Posts by garfi35

    Ich lege im Winter auch immer XPS Platten auf den Rollo, ich heize aber nicht da ich den Pool im Winter nicht verwende. Über die XPS Platten lege ich noch eine Siloplane drüber. Die XPS Platten halten das schon aus. Ich lass die Fiterpumpe alle 3 Stunden mal für 15 min laufen um eine Einfrieren der Skimmer usw zu verhindern. Die Isolierung ist natürlich top. Am ersten November hatte ich 22Grad Wassertemperatur nun noch immer 14,5° Obwohl es einige Frostnächte gegeben hat.

    Mit der Luftwärmepumpe zu heizen ist im Winter halt nicht so effizient, den bei 0 Grad haltet sich der COP in Grenzen. Bei den Poolwärmepumpe ist der Verdampfer meisten relativ klein, was im Winter nicht optimal ist. Es gibt zwar Wärmepumpen z.B. von HKR, die einen großen Verdampfer haben und auch im Winter noch ordentlich Leistung bringen, aber da ist der Preis dann auch ordentlich.

    Es gibt einige Gründe, die gegen die Hauswärmepumpe sprechen:

    • ein großer Titanwärmetauscher ist notwendig, der kostet wahrscheinlich gleich viel wie eine reiner Poolwärmepumpe, da er ja mit sehr niedrigen Temperaturen betrieben werden muss, den sonst geht der COP extrem nach unten
    • Die Steuerung wird komplizierter, da ja zwischen Haus und Pool umgeschalten werden muss.
    • Die Erdsonde wird zuviel benutzt (je nach dem wie die Dimensioniert sind)
    • evtl ist zuwenig Leitung für Haus und Pool.

    Wenn die 8kW Wärmepumpe nur den Pool beheizt, würde die schon reichen, da die ja 24h am Tag die 8kw liefern kann, im Gegensatz zu einer Pool Luftwärmepumpe, die am Tag bei 26° Luft z.B 10 KW bringt und in der Nacht bei 5° nur noch 5KW (mit Abtauen nochmals weniger). Mit geregelter Poolpumpe halten sich die Stromkosten für 24h Filterbetrieb auch in Grenzen.


    Was für eine Erdwärmepumpe spricht, ist der vermutlich höhere COP, sofern der Pool in der etwas kälteren Zeit beheizt wird.


    Die Erdwärmepumpe wird bei Außentemperaturen unter so ca 20-25° besser sein. Hier darf man nicht nur die Eingangstemperatur anschauen.

    Bei der Erdwärmepumpe wird die Sole um ca 3 ° Abgekühlt, also z.B Eingang 13°, dann kommen am Verdichter ca 10° an.

    Bei der Luftwärmepumpe (zumindest im Vollast) wird die Luft um ca 15° abgekühlt, also bei 25° Außentemperatur kommen dann am Verdichter auch 10° an.

    Folge dessen wäre eine Erdwärmepumpe schon effektiver.

    Der Rolladen isoliert besser als eine Geobubble Folie. Wenn es kein Solarrolladen ist, dann sollte man den im Sommer halt aufmachen, da die Sonne dann schneller den Pool aufheizt. Mit Halle und Rolladen sollte das aber kein Problem sein, dann bleibt der Rolladen im Sommer halt immer offen.

    Je nach Höhe der Schiebehalle bringt eine zusätzliche Folie bzw Rolladen schon enorm viel auch mit Halle, besonders in der kalten Jahreszeit. Umso höher die Halle ist umso wichtiger ist eine zusätzliche Isolierung an der Wasseroberfläche.


    Ein Bekannter hat den Pool im Winter durchgeheizt. Bei seiner 2m hohen Halle hatte er bei ca 0 Grad Außentemperatur einen Nachtverlust von fast 4 °. Mit Halle und zusätzlich Geobubble Foliewaren es nur noch 1,5°. Also um 2/3 weniger Verlust.


