Posts by baltasar

    Hallo zusammen,


    Wir haben einen teileingelassenen Stahlwand-Oval-Pool mit Salzanlage. In den vergangenen Jahren habe ich den Pool mit einer Winterfolie eingewintert. Ganz normal nach dem Schema Wasser raus bis 20 cm unter die Einlaufdüsen, Folie drauf und ein bisschen Wasser zur Beschwerung oben auf die Folie. Aus hauptsächlich optischen Gründen und weil die alte Folie hinüber ist, wollte ich mal probieren, einfach das Wasser abzusenken, Schockchloren und unsere schwarze Sommer-Solarplane drauf liegen zu lassen. Bei uns kommt nicht viel Laub in den Pool. Ich rechne eher mit ein bisschen Flugsand im Frühjahr, aber dafür habe ich einen Saugrobotter. Dann rechne ich noch mit ein paar Algen an den Ecken, weil am Rand ja doch immer noch wenig Sonnenlicht an den Seiten der Poolfolie durchkommt. Also im Frühjahr nochmal Schockchloren. Hat das mal jemand probiert und kann aus eigener Erfahrung sagen, ob das ne gute Idee war, oder eher nicht? Wie kommt die

    Solarfolie mit Frost klar (ist eine einfache 400my Noppenfolie)?


    Liebe Grüße,

    Baltasar

    Hallo zusammen,


    Ziemlich genau 10 Jahre nach dem Baubericht meines ersten Pools (siehe hier), gibt es mal was Neues von mir. Ich habe in der Zwischenzeit ein neues Haus und natürlich einen neuen Pool gebaut.


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    Jetzt will ich euch nicht mit dem Bau des teileingelassenen Stahlwandpools langweilen. Dafür gibt es sicherlich genug Bauberichte. Nicht so alltäglich dürfte aber meine Salzelektrolyse-Lösung sein und die möchte ich euch hier vorstellen.


    Zur Vorgeschichte:


    Von meinem alten Pool, hatte ich den Rippenrohrabsorber (liegt jetzt auf dem Dach des Hundezwingers) und die Poolsteuerung incl. Heizungssteuerung auf Basis H-Tronic TDR2004 behalten. Es gibt heute Neueres und Schickeres mit App-Steuerung usw., aber da mich meine Selbstbausteuerung nie im Stich gelassen hat, wollte ich sie weiter verwenden. Also habe ich die bestehenden Steuerung in einen größeren Schaltschrank umgebaut, in welchem auch Teile der Elektrolyse-Anlage untergebracht werden sollten. Fertig sieht das von außen so aus:


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    und so von Innen:


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    Alles was wichtig ist, kann ich vorne am Schaltschrank einstellen:


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    Jetzt zur Elektrolysetechnik:


    Für mich stand fest, dass ich als Elektrolysezelle die Zodiak LM2-40 haben wollte, da diese leistungsstark (40 g/h Chlor), günstig und sehr verbreitet ist, womit auch noch lange eine Ersatzteilversorgung gewährleistet sein dürfte. Und nein, ich habe die Kugelhähne für einen ByPass der Elektrolysezelle nicht vergessen. Ich halte sie für meine Zwecke nur für überflüssig und zu teuer. Ich habe vor und nach der Zelle eine Verschraubung eingeklebt und kann dort die Elektrolysezelle einfach gegen ein gerades Rohr tauschen. Da meine Technik-Bude einen Abfluss hat, störts mich auch nicht, wenn dabei ein bisschen Wasser ausläuft. So oft wird man die Zelle ja nicht ja nicht ausbauen müssen. Was mich allerdings ein bisschen stört, ist, dass ich hier aus Platzgründen die beiden einzigen 90°-Winkel in meiner ganzen Verrohrung setzen musste (bis auf den ByPass für die Messzelle, aber da spielt der Leitungswiderstand keine Rolle, weil die Fließgeschwindigkeit sowieso mit den Kugelhähnen reduziert wird). Ansonsten habe ich nur weite Bögen verwendet.


