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Baubericht Albixon G2 Skimmer PP Pool 6,00 x 3,00 x 1,50 m

  • Hallo zusammen!


    Da ich bereits viele wertvolle Hilfe hier erhalten habe, teile ich gerne mein Bautagebuch mit Euch, um auch den ein oder anderen zukünftigen Poolbauer Unterstützung zu geben. Gerade aus Fotos kann man als Neuer viel lernen.



    Ich habe mich für ein Albixon G2 Skimmerbecken entschieden, demnach simples PP Becken mit angeklebten Styroporsteinen die dann noch mit Beton verfüllt werden sollen. Leitungen/Skimmer/Einlaufdüsen/Lampe ist bereits vorinstalliert und in den Steinen verbaut.


    Am Anfang musste erst einmal ein großes Loch her, bedingt durch den Lockerungsfaktor muss der Aushub mit 1,5 multipliziert werden, das war mir dann doch ein paar hundert Schubkarren zu viel Erde in Container schütten, also wurde ein Firma mit Minibagger beauftragt die innerhalb von 2-3 Tagen das Loch graben sollten. Gekommen sind sie mit einem 5 Tonnen Bagger, 1,80m breit der um 2 cm durch das Zaunfeld gepasst hat. Das war wirklich verdammt knapp, zum Glück musste er nur einmal rein und raus, die Erde hat dann ein Selbstlader über den Zaun weggegriffen. Dauer für die Aktion, ca. 8 Stunden. Mitgebracht wurde ein großer Kipper sowie ein Selbstlader.


    Baggern2.jpg


    Loch hat einigermaßen gepasst, einige Nacharbeiten am Rand waren noch notwendig, aber das ging ganz gut mit Spaten und Schippe.


    Der Pool ist inkl. der Styroporsteine 3,50m breit, ich habe mich dazu entschlossen nur 20cm auf der Seite hinzu zu geben, weil man laut Anleitung beim G2 Becken an die Seiten nicht ranmuss. Die Rohre sind bereits in den Styroporsteinen verbaut, inkl. Beleuchtung. Mal schauen ob es ausreicht… An den kurzen Seiten ist entsprechend Platz zum Verrohren, wenn auch nicht übermäßig.


    Die Baugrube ist unten so matschig, weil wir Schichtenwasser haben, wir sind ziemlich genau an der Grenze des aufsteigenden Wassers, tiefer gebuddelt hätte nur bedeutet das wir tiefer im Wasser stehen. So ging es einigermaßen, es waren einige Zentimeter nass. Schwerer Lehmboden, dank großen Bagger aber kein Problem.


    20210303_144421_resized_1.jpg


    Das Erdungsband ist links gut zu sehen, der Plan ist es direkt ins Technikhaus zu ziehen. Geht einmal unter der Bodenplatte drum herum.


    Baustahlmatten wurden doppellagig gelegt. Dank Komfortgröße von 6m * 2,30m ging das auch ziemlich einfach.


    20210303_175342_resized_1.jpg



    Im Anschluss 5,4m³ Fließbeton (~13 Tonnen) mittels Pumpe eingebracht.


    Einer am Rüssel, einer bedient den Flaschenrüttler und soll somit eventuelle Luft aus der Suppe rausrütteln und ihn verdichten.


    Beton einlauf2.jpg


    Ein alter Spaten und ein Brett dienten mir als Patsche zum Glätten der oberen Struktur.


    20210304_083445_resized.jpg


    Da der Boden schief war, hat die Bodenplatte am Ende eine Stärke von 20-24cm. Sollte reichen bei max. 1,40 Wassertiefe.


    Bodenplatte nass.jpg


    Im Hintergrund ist das Streifenfundament für das Technikhäuschen zu sehen. Die SFA und Gegenstrompumpe sollten mit etwas Glück ohne großen Bogen direkt ins Häuschen geleitet werden. Der vordere Fundamentsteifen ist dazu extra dünn gegossen worden.


    Nach 3 Tagen habe ich die Abweichungen der Platte gemessen, circa 2cm. Eine Stelle (+1,3) hatte ich manuell am Ende bearbeitet, die ist ein wenig hochgekommen, wird runtergeschliffen, sind max. 0,25m². Den Rest gleichen die XPS Hartschaumplatten hoffentlich aus. Platte selbst gegossen da derzeit Handwerkermangel herrscht. Es ist verdammt schwer überhaupt jemanden zu bekommen.


