Posts by swimma

    Ich habe eine GSA Taifun (Lahme) mit Sensorschalter. Letztes Jahr hat alles noch super funktioniert. Auch dieses Jahr funktionierte die GSA nach den Inbetriebnahme ein paar Mal. Dann lies sie sich aber nicht mehr einschalten. Der Strom liegt am Schaltkasten an. Bei Betätigung des Sensorschalters passiert jedoch nichts, auch kein Relais-Klacken im Schaltkasten ist zu hören. Als ich die Anlage gestern wieder unter Strom gesetzt habe, konnte ich 2-3 Mal die Pumpe normal ein-/ausschalten. Danach ging wieder nichts mehr. Auch (kurzes) Stromausschalten bringt keine Heilung.


    Hat jemand irgendwelche ähnlichen Probleme mit dem Sensorschalter oder irgendwelche Ideen? Wisst ihr, was man anstelle des Sensorschalters zum Testen anklemmen kann? (Ich vermute, dass der Sensorschalter nicht einfach kurzschließt beim Berühren, sondern Resistenz/Kapazität ändert oder irgendsowas.) Oder wie kann man den Sensorschalter separat testen?


    Btw hat Lahme irgendwelche Garantie auf irgendwas?

    AW: Erste Schritte - Raspberry Pi


    Quote from BAFH;394486

    Hallo,
    ich habe die Standard DS18B20 Wasserdicht in einer Hülse 6mm Durchmesser ca 5 cm lang, passen perfekt in die Tauchhülse.


    So hatte ich das am Anfang auch. Jedoch die Hülse in einer Hülse war mir dann doch etwas ungenau, da da unten Luft dazwischen war. Ich bin jetzt dazu übergegangen, den DS18B20-Chip direkt am 3adrigen Kabel anlöten und in die (eingeschraubte) Tauchhülse bis zum Boden einführen. Den Eingang zur Öffnung muss man gegen Kondenswasserbildung abdichten, sonst schwimmt der Chip bald in der Suppe.

    AW: Erste Schritte - Raspberry Pi


    Quote from Zwacky;394420

    ...
    Im Plastikeimer zeigten die Sonden pH = 6,92 und Redox = 578 mv (bei 2ppm Chlor nach Schütteltester) an.
    Sobald ich die Sonden aber in den Pool hänge, messe ich einen pH von 9,3 und Redox fällt auf 175 mv runter.
    Soviel zum Thema es geht auch ohne galv. Trennung.ich sage nein ...


    Bei mir lagen die Werte schon im Glas Wasser voll daneben, wenn ich beide Elektrode ohne galvanische Trennung reinhalte. Es wundert mich auch, dass es bei dir erst in der Messstrecke (?) auftritt.


    Quote from Zwacky;394420

    ...
    Die Programmierung der pH und Redoxdosierungen haben auch einige Nerven gekostet da sie ja durchaus zeitkritisch sind. Habe jetzt mein Pythonprogramm in mehre Threads aufgeteilt. Dadurch laufen die Dosierungen jetzt sekundengenau parallel vom Hauptprogramm.


    Hmm... Muss die Dosierung wirklich sekundengenau sein? Mal abgesehen von den Messtoleranzen ist die "Dosierkurve" (d.h. wie lange wird bei welcher Redox-/PH-Differenz dosiert) ja erstmal frei definiert und muss sich in der Praxis "bewähren". Plus/minus 5 Sekunden Dosierzeit spielen bei einer 1,5 l/h Dosierpumpe m.E. keine Rolle. In meiner Dosiersteuerung lasse ich ein Script abwechselnd für Chlor und PH- alle 2,5 Minuten ablaufen. Im Script werden allerlei Checks vorgenommen und im positiven Fall wird die Dosierpumpe für die berechnete Dosierzeit (max. 2 Min) eingeschaltet.

    AW: Erste Schritte - Raspberry Pi


    FHEM ist Perl-basiert. Also wenn man in FHEM eigene Scripte/Logiken programmieren muss, dann ist es in Perl. Mit PHP-Kenntnissen kommt man gut klar. Für Tablet UI reichen rudimentäre HTML-Kenntnisse.


