Posts by Krypton

    Was ich aber partout nicht verstehe ist, wo der Kugelhahn sitzt den Du schließt für den Winterbetrieb. Und warum muss der BA überhaupt geleert werden? Der Zulauf liegt mindestens auf 1,50m Tiefe. Die Kurve bekomme ich wirklich nicht.

    Das ist schwer zu erklären, ich habe jetzt so spontan auch Bild zur Hand, aber ich füge hier mal eins ein, wo man die Abdeckung sieht...naja genaugenommen sieht man mehrere :D Links ist die Abdeckung von der "Schlauchgarage", rechts in der Rundung, darunter ist der Kontrollschacht, der bis nach unten zur Bodenplatte geht und da wo der Schlauch aus der Bodenplatte kommt, ist ein Kugelhahn dran. Die hintere Abdeckung ist für den Ausgleichsbehälter der Niveauregulierung.


    http://www.meyerpower.de/Pool_oval/Pool_249.jpg


    Naja und ob entleeren oder nicht, das ist halt auch so eine Philosophie...es gab auch Jahre, da habe ich es nicht geschafft und einfach offen gelassen und Pool teils durchlaufen lassen. Diesen Winter hatte wir hier in MS sogar in der Spitze - 18 Grad und da war ich dann schon froh, dass ich den unten zu hatte....so musste ich mir darum wenigstens keine Sorgen machen.

    Naja, im Normalfall hängt ja die SEL nicht mit der Pumpe zusammen und da spielt es ja keine Rolle Wo und an welcher Position man die einbaut. Das ist da wohl mit gemeint. Hat man nun ein zusammenhängendes System, dann sollte halt der Durchlauf zur SEL so umgeleitet werden, dass er erst durch die Wärmepumpe läuft und anschließend durch die SEL; sollt man ja mit entsprechender Verrohrung wohl irgendwie hinbekommen.

    Gebe Gunnar im Wesentlichen recht, dennoch möchte ich ihn z.B. nicht missen. Wenn ich zum Winter hin den Wasserspiegel absenke, dann sauge ich solange über die Skimmer ab, bis die Rohre leer sind und die Pumpe Luft zieht; just in dem Moment lege ich den Kugelhahn um und sauge nur noch via Bodenablauf, dann zieht die Pumpe sofort wieder Wasser und ich kann ganz bequem bis auf das gewünschte Niveau runter (sind bei mir ca. 7500 Liter).
    Das erspart mir einiges an weiterer Arbeit und ich muss nicht mit einer weiteren (Tauch)Pumpe arbeiten.

    Darüber hinaus ist es bei mir so, wenn ich meine "Badu Eco touch pro" mal auf Volllast laufen lasse, weil ich ordentlich Volumen umsetzen möchte, dann schalte ich den Bodenablauf zu und das System bringt einen deutlich höheren Durchsatz, als nur über die Skimmer. Das macht dann Sinn, wenn ich die Schwalldusche befeuer, oder aber wenn man wegen starker Verschmutzung die Filterleistung erhöhen möchte.

    Probleme hatte ich bisher noch keine und zum Ende der Wintervorbereitungen blase ich das gesamte System mit Pressluft aus, bis Luftblasen aus dem BA kommen und verriegele dann über den im Kontrollschacht liegenden Kugelhahn den Bodenablauf und gut ists - So ist alles Frostfest und man muss sich keine Sorgen machen.

    Fazit: Ich würde heute vieles anders machen, aber einen Bodenablauf würde ich immer wieder integrieren :)

    Ich kann dazu leider nichts sagen - mir erschließt sich auch der Sinn nicht. Da würde ich eher über eine Niveauregulierung nachdenken, die in meinen Augen per se immer Sinn macht und dann hat man auch kein Problem mit leerlaufen des Skimmers.

    Huups - nach dem Beitrag von "Schorschi2" ist mir erst mal aufgefallen, was er da vor hat....vergiss meinen Beitrag von oben - Ich dachte es geht Dir um einen Bau eines Solarabsorbers, denn da kommt die Frage auch immer mal wieder auf....Für das Erdreich und klassische Poolverrohrung ist das sicherlich keine Option. Wenn dann höchstens PE-Rohre, wie sie auch im Rohrleitungsbau (Wasserversorgung) verwendet werden, aber mit Sicherheit keine PE-Wellrohre!

    Sagen wir mal so...herkömmliches Wellrohr geht auf die Dauer nicht gut.

    Es gibt aber auch spezielles UV Wellrohr ist aus PE und für den Außeneinsatz gedacht. Wenn, dann würde es damit gehen. Gibt es auch in verschiedenen Maßen, evtl. wäre das ja eine Alternative.

    Die Übergänge müsste man aber so oder so wie bei einem klassischen Absorber machen, also mit Verteilerrohr, den Gummi-Steckmuffen usw.