    Bodenplatte.JPG

    Aufgrund eines anderen Bauberichts habe ich mich dazu entschlossen erneut von der Anleitung abzuweichen und Eisen in den angetrockneten Beton zu stecken, nach ca. 5 Stunden war er soweit das sie einigermaßen gehalten haben. 14’er Eisen sollten reichen... Die Styroporsteine sollen dann auf die Eisen gesetzt werden, im Idealfall in die Hohlräume, und nicht gerade in eine Verbindung. Damit ist dann die Bodenplatte mit den Beton in den Styroporsteinen verbunden. Mangels vernünftiger Zeichnung war ein Ausmessen leider nicht möglich, bis auf die Info das es 25’er Steine sind, bekommt man zu den Abständen der Löcher etc. keine Info. Also auf gut Glück die Eisen an den kurzen Seiten gesetzt, an die langen kam ich durch die Erdschalung nicht ran.


    20210317_074810_resized.jpg



    Die ersten beiden Nächte nach gießen der Platte waren mit -3 Grad ziemlich kalt, Plane, Styrodur und Gasstrahler halfen die Bodenplatte in den ersten 3 Tagen frostfrei zu halten.



    20210305_153843_resized_1.jpg


    Da ich an den Seiten keine Eisen setzen konnte, wurden die anderen Eisen gebohrt. 14’er Loch bohren, Ausgleichsmasse rein, 10’er Eisen rein und hoffen das es hält.



    20210317_094520_resized.jpg


    Das ist nun der heutige Arbeitsstand, am Montag kommt der Pool, ich bin gespannt!


    Fortsetzung folgt…

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    2021:

    Albixon G2 6 x 3 x 1,50 Meter Skimmerbecken

    ca.1,3 Meter im Erdreich eingelassen,

    Dach: Albixon Casablanca Infinity

    PoolLab 1.0

    Aqua Vario Plus

    Bilbao d500

    Salzelektrolyse Bayrol Automatik Salt AS7

    2022:

    Wärmepumpe IPS-220 pro-V (vertikaler Luftauslass)

  • Danke für deinen Baubericht....finde ich immer sehr informativ und man kann dabei am meisten lernen :thumbup:.

    Du hast scheinbar bewusst auf eine Schotterschicht / Drainage verzichtet (?)….zumindest konnte ich nichts dergleichen auf den Bildern erkennen.

    Ich habe bei mir auch Lehmboden im Speckgürtel, daher mein Interesse ;).

    Baubeginn: 04/2021

    Fertigstellung: 07/2022


    PP-Pool, 7 x 3,5 x 1,5m

    8 mm, weiß

    4 x ELD, 1 x Zirkulationsdüse, 2 x Breitmaulskimmer

    Verrohrung in 63 mm, im Technikhaus 50mm

    1 x LED-UWS

    Überdachung Dallas Clear B

    Speck Badu Prime Eco VS mit Bilbao 600, Filterglas 100 kg

    ProCon.IP mit Redox und PH-Minus Steuerung

    Dolphin E 35 (hört auf den Namen Bumblebee)

  • Hi,

    ja, habe ich.


    1.) bei den harten Lehm haben die Bauarbeiter mir von abgeraten, härter als das kriegst Du das nie verdichtet war deren Meinung. Und als sie gebaggert haben und das Schichtenwasser die oberen Zentimeter noch nicht aufgeweicht hat, war es auch wirklich hart und sauber. Er hat seine Schaufel schön rüberkratzen lassen und keine Löcher etc. fabriziert.


    2.) das Schichtenwasser war auch das Problem, hätte ich 20cm tiefer gegraben, wäre der Pool schon fertig gewesen, mit 20cm Wasserhöhe nach 1-2 Tagen.


    3.) RE: Drainageschacht da mal meine Meinung zum Thema, glaube das Thema Drainage wird wichtiger dargestellt als es am Ende ist, vielleicht irre ich mich, wenn in X Jahren der Pool zusammen fällt, aber derzeit glaube ich das noch nicht und habe ein gutes Gefühl. Meine Drainagewasserstandskontrollröhren kommen dann auf die Bodenplatte, direkt neben den Pool, Platte ist ca. 20 cm umlaufend größer als die äußeren Poolabmessungen. Plane das gelbe Drainagerohr in Unkrautfließ einzuschlagen, in 16/32 Kies zu packen (~30 cm). Auf den Kies kommt dann noch mal ein schmaler Streifen Fließ, und dann mein Sand/Lehmgemisch.