    Arduino ist ein sehr günstiger Micro-PC. Die Arduino-Clones kosten in China nur wenige Euro. Sie sind für viele Anwendungen stark genug, obwohl der Flash- und Arbeitsspeicher stark limitiert sind. Ich behaupte mal, man könnte eine anständige Pool- und Dosier-Steuerung in einem einzigen Arduino Uno aufbauen. Es gibt für sehr viele Zwecke fertige Erweiterungsmodule und haufenweise Sensoren, die man anschließen kann. Eine Anbindung ans lokale Netz gibt's mit einem Ethernet-Shield. Dann können die Daten von anderen Rechnern im Netz ausgelesen werden oder (wenn man will, andersrum) auf andere Rechner gepusht werden. Sensoren mit Analogausgang können an einen Arduino meist direkt angeschlossen werden, ein Raspi würde ein Erweiterungsmodul (AD-Wandler) benötigen. Insofern praktisch, wenn es darum geht, die Sensoren zu lesen.

    AW: Erste Schritte - Raspberry Pi


    Hi Marco,


    ich habe die FHEM-Scripte und knappe Beschreibungen dazu hier im Blog liegen. Für die Pumpen-/Solarsteuerung lasse ich ein Script alle 30 Sekunden laufen. Es prüft den aktuellen Stand der Sensoren, die Timings etc. und schaltet die Pumpe und das Solarventil entsprechend.


    Sobald man die Sensoren/Aktoren in FHEM hat, ist es ziemlich einfach, sie in Tablet UI ansprechend darzustellen. Da braucht man nicht irgendwelche Scripte dafür.


    Der Vorteil, die Poolsteuerung und die Haussteuerung auf zwei Raspis zu verteilen, erschließt sich mir immer noch nicht. Es sei denn, ein Raspi ist nur dafür da, um die lokalen Sensoren zu lesen und die lokalen Aktoren zu steuern. Das geht aber auch mit Arduino ganz gut. Die Logik und die Datenhaltung würde ich nicht verteilen wollen.


    Gruß Alexey

    AW: Erste Schritte - Raspberry Pi


    Ich habe das bei mir so gelöst: Alle Sensoren (ph, Redox, 2xFlow, Druck, Temperatur) in der Poolhütte hängen an einem Arduino Uno dran. Dieser wird über Ethernet-Shield (und zur Zeit noch Powerline als Ethernet-Verlängerung) vom Zentral-Mini-PC (Bananapi) ausgelesen, wo in FHEM die Steuer-/Dosierlogik abläuft. Ich plane irgendwann Ethernet+Powerline durch ein 2,4-GHz-Funkmodul nRF24L01+ abzulösen. Interessant wird es mit Sensoren, die direkt am Pool hängen müssen, wo man nicht mit dem Kabel hinkommt, z.B. um Wasserstand zu messen. Da könnte sowas wie Funky in der Tat praktisch sein.


    FHEM ist für Beginner kaum durchschaubar, aber damit hat man die fertige Plattform, um die Sensoren/Aktoren/Logiken beliebig miteinander zu verschränken, und das fertige praktische Webinterface (z.B. FTUI). Die Pool-Steuerlogik in einem eigenen Raspi/Arduino abzubilden, find ich nicht optimal. Sobald man etwas mehr damit machen möchte, ist man vermutlich bald daran, sowas wie FHEM neu zu erfinden.

    Ich mache grade die ersten Gehversuche mit der automatischen Chlordosierung, die ich auf FHEM-Basis gebaut habe. Systemtechnisch läuft alles ziemlich gut. Sogar die Redox-Elektrode liefert erstaunlich plausible Werte, die zu DPD1-Messung (unter Berücksichtigung der logarythmischen Abhängigkeit) passen. Bei 750 mV messe ich meist irgendwas bei 0,8 ClF im Wasser.