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    Dann wollte ich eine Steuerung, die auch mit Elektrolysezellen anderer Hersteller funktioniert, auch eine pH-Absenkung steuern kann und einfach zu bedienen ist. Hier viel meine Wahl auf die CCEI Phenix.


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    Die Phenix hat eine eingebaute Pumpe zur Dosierung von pH-Plus/Minus und einen potentialfreien Ausgang zur Steuerung der Salzelektrolyse. Sie hat auch einen Eingang für einen Durchfluss- oder Druckschalter, welcher sicherstellt, dass die Anlage bei stehender Pumpe kein Chlor produziert oder pH-Plus/Minus dosiert. Die benötigten pH- und ORP-Elektroden sowie Kalibrierlösungen werden gleich mitgeliefert.


    Die LM2-40 hat eine Aufnahme von 9A. Im Internet habe ich günstig einen hochwertigen gebrauchten 20A-Trafo erstanden, der genügend Reserven bietet. Dann wollte ich noch eine Umpolschaltung installieren, die alle 4 Stunden die Elektrolyse für 5 Minuten unterbricht und dann mit umgekehrter Polung wieder anschalten kann, um einer Verkalkung der Elektrolysezelle vorzubeugen. Diese Schaltung habe ich mir komplett ohne Vorlage selbst überlegt und möchte sie euch hier vorstellen.


    Die Bauteile rechts vom Trafo steuern die Umpolung.


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    Hier der Schaltplan, so gut wie ihn ein Hobbybastler zeichnen kann:


    Schaltplan Umpolung.JPG


    Los geht's mit der Zeitschaltuhr. Hier habe ich eine einfache mechanische Uhr ohne Gangreserve gewählt. Sie hat einen Wechselschalter und schaltet alle 4 Stunden vom einen auf den anderen Ausgang. Die Schaltuhr bezieht ihren Betriebs- und Schaltstrom von der CCEI Phenix vom potentialfreien Elektrolyseausgang. Wenn die CCEI-Phenix kein Chlor produzieren will, ist die Zeitschaltuhr also komplett stromlos. Da die Uhr keine Gangreserve hat, ist sichergestellt, dass die Elektrolysezelle immer 4 volle Betriebsstunden in die eine und danach in die andere Richtung produziert. Sobald die Zeitschaltuhr Strom bekommt, schaltet sie eines der beiden Zeitrelais (auf dem Foto Schwarz/Gelb). Diese beiden Relais sind ansprechverzögert. Sie sind so eingestellt, dass sie 5 min nachdem sie Schaltstrom bekommen haben, Ihren Wechselkontakt schließen. Mit diesem Wechselkontakt schalten sie dann jeweils einen Schütz. Die beiden Schütze schalten dann die 24 V + und - zur Elektrolysezelle durch, wobei der eine Schütz den Strom in die eine Richtung und der andere Schütz in die andere Richtung durchlässt.


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    Im Betrieb sieht das so aus: Die Phenix hat die Zeitschaltuhr angeschaltet. Diese hat Schaltstrom auf das rechte Zeitrelais gegeben. Das erkennt man an der roten Kontrollleuchte. Nach 5 Minuten schließt das Zeitrelais, was an der grünen Kontrollleuchte erkennbar ist und zieht den Schütz rechts neben dem Zeitrelais an. Der Schütz läßt dann die 24 V durch zur Elektrolysezelle. Nach Ablauf von 4 Betriebsstunden wird die rechte Seite (im Schaltplan mit grauem Rand) abschalten und die linke Seite (im Schaltplan mit gelbem Rand) schaltet die 24V in umgekehrter Richtung zur Elektrolysezelle.


    Zur Sicherheit habe ich mir noch ein Amperemeter mit mittiger Nullstellung vor die Elektrolysezelle gebaut.


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    Da das Amperemeter in beide Richtungen misst, kann ich auch bei geschlossenem Schaltschrank kontrollieren, dass die Umpolung funktioniert. Außerdem kann ich am Amperewert ablesen, ob der Salzgehalt im Wasser stimmt. Unter 9A muss ich Salz nachfüllen.


