir uns beim System nur für 2 Dickschichten entschieden hatten war der nächste Schritt die Decksicht.

    Hier noch die Anmerkung, dass ich nett mit der Firma telefonierte und mir in Aussicht gestellt wurde weiteres Material per Express zu liefern, um eine weitere Dickschicht aufzutragen, dabei wurde mir auch mitgeteilt, dass die Zeitangaben ein Anhalt seien. Dummerweise entschied ich mich gegen eine weitere Dickschicht.

    Also wurde als nächstes die Deckschicht aufgetragen.

    Hier ist schön der Farbunterschied zu sehen.

    IMG_20200803_101603.jpg

    War einfach aufzutragen.

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    Und die Farbe entspricht unseren Vorstellungen.IMG_20200803_111402.jpg

    Nur die Rauigkeit nicht, weshalb ich nun nochmals Primer und Dickbeschichtung für eine weitere Schicht beschaffen werde um die Rauigkeit weiter zu reduzieren.


    Meine Empfehlung lautet, Vlies nur an Ecken und Kanten zu verwenden, da das Material allein schon eine Rissüberbrückung bietet.

  • Ich vergaß, etwas Sand wurde auf den Treppenstufen vor der letzten Schicht mittels eines Siebes aufgebracht, damit es nicht so rutschig ist.

    Hier wie die zubereitete Mischung aussah:

    IMG_20200803_101032.jpg

    Und nachdem alles getrocknet ist, wurden die Einbauteile freigelegt.

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    Und nun auch die Abdeckungen montiert.

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    Nun nur noch 7 Tage warten und dann den Pool befüllen.

    erdeingelassener Betonschalsteinrechteckpool mit PU-Dickschicht Beschichtung,

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    siehe auch: Betonpool 5 x 3 m

  • Zwischenzeitlich wurde außenherum noch weiter gearbeitet und ein Schutzanstrich gegen Nässe von außen aufgebracht.

    IMG_20200805_203450.jpg


    Und am ungestrichenen Teil soll der Technikraum hin.IMG_20200805_203505.jpg

    Noppenfolie angebracht und als provisorischer Abschluss schnell eine Abdeckung gebaut.

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    Danach die Verrohrung geklebt und montiert. Außerdem schonmal bis zur GOK verfüllt (nicht dass der Wasserdruck dann doch zu groß ist).

    Sogar alles dicht ...

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    Woher ich das weiß?

    Es wurde am 7. August 2020 Wasser eingelassen und wenig später angebadet.

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    In Ermangelung des Technikraums, welcher noch zu errichten ist, wurde die alte Sandfilteranlage mit UV-C provisorisch am nahen Schuppen untergebracht.

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    siehe auch: Betonpool 5 x 3 m

    Edited once, last by Carver1978 ().

  • Heute geht es Schlag auf Schlag, hoffe damit kann ich die Nachlässigkeit aus dem letzten Jahr ausgleichen. ;)

    Weil es mir lieber war wurde vor dem weiteren Verfüllen die Verrohrung in KG Rohre gefasst.


    Und fleißig die Fundamente für die Poolaußenanlagen 60 cm tief geschachtet. Musste aufgrund der Größe meiner Rüttelplatte dann aber auch mehr als 40 cm breit werden.IMG_20200922_164726.jpgIMG_20200922_164740.jpg


    Danach alles wieder mit Mischrecycling verfüllt und verdichtet.

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    Parallel zu den Außenarbeiten wurde der Pool für den Winter vorbereitet, also Wasser bis zur GOK raus.

    IMG_20201003_111004.jpg


    Und die Einbauteile unter Wasser verschlossen (ja, dass Wasser war am 3. Oktober sehr kalt, da half auch die Wathose nicht ...).

    IMG_20201003_122408.jpg


    Danach die unter der Wasseroberkante liegenden Leitungen Leer gepumpt.

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    Und zu guter letzt mal wieder eine Abdeckung gebaut.

    IMG_20201003_153849.jpg


    Und dann das ganze mit einer Plane und Gummizug abgedeckt.

    IMG_20201003_155522.jpg

    Hier brauchts im nächsten Jahr dann noch weitere Ausstrebungen auf den kurzen Seiten, da hing die Plane zu stark durch.

    erdeingelassener Betonschalsteinrechteckpool mit PU-Dickschicht Beschichtung,

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    siehe auch: Betonpool 5 x 3 m

  • Das scheint so einen Standart Bohrmaschinenpumpe von Wolfkraft zu sein.

    - INTEX Frame Pool "Ultra-Rondo I" Ø 488 x 122 cm mit Mini-Aussenskimmer (Umgebaut auf 63mm-Saugleitung)
    - Badu Speck Alpha 8 am 500mm Side Mount Filterkessel mit 80 kg FilterBeads
    - Salzelektrolyse Zodiac Ei2 (25gr/h) gesteuert durch Redox- und pH-Kontroller EdulcoWater
    - 9m² Solarabsorber inkl. Temperaturdifferenzregler CS-12 und Belimo Federrücklaufantrieb AF230
    - 55Watt UV-C Filter inkl. Blue Lagoon Flowswitch
    - 50mm Druckleitung / 63mm Saugleitung

    Edited once, last by Andy: nicht notwendiges Zitat gelöscht ().