    Was mir im Moment nur Sorgen bereitet, ist der hohe Flüssigchlorverbrauch. Mein Pool hat 44 m³ und ist nicht abgedeckt. An einem sonnigen Tag wie gestern bei ca. 17° C Wassertemperatur ohne Badebetrieb schaffe ich es mit ca. 1 Liter Natriumhypochlorit nicht, den Redoxwert bei 750 mV zu halten. Sobald die Sonne scheint, befindet sich Redox im freien Fall. Z.B. gestern 16 Uhr aufgehört zu dosieren. Die Sonne scheint. Pumpe mit Solarkollektor laufen weiter. Um 17 Uhr Redox schon auf ca. 700 mV gefallen (entspricht ClF <0,3 ppm). Ich tippe stark auf die Sonneneinstrahlung. Über die Nacht geht Redox weniger runter als in einer sonnigen Stunde. Ich habe letzte Woche auch schon mal schockgechlort, um organische Quellen auszuschließen.


    Das Wasser hat bei mir Null Cyanursäure, da im April komplett ausgewechselt. Irgendwo habe ich einen Tipp gelesen, das Wasser mit Chlor-Tabs auf einen gewissen Cyanursäure-Wert "anzufüttern". Andere sagen wieder, das bringt nichts. Was sagt die aktuelle Lehre und Praxis dazu? Wie kann man den Chlorverbrauch durch UV reduzieren?


    Irgendwo habe ich im Forum auch gelesen, dass die Radikale, die durch die Chlorspaltung entstehen, noch viel besser desinfizieren sollen. Lohnt es sich dann, über einen sonnigen Mittag 750 mV zu halten oder reicht dann ggf. auch weniger für die gleiche Wirkung?

    AW: Angst im Urlaub


    Die Überwachung, dass die Pumpe nicht ohne Wasser läuft, habe ich ganz einfach und ohne jegliche Drucksensoren realisiert. Die Pumpe hängt bei mir an einer schaltbaren Steckdose FritzDect 200 (sehr zuverlässig übrigens). Diese misst auch den Stromverbrauch. Wenn die Pumpe leer läuft, hat sie bei mir einen ziemlich unüblichen Stromverbrauch von irgendwas zwischen 400 und 500 Watt. (Ansonsten läuft sie meist mit weit über 600 Watt.) Das kann eine einfache Programmlogik (z.B. in FHEM) erkennen und nach Zeit x die Pumpe abschalten. Nur so eine Idee.

    Nachdem das Problem mit den löchrigen Ripp-Schläuchen beseitigt wurde, ist mein Solarsystem seit 4 Tagen in Betrieb. Die Schaltung erfolgt durch ein Magnetventil im Beipass und scheint gut zu funktionieren. Bis auf eine kleine Leckage in einer Gewindeverbindung am Magnetventil ist auch alles trocken. Ich musste einen Abzweig vor den Düseneinläufen aus dem Schacht am Pool legen, der eigentlich für die GSA vorgesehen war. Das war das erste Mal, dass ich selbst PVC-Rohre geklebt habe. Daher schlagt mich nicht, wenn es nicht 100% sauber geworden ist. Der Druck im Filterkessel ohne Solar ist 0,7 bar, mit Solar 0,8 bar. (Vor dem Umbau war 0,6 bar.) Das ist denke ich soweit ok.


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    Jetzt kommen wir zum eigentlichen Problem: Das Ripp-System ca. 3x6 im U-Design liegt auf dem Flachdach. Und es blubbert den ganzen Tag die Luft aus den Düsen. Mal mehr mal weniger, aber nur wenn es über Solar läuft. Einen Entlüfter habe ich nicht. Ich komme nicht dahinter, was los ist. Es ist alles trocken auf dem Dach. Auch beim Abschalten der Pumpe hört man keine Zischgeräusche am Dach oder sonst wo. Der Absorber läuft dann aber offensichtlich langsam leer, denn beim Einschalten der Pumpe kommt erstmal eine größere Portion Luft raus. Alle 10 Schellen an den Gummiverbindern habe ich heute noch einmal bei heißen Wetter bis zum Anschlag angezogen. Das hat nicht geholfen. Auch nach dem mehrmaligen leichten Zudrehen der Rücklaufs bekomme ich die Luft nicht endgültig los.


    Was kann ich noch machen, um der Luft auf die Spur zu kommen? Würde ein Entlüfter helfen?

    AW: PVC und Messing zusammenschrauben?


    Ich komme wieder zum eigentlichen Thema zurück. Auch wenn die Leckage minimal ist und im regendurchspültem Poolschacht nicht auffällt, nervt mich das. Ich habe versucht die Gewindeverbindung mit Loctite 55 abzudichten. Wenn ich den Faden auch nur einmal quer übers Gewinde lege, kriege ich das Ding nicht mehr von Hand eingeschraubt. Kann man hier irgendwas falsch machen? Den Faden nur in Gewinderillen zu legen, reicht nicht. Dann tropft es immer noch. :( Ich bin zurück beim Teflonband. Am Kopf kratzen

    AW: Fragen zu Taifun Gegenstromanlage


    Quote from schwubbi1877;339716

    Wie es gemacht wird ist letztendlich jedem selbst überlassen.


    Muss da nicht auch der Elektriker mitspielen, der das anschließt? Deswegen frage ich auch in die Runde, welche Möglichkeiten es praktisch gibt, die Schaltung anzubringen. (Deine Position habe ich verstanden.)

    AW: Fragen zu Taifun Gegenstromanlage


    Wo bringt man üblicherweise die Schaltung einer GSA an? Ich bin leichtsinnig davon ausgegangen, dass man sie einfach im Poolschacht neben der GSA anschraubt.


    Zum Kondenswasserproblem: Ich habe bei zwei anderen Herstellern in den Anleitungen nichts dergleichen gefunden, dass die Schaltung permanent am Strom bleiben soll. Scheint eine Besonderheit von Taifun zu sein. Kopf schütteln ...

    Der Poolbauer hat mir letztes Jahr den Einbausatz für eine Fitstar Taifun GSA in die Wand eingebaut. Ich überlege, nächstes Jahr die Gegenstromanlage fertig zu machen. Dafür hat der Poolbauer extra einen Schacht am Pool eingeplant und ein 5x2,5mm² Erdkabel bereitgelegt. (Die Technik ist im Häuschen.)


    Zwei Passagen in der Anleitung zu Taifun GSA Fitstar Taifun 17889.pdf machen mich stutzig:


    1. "Die maximale Entfernung der Schaltung vom PN-Schalter oder Sensortaster beträgt 25 m. Die Schaltung ist in einem trockenen Raum zu installieren."


    2. "ACHTUNG: Die Schaltung darf bei Stillstandzeiten (außer Wartungsarbeiten) nie spannungslos geschaltet werden. Kondensatbildung!"


    Nr. 1 interpretiere ich so, dass der Luftschlauch max. 25 Meter sein darf. Das heißt, ich komme nicht rum, die Schaltung im Schacht zu installieren. Mit dem trockenen Raum wird es also schwierig. Falsch geplant?


    Bei Nr. 2 komme ich ganz durcheinander. Erstens: Kondensatbildung im trockenen Raum? Zweitens: Die Gegenstromanlage zieht das ganze Jahr pausenlos Strom für den Heizwiderstand? Ist das bei GSA so üblich?


    Gruß Alex

    AW: Ripprohr undicht. Wie vom Nippel abziehen?


    Ich habe mir meine Dolphi-Ripp-Schläuche auch mal genau angesehen. Diese Kreuznaht ist an jedem 12. Ring dabei, ca. also alle 55 mm. Anscheinend ist das eine Schwachstelle, wenn da ein Loch entstehen kann. Die Firma hat den Materialfehler mittleweile bestätigt und eine schnelle Ersatzlieferung in Aussicht gestellt.

    AW: PVC und Messing zusammenschrauben?


    Ich komme zurück zu meinem Eröffnungspost. Ich habe jetzt zwei Gewindeverbindungen zum Ventil, wo PVC-Außengewinde in das Messing-Innengewinde (1 1/2") beim Ventil eingeschraubt wird. Eine Verbindung ist von Anfang an dicht. Die andere habe ich schon fünfmal neu mit Teflonband gemacht, zuletzt mit mind. 12 Lagen. Es dreht sich schön dicht rein, aber sobald die Pumpe läuft, tröpfelt da etwas Wasser raus. Kann man da irgendwas falsch machen? Das PVC-Gewinde sieht auch unbeschädigt aus. Oder hätte ich mit Hanf bessere Chancen, eine trockene Verbindung zu bekommen?