    Jetzt noch kurz zu den Kosten für die komplette Salzeletrolyse, wobei in dem Schaltschrank ja jetzt meine komplette Poolsteuerung sitzt:


    CCEI Phenix 834,00 €

    Zodiac LM2-40 ca. incl. Versand + Zoll 400,00 €

    Schaltschrank gebraucht 100,00 €

    Messzelle + Strömungsschalter 89,00 €

    Trafo gebraucht 60,00 €

    Zeitschaltuhr 30,00 €

    2 x Zeitrelais gebraucht 10,00 €

    2 x Schütze gebraucht (hatte ich noch) 0,00 €

    Elektrokleinteile, Schalter, PVC-Teile pauschal 200,00 €

    ==========

    Summe 1723,00 €



    Ich weiß, dass man für ein bisschen mehr auch eine Steuerung mit einer ProCon IP realisieren könnte. Ich hatte aber ehrlich gesagt keine Lust, mich komplett in das Thema einzuarbeiten. Eine Komplettlösung mit dieser Funktionalität, die auch 40 g/h Chlor produzieren kann, wäre aber wohl deutlich teurer gewesen.



    Ich hoffe, das Lesen hat Spaß gemacht und vielleicht kann der Eine oder Andere mit meinen Ideen ja etwas anfangen. Ganz wichtig ist mir aber noch das Folgende:


    Dieser Baubericht soll nur Unterhaltungszwecken dienen. Ich weise darauf hin, dass ich kein Elektriker, sondern Hobbybastler bin. Auch wenn auf meinen Detailbildern und im Schaltplan keine Schutzeinrichtungen wie FI- oder LS-Schalter zu sehen sind, sind die jedoch alle vorhanden. Ich habe diese Schaltung selbst geplant und aufgebaut, aber mein Hauselektriker hat die Anlage abgenommen und in Betrieb genommen. Ich übernehme also keinerlei Haftung bei missglückten Nachbauversuchen oder Unfällen und warne Jeden, der keine Ahnung von Elektrik hat, die Finger davon zu lassen.



    Liebe Grüße,

    Baltasar

    Hallo zusammen.


    Ich baue gerade meine Salzelektrolyseanlage incl. pH-Minus-Dosierung auf. Elektrolysezelle ist eine Zodiac LM 2-40. Zum pH-Minus habe ich zwei Fragen:


    1. Normalerweise wird ja das pH-Minus erst hinter der Elektrolysezelle in den Wasserstrom injiziert. Jetzt habe ich aber ein Platzproblem und würde das pH-Minus gerne ca. 1,20m vor der Elektrolysezelle in den Wasserstrom injizieren. Kann das pH-Minus der Zelle schaden?


    2. In meiner Gartenhütte, in welcher sich die Filteranlage und zukünftig auch die pH-Minus-Dosierung befindet, stehen auch meine Gartengeräte und ein nicht ganz billiger Aufsitzmäher. Der pH-Minus-Kanister bekommt ja ein kleines Loch in den Deckel wo der Saugschlauch reinkommt und der Kanister kann ja auch nicht vollständig luftdicht verschlossen sein, weil ja Luft in den Kanister nachströmen muss, wenn Flüssigkeit rausgepumpt wird. Muss ich befürchten, dass die Schwefelsäure durch das Loch im Deckel "ausgast" dass und meine Gartengeräte anfangen zu rosten? Die Gartenhütte hat eine Grundfläche von ca. 15m2 und ist bis auf einen schmalen Schlitz unter der Tür ziemlich dicht gebaut. Weitere Lüftungsöffnungen gibt es nicht.


