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Posts by lembi

    Mich irritiert eher der hohe Preis der Anlage selbst. https://www.poolpowershop.de/p…anlage-automatic-chlor-ph

    Oder ist es eine andere Anlage? ...jetzt is ein Schwimmbadbauer ja kein Online-Shop... aber 2800,- netto wäre schon ... na ja... (wenn es eine normale Automatic Chlor/pH ist). Selbst mit Smart&Easy Connector (Einbauteil von Bayrol für Elektroden und Impfstellen), zwei Sauglanzen und zwei Kanistern Stellmittel wären 2100 .. 2200,- netto schon gut bezahlt.


    1400,- Montage is auch sportlich. Vorhandene Elektroinstallation vorausgesetzt, bist Du bei Montage / Erstinbetriebnahme / kalibrieren ... 5..6 Std (wenn man langsam ist). Die kann ja nicht viel und steuert sonst nix.

    Was der elektrotechnische Grundgedanke ist ist mir klar, aber wie schon gefragt, hast du eine Quelle für diese immer wieder auftauchende Aussage?

    Der Effekt ist strenggenommen eher der, das eine Elektrolyse-Zelle nach dem Abschalten kurzzeitig zum galvanischen Element wird und die Spannung / Ladung selber erzeugt ... paar Sekunden lang. Aber die meisten Anlagen machen pauschal um die 5 min. Pause... also die Pause macht durchaus Sinn. "Minutenlang" müsste sie aber wohl eher nicht sein.

    Der Wert des aktiven Chlors hängt vom pH-Wert ab, aber das musst du rechnen, das kannst du nicht messen.

    Im Prinzip reagieren Elektroden für Oxidationsmittel tatsächlich nur auf den aktiven Anteil Oxidationsmittel selbst (theoretisch). Man macht sich bei den Messverfahren die Eigenschaft zu Nutze, das oxidierend wirkende Stoffe freie Elektronen aufnehmen (die Verbindung selbst (z.B. HOCl oder H2O2) lässt sich nicht "direkt" messen).


    Vereinfacht: Potentiostat und Elektrode schicken eine definierte/bekannte Anzahl an Elektronen (über den einen Teil der Elektrode) ins Wasser und fangen sie am anderen Teil der Elektrode wieder ein. Vorhandenes Oxidationsmittel klaut auf dem Weg dazwischen Elektronen (je mehr Oxidationsmittel, desto mehr Elektronen fehlen) -> Das ist das Maß für den Anteil an Oxidationsmittel im Wasser.

    Ganz theoretisch macht das nur die HOCl ... praktisch machen das aber viele andere Verbindungen im Wasser auch, weswegen eine Chlormessung explizit in dem Becken/Wasser kalibriert (0-Punkt und Betriebspunkt) werden muss, in dem sie messen soll... und aus dem Messverfahren ergibt sich auch, das eine Oxidationsmittel-Messung eine deutliche Abhängigkeit zur Anströmungsgeschwindigkeit an der Elektrode hat (höhere Anströmung -> mehr fehlende Elektronen im gleichen Zeitraum).


    Kalibriert wird dann tatsächlich mit einer DPD1 Referenzmessung (was anderes kann man ja "vor Ort" nicht messen) - was eine gewisse Unschärfe / Ungenauigkeit mit sich bringt wenn man Wasserparameter deutlich verändert (dann sollte die Messung entsprechend neu kalibriert werden). Abhängig der Bauform / Bauart reagiert die eine Elektrode dann mehr oder weniger auf bestimmte, sich verändernde, Parameter.

    >>Hat der Anwender die Technik für eine so genaue Messung? Nein

    Hat er.


    >>Hat der Anwender die Fähigkeit auf eine so genaue Messung? Nein

    Weiß ich nicht :)


    >>Braucht es überhaupt beim Pool eine so genaue Messung? Nein

    hm... eher nicht :)


    >>Ist es also sinnvoll hier auf 2 Nachkommastellen zu messen? Nein

    Sofern die Messung korrekt ist und die Geräte das hergeben - warum nicht. Ein passender Regler könnte ohne weiteres auf +/-0.01 ausregeln. Mit günstigen "Plastikdingern", im vollen Volumenstrom der Filterpumpe messen, geht das aber natürlich nicht.

    Nur halt weniger und natürliches Chlor.

    ...ich glaub Du hast da so einiges noch "nicht verstanden" - bzw. redest Dir was schön, was nicht schön zu reden ist.


    Du hast / kannst mit einer Elektrolyse weder mit einem niedrigeren Chlorgehalt fahren (als mit jeder anderen Form der Chlorung), noch ist irgendwas an diesem Chlor "natürlicher". Es entsteht hypochlorige Säure im Wasser (die ist das eigentlich Desinfektionsmittel) - und die ist immer die gleiche. Nichts ist an einer Elektrolyse (in Sachen Desinfektion) besser, natürlicher, gesünder - oder was auch sonst irgendein Prospekt erzählt - als die Desinfektion mit jeder anderen Form anorganischen Chlors.


    Wenn Dir das Salz im Wasser besser gefällt ist dass das eine .... aber "natürlicher" ist daran nichts.


    Und was das Frischwasser angeht - wurde ja schon geschrieben: auch hier ist es egal welches Filtermaterial Du verwendest und "wie" Du chlorst. Den Bedarf an Frischwasser im Becken verändert das nicht. "Rückspülen" ist dafür Mittel zum Zweck (Filter reinigen + Wasser ersetzen).

    Wan war der grüne Farbstoff den wieder raus das wäre doch das Intressante ?

    Nö, der Farbstoff wird später rausgechlort - nicht gefiltert.

    Relevant ist wie schnell und vollständig das Wasser durchmischt ist (und das sieht gut aus auf den Bildern... alles bis 15 Minuten ist normalerweise ok und noch ausreichend).



    Die Filterlaufzeit is hier definitiv zu kurz - wurde ja schon geschrieben. Das in Kombination mit "älter" und rauher werdendem Beckenmaterial macht es Algen halt einfacher irgendwo an zu haften (auch wenn im Wasser selber vermeintlich genug Chlor ist).

    Nein, da ist ja kaum was drin gelöst.


    Aber das geplätscher auf der Wasseroberfläche "hilft" dem Rest des Wassers beim ausgasen (abhängig von Carbonathärte und Ausgangs pH Wert). Ist die Carbonathärte und der pH im Becken tendenziell schon ziemlich niedrig, fällt der pH des Beckens bei Regen eher als das er steigt)



    Hallo, ich Versuche seit mehr als 2 Wochen, den PH auf 7 - 7,2 zu senken,

    2 Wochen ist jetzt auch noch nicht all zu lange.

    Geh halt mal drunter und senke ihn Richtung 6.7 ... dann bist "schneller" fertig die TA zu reduzieren.