Posts by lembi

    Ich würde meine Heizung so nicht betreiben.

    Hab ich geschrieben dass ich sie so betreibe...? Ich habe geschrieben was die Tauscher max. übertragen können (mit den entsprechenden Bedingungen ... nicht PI * Daumen was in den Raum geworfen "was schon passen wird". Möglicherweise muss ich meine Antworten aber auch überdenken - das scheint ja der üblichere Weg zu sein.



    Dem Heizkreis liegen 3m3...

    Dein Diagramm von oben ist von einem TWT-93 in der 105kW Version. Diesem Diagramm liegen 6m³ primär und 18m³ sekundär (20°) zu Grunde (kannst bei Dapra anfragen, weil der gar nicht mehr so (bzw. mit anderen Leistungsangaben) angeboten wird). Eine Heizungspumpe, die tatsächlich diese Umwälzleistung erreicht, hast eher nicht. Auch wird ein 11m Becken üblicherweise nicht (mehr) mit 18m³/h Umwälzleistung betrieben - das is völlig ineffizient, unnötig und der Filterkessel - um den es bei diesem Becken geht - bekommt idealerweise nicht mehr als 13.5 .. 14m³/h ab.


    ... entsprechend ist der Tauscher hier zu klein. Wenn es um VL Temperaturen von 50° (<- und das war die Aussage auf der Zeichnung) gehen soll, dann sowieso. Es passt halt nicht zusammen... nicht das hier ein einzelnes Teil irgendwie Kacke wäre (abgesehen vom Material) -> aber es wäre halt einfach nur was zusammengesteckt was insgesamt nicht aufeinander abgestimmt ist. So baut man keine Becken - die Teile sind voll mit Technik, sind dann entsprechend kostspielig und ich kann nicht Blind immer nur ein einzelnes Stück davon ankucken.



    was is beim 316 das Problem genau

    Es is ne Legierung... gut 70% der Anteile die drin sind, können unter "den richtigen Voraussetzungen" sehr wohl rosten/oxidieren.

    Stell Dir einfach die Frage warum diejenigen, die ausschließlich und seit Jahren Wärmelieferanten (Wärmepumpen) für Schwimmbäder bauen, alle nur noch Titan verwenden... die sin sicher alle doof ...

    Typ SP-320-K

    ...das is 304 ... also noch nicht mal V4A... oder bauen die den auch aus "vernünftigem" Material? :) V2A geht auf jedenfall gar nicht...


    Umwälzleistung zum Filtern liegt bei 7 oder 11.5m³/h ... je nachdem ob eine oder beide laufen.

    Ich hab zwei 88kW Tauscher ... die die etwa 100..105kW (effektiv) der Heizung noch nicht mal bei 15° Wassertemperatur übertragen bekommen (mit 98° VL Temp, 9m³/h sekundär (Pool) pro Tauscher, 3m³ primär (Heizung) pro Tauscher).


    Also kuck nicht auf irgendwelche "Kennlinien", deren Bedingungen Du sowieso in so gut wie keiner Installation erreichst. Außerdem misst es so gut wie niemand jemals vernünftig nach. Zudem kommt auch noch ein gewisser "Alterungsprozess" über die Jahre dazu - in Form von Ab-/Anlagerungen auf dem kompletten Becken und Rohrmaterial (und entsprechend auch im Tauscher). Reduziert die Übertragungsleistung dann über die Jahre weiter.

    Das stimmt so nicht.


    Ein 105kW Wärmetauscher bei 90C schafft bei 50C noch 45kW

    Das sind Kennlinien, die sich auf Primär 20°C Wassereintrittstemperatur beziehen -> nur bedingt hilfreich, das ist nicht der übliche Betriebspunkt des Beckens. 6m³/h heizungsseitige Umwälzleistung, die dem Diagramm zu Grunde liegen, sind eher auch "nicht gerade Standard".




    als Bypass(also Parallel) oder

    besser in Serie

    Rohrbündeltauscher werden direkt, ohne Bypass verbaut.

    Plattentauscher schon (wegen der niedrigeren Durchflussraten)

    ....also wenn Du mit 50° VL Temperatur die 40kW der Heizung auch nur annähern übertragen können willst, dann brauchst einen Tauscher in der Größenordnung von 210-240kW. Die Übertragungsleistung wird immer bei 90° VL angegeben... bei der Hälfte der Temperatur (und sonst passenden Parametern wie primär- und sekundärseitigem Durchfluss) liegt die Übertragungsleistung bei etwa 1/5 der Nennleistung.


    Also entweder brauchst nen riesen Tauscher oder eine deutlich höhere VL Temperatur.

    Nicht dass es jetzt mit 'nem 105kW Tauscher nicht ginge... aber das ergibt halt je nach Jahreszeit und Anforderung auch mal eine "unerträgliche" Heizzeit.,..

