Position Skimmer - Hauptwindrichtung oder Entfernung wichtiger?

  • Hallo zusammen,


    ich baue derzeit einen Styroporpool mit außenliegender römischer Treppe. Die Innenmaße des Rechteckbeckens ohne Treppe sind 9m x 4,5m (Tiefe 1,50m). Verbaut werden 4 Einströmdüsen und 2 Breitmaulskimmer. Weiterhin wird ein Bodenablauf installiert.


    Die Bodenplatte wurde vor 10 Tagen fertiggestellt. Sollte das Wetter es zulassen, würde ich in der zweiten Januarhälfte die Wände aufstellen.


    Ich bin mir hinsichtlich der Position der Skimmer nicht ganz sicher. Der Wind kommt hier hauptsächlich aus Westen. Demnach sollten die Skimmer wohl grundsätzlich an der Ostseite des Pools installiert werden. Der Pool ist tatsächlich ziemlich genau an den Himmelsrichtungen ausgerichtet (da in Flucht mit Wohnhaus). Also Längsseiten Ost/West. Die römische Treppe befindet sich auf der Ostseite am Haus. Hier wäre neben der Treppe auch genügend Platz für die Breitmaulskimmer. Allerdings wird sich die komplette Technik (ausgenommen Gegenstromanlage und OKU-Absorber) im Gartenhaus auf der Nord-Westseite des Pools befinden (ca. 5m von der nordwestlichen Außenecke entfernt). Der Bodenablauf befindet sich auch in diesem Bereich. Jedoch wäre die Strecke zu den Skimmern mit bis zu 20m ziemlich lang. Würde ich die Skimmer auf der Westseite installieren, wären es wohl höchstens 10m. Die Filteranlage (Filterleistung 21m3) sollte meiner Meinung nach bei einer 63er Verrohrung auch bei 20m keine Probleme auf der Saugseite bekommen. Sollte ich die Westseite nutzen, würde wohl auch eine 50er Verrohrung ausreichend sein. Welche Variante würdet ihr denn wählen? Wäre hier Hauptwindrichtung oder Saugleitungslänge wichtiger?


    Die OKU-Absorber werden sich auf dem Wohngebäude (Bungalow Flachdach - Höhe 3,5m) befinden. Das würde dann auf der Druckseite eine Strecke von ca. 35 Meter (also Eingang Absorber) ergeben. Würdet ihr hier 50er oder 63er Flexschlauch wählen? Vielen Dank für Anregungen:).

    Poolbau aktuell:


    Styroporpool 9m x 4,5m x 1,5m mit römischer Treppe (Foliensack sandfarben)

    Abriblue Open Aero Rollladenabdeckung (Solarlamellen aus Polycarbonat)

    Hayward Pro-Series HL BTL 640

    Badu Prime Eco VS

    Bayrol Automatic Cl/pH

    Blue Lagoon Timer UV-Entkeimungsgerät

    Gegenstromanlage Badu Jet Wave

    40x OKU Solarabsorber + Badu Alpha 8

    2x Seamaid LED-Scheinwerfer

    Poolroboter Dolphin E40i

  • Die Windrichtung kannst du halt nicht beeinflussen, den Querschnitt der Leitungen aber sehr gut anpassen. Ich persönlich würde eher den Komfort vorziehen, als mich der Windrichtung anzupassen. Wenn es dir aber egal ist, dann spricht ja nichts gegen beides zu kombinieren.

    Bei so einer starken Pumpe solltest du keine Leitungen in 50er ausführen. Hier ein paar Rechenbeispiele für den Druckverlust :

    10m in 50er Ausführung - - - > 0.24bar

    10m in 63er Ausführung - - - > 0.08bar

    20m in 50er Ausführung - - - > 0.49bar

    20m in 63er Ausführung - - - > 0.16bar

    35m in 50er Ausführung - - - > 0.85bar

    35m in 63er Ausführung - - - > 0.27bar


    Eventuell macht es auch Sinn die 35m in 75er Querschnitt auszuführen. Knapp 0.3bar Gegendruck sind nicht gerade wenig. Alle Rechnungen wurden mit 21m³ Förderleistung errechnet, ich denke aber diese ist regelbar und kann auch gedrosselt laufen.

    Gruß
    Waldemar
    ---------------------------------------


    Becken: Schalstein 6x3x1.5m - - - > 25m³
    Ecktreppe mit Sitzbank
    Filter: Bilbao 500 mit Speck Magic 8
    Folie: Alkorplan in Sand selbst eingeschweißt
    Desinfizierung: alles handmade, anorganisch

  • Vielen Dank für die detaillierten Erläuterungen. Hinsichtlich der Pumpe muss ich mich korrigieren: bei 8m Wassersäule sind es lediglich 14m3 Filterleistung.