    Beide Fragen müssten vielleicht vor dem Hintergrund beleuchtet werden, dass ja flüssiges pH-Minus an Privatpersonen seit Anfang diesen Jahres nur noch mit einer Schwefelsäurekonzentration von unter 15% verkauft werden darf. Die "alte Rezeptur" mit 45% H2SO4 darf ja nur noch gewerblich verkauft werden (neue Terrorismusverordnung). Spielt die Konzentration für meine beiden Fragen eine Rolle? Vielleicht löst die neue niedrigere Konzentration sogar meine beiden Probleme, falls das überhaupt Probleme sind. Da ich einen Gewerbeschein habe, könnte ich mir aber auch die höhere Konzentration kaufen. Ist ja doch deutlich billiger. Notfalls kann ich die dann aber auch selbst wieder verdünnen, wenn ich damit meine Elektrolysezelle und dem Rasenmäher was gutes tue.


    Gruß Baltasar

    Hallo zusammen,


    Ich will jetzt den Selbstbau einer Salzelektrolyseanlage mit pH-Regulierung für unseren Pool in Angriff nehmen. Ich habe bereits eine Zodiac LM2-40-Elektrolyszelle und ein passendes Netzteil. Eigentlich hatte ich vor, dass ganze mit der CCEI Phenix zu steuern (nicht verwechseln mit Phönix. Die Phenix ist ein Kombigerät und kann pH dosieren und eine Elektrolysezelle schalten). Unglücklicherweise finde ich jetzt keinen Shop mehr im Internet, der die Phenix zu einem vernünftigen Preis anbietet. Einen Shop in Frankreich habe ich angeschrieben, aber die reagieren nicht. Kennt jemand eine Bezugsquelle für die Phenix oder einen alternativen Controller, der pH dosieren und eine vorhandene Elektrolysezelle schalten kann? Die ProconIP möchte ich hier ausschließen. Ich finde das Konzept zwar super interessant, aber ich würde eine Plug&Play-Lösung bevorzugen.


    Liebe Grüße,

    Baltasar

    So, letztes Jahr ist es nichts mehr geworden, aber jetzt habe ich wie so viele Leute Zeit und die Salzanlage soll beim nächsten Auswintern in Betrieb gehen. Corona läßt grüßen. Wo habt ihr die Phenix bestellt und welche Elektroden habt ihr genommen. Gerne auch per PN.


    Liebe Grüße,

    Baltasar

    Also jetzt nochmal ganz langsam zum mitschreiben:


    Bei der ProConIP läuft die Elektrolyse je nach Einstellung sagen wir mal 4 Stunden. Dann wird der Trafo, der die Elektrolysezelle betreibt für 5 Minuten stromlos geschaltet. In dieser Zeit werden auf der 24V-Seite zwischen Trafo und Elektrolysezelle mittels Relais/Schütz die Pole vertauscht. Nach Ablauf der 5 Minuten wird dann der Trafo, jetzt mit umgekehrter Polung wieder angeschaltet. Ist das so richitg?


    Wenn ich jetzt nicht die ProCon.IP, sondern eine andere Steuerung habe und den Schütz zur Umpolung auf der 24V-Seite einfach alle 4 Stunden über eine normale Zeitschaltuhr umschalten lassen würde, ohne während des Schaltvorgangs die Elektrolyse zu unterbrechen, was genau würde dann passieren? Dem Schütz oder dem Trafo schadet das sicher nicht. Nimmt die Elektrolysezelle dadurch Schaden? Wenn ja, warum genau? Was passiert dann da?

