Posts by Poolselbstbauer

    Das Zitat war wohl von mir...


    Vorweg:
    Ich habe neben meiner Redox- und Ph-Sonde auch eine Chlorsonde verbaut, zusätzlich triggert die Poolsteuerung die Daten mit und man kann sich die Tagesverläufe der einzelnen Werte schön anschaun.



    Hier ging es ja in erster Linie um die Wassertemperatur. Also zumindest in der Nacht empfiehlt sich eine Abdeckung (welche auch immer) um die nächtlichen Temperaturverluste in Grenzen zu halten (Thema: Verdunstungskälte).


    Wenn man den Pool tagsüber kaum oder gar nicht nutzt (z.B. Urlaubsreise) empfiehlt es es sich ebenso den Pool lichtdicht abzudecken.
    Stellt man den Ph-Wert ein und erhöht den Chlorwert etwas, kann man für 14 Tage Urlaub auch die Pumpe etc. abstellen.


    Manche decken auch gar nicht ab und wollen die Optik des Pools rund um die Uhr "genießen". Man muss dann halt mit den erhöhten Kosten leben.


    Welche Abdeckung du nun verwendest, bleibt einzig und allein dir, deinem Geldbeutel und deinem Geschmack überlassen...

    AW: wie sieht eure Spitze der Redoxsonde Bayrol aus


    Die Menge ist abhängig vom Rohrdurchmesser.
    Wichtiger ist die Geschwindigkeit mit der sich das Wasser an der Sonde "vorbei bewegt".
    Glaub min. waren 2cm/sec. Bei 3-10cm/sec liegst du schon ganz gut, damit hat meine jetzt 6Jahre "geschafft" und macht noch nen paar Jahre.
    Liegt die im Hauptstrom kann auch nach einer Saison schon Schluss sein, dann lässt die sich aber auch nicht mehr vernünftig kalibrieren.
    Messen tut man das mit nem Durchflussmesser oder halt Auslitern mit der genannten Stoppuhr und dann rechnen...


    Wichtig wäre auch noch das sich im Bypass keine Luft befindet, darauf reagieren die auch mit "komischen" Werten. Daher Bypass eher nach unten verlegen, damit sich zumindest beim Stillstand keine Luft ansammelt.


    Dann kann auch helfen die Spitze mal in Chlor direkt zu tauchen und ne min zu warten. An der Sondenspitze können sich auch Ablagerungen bilden, die nur schwer zu entfernen sind (bei mir z.B. Mangan aus dem Nachfüllwasser), diese behindern auch die Messung.


    Hoffe das hilft erstmal.

    AW: SFA 24h laufen lassen?


    Läuft von 8 bis 20, derzeit von 7 bis 22.


    Du merkst die Strömung auch selbst. Bei 6 kommt kaum was aus den Düsen bei 11 und nen paar Schwimmhilfen drehst dich im Becken schön im Kreis.
    Das macht aber auch nicht nur die Menge, kommt auch darauf an wie groß deine Düsen Bohrungen sind. Gleiche Menge durch kleinere Bohrung bewegt man das Wasser auch schneller...

    AW: SFA 24h laufen lassen?


    Theorie u d Praxis...


    Rechteckpool mit 8x4m
    2 Einlaufdüsen Kreisströmung.
    Nicht optimal und würde ich so auch nicht wieder bauen.


    Bei der Beckengröße langt das einfach nicht dauerhaft egal wie du das Becken durchströmst.
    Hauptgrund ist auch die automatische Dosierung.
    Dabei merkst du wie schnell die Sonden auf Nachdosierungen reagieren, bei zu geringer Strömung/Durchmischung dauert halt bis die Sonden/die Steuerung "merkt" genug dosiert, das gibt meist leichte Überdosierungen.