    Ich würde die beiden Breitmaulskimmer jetzt an der Westseite (kurze Ansaugstrecke) mit jeweils einer 50er Festverrohrung anschließen und die parallel verlaufenden Aussaugleitungen erst kurz vor der Pumpe (63er Anschluss) zusammenführen. Dies sollte doch vom Querschnitt her günstiger sein als eine gemeinsame 63er Saugleitung für beide Skimmer, oder? Bei den vier Einströmdüsen auf der gegenüberliegenden (Treppen-)Seite würde ich jeweils 2 Düsen mit einer 50er Festverrohrung anschließen und auch hier die zwei parallel verlaufenden Leitungen am Ausgang der Technik zusammenführen.


    Die OKU-Kollektoren auf dem Dach werden über einen separaten Kreislauf mit eigener Pumpe inklusive Solarsteuerung betrieben. Hier würde ich vom Bodenablauf über eine 63er Leitung ansaugen und auf der Druckseite mit einem 63er Flexschlauch arbeiten. Der Rücklauf würde dann über eine 5. und ggf. 6. Einströmdüse erfolgen. Alle Einströmdüsen haben bei 22mm einen Maximaldurchfluss von 5m3. Auf dem Flachdach wird das 56m2 OKU-Set installiert. Bis zum Eingang der Kollektoren sind es knapp 35m (Höhe 3,5m) und zurück bis zu den Solar-Eintrömdüsen ca. 10-12m. Sollte ich dann lieber noch eine zusätzliche 6. Einströmdüse verwenden oder reicht eine Einströmdüse für den Solarkreisrücklauf?

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  • Wenn wir immer noch über 10m Entfernung zwischen Skimmer und Pumpe schreiben empfehle ich eine "flexible Ausführung" in Form von Flexrohr in 63er Querschnitt. Ist meine persönliche Meinung und Empfehlung, ich habe schon bei 6m diesen Querschnitt gewählt. Ob du diese am Pool oder erst vor der Pumpe zusammen führst, ist eigentlich egal. Die meisten machen das wohl direkt am Pool.

    Wenn du die ELD in Reihe auf einer Höhe installieren möchtest reicht ein Strang aus, wichtig dabei die gleichmäßige Aufteilung der Leitungslänge zu den einzelnen ELD um gleichen Volumenstrom zu bekommen.

    Wenn du aber oben und unten Düsen verteilen möchtest, würde ich 2 einzelne Stränge ziehen. Um bei Bedarf mehr Druck für die Oberflächenreinigung zu bekommen.

    Zu den seperat geplanten Solarabsorbern kann ich nichts beisteuern, irgendwie finde ich es unlogisch diese in eigenem Kreislauf zu betreiben. Kostet nur extra Strom, auch die Pumpe kostet Geld und wird auch nicht ewig halten.

    Gruß
    Waldemar
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    Becken: Schalstein 6x3x1.5m - - - > 25m³
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  • Danke wieder für die schnelle Antwort :thumbup:.


    Meintest Du, dass es aufgrund der Ansauglänge von 10m bei einem 63er Flexschlauch egal ist, ob ich am Pool aufteile oder bereits ab der Pumpe? Bei zwei getrennten 10m langen Strängen (die also erst kurz vor der Pumpe zusammengeführt werden) wäre der Druckverlust meiner (Laien-)Meinung nach geringer. Aber vermutlich spielt das bei den 10 Metern keine entscheidende Rolle. Wäre also kein Nachteil, wenn ich ab der Pumpe einen 63er Flexschlauch bis an den Pool führe und ab dem T-Stück in gleichen Längen zu den 2 Skimmern gehe?


    Auf der Druckseite würde ich tatsächlich die Eintrömdüsen jeweils unten und oben neben der römischen Treppe anbringen. Dabei sollen die unteren und oberen beiden Düsen jeweils getrennte Druckleitungen erhalten, damit ich bei Bedarf auch mal die gesamte Leistung auf die oberen Düsen zwecks Oberflächenreinigung ect. legen kann. Daher würde ich hier dann hier für jeden der beiden Druckstränge einen 63er Flexschlauch bis zur Treppenseite führen und ab den T-Stücken in gleichen Längen bis zu den Einströmdüsen gehen. Zwei 50er Druckleitungen wären doch aufgrund der Entfernung unterdimensioniert, richtig?