    Hallo zusammen,


    Ich rüste meinen Pool gerade mit einerZodiac LM2-40 auf und schwanke im Moment noch zwischen einer sehr günstigen reinen pH-/Redox-Steuerung oder ein einer aufwendigeren ProCon.IP Steuerung, die dann die ganze Poolanlage steuern würde. Bei der ProCon.IP Lösung wird eine automatische Schaltung integriert, die an der Elektrolysezelle ca. alle 4 Stunden die Polung umkehrt, um einer Verkalkung vorzubeugen. Jetzt frage ich mich, ob das auch bei der einfachen Steuerung Sinn macht. Ich könnte entweder zwischen Trafo und Zelle einen einfachen Wendeschalter einbauen, mit dem mann alle paar Tage mal manuel die Polung vertauscht. Alternativ könnte man das auch mit einer einfachen Zeitschaltuhr und einem Schütz automatisieren. Das würde dann genauso funkrionieren, wie die Automatik bei der ProCon.IP, wobei mir das irgendiwe wiederstrebt, weil jeder Automatisierungsgedanke mich eher zur ProCon.IP treibt. Allerdings interessiert mich mehr die Frage, was ihr von der manuellen Lösung haltet, die sich mit einem 2-poligen Wechselschalter ganz simpel realisieren ließe. Bringt das etwas, alle paar Tage mal Polung der Zelle umzukehren?


    Gruß Baltasar

    Ich krame mal diesen etwas älteren Beitrag zur CCEI Phenix raus und möchte euch nach euren Erfahrungen fragen:


    1. Wie seit Ihr nach knapp 3 Jahre mit der Anlage zufrieden?


    2. Auf dem Montagediagramm des Herstellers sieht es so aus, als würden die Sonden direkte in der Druckleitung messen und nicht in einen langsamer fließenden Bypass. Bemerkt Ihr einen höheren Sondenverschleiß, oder habt Ihr einen Bypass gebaut, in dem das Wasser langsamer fließt?
    Montage phenix.png


    3. Habt Ihr den Durchflußmesser eingebaut, oder schaltet Ihr die Anlage zusammen mit der Filterpumpe ein und aus? Meine Filterpumpe wird über einen Schütz von der Poolsteuerung ein und ausgeschaltet. An dem Schütz ist noch ein potentialfreier Ausgang frei. Mit dem müsste ich doch auch den Durchflußsensoreingang an der Phenix ansteuern können, oder?

    Ich vermute, dass das Netzteil, welches die Elektrolysezelle betreibt, in der Leistung auf die Größe deiner Elektrolysezelle angepasst ist. Ich war gerade mal bei Zodiac auf der Homepage:


    *** Link gelöscht Unbedingt Forenregel ***


    Da kannst du sehen, dass bei höherer Chlorproduktion auch mehr Strom eingesetzt wird. Wenn dem so ist, wird die größere Zelle mit zu wenig Strom wohl nicht viel mehr Chlor produzieren.

    Alle:


    Meine ursprüngliche Frage ging ja in die Richtung, ob es eine günstige Fertigsteuerung incl. der nötigen Sonden gibt, die nichts anderes macht, als in Ergänzung zu meiner funktionierenden Poolsteuerung pH- zu dosieren und die Salzelle zu steuern. Wenn jemand noch einen Vorschlag in diese Richtung hat, würde ich mir das auch gerne anhören.



    @ Gunar:


    Ich sagte 1800 € ohne Schaltschrank, Schütze, FI, usw. Mit den Teilen würde ich locker über 2000 € kommen. In den Bauvorschlägen bei Pooldigital schalten die wirklich alles über Schütze/externe Relais, nicht nur die Filterpumpe, sondern auch die Dosierpumpe, das Netzteil für die Spannungsversorgung der Salzzelle , usw.


    Ich bin aber sehr daran interessiert, wie ich die Kosten für die ProCon.IP senken kann. Wenn das tatsächlich für 1100 € möglich ist, dann wird's auf jeden Fall die ProCon.IP. Dazu ein paar Fragen:


    1. Mir ist klar, dass die Redox-Sonde grundsätzlich ausreicht, um die HOCL-Dosierung zu steuern. Pooldigital empfiehlt aber bei Salzelektrolyse ziemlich nachdrücklich die zusätzliche Chlormessung. Die Begründung ist, dass die Redoxmessung bei Salzelektrolyse fehleranfälliger sein soll, als bei Anlagen die Flüssigchlor dosieren. Um zu verhindern, dass es zu einer unbemerkten HOCL-Überdosierung kommt, soll die Chlormessung als zusätzlicher Sicherheitsgrenzwert genutzt werden um die Salzzelle rechtzeitig abzuschalten. Würdest du das so unterschreiben, oder ist das pure Verkaufstaktik?