  • Um die Unebenheiten auszugleichen habe ich mit PCI Nanocret FC die größten Dellen an den Wänden vorgespachtelt und gefilzt.

    Hast du danach auch den PCI Nanocret genommen um alles fein abzuspachteln?

    Was meinst du mit gefilzt? :/

    Die Einbauteile habe ich sorgfältig mit Klebeband abgeklebt, um diese bestmöglich einbinden zu können.

    Welches Produkt hast du zum abdichten der Kunststoffteile genommen?

  • Wenn beim Verputzen mit einem Filtzbrett abgezogen/geglättet wird, nennt man das Filzen.

    Gruss Guido

    PP Pool 8mm 4.50m x 3,00m x 1.5m
    500mm VA Jung Heizfilterkessel/Aquaplus Vario Plus
    Waterland Filterglas
    15m² Soladur s, Badu tec 1/2 Solarsteuerung
    Solarfolie midnight/blue 500
    Beleuchtung 2x50 W Halogen
    Catfish Akkusauger/ Maytronics Dolphin Poolstyle 35 (Don Pedro)
    BAYROL Pool Relax Dosieranlage, Ph/RX älteres Modell, Pool Lab1

    Mazide aufblasbare Poolabdeckung

  • Guten Morgen!


    - Ja, das ist ein Wolfcraft Pumpenvorsatz für den Akkuschrauber/Bohrmaschinen. Für kleinere Arbeiten recht nützlich. ;)

    - Ja, ich habe 2 Schichten PCI Nancocret aufgetragen, um es schön glatt zu bekommen.

    - Filzen meint, wie bereits von 314Monty beschrieben, die Abschlussbehandlung der verputzen Fläche. So kann man kleinere Unebenheiten ausgleichen, Übergänge glätten und die Oberfläche für weitere Arbeitsschritte vorbereiten.

    - Zum Abdichten der Kunststoffteile habe ich das im System mitgelieferte LouisSeal genutzt.


    Gruß

    erdeingelassener Betonschalsteinrechteckpool mit PU-Dickschicht Beschichtung,

    Technik: Aqua Vario Plus, SFA Mega+ MAX 425 mit AFM, Krystal Clear (26670, 12 g/h), PH-803w, Ph-Pumpe Kampa


    siehe auch: Betonpool 5 x 3 m

  • So, wer denkt ich bin faul, der hat nur ein bisschen Recht.

    Vorbereitung Pooleinfassung mit viel Erdbewegung ist erfolgt.

    Also wieder fleißig Schalsteine gesetzt.PXL_20210409_100432617.jpg

    PXL_20210412_064718522.jpg

    Und nun alle Steine gesetzt:

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    Da kann die Zeit genutzt werden, um die Bereiche zu verfüllen, hier der Bereich wo die Sonnenliegen stehen werden. Natürlich an Elektroverkabelung denken.

    PXL_20210409_124838436.jpg


    Verfüllung der Schalsteine erfolgt wieder mit Beton, also noch eine Schalung für den sauberen Abschluss basteln, leider konnte ich keine Schalbretter (Baumarkt geschlossen) nachkaufen, weshalb ich am WE nicht fertig geworden bin.

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    Der Technikraum soll eine Betondecke erhalten.

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    Da kann man am Sonntag auch mal leise die Eisen biegen.

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    Und zur Übersicht mal ein "Luftbild".

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  • Hallo!
    Ich frage mich, warum ihr die Schalung oben "für den sauberen" Abschluss gemacht habt. Ist das "nur" eine optische Sache? Wäre dies auch notwendig, wenn bei einem eingelassenen Pool eine Poolumrandung (z.B. mit Terrasseplatten) gemacht würde? Oder würde man dann nur die letzte Reihe Schalungssteine bis zum Rand auffüllen? Ich habe diese obere Schalung in einigen Bauberichten gesehen, aber bei vielen auch nicht...

    LG
    Jenny

  • Es ist ein sauberer Abschluss als die doch recht unregelmäßig gefüllten Steine, zumal man den Beckenkopf auch vor Verlegung der Randsteine zweckmäßig abdichten sollte. im Fall einer defekten Fuge kann Wasser tief in den Baukörper eindringen und für Abplatzungen sorgen. Und eine regelmäßige Fläche lässt sich definitiv besser weiter bearbeiten.

    What's life without a little pain



    Futurpool 8 x 4 x 1,5
    PPS 600 , 2x Astral 17.5, 4x Multiflow Einlaufdüsen
    Dolphin E10, Poollab.


    Solarabsorber: Solarripp und Solarrapid

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