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  • Wäre also kein Nachteil, wenn ich ab der Pumpe einen 63er Flexschlauch bis an den Pool führe und ab dem T-Stück in gleichen Längen zu den 2 Skimmern gehe?

    Nein, kein Nachteil. Schau dir Bauberichte mit Becken über 4m Breite an, diese haben meistens 2 Skimmer installiert. Bilder findest du dort auch genug.


    Zwei 50er Druckleitungen wären doch aufgrund der Entfernung unterdimensioniert, richtig?

    Wie groß ist denn die Entfernung?

    Gruß
    Waldemar
    ---------------------------------------


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  • Nein, kein Nachteil. Schau dir Bauberichte mit Becken über 4m Breite an, diese haben meistens 2 Skimmer installiert. Bilder findest du dort auch genug.


    Wie groß ist denn die Entfernung?

    Die Strecken von den Einströmdüsen zur Pumpe wären ca. 28 Meter (obere Düsen) und ca. 26 Meter (untere Düsen).

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  • Wieviel Düsen und was gibt die Pumpe her m³/h ?

    Gruß Gunar
    Dolphin Maestro 30
    Betonpool mit Folie 3,6x6,23x1,5 oval
    21,5m² Solarrip
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    Chlorgenerator Zodiac LM2-40 durch Einbindung
    in ProCon.IP

  • Es gibt vier Einströmdüsen mit 22mm und die Pumpe hat 14m3/h Filterleistung bei 8m WS.

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  • Da kannst auch mit 2x50mm arbeiten pro 50 Rohr sind es 0,11 bar Druckverlust.

    Willst Du es besser machen 2x 63 Rohr.Pro Rohr nur 0,03 Bar pro Rohr

    Gruß Gunar
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  • Danke. Dann werde ich jetzt wohl zwei 63er Druckleitungen legen. Somit sollten die beiden oberen Düsen bei der Oberflächenreinigung (= untere zwei Düsen abgesperrt) noch effektiver arbeiten.

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  • Eine Frage hätte ich noch hinsichtlich der Solarabsorber. Diese werden über einen eigenen Kreislauf mit einer separaten Pumpe (9m3/h) versorgt. Angesaugt wird über eine Strecke von 10m (63er Leitung) über den Bodenablauf. Die Druckseite führt auf das Flachdach (Höhenunterschied Pumpenhaus ca. 3,5m). Die Druckleitungslänge beträgt ca. 32-35m. Hier würde ich eine 63er Leitung legen. Auf dem Dach befinden sich dann 28 OKU-Absorber (56m2-Set). Sollte die Leitung vom Absorberausgang zum Pool (ca. 20 Meter) auch eine 63er sein oder würde hier eine 50er genügen? Ich könnte mir vorstellen, dass aus den Absorbern gar nicht so viel Wasserdruck rauskommt, dass eine 63er Leitung an dieser Stelle ihre Vorteile ausspielen würde.


    Sollte ich beim Solarrücklauf ein oder zwei Einströmdüsen verwenden? Ich würde diese mittig zwischen den sich links und rechts neben der Treppe befindlichen oberen und unteren Einströmdüsen der Filterpumpe anbringen. Ich kann mir vorstellen, dass zwei Einströmdüsen vermutlich zu einer besseren Verteilung des erwärmten Wassers im Pool führen würden.

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  • Die Frage ist für mich kriminell, da ich den Druckverlust der Okus nicht kenne. Ware das Solar-Ripp würde ich schreiben , nimm auch zurück 63er Rohr da die Ripps kaum Druckverlust habe.

    Nimm halt auch 63 und Du machst nichts verkehrt.

    Gruß Gunar
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  • Alles klar, danke:thumbup:.

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  • Sehe ich genauso wie Gunar. Wenn du an dem Rücklauf 50er dranklemmst machst du es der Pumpe noch schwerer als sie es ohnehin schon hat. Mit 63er bist du gut aufgestellt ;)

    Gruß
    Waldemar
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  • Das Wetter soll hier demnächst etwas wärmer werden und da würde ich dann die (Styropor-)Wände aufstellen.


    Ich werde aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen allenfalls zu zweit arbeiten können. Der Beton soll mit einem Betonmischer selbst hergestellt werden . Daher würde ich die Wände nicht komplett füllen, sondern in 2-3 Etappen arbeiten (also jeweils in der Mitte einer Reihe aufhören).


    Meine Fragen wären:


    1. Würdet ihr die römische Treppe gleich aufstellen (dabei zunächst provisorisch abstützen) oder zunächst die Wände ohne Treppe erstellen und später die Treppe durch Langlöcher installieren (Langlöcher könnten ja problemlos mit Multimaster o.ä. gefräst werden)?