    2. Kannst du mir die benötigten Bauteile etwas genauer empfehlen (Sonden, Dosierpumpe für pH, usw.)? Wenn meine alte Steuerung rausfliegt, müsste die ProCon.IP im Anfang folgendes steuern können:
    - Filter Pumpe (Lichtstrom) ein/aus nach Zeituhr und wenn der Solarabsorber wärmer als das Poolwasser ist.
    - Motorhahn (Belimo) 24V auf/zu für Bypass Solarabsorber
    - Magnetventil 24V auf/zu für Niveauregulierung im Pool.
    - pH- Dosierung
    - Salzzelle ein/aus


    3. Bisher messe ich die Temperatur des Poolwassers in der Saugleitung der Pumpe und die Temperatur des Absorbers mit einem Anlagefühler auf dem Dach. Bei meiner alten Steuerung reicht das für den Solar-Bypass. Brauch ich für meine Zwecke mit der der ProCon.IP weitere Temperaturmesswerte?



    Wenn du den Aufbau deiner eigene Anlage hier schon irgendwo vorgestellt hast, wäre ich auch für einen Link dankbar. Dann lese ich mich da erstmal ein.


    Gruß Baltasar

    Hallo zusammen,


    Ich möchte in meinen 30 m^3-Pool eine Salzwasserelektrolyse einbauen. Eine Zodiak LM2-40 ist in Australien bestellt und unterwegs. Jetzt muss das ganze noch gesteuert werden.


    Ich habe mich im Pooldigital-Forum angemeldet und mich in das Thema ProCon.IP eingelesen. Die Steuerung kann unglaublich viel und ist sehr vielseitig erweiterbar. Die reizt mich schon sehr. Allerings kostet die ProCon.IP-Lösung, wenn man Redox- und Chlor messen, pH dosieren, einen Bypass für meinen Absorber und natürlich die Pumpe steuern will incl. Schaltschrank und der elektrischen Bauteile, deutlich über 2.000 €, und zwar ohne die Salzzelle. Das würde mich nicht abschrecken, da Systeme anderer Hersteller die diesen Umfang bieten, noch deutlich teurer sind. Allerdings habe ich am Pool eine funktionierende Selbstbau-Steuerung für Pumpe und Solarabsorber, basierend auf der TDR 2004, die hier vor einigen Jahren noch sehr propagiert wurde. Jetzt meine Frage:


    Die Zodiac LM2-40 ist unterwegs, gibt es eine günstige Fertiglösung für eine Steuerung, die pH dosieren und die LM2-40 steuern kann und damit meine vorhandene Poolsteuerung ergänzen würde?


    Liebe Grüße
    Baltasar

    Hallo zusammen,


    Seit 2013 bin ich stolzer Besitzer eines Dolphin Diagnostic 2001. Der lief damals in meinem runden Intex Framepool und jetzt in meinem Oval-Stahlwandpool (den Baubericht vom Intex-Poolprojekt und einen ersten Erfahrungsbericht über den Dolphin von mir gibt's hier noch im Forum). Seit einiger Zeit schwächelt er ein wenig. Er schaffts die Wand nicht mehr hoch. Er versucht es und fährt mit der vorderen Rolle noch die Wand hoch, aber wenn die hintere Rolle die Wand berührt rutscht er durch. Die Zeit die er sonst oben putzen würde, putzt er dann unten an der Wand rum. Danach macht er dann wieder auf dem Boden weiter. Woran kann das liegen? Ich habe das Gefühl, dass der Anpressdruck an die Wand eventuell wegen Saugkraftverlust nicht mehr ausreicht, obwohl ich mit der Reinigungsleistung des Bodens eigentlich noch zufrieden. Ich glaube nicht, dass es wirtschaftlich noch sinnvoll ist, ihn reparieren zu lassen. Aber wenn mir jemand ein paar Tipps geben kann, kriege ich das vielleicht selbst wieder hin.