    Grüße ums Eck...

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  • Ah okay...also die Schotterschicht unter der Bodenplatte hast du weggelassen, legst aber eine Ringdrainage um die Bodenplatte, richtig ?


    Ehrlich gesagt, wenn jetzt nicht beim Bodenaushub irgendwelche besonderen Entdeckungen kommen, plane ich beides wegzulassen.


    Dann legst du mehrere Kontrollröhren an ? Die müssen ja irgendwie mit Deckeln oben verschlossen werden, so dass du ran kommst zum pumpen.

    Mh...irgendwie schlecht in eine schöne Terrasse zu integrieren, oder ?

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    Fertigstellung: 07/2022


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  • nö, ich plane teilweise mittels Kies ein minimales Gefälle auf der Platte anzulegen, und lege dann das Drainagerohr zum Pumpemsumpfrohr (30cm KG Rohr). Dazu gibt es Muffen/Deckel zu kaufen, oder, in Deinem Fall quadratische Verschlüsse (sehen dann aus wie Gullies). Wollte ich auch erst kaufen, habe dann aber festgestellt das die von der Innenbreite etwas wegnehmen und dann meine Schmutzwasserpumpe nicht mehr reinpasst, sollte ich mal abpumpen wollen (ggf. in der Bauphase bis zum verfüllen mit Beton).

    Oder halt komplett weglassen, außer Du hast deutliche massive Schichten/Grundwasserprobleme, dann könnte es bei einer Komplettentleerung (oder in der Bauphase mit wenig Gewicht) ggf. interessant sein. Wirklich beurteilen kannst Du es 1-2 Tage nachdem Du das Loch ausgehoben hast, und es in den Tagen nicht geregnet hat. Anfangs sag es bei mir auch noch schön aus, nach einem Tag war es matschig.

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  • Es ist in den letzten Wochen viel passiert:


    Ich habe mich doch noch mal durchgerungen und 2 Sack Ausgleichsmasse gekauft und damit eine Stelle aufgefüllt. Ging auch als Laie problemlos und deutlich besser als erwartet. Leider war das Wetter in den Tagen vor der Poollieferung nass, so dass ich die Ausgleichsmasse erst ca. 26 Stunden vor den Styrodurplatten aufbringen konnte. Da es auch in der Nacht ganz leicht genieselt hatte, war die Masse leider noch nicht ausgehärtet, aber akzeptabel.


    20210322_175519_resized.jpg


    Weiterhin stieg mein Schichtenwasser bis ca. 10 cm vor Oberkante Bodenplatte. Das veranlasste mich spontan dazu die Drainage um die Platte zu legen. Durch die Erdschalung musste im harten Lehm gebuddelt werden. Nicht schön, aber machbar.


    Das Loch für den Pumpensumpf ist auch gegraben, leider fehlten vom Drainagerohr am Ende 1,1 Meter, wurde dann mit einem KG Rohr überbrückt. Sumpf geht 0,60m in den Boden, damit am Ende das 2 Meter Pumpensumpfrohr nicht gekürzt werden muss.


    20210320_165338_resized.jpg


    Für das ruhige Gewissen habe ich noch Linien aufgesprüht, nicht das die Eisen sich doch in den Pool bohren…


    Im Anschluss kamen 3cm XPS Hartschaumplatten rauf (Styrodur). Erst wollte ich sie nur legen, dann habe ich sie doch noch mit einfachem Kleber fixiert.


    20210323_105157_resized.jpg

    20210323_124937_resized.jpg


    Platten lagen gut, eine Verklebung mit Gewebeband war nicht mehr notwendig, ich war zufrieden und mächtig aufgeregt, der Pool und Kran sollte 2 Stunden später kommen…


    Beide waren pünktlich:


    20210323_145045_resized.jpg


    Eigentlich wollte ich, eine hier im Forum entdeckte Idee kopieren, und hatte 8* 6m Baustahl und 8* 3,30m Baustahl bereitgelegt. Diese wollte ich in die 4 Lagen Styroporsteine seitlich reinschieben. Hätte dann ein Bewehrungsgitter im Zusammenspiel mit den horizontalen Eisen ergeben. Aber der Poollieferant sagte das sei Verschwendung, ich soll den Stahl in den Ringanker legen, da tut er noch was Gutes. Eine Seite Wasserdruck, andere Seite Erddruck, dazu die vertikalen Eisen die in die Steine reingesteckt werden, das reicht. Generell, lt. Lieferanten ist die Anleitung auf 200% Sicherheit ausgelegt, dass macht Mut bei Abweichungen.