    2. Würdet ihr die Einlaufdüsen (inkl. Wanddurchführungen) direkt in die Styroporsteine einbringen oder lieber ein KG-Rohr (110mm) einbetonieren und später die Düsen dort mit Brunnenschaum einbringen?


    3. Sollten die Styroporsteine zusätzlich mit Dämmstoffkleber verklebt werden? Das steht nicht in der Aufbauanleitung, jedoch habe ich das irgendwo schon gesehen.


    Der Boden soll mit 5cm starken Styrodorplatten gedämmt werden. Die Platten würde ich verlegen und festdübeln.


    4. Ist hier eine zusätzliche vollflächige Verklebung notwendig? Falls ja, womit würdet ihr verkleben?


    5. Wie würdet ihr beim Spachteln des Bodens vorgehen? Erstmal alle Platten verlegen + festdübeln und danach spachteln (Nachteil aus meiner Sicht: ich müsste auf die verlegten Platten treten bzw. irgendwelche Unterlagen ect. nutzen)? Oder Stück für Stück verlegen und spachteln (dann ohne Betreten der Platten)?


    6. Könnt ihr geeignete Alternativen zu Ardex F11 Fassadenspachtel empfehlen?


    Soviel zu meinen aktuellen Fragen :) . Vermutlich würde es Sinn machen, wenn ich eine neues Thema Baufortschritt o.ä. erstelle. Es gibt hier jedoch schon einige davon und daher stelle ich meine Fragen zunächst hier ein. Vielen Dank für Antworten.

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  • direkt in die Styroporsteine einbringen oder lieber ein KG-Rohr

    So machen es viele, erleichtert einen eventuellen Austausch in der Zukunft. Ansonsten spielt es keine Rolle

    zusätzlich mit Dämmstoffkleber verklebt werden?

    Sehe ich keinen Bedarf, wenn du selbst Beton mischt und einfüllst. Mit einer Pumpe sehe das anders aus. Eventuell die erste Reihe kleben...

    zusätzliche vollflächige Verklebung

    Ich würde immer kleben, egal ob mit oder ohne Tellerdübel.

    Spielt doch keine Rolle wie du verspachtelst, nachher sind auch die Dellen zu mit dem Spachtel. Ansonsten benutz Schaltafeln als Unterlage.

    Alternativen zu Ardex F11

    Ich weiß nicht wofür du diesen verwenden willst, aber viel benutzen Nanocret FC Betonspachtel für den Poolbereich. Habe ich auch genommen, ist faserverstärkt und perfekt zum Verarbeiten. Dafür aber ziemlich teuer die Sackware...

    Gruß
    Waldemar
    ---------------------------------------


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  • Ich weiß nicht wofür du diesen verwenden willst, aber viel benutzen Nanocret FC Betonspachtel für den Poolbereich. Habe ich auch genommen, ist faserverstärkt und perfekt zum Verarbeiten. Dafür aber ziemlich teuer die Sackware...

    Den Ardex F11 hatte der PD empfohlen. Der ist noch etwas preisintensiver als der PCI.


    Welche Schichtstärke muss ich denn einplanen inklusive Vernetzung? Ich hätte an 2mm im Wandbereich gedacht und vermutlich etwas stärker am Boden? Oder reichen am Boden grundsätzlich auch 2mm? Ich habe von dem Feinspachtelzeugs absolut keine Ahnung. Zugemauerte Heizungsnischen habe ich bereits mit Gipsputz ziemlich gerade verputzt bekommen. Dann sollten die Poolwände doch auch kein Problem darstellen, oder? Zur Not würde ich aber auch spachteln lassen.


    Ich würde immer kleben, egal ob mit oder ohne Tellerdübel.

    Tellerdübel habe ich bereits liegen. Die werden auch versenkt. Zum Verkleben dann einfach ein paar Linien (Pistolen-)Dämmstoffkleber/Klebeschaum oder eher vollflächig mit einem anderen Material?

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  • Naja, 2mm inklusive Netz kann ich mir kaum vorstellen. Das Netz braucht ja auch eine gewisse Überdeckung um die Masse auch zusammen halten zu können. Soweit ich weiß brauchst du bei Nanocret kein Netz, da bereits faserverstärkt. 3mm Schichtdicke sollte reichen, ich habe ca 2mm aufgetragen...habe aber auch Betonschalsteine.

    Zum Verkleben der Styrodurplatten kann ich dir leider keine Info geben. Beim Hausbau wird oft Armierungskleber genutzt, dort gibt es aber kein Chlorwasser und Dauernässe.

    Gruß
    Waldemar
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