    Hier nochmal die Maße:

    Außen: M20 = 20mm, M25 = 25mm, M32 = 32mm

    Innen: M20 = 14,1mm, M25 = 18,3mm, M32 = 24,3mm

    If - then - else


    If Skimmer = leer

    then Skimmer = off & Bodenablauf = on

    else Skimmer & Bodenablauf = on


    Das ganze kombinierst Du dann mit ein paar ordentlichen Besgo-Stangenventilen, ein paar Sensoren, einem Raspberry und Fertig - kostet zwar ein Vermögen, macht aber Spaß :D

    Nein im Ernst - Solange ich meinen Pool am laufen habe, habe ich noch nie das Phänomen gehabt, dass der Skimmer leer ist. Ich habe zwar etliches automatisiert und via Besgo-Stangenventilen laufen (Solar & Rückspül-/Filtersystem), aber das dann auch nicht....es kommt halt nie vor, außer du gehst planmäßig vor z.B. wegen der Winterentleerung und dann regelst Du halt den Simmer manuell weg. Fällt bei mir der Wasserspiegel, aus welchen Gründen auch immer, dann läuft automatisch Wasser nach und daher ist der Pool immer an seiner Max-Grenze - so etwas ist deutlich einfacher zu realisieren und kostet nur ein Bruchteil von der o.a. Lösung ;)

    Und "Pepsi" hat hier natürlich recht, habe ich im ersten Moment anders interpretiert -> Die Fuge an sich auf jeden Fall mit entsprechendem Fugenmörtel (am besten FlexFuge) und auf jeden Fall nicht mit dem Zementmörtel!

    Warum machst Du so eine breite Fuge? Das, was auf die Jahre meist nicht so ansehnlich ist, sind die Fugen und daher ist es eigentlich immer schöner, wenn die Fugen so schmal wie Möglich gehalten werden. Macht man bei klassischen Fliesen ja mittlerweile auch so; es verlegt fast keiner mehr 5 oder 8mm Fugen.

    Prinzipiell sollte ein Maurermörtel gehen; ein Flexkleber arbeitet natürlich mehr mit und ist hier ggfls. optimaler. Wenn es jedoch überdacht ist und permanenter Feuchtigkeitseintrag von oben in Kombination mit Frost nicht gegeben ist, dann sollte der klassiche Mörtel kein Problem darstellen.

    Wenn schon alles zusammen an eine Saugleitung soll, dann nimm wenigste hier eine 63er - Irgendwann ist das Limit des Querschnitts erreicht und jeder weitere Zulauf bringt dann nichts mehr, weil die Pumpe einfach nicht mehr durch den Querschnitt ansaugen kann. Gut, jetzt hast Du nur einen Skimmer und der Bodenablauf wird sicherlich nicht immer mitlaufen und da würde es wahrscheinlich dennoch funktionieren. Ich bin aufgrund meiner Erfahrung ein Freund von stillen Reserven und im Bedarfsfall ärgert man sich am Ende, wenn man bei so einem Bauvorhaben am Anfang dann ein paar Euro gespart hat.

    Irgendwann kommt der Punkt, da will man mal volle Leistung auf alle Kanäle geben und da ist dann ein größerer Ansaugquerschnitt ganz klar von Vorteil.

    ELD würde ich leicht versetzt untereinander setzen - so hat man eine gute Durchmischung der Gesamtmasse.

    Das stimmt so nicht ganz - Natürlich ist der Übergang/'Flansch durchaus ein Flaschenhals, sofern die Leitung dahinter jedoch genügend Volumen hat, dann ist eine kleine Verengung immer noch besser, als wenn man die Verengung durch ein dünnes Rohr in die Länge zieht. Man kann das recht schön mit einem Gartenschlauch vergleichen...ein 3/4 Zoll Schlauch liefert auf 25m am Ende durch die Strahldüse immer noch mehr Wasser, als ein 1/2 Zoll Schlauch...Die klassischen Gardena-Übergänge am Wasserhahn haben dabei jedoch meist den gleichen Querschnitt, da die Adapter universell für 3/4 und 1/2 Zoll-Schlauchadapter sind.

    Gegenstromanlage in der Nähe des Pools macht schon Sinn, denn da arbeitet man mit relativ großen Querschnitten und jeder Meter Länge klaut Leistung. Ein kleiner Schacht vor dem Pool reicht aber dafür aus...der kann auch gemauert sein. Nur beachte auch hier einen gescheiten Wasserablauf, also nach Möglichkeit einen Kanalanschluss, damit eindringendes Wasser direkt nach unten weg kann.