    Ein erlebtes Beispiel ist die Lochgröße, lt. Anleitung +50cm zu jeder Seite. Ich habe an den beiden langen Seiten +20cm gemacht, hat vollkommen ausgereicht. Man muss an die Seiten beim G2 Becken nur die Noppenbahn legen.


    An mehreren Stellen passen die vertikalen Eisen etwas schräg durch die Styroporsteine, dann gehen statt 1,40m Stäbe 1,60 leicht schräg rein.


    20210325_131146_resized.jpg



    IMG-20210324-WA0007_resized.jpeg



    Fortsetzung folgt…

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  • Hallo Florian,


    vielen Dank für deinen informativen Bericht !


    Eine Frage hätte ich aber als zukünftiger Albixon Pool Besitzer, wie hat es mit den einbetonierten Eisen und den Styroporsteinen gepasst?


    Der Abstand vermute ich mal 50cm?


    VG

    Wilfried

    PP 8x3x1,5 Überlauf mit Klasik Clear überdacht

    Viessmann Vitodens 200 mit 24KW und 2x Dapra 42KW Wärmetauscher für die Heizung

    Kripsol SEL

    Speck BADU Prime 15-AK-SSV, Salzwasserfest

    Cantabric 600 Filter mit Bayrol Glas

  • Hallo Wilfried,


    den Abstand habe ich bei ca. 50cm belassen, aber am Ende ist es vollkommen egal, bzw. meiner Meinung nach hilfreich wenn er ein wenig variiert. Hintergrund ist das die Steine Mittelstreben haben, wäre halt doof wenn es zufällig so wäre das jeder einzelne Stab immer genau in die Mittelstrebe gebohrt wird. Am Ende hätte ich die Stangen sogar noch deutlich länger machen können, die Rohre liegen bei ca. 70cm Höhe, könntest theoretisch 50cm rausstehen lassen.

    Grüße

    Florian

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  • Eine Woche "Osterurlaub" (noch nie so viel geschuftet im Urlaub!) und es ist viel passiert:


    Innerhalb von 2 langen Tagen wurde die Beckenaussteifung vorgenommen, ca. 100 Meter Holz wurde dafür verarbeitet.


    20210403_110620_resized.jpg

    20210403_110652_resized.jpg


    Die Drainagerohre sind mit 3t Drainagekies abgedeckt worden.

    Drainage_forum.JPG



    Anschließend mit einer Wasserdurchlässigen Folie (Unkrautfolie) gegen Bodenaushub von oben gesichert worden.

    Drainage fließ.jpg



    Und dann kam auch schon der Bodenaushub wieder rauf, alles mittels Handstampfer lagenweise (3-5 cm) festgestampft. 2 Tage harte Arbeit zu dritt, nahezu alles ein Lehm/Sandgemisch. Es war gut zu erkennen wie sich die Styroporsteine an das Becken angedrückt haben. Genau so sollte es laut Anleitung sein, und die Holzaussteifung sorgte dafür das sich nichts nach innen verzog. Für alle die gleiches Projekt planen, die Styrosteine halten einigen Druck aus, hatte auch erst bedenken gehabt das ich diese eindrücke, haben aber sehr gut gehalten.


    aushub verteilen.JPG


    Das Rückschlagventil für die oberirdische Installation der Brilix Gegenstromanlage ist zwar schon gekauft, aber ich habe mich spontan doch dazu entschlossen einen Schacht zu bauen. By the way, ich schwanke immer noch zwischen der Brilix 80 und der 95, falls noch jemand einen Tipp hat, gerne!


    Hintergrund war die Lautstärke der Anlage. Ich habe Befürchtungen das sie im WPC Plastehaus zu laut ist und die Nachbarn stören könnte. Loch gegraben und mit Drainagekies geebnet, Bewährung schon mal zugeschnitten und Erdleiterband an das bestehende Band angeschlossen. Ein Nachbar sagte sein Eklektiker wollte einen Erdungsstab in der Grube haben, mal gucken was meiner zum Band sagt. Das Band geht einmal unter der Betonplatte um das Becken und dann ins Technikhäuschen, bzw. der Abzweig zur Gegenstromgrube. Oder macht ein separater Erdungsstab mehr Sinn?


