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Intex 366x91 Skimmerumbau Wärmepumpe Filteranlage

  • Hallo liebe Forenmitglieder,


    da ich überwiegend stiller Beobachter bin und einiges an Informationen sowie Impressionen sammeln konnte, bin ich es euch auch schuldig, euch über mein kleines Poolsystem zu informieren. Ich bin nur sporadisch hier, jedoch kann ich vielleicht hiermit dem Einen oder Anderen helfen.

    Es begann vor 9 Jahren mit diesem Discounter-Framepool mit seinem nervigen und rückblickend fast nutzlosen Papierfilterdingens.

    Bald darauf kam eine Eigenbau-Wasserrutsche, die mittlerweile für Junior weniger interessant wurde, dazu.

    Durch dieses Forum entschied ich mich dann für eine AquaPlus 8 mit 400mm Sandfilter, die in einem kleinen Kunststoffhäuschen unterbrachte und mit Schwimmschläuchen anschloss...

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    Falls jemand daran interessiert ist, einfach melden. Im Boden sind Betonplatten, die Standfestigkeit ist prima...


    In diesem Zuge habe ich den Skimmer umgebaut und die Einlaufdüse vergrößert.

    Aufgrund der Bedenken bzgl. des Wasserspiegels wagte ich einen etwas anderen Weg.

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    Ich habe die Folie dazu weiter oben ausgeschnitten, im Bereich des Rohres verklebt und mit Hölzern und Schraubzwingen zusammengedrückt.

    Hält schon seit 3 Jahren und war im Bereich des Skimmers immer dicht, auch wenn die Schlümpfe das ganze Ding schon ordentlich zum wanken brachten... wütend


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    Aktuell habe ich die ELD nun so angeschlossen.

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    am Skimmer vorbei und in einem 160er KG-Rohr verschwinden lassen, das ich schon letztes Jahr verbuddelte.

    Dabei machte mir die Rohreinführung Sorgen, für die ich letztendlich auf Arbeit passende Deckel druckte und sie zusätzlich mit Gummitüllen abdichtete.

    Auch ein 25er Leerrohr liegt mit drin.

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    Das Fleckige rührt daher, dass ich den Artikel mit Aceton dransalierte, um eine halbwegs dichte Oberfläche zu erlangen.


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    Letztes Jahr stellte ich die 19kw Wärmepumpe auf, welche ich im Dez. ´22 relativ preiswert ergattern konnte.

    Ursprünglich mit Schwimmschläuchen provisorisch quer durch den Garten aufgebaut, konnte ich sie nun auch ordentlich anschliessen.

    Etwas unglücklich bin ich mit den Klemmverbindungen - sie waren in meiner "Rosamunde Pilcher- Vorstellung" die Ideale Lösung.

    Ich hätts besser verklebt. Jedoch - funktioniert! Schultern zucken

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    Ein bisschen stolz bin ich schon auf die Deckel...


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    Im Gartenhäuschen enden die KG-Rohre. Dort hab ich einen kleinen Verschlag aus OSB-Platten gezimmert. Diese waren noch über und sind 2mal mit Klarlack überzogen.

    Der Gitterrost war gebraucht und hat die Abmaße definiert. Darunter ist Pflaster, auf dem auch das ganze Gartenhäuschen steht. Ich empfand es als gute Lösung, einerseits wegen etwas Frischluft von unten, andererseits kann das Wasser im Falle einer Leckage abfliessen.


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    Das ist nun der aktuelle Stand, bei der Verrohrung ging´s doch etwas eng zu...

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    Der obere Strang ist im Grunde nur für Erweiterungen mit drin.

    Den Einen oder Anderen 90Grad-Bogen habe ich mit dem Heissluftfön bearbeitet.

    Das Zeug ist prima und lässt sich mit der passenden Temperatur in sämtliche Formen und Durchmesser bringen. Auch lassen sich so prima Muffen anbringen, vertiefen, oder auch wieder zurück formen...

    Ich glaube, ich hab mich ein bisschen in das Zeug verschossen... Knutsch Knutsch

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    Der Schlauch am dem Sandfilterausgang wollte sich ursprünglich garnicht verbauen lassen, aber mit dem Heißluftfön brachte ich auch Diesen ohne groß einzufallen an Ort und Stelle.

    Die Rückspülleitung ist noch ein Relikt aus vergangener Zeit. Hinterm Gartenhäuschen liegt ein Abwasserrohr, das noch nicht angeschlossen ist. Deswegen bleibt es erst einmal so.

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    Dies ist erst einmal das letzte Bild.

    Ursprünglich wollte ich die Schläuche mit Klemmverschraubungen verbinden. Doch entschied ich mich letztendlich für´s Kleben.

    Aktuell bereue ich es nicht.


    Das Schwarze 50er Leerrohr ist für die Stromversorgung.

    Davon ist noch nichts verbaut, es ist alles noch improvisiert.

    Falls ich mal dazu komme, und es Interessant sein könnte, stelle ich es ein.


    Für jemanden, der sich etwas ähnliches vornehmen möchte...

    Ein Heißluftföhn mit einstellbarer Temperatur ist Gold wert.

    So verbrennt euch nicht die Oberfläche, während der Artikel an sich noch nicht wirklich warm ist.

    Zum An- und Umformen braucht es etwas Gefühl, und ein Negativ, im meinem Fall ein 44mm Stahlrohr sowie ein Positiv wie zB eine Verbindungsmuffe. Silikonspray schadet dabei in keinem Fall!

    Zum Kleben brachte ich die 250ml Griffonflasche an Ihre Grenzen.

    Auch 250ml PVC-Reiniger gingen dabei drauf.

    Irgendwie funktioniert das Reinigen der Verbindungen damit am gewissenhaftesten.

    Man merkt schnell, wie er die Oberfläche anlöst.

    Das Abwischen des Klebers gestaltete sich als Mühselig und ließ sich mit Aceton relativ hübsch machen.

    Mit Nitroverdünnung geht´s auch ganz gut.

    Ich versuchte mich auch mit dem blauen Kleber, wie zB von Fermit.

    Der lies sich viel schöner abwischen, aber die Klebeverbindung muss ein paar Sekunden länger in Position gehalten werden.

    Die ersten Verklebungen mit kurzen Teilen machen, so könnt ihr erkennen, wieviel Kleber innen hervor quillt und diesen bei Bedarf noch raus wischen.

    Wischt den überschüssigen Kleber ab, es ist nicht nur wegen der Optik. Es handelt sich laut meines Halbwissens um Quellkleber.

    Dieser löst durch die Wulst die Stelle an der Verklebung unnötig an und schwächt somit genau diese Stelle.

    Hiermit habe ich ne Rolle Küchentuch verheizt. Obwohl ich sie eigentlich nicht mag, aber die Küchentücher, die sich in schmalere Streifen abreißen lassen, sind hierfür Ideal.


    Ich hoffe, ich konnte vielleicht einem Anfänger noch nen kleinen Anreiz geben.

    Und gerne bin ich auch für jede konstruktive Kritik offen. ;)


    Liebe Grüße aus dem Augsburger Land


    Stefan

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