    750mV sind optimal bei einem PH von 7,4. Wenn man den PH etwas niedriger hat, z.B. bei 7,0-7,2, dann passt der Redox von etwa 700mV.

    Hä?



    750mV bei pH 7.4 haben die gleiche Oxidationsleistung wie 750mV bei pH7.0 oder 7.8 oder 6.8....

    jo, da kann man jetzt lange hoffen :)

    ... Kupfer oxidiert schon an der Luft - in gechlortem Wasser erst recht.


    Wenn Du ihn einbauen willst, bau ihn ein... Wenn Du was willst, was Du nur einmal einbaust und nie wieder anfassen musst, dann nimm nen Titan Rohrbündel-Tauscher.

    ...wenn der "Hersteller" selber schon Schwierigkeiten hat zwischen Chlor- und Chloridkonzentration zu unterscheiden und richtig zu zu ordnen - wird's schwierig. Weder Kupfer noch V2A sind chlorbeständig... lediglich dauerhaft beständig gegen eine gewisse Chlorid-Konzentration -> was aber halt numal Salz ist - und kein Chlor.

    "UR" ....Deckel vergessen :P



    (Für ZERO und zum Messen muss jedesmal der Deckel drauf sein - nur weil es nicht erwähnt wurde)


    EDIT: Ach ne, AlPi hat's dazu geschrieben, sorry.

    ...bin zu dem Schluss gekommen das die Leistungsaufnahme und das Gewicht...

    is ja cool... dann pack ich ein paar Pflastersteine in ne XHP-100 und verkauf sie Dir für 5000,- €? Deal?





    Ist Hydro hier ein "guter" Hersteller ?

    Du wirst in den meisten Pool-Wärmepumpen am Ende die gleichen oder zumindest qualitativ gleichwertige Bauteile finden. Unterm Strich gibt es gar nicht so viele verschiedene Hersteller - nur viele Markenamen.


    Du musst Dir halt die Datenblätter ansehen (genau!) und vergleichen. Eine IPS-170pro ist ... hm... "nur bedingt" eine 17kW/h Wärmepumpe (zumindest nicht so wie man es vielleicht erwartet) - sondern eher eine 14kW/h, die nur im Turbo-Mode mit 120% Last die 17kW/h liefert - wie z.B. auch eine IXCR-46, die überwiegend auch als "17kW" Wärmepumpe angeboten wird (sind ja auch beide baugleich).


    In ihrer normalen Betriebsart, in der sie auch modulieren, liefern beide nur 14kW/h (@26° Luft)

    Gebundenes Chlor is eher unwahrscheinlich, wenn das Wasser frisch ist und noch niemand gebadet hatte (auch nach der angegebenen Schockchlorung wird eher kein gebundenes Chlor mehr da sein) - dass DPD1 und 3 aber auch für die Ozonmessung verwendet wird ist klar?


    Würde ich jetzt aber mal halbwegs bedenklich finden wenn hier was im Becken an Ozon messbar ist. Brauchst auf jedenfall noch die Glycin Tabletten um Ozon zu messen (wenn Chlor und Ozon verwendet werden). Wenn damit dann eine relevante Menge Ozon im Wasser nachweisbar ist... dann zieh den Stecker von dem Ozon Ding ... und frag vielleicht mal den Hersteller, was er sich da so dabei denkt (wenn dem so wäre).

    Also auch hier kann man nicht nur mathematisch agumentieren

    Versteh ich jetzt nicht ganz... wieso lässt sich das nicht mathematisch darstellen?

    Deine zugrunde liegenden Durchflussraten sind aber schonmal nicht richtig. Ein 750W Motor (is das auch P1?) bringt in der Installation niemals 12m³/h Förderleistung zusammen und auch bei 2100 keine 10m³/h... (eher im Bereich um 6..7m³) ... das sind reine Kennliniendaten.

    Kannst ja auch mit der Fairland machen (und dann halt weniger Durchfluss, falls die Filterpumpe nicht mehr hergibt). Wäre aber alles ziemlich wenig Aussagekräftig, wenn Du nicht auch den tatsächlichen Energieverbrauch der Pumpe über den entsprechenden Zeitraum mit erfasst und die Umgebungstemperatur und Luftfeuchte bei den einzelnen Versuchen nicht exakt identisch sind.


    Was die Energieübertragung vom Tauscher in der WP an das Poolwasser angeht ist "mehr Durchfluss" (und niedrigere Rücklauftemperatur zum Becken) immer besser. Für die "Gesamteffizienz" einer WP ist es nicht unbedingt besser... Mehr Wasserdurchfluss = mehr Wärmeübertragung aus dem Kältemittel an das Poolwasser -> also auch niedrigere Temperatur des Kältemittels beim Eintritt in den Verdampfer. Der wird also noch ein wenig kälter, vereist schneller, die WP muss öfter abtauen, heizt "insgesamt" kürzer... COP unterm Strich schlechter...