    Von Covrex gibt es auch isolierte Rolladen. Der Preis für die Rolladen ist halt nicht zu unterschätzen, den Pool kann man dafür aber viel länger nutzen.

    profmobilux : Die Bodentemperatur mit der Tagestestiefsttemperatur anzunehmen dürfte von Mai bis September gut passen. Im April oder Oktober wird die Temperatur dann schon etwas abweichen, da gibt es bei uns doch schon oft Minusgrade in der Früh, in 1,5m tiefe friert da sicher nichts. Da werden die Werte schon etwas abweichen. Im Sommer wird der Boden direkt unter dem Pool auch wärmer sein, das Erdreich speichert hier ja auch die Wärme. Das zu berechnen dürfte aber nicht mehr ganz so trivial sein.


    Wie du oben bezüglich Poolüberdachung schreibst ist die Berechnung noch komplizierter. Eine Poolüberdachung bringt natürlich bei Sonnenschein gute Solare Gewinne. In der Nacht bei kalten Temperaturen gibt es dafür je nach Glasart auch wieder Verluste. Die Verluste sind da auch stark von der Höhe der Überdachung abhängig. Wenn man eine Halle und zusätzlich eine Folie nimmt, dann sinken die Verluste extrem. Das kann man in deinem Excel ja einfach durch einen niedrigeren U-Wert berücksichtigen, evtl kann findet sich da ein ca U-Wert für die Kombination Luftpolsterfolie + Überdachung (Sollte dann eigentlich unter 3 sein).

    Für Pool-Rolladen habe ich öfters den U-Wert von ca. 2,9 W/m²K gefunden, das könnte man auch noch anführen.


    Ich finde das Excel aber wirklich Top, da kann man wirklich gut Vergleichen was einzelne Maßnahmen bringen.

    profmobilux Gratuliere, das ist ein sehr schönes Excel um einen Überblick zur Dimensionierung zu bekommen.

    Ich hätte da noch Verbesserungsvorschläge für die nächste Version um die Berechnung noch etwas genauer zu machen:


    So wie ich das sehe, wird der Boden und die Seitenwand auch mit der Temperaturdifferenz zur Luft gerechnet. Bei einem eingegrabenen Pool hat man im Erdreich aber ganz andere Temperaturen, die könnten da berücksichtigt werden. Dadurch ergeben sich auch andere Verluste pro Tag.


    Cool wäre es auch noch zu versuchen den Solaren Ertrag des Pools zu berücksichtigen. Im Sommer gewinnt der Pool oft mehr, als er über Nacht verliert. Das senkt die berechneten Monatskosten.


    Evtl hast du ja Lust so was in der nächsten Version miteinzubauen.

    Mit einer normalen WP fürs Haus wird es schwierig werden den Pool zu heizen, da benötigt man nochmals einen Zwischenkreis. Die eingebauten Wärmetauscher halten das Chlor bzw Salzwasser nicht aus und die ganze WP würde nicht lange halten. Wenn man noch einen Zwischenkreis einbaut benötigt man einen relativ großen Titan Wärmetauscher, da ja die Vorlauftemperatur der WP nicht allzu hoch werden sollte. Durch den Zwischenkreis sinkt dann der COP für den Pool. So ein Titan Wärmetauscher kostet dann ungefähr gleich viel wie eine Poolwärmepumpe. Außerdem müsste man die Wärmequelle berücksichtigen. Bei einer Tiefenbohrung, Flächenkollektor, Ringgrabenkollektor usw. müsste man da auch alles größer Dimensionieren, da ja übers Jahr viel mehr Energie entzogen wird. Das wird dann auch nochmals teurer. Bei Luft oder Grundwasser ist das dann egal.

    Mein Pool hat gestern noch 29,2 Grad gehabt, bis zum Gewitter am späten Nachmittag war noch ein herrlicher Badetag. Da Denke ich absolut