    10 bis 15 Meter sind prinzipiell kein Thema, nur bitte nicht mit 50er "Röhrchen" anbinden! Gerade der Ansaugbereich sollte einen gescheiten Querschnitt haben, sodass die ausreichende Menge an Wasser auch gezogen werden kann - Sonst hat man bei Volllast der Pumpe schnell mit Kavitation zu kämpfen und das mögen Pumpen auf Dauer gar nicht. Am besten ist per se, man investiert gleich in eine regelbare Pumpe, denn diese kann man effizienter und bedarfsorientiert fahren. Ansaugen würde ich mit min. 63mm und wenn Bodenablauf geplant ist, dann diesen auch komplett bis zur Anlage verrohren; so hat man genug Reserve, um im Bedarfsfall den Zulauf gezielt zu regeln.

    Ich würde, sofern separat angeboten, keinen kompletten Technikschacht dazukaufen. Pool ohne Technikschacht und die Technik in eine sep. Hütte/Anbau/Garage o.ä. aufstellen. Vorteil -> man ist deutlich flexibler und kann sich aussuchen was man haben möchte. Hinzu kommt, dass man auf Sicht ebenerdig immer bessere Karten hat -> Ausbau einer Komponente geht über Wasser immer besser als unter Wasser. Tritt mal ein Fehlerfall ein, oder ist eine Verschraubung undicht, dann läuft so ein Schacht ganz schnell voll und dann ist die gesamte Technik hinüber; das passiert oberirdisch nicht. Und man kann zu Wartungs-/Überprüfungszwecken wesentlich schneller "mal eben" einen Blick drauf werfen, als wenn man jedes Mal einen Schacht öffnen und dann Kopfüber reinschauen muss.


    ABER: That's just my 2 cents - Das ist kein Gesetz und jeder so wie er mag :S

    OK, habs gesehen und jetzt wird es etwas verständlicher ;)


    Und ehrliche Meinung: Das wäre das letzte, was ich dazukaufen würde! Sorry, das hilft Dir mit dem Deckel jetzt nicht weiter, aber ich habe schon genug abgesoffene Technik gesehen; egal wie man es anstellt, meine Lösung ist das nicht.

    Wie dem auch sei - setz den "Pütt" doch einfach anderswo hin und zwar dort, wo keine Terrasse ist....etwas weiter abseits in ein Blumenbeet oder so....Deckel zuschieben, einen Kübel mit Geranien druff und fertig ist der "Designer-Pütt" 8)

    Setz eine Separate Leitung zur Pumpe und dann vor der Pumpe einzelne Kugelventile. So kannst Du gezielt steuern mit welchem System du Wasser ziehen willst und vor allem du kannst es direkt an der Pumpe gezielt dosieren. Ist bei mir auch so gelöst und ich kann auf diese Weise den Bodenablauf dosiert zusteuern, die Skimmer separat regeln und bei Bedarf alles wegschalten und auf den Saugstutzen für den Bodensauger schalten - Alles zentral von einem Punkt aus :)
    PS: Bodenablauf -> Bei mir ist an der Bodenplatte ein Kugelhahn verbaut und zum Winter hin presse ich Luft in das System bis es aus dem Bodenablauf raus kommt und dann drehe ich das Kugelventil mittels Adapter von oben durch den Kontrollschacht zu. Auf diese Weise steht das Wasser nie weiter als bis Unterkante Bodenplatte...da kann dann auch der härteste Frost wenig ausrichten; Permafrost haben wir ja Gottseidank hier in der Region nicht :D

    Mama Mia - Das Ding wird ja ein Brummer! Hand aufs Herz, ich weiß nicht was ihr Euch da ausgesucht habt, aber das würde ich nochmal "dezent" überdenken. Denn so ein "Deckel" der sieht ja mal rein optisch wirklich alles andere als attraktiv aus und da würde ich dann wohl eher eine "Eigenlösung" vorziehen - Kein Mensch braucht einen 1,6m Deckel.

    Rein rechtlich wird sich der Hersteller mit seinen aufgeführten Argumenten (4cm ab OK Terrasse) nur absichern wollen, was ich auch sehr gut nachvollziehen kann, aber dennoch verstehe ich nicht warum man einen 1,60m-Trumm drauf setzt...kann man den nicht kleiner umfunktionieren und auf doppelte Plattengröße bringen? Dann noch ein Rahmen anfertigen lassen, der von unten mit einer Gummidichtung versehen ist, auf dem die Platten dann aufgelegt werden....nur so eine Idee. Wobei ich persönlich überhaupt kein Freund von Technikschächten bin, denn früher oder späte hat man immer mal Wasser laufen und da ist man dankbar für alles was oberirdisch ist ;) Also ggfls. nochmal überdenken :)

    Wenns Pflicht ist dann bleibt einem wohl nichts anderes...oder nach einen System Ausschau halten, wo das nicht verlangt wird. Wenn ich lese "Benutzen Sie Kalksteinsplitt (Körnung 3 – 4 mm)", dann ziehen sich mir per se schon die Zehnägel hoch, aber gut - Fachfirmen wissen bestimmt, wovon sie reden/schreiben... 8)