    20210411_134625_resized.jpg


    Für das Wasser zur Schachtentwässerung habe ich einen halben Meter KG Rohr auf Drainagesteinen eingegraben, für die paar Liter sollte das theoretisch reichen. Das endet im Sand/Lehrgemisch.


    Ich habe eine Frage zum Thema Ringanker/Dachträgerfundament:


    Kann ich bis zur Kante der Styroporsteine mit Erde auffüllen und dann darauf einen mit Stahl bewährten 20x54cm Betonblock als Ringanker gießen? Es wird noch Ringankerbewährung gesteckt, 80cm lange Eisen die bei 40cm um 90 Grad gebogen werden (lila), und dann in die Styro Steine gehen… Dazu dann der Länge nach noch Baustahl reinlegen. Man sagt zwar immer 80cm für frostfrei, aber hier in Berlin haben wir niemals in 80cm Bodenfrost und ich persönlich halte das für übertrieben. Das Dach wiegt 440 kg und ist auf 2 Schienen a 6 Metern (im geschlossenen Zustand) verteilt.



    ringanker.JPG


    Grüße

    Florian

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  • Hi Florian,

    Habe genau das selbe Projekt vor mir. Nächste Woche kommt der Bagger. Werde dann natürlich auch einen Baubericht schreiben...

    Danke für Deinen ausführlichen Bericht. Ich denke im Moment auch gerade über dieselben Themen nach.

    - Drainage auch unter der Bodenplatte oder nur umlaufend...

    - Ist diese von Albixon vorgeschriebene Armierungsfuge in der Bodenplatten wirklich notwendig oder reichen auch Stahlstäbe

    - usw


    Bezüglich Drainage bin ich mir noch nicht sicher... Aber durch Deinen Bericht werde ich wohl auch auf Stahlstäbe setzen... Für eine Armierungsfuge müsste ich ja zweimal Beton kommen lassen ....

    Danke vorerst einmal, bin gespannt wie es bei Dir weitergeht.

    lG.

    Hannes

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  • Hallo Florian,

    das ist wirklich ein wahnsinnig toller und informativer Baubericht!

    Wann hast du vor die Styrodursteine zu befüllen?

    Wirst du auch ein Quellband zwischen Poolrand und Ringanker legen? :/

  • Freut mich, das Forum ist schon wirklich gut, und wer nimmt, darf auch immer geben, davon lebt es.


    Hannes, um 2x Beton kommst Du nicht rum, eigentlich sogar 3x.

    1. Bodenplatte

    2. Styroporsteine befüllen

    3. Ringanker

    Ob Fuge oder Stäbe ist für die Anzahl der Betonlieferungen nicht relevant.


    Punkt 2 und 3 könnte auch, wurde auch von Albixon bereits gemacht, zusammengelegt werden. Hier bin ich noch nicht ganz sicher wie ich das mache, entscheidet sich die Tage...


    Jack Hasi,

    Styroporsteine mal schauen, ich denke mal innerhalb der nächsten 2-3 Wochen, ich schwanke noch ob ich o.g. Punkt 2 und 3 zusammenlege, oder ob ich jeweils eine Estrichpumpe mit Personal dazu hole (wenn überhaupt verfügbar, alles was mit Bau zu tun hat ist ja derzeit schwierig zu bekommen). Eigentlich hat das mit den Fertigbeton und der Pumpe sehr gut geklappt, mit dünnen Rüssel kommt man auch gut in die Styrosteine rein.

    Quellband bin ich noch unsicher, siehe Beitrag von gestern (Ringanker Albixon), eigentlich ist es unnötig. Weil in den oberen 10 cm beim Skimmerbecken kein Wasser steht, und der Ringanker nicht in die oberen 10cm kommen muss. Andererseits werde ich mit WPC und Unterkonstruktion aus WPC arbeiten, und damit diese höher kommt wäre es schon praktisch, sonst müsste unter die WPC Unterkonstruktion etwas runter zum erhöhen.


    Grüße

    Florian

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  • Hi Florian,

    nun ja, laut Baubeschreibung sollte man ja die Bodenplatte zuerst 10 cm dick machen und dann nochmals 10 cm mit Fuge... Wenn ich das richtig sehe, müsste man ja dann die ersten 10cm zuerst machen und dann erst die nächste Schicht mit der Fuge... aber vielleicht geht das ja auch in einem... Hab da am Montag mein Gespräch mit dem Baumeister ...