    Liebe Grüße,
    Baltasar

    Hallo zusammen,


    fast 7 Jahre ist mein letztes Poolbauvorhaben her (http://www.poolpowershop-forum…es-hier-geschnorrt-2.html).


    Jetzt habe ich ein neues Haus gebaut und ein größerer Pool muss her. Es wird ein eingelassener 7,00 x 3,50 x 1,50 m Ovalstahlwandpool werden. Jetzt habe ich mal eine Frage zum Skimmer. Ich werde den Astral 17.5 (kurz) einbauen. Sollte ich den Überlaufanschluss des Skimmers nutzen für Starkregenphasen? Das nächstgelegene Abflussrohr der Oberflächenentwässerung liegt etwa 40 cm unterhalb des Skimmers und um da ran zu kommen muss ich vom Skimmer erst auf das Niveau der Bodenplatten runter gehen und dann wieder hoch zum Abfluss. Der Überlauf würde also funktionieren, ich müsste das Rohr aber beim Einwintern mit Druckluft entleeren. Macht der Aufwand Sinn? Nutzt den Überlauf am Skimmer überhaupt irgendwer, oder regelt Ihr das beim nächsten Rückspülen?


    Gruß Baltasar

    Danke für die Antworten. Klar hab ich noch Garantie. Allerdings habe ich das Gerät im Internet gekauft und muß das Gerät einschicken, weil ich bei mir vor Ort keinen ordentlichen Händler gefunden habe. Deswegen wollte ich erst mal wissen, ob es bekannte Problemlösungen gibt, die natürlich nicht die Garantie gefährden dürfen. Das mit den Haaren im Impeller werde ich erstmal prüfen.


    Gruß Baltasar.

    Hallo zusammen,


    ich habe folgendes Problem mit meinem fast neuen Dolphin Diagnostic 2001:


    Ich starte den Reinigungsvorgang. Der Robby fährt einmal kurz vorwärts und einmal kurz rückwärts, ohne dass er anfängt zu saugen. Danach bleibt er stehen. Hier noch ein kleines Video zur Veranschaulichung:


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    Der Robby streikt glaube ich, nachdem ich nach der letzten Poolreinigung den Robby ein paar Stunden im Pool stehen gelassen habe und ihn dann noch ein zweites Mal starten wollte, ohne ihn aus dem Wasser zu nehmen. Ich habe ihn jetzt mehrfach aus dem Wasser genommen, vom Netz getrennt, den Filtersack gereinigt und über Nacht trocknen lassen und am nächsten Tag einen neuen Versuch gestartet, aber er zeigt immer nur das oben beschriebene Verhalten. Der Robby ist erst 3 Monate alt. der kann doch noch nicht kaputt sein, oder? Irgendwie hoffe ich, dass sich der Robby nur aufgehängt hat und Ihr mir sagt, wie ich Ihn reseten kann.


    Ich bin für jede Hilfe dankbar.


    Liebe Grüße,
    Baltasar

    Ich habe bisher nur einmal beobachtet, wie er von der Seite beim Reinigen der Wasserlinie gegen den Skimmer gelaufen ist. Da konnte er dann halt nicht weiter und hat ein Weilchen auf der Stelle geputzt. Dann hat er sich normal sinken lassen und woanders weitergeputzt.


    Wie er sich verhält, wenn er von unten gegen den Skimmer oder den Skimmerschlauch fahren sollte, habe ich noch nicht beobachtet.


    Gruß Baltasar

    Hallo zusammen,


    ich hatte früher schon mal in anderen Threads nach Erfahrungswerten mit vollautomatischen Poolrobotern gefragt, die auch im Intex Ultra Frame die Wände und die Wasserlinie reinigen können. Ich vermute mal, dass einfach nicht sehr viele Leute so einen Robby im Intex einsetzen, weshalb ich auch nie eine Antwort mit echten Praxiserfahrungen bekommen habe. Wie dem auch sei, ich habe mir jetzt so einen Robby angeschafft und stelle euch natürlich gerne meine Erfahrungen zur Verfügung.