    Ich hab aber letztes und dieses Jahr noch ein paar Versuche dies bez. gemacht.
    Ich lasse die Pumpe meist bei niederer Drehzahl laufen und "schups" die Strömung alle paar Stunden mal an, abhängig ob Badewetter ist oder nicht(sind bei mir nur nen paar Klicks aufm Handy).
    Bei abgedecktemBecken hab ich kein Chlorverbrauch, da läuft die nur langsam, es sei denn die Absorber laufen, da schaltet die entsprechend automatisch um.

    AW: SFA 24h laufen lassen?


    Gemessen wurde mit nem digitalen Ultraschallsensor.
    Und beim Rückspülen die Menge und Zeit ermittelt ob er auch stimmt..


    Mein System ist halbwegs optimiert, bei sehr geringen Gegendruck und niedrigster Drehzahl braucht die genannte Pumpe 80 W.
    Bei Maximum Drehzahl bin ich jetzt bei 11m3/h mit 1,1KW
    Druck steigt nicht linear zum Volumenstrom, das ist klar oder?

    AW: Gemauerten Pool abdichten


    Ja, das läuft nach unten und unten unter die Dämmung.
    Und beim Hinterfüllen und Verdichten merkst dann warum man die Dämmung "auf die Platte stellt".


    Das "Noppenzeugs" dient auch und vor allem dem Schutz der Dämmung beim Verfüllen. Schon mal mit nem Finger auf so nen Dämmzeugs drauf gedrückt?


    Man muss ja nicht alles hinnehmen, aber in so nem Fall würde ich mal nem Statiker(in) vertrauen oder einen zweiten befragen, das ist das was ich denke...

    AW: Redoxwert passt nicht zum Chlorwert


    Schocken tut man wenn das gebundene Chlor 0,2ppm übersteigt. (Tcl-fcl>0,2)
    Diesen Wert mit 7 multipliziert ergibt den Chlorwert, den du in etwa zum Schocken benötigst.
    Je geringer diese Diff, je weniger hoch muss gechlort werden, bei 0,1*7 bleibt man schon unter 1ppm, bei 0,3 benötigt man schon 2,1ppm...
    Hält man also den Chlorwert im Becken generell etwas höher(in den für die Materialien zulässigen Grenzen) braucht man weniger häufig Schocken. Der Abbau der. Chlorarmiene dauert hierbei aber länger und hängt auch zusätzlich stark vom Nutzungsgrad ab, Kontrolle erspart man sich also damit nicht.


    Zu deinem "Redox-Problem",
    nicht ganz preiswert, aber mal über ne Chlorsonde nachgedacht, die(angeschlossen am Controller) in solchem Fall durch abschalten der Zelle eine "Überproduktion" verhindern kann?

    AW: HILFE!! Rot-braunes Poolwasser


    In meinem 600'er Kessel hab ich 300kg Sand, auch zu viel?
    Oder liegt das dann doch auch an der Höhe des Filterkessels???Nachdenklich


    100kg 2-3mm Stützschicht, 200kg 0,4-0,6mm Filterschicht.
    Das Ganze nennt sich dann Hochschichtfilter...



    An meinem alten 500'er Kessel hatte ich ne Bettar 8, die soll angeblich bei 0,5bar 11m³/h und bei 0,8bar 8,5m³/h leisten, geschafft hat sie die Werte nie...
    Die Pumpe lief 12h, grünes Wasser hatte ich auch mal, aber das lag eher nicht an der Filteranlage...
    Letzten Endes hatte ich meine jetzige Pumpe (siehe Signatur) auch schon an dem 500'er Kessel, das lief sogar mit tatsächlichen 11m³/h...


    Die Aussage das an nen 500'er Kessel ne 8m³/h Pumpe gehört und in ihn 75kg Sand, ist etwas zu pauschal.
    Genau so deine Empfehlung für seine Beckengröße, da spielen noch nen paar andere Faktoren mit rein.
    Z.B. wie viel Düsen und wie sind die plaziert, welche Strömung wird damit erzeugt oder soll damit erzteugt werden (auch ein Rechteckbecken kann man im Kreis durchströmen), wie viele Skimmer und wo/wie sind die plaziert, Absorber, Wp etc. gleich mit versorgen oder nicht oder abwechselnd oder oder oder oder...