    Ringanker und Steine habe ich vor in einem zu machen... Aber ja, 2 x mal Beton wird es sicher werden

    lG.

    Hannes

  • hallo Florian,du hast geschrieben, du würdest auf das quellband am poolrand verzichten.

    Bei den temperatur unterschiede 0 bis 35 grad haben beton und pp unterschiedliche ausdehnung. Deswegen halte ich ein "quellband" oder ähnliches für sehr wichtig.

    Vlg aus Wiesbaden, bin begeistert von deinem baubericht. Peter

  • Hallo Peter,


    hier mal meine Überlegung:

    Es geht beim Skimmerpool nur um die oberen 10,5cm, alles darunter ist mit 5cm Styropor vom Beton getrennt.


    Forum1.JPG


    Mein angedachtes WPC ist 2 cm stark, die WPC Unterkonstruktion ist 4 cm stark, dann noch 0,5 cm Gummipuffer als Ausgleich, macht 10,5 - 2 - 4 -0,5 = 4,0.

    Demnach könnte ich, und hier bin ich noch am überlegen, 4 cm Beton über diese horizontale Verstrebung gießen, aber ich glaube das das nicht halten würde, und mir wegbricht. Dadurch das die WPC Unterkonstruktionshölzer 4 cm stark sind, könnte ich die auch im Kreuz legen. Also 4 + 4 + Gummipuffer + 2 cm WPC, und ich wäre am Beckenrand. Alternativ wäre ein 4cm Brett raufzuschrauben als quasi Schalbrett für den Beton, dann würde der Beton nicht an den Pool kommen, und der Ringanker wäre stabiler/höher, vermutlich für die Dachschiene ganz gut.


    Was sagst Du/Ihr?


    Grüße

    Florian

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  • Peterapfel und alle andren, die mir Antwort geben können... Was würdet ihr als "Quellband" verwenden? Wie dick sollte das sein? Reicht ein 5mm Estrich and z. B.?

    Wir haben die Styrodursteine verfüllt und wollen den Ringanker bis zur Pooloberkante ziehen.

  • immer ^^ , kleines Update:


    Mangels Zeit ist gar nicht so viel sichtbares passiert.


    Der Schacht der Gegenstrompumpe wurde finalisiert:


    20210425_183315_resized.jpg


    Ebenfalls gut zu erkennen, ich habe die Saug- und Druckleitung angeschlossen und durch KG Rohre zum Schutz gezogen.


    Alle Leitungen/Rohre die ins Technikhaus gehen sollen, sind gezogen, es sind:

    • Saug- / Druckleitung
    • Strom und Pneumatikschlauch der Gegenstromanlage
    • Strom Technikhaus
    • Abfluss für das Technikhäuschen, mit dem Hintergrund da ggf.das Rückspülwasser einzuführen


    20210501_150054_resized.jpg


    Der Buddelkasten soll im Rahmen der Gartenreaktivierung verschwinden, da bot sich der Sand daraus an die Leitungen am Pool etwas zu schützen. Zusätzlich haben übrig gebliebene Steine noch eine Verwendung gefunden.


    Leitungsschutz.JPG


    Die Dachlatten am Pool sollen den Beton auf Poolseite vom Ringanker begrenzen. Darauf soll dann abgezogen werden, bzw. mit den Fließbeton bis dahin gefüllt werden.


    Das Rohrchaos wurde wieder per Handstampfer Eimer für Eimer verfüllt, um den Skimmer wurde eine Holzschalung gebaut die mit Buddelsand gefüllt wurde (habe mich nicht getraut den Skimmer mit Beton einzumauern). Das kleine Rohr am Skimmer kommt von der GS Anlage, und soll Luft ziehen. Ich habe nur noch kein Idee wo ich das enden lasse.



    20210501_192429_resized.jpg


    Nächster Schritt ist der Schalungsbau für den Ringanker, ich möchte die Styrosteine und den Ringanker in einem Rutsch betonieren, also erst einmal die Styrosteine füllen, direkt danach den Ringanker rüber gießen. Soll von Albixon so auch schon realisiert worden sein.

    Die Schalung für die Dachschienen muss quasi auf den mm stimmen (Breite/Länge/Ausrichtung, nicht Höhe), das macht den Schalungsbau etwas kompliziert. Wenn es zu viel Beton ist sieht man eine unschöne Kante, wenn es zu wenig wäre, würde die Schiene nicht voll flächig aufliegen.


    Grüße


    Florian

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