    Ich hab ein super Angebot für den Maytronics Dolphin Diagnostic 2001 mit normalen PVC-Bürsten gefunden und kurzentschlossen bestellt. Gestern wurde er nach 4 Werktagen sehr gut verpackt geliefert. Das isser nach seinem ersten Einsatz von heute morgen (hab ihm um 7:00 Uhr warm eingewickelt mit einem Becher Kaffee in der Hand eine halbe Stunde lang bei der Arbeit zugeschaut lächeln):


    Bild 1.jpg


    Hier nun meine ersten Erfahrungen von heute. Wenn ich weitere erwähnenswerte Erfahrungen mache, werde ich diese hier posten.


    Ich hatte unseren Pool in den letzten Tagen vor Lieferung des Robbys extra ein wenig verdrecken lassen, um auch richtig testen zu können. Der Pool steht auf unserer gepflasterten Terrasse. Trotz Unterbau mit dicker LKW-Plane und dickem Flies, sieht man im Pool das Muster der Pflasterung und in diesen sehr flachen Ritzen sammelt sich auch gerne der Dreck, was aber nicht dramatisch ist, da diese Ritzen wirklich sehr flach sind. Ich denke, dass ich nicht der einzige bin, dessen Intex nicht auf einem perfekt glatten Untergrund steht. Die gute Nachricht ist, dass der Robby damit problemlos klar kommt. Der Boden war erwartungsgemäß blitzblank.
    Gespannt war ich darauf, ob der Diagnostic auch die Wand hoch kommt, da ja die Boden-Wand-Fuge bei den Intex-Pools eher rundlich und nicht so scharfkantig wie z.B. bei einem Stahlwandpool ist. Auch hier die Antwort: Ja, er kann. Er reinigt die Wand und die Wasserlinie. In einem anderen Thread wurde mir mal gesagt, die Wand- und Wasserlinienreinigungsfunktionen seien für einen Intex nicht so wichtig. Ich verstehe allersings nicht, warum diese Funktionen in einem Intex weniger wertvoll sein sollen, als in einem Pool anderer Bauweise. Im Internet liegt im Moment der Mehrpreis für einen Diagnostic gegenüber einem Moby oder Swift bei ca. 150 - 170 €. Mir war's das wert.


    Nicht verschweigen möchte ich, dass ich mich bisher auch schon über eine Sache geärgert habe. Nachdem ich den Roboter geöffnet habe, um den Filtersack zu öffnen, viel mir auf, das dieser an einer Stelle eine offene Naht hatte:


    Bild 2.jpg


    IMG_0344.jpg


    Bild 4.jpg


    Dies habe ich reklamiert und ich hoffe, das mir der Anbieter einen neuen Filtersack schickt. Meine Frau kann das zwar problemlos nähen, aber trotzdem darf so etwas nicht durch die Qualitätskontrolle rutschen und mit einem neuen Gerät ausgeliefert werden.


    Hier noch ein kleines Video von meinem Robby bei der Arbeit.


    http://www.youtube.com/embed/qVBp19uIa9o?


    Dies sind natürlich noch keine Langzeiterfahrungen, aber ich werde euch auf dem Laufenden halten, auch wenn's negative Erfahrungen geben sollte. Auf jeden Fall hoffe ich, dass dieser Bericht dem einen oder anderen bei seiner Entscheidungsfindung hilft.



    Liebe Grüße


    Baltasar



    p.s.: Meine Frau behauptet ja, der Robby sieht schw...l aus. Aber ich sage das ist ein echter 80er-Retro-Look. Irgendwann zieh ich mir mal karierte Jeans an, setz mir ne FoKuHiLa-Perücke auf, zieh mir ein weisses T-Shirt, neon-farbene Fake-Hugo-Boss-Hosenträger und Mantaletten an und mach dann ein Foto von mir und meinem Robby. Dann passen wir zusammen ;).