    Und meine "braune Brühe" hab ich nicht durch "endloses" Filtern sauber bekommen.
    -Becken füllen, -hochchloren/schocken, -umrühren, -abdecken, -einen Tag stehen/ruhen lassen, -vorsichtig Boden absaugen (am Besten gleich in die Wiese mit), -fertig...
    Beim Nachfüllen Chlorwert im Becken anheben, etwas Chlor in eine Socke (zusammen in etwa die Menge die man zum Schocken braucht), in dem Skimmer, Nachfüllwasser genau daruber laufen lassen und Filtern, anschließend kurz Rückspülen (Eisenrückstände im Filter führen über lange Sicht zu Verockerungen), fertig

    AW: Erfahrungen mit IPS Wärmepumpe von der Firma Pool******* ???


    Die Größer der Wärmepumpe entscheidet nicht direkt über den Stromverbrauch...
    Wenn der cop gleich ist, braucht eine kleinere WP einfach nur länger, verbraiucht in Summe aber den gleichen Strom.


    Strom spart man bei einer Größeren dadurch, dass man (durch die kürzere Laufzeit) die WP dann zu Zeiten laufen lassen kann, wo sie effektiver arbeitet, es also in der Umgebung der WP am wärmsten ist (meist um die Mittagszeit).
    Man bekommt das Becken schneller warm (was einem erstmal nur ein gutes Gefühl gibt, aber nix mit dem sparen an sich zu tun hat) und kann die Wärmepumpe z.B. in der Nacht abstellen und tagsüber laufen lassen, das spart dann in Summe Strom.


    Zusätzlich gehört ein solches Becken zumindest in der Nacht abgedeckt, durch Verdunstung verliert man schon mal um die 5-6° pro Nacht, mit Abdeckung so um die 2°. Diese muss man auch wieder zuheizen.

    AW: Poolbau 7 x 3,5 x 1,5 m mit Römertreppe


    Wenn man jede Reihe jeweils bis zur Hälfte füllt ->Nein, zumal der Beton bei derzeitigen Wetterbedingungen auch nicht über Nacht abbindet.


    heiko,
    Hast du vor mit dem Bodensaugen über einen Skimmer zu gehen, sollten die 2 Stk. jeweils getrennt absperrbar sein.

    AW: Technikschacht


    Ohne Lüftung wird es schwierig.


    Temperatur im Raum/Schacht möglichst konstant halten, Änderungen möglichst langsam, da sich mit ändernder Temperatur auch die Aufnahmefähigkeit in der Luft ändert.
    Temperaturunterschied Innen zu Außen darf nicht größer wie 6 Grad werden, genau das passiert aber an deinem Deckel. Reine Dämmung am Deckel verschiebt/verlängert es nur, wird es aber nicht verhindern. Gerade bei längeren Kälteperioden wirst das merken.
    Ist eigtl. wie im modernen Wohnraum, lüften, lüften, lüften.

    AW: Feiner "Dreck" im Pool


    Wenn dein Filter das nicht rausbekommt, probier mal das:
    Skimmerbeutel
    Als ich noch "Murmeln" in meinem Kessel hatte, hatt ich auch so ein "Problem", beim Bodensaugen konnte man an den Düsen zu schaun wie das wieder ins Becken gepustet wurde.
    Diese Beutel oder Socken kann man ausspülen und wieder verwenden. Ein Bein einer Kinder-Strumpfhose oder auch eine der Frau gemopste (hier muss man aber etwas vorsichtig sein [beim mopsen und beim "verarbeiten"]) funktioniert da auch.

    AW: Verfahren zur Pooldesinfektion Vergleich / Vor- und Nachteile / Arbeit


    wolfgang, wie war das? Jammer ned...lachend Zähne zeigen
    andi, wir "diskutieren" ja auch schon länger miteinanderlächeln und außerdem kennst dich ja auch damit aus, wenn ich da noch so an die "Doc-Zeiten" denke...
    Ich sach mal so, etwas zu erklären so das es jeder versteht, zählt nicht zu meinen Stärken, da ist mir z.B. der Alex(lembi) meilen weit vorraus


    so nun aber zurück zum eigentlichen Thema.


    Entschen, deine Frage hatte ja der Gunnar schon beantwortet, es ist eigtl. auch keine Hexerei, am Anfang kann es gut sein das man sich mit dem ganzen "Kram's" evtl. etwas überfordert fühlt. Hat man das aber erstmal nach und nach (muss ja nicht alles auf einmal sein) aufgebaut und sich mit beschäftigt, läuft das spätestens ab der 2 Saison schon fast von allein.
    Du musst dir jetzt eigtl. erstmal im Klaren sein was du wirklich möchstest und was du investieren möchtest/kannst.
    Man muss bei allen Varianten auf ein paar Dinge achten und auch abhängig davon ab man komplett automatisiert oder nur zum Teil (z.B. die Zelle über eine Zeitschaltuhr zu steuern) hängt es ab wie groß man die Zelle auslegen sollte, hier blind den Herstellerangaben zu vertrauen ist meist auch nicht wirklich hilfreich.
    Als Beispiel, hast du eine relativ große Zelle im verhältnis zum Beckenvolumen und steuerst die über eine Zeitschaltuhr hast du meist zu viel Chlor im Becken oder musst ständig nachmessen und die Uhr umstellen, Bei eine kleiner zelle oder eher gesagt passenden Zelle kann Cyanursäure hier als Puffer hilfreich sein.
    Bei einem komplett über Redox gesteuertem Automatikbetrieb ist es wiederum besser eine möglichst große Zelle zu wählen und auf Cyanursäure komplett zu verzichten.


    Also in dich gehen und mal überlegen "was will ich, was kann ich mir dabei leisten".


    So weit verständlich? sonst nachfragen.

    AW: Verfahren zur Pooldesinfektion Vergleich / Vor- und Nachteile / Arbeit


    Na ja, so viel Mehraufwand ist das Ein- und Auswintern der Sonden nun auch nicht.
    Und ich muss ehrlich gestehen das da in diesem Jahr mit den "Kontrollen" auch eher "nachlässig" war. Hab im Schnitt auch nur ein mal pro Monat nachgemessen. Iwann kenntman auch mal sein System.


    wolfgang, hmm "Mario Beitrag"...
    Na ja, wie man"s nimmt, eigtl. hast dir die Frage(n?) eigtl. selbst beantwortet. Warum machst nicht mal einen Thread auf zu deinem Thema, da können wir auch gerne weiter diskutieren und ich dann auch mal Fragen stellen?

    AW: Verfahren zur Pooldesinfektion Vergleich / Vor- und Nachteile / Arbeit


    Ich jammer ned...


    Das der Redoxwert nicht im direkten Bezug zum Chlorgehalt steht ist ja normal, auch das muss man eben halt auch verstehen. Eigtl. egal mit was man desinfiziert.
    Natürlich geht es auch "ohne", will man aber in "Grenzbereiche" vorstoßen, braucht man doch ne Regel- bzw. Vergleichsgröße, das wäre z.B. mal eine. Müsst ich wieder mit die Fische anfangen, da mess ich das auch mit do nem Handteil, die Zeit das zu automatisieren hab ich noch nicht gefunden. Ob Ozon im "Einsatz" war/ist oder nicht misst man da auch recht deutlich.


    Und wenn du das eh messen tust, kannst ja auch mal nen paar mehr Werte rausrücken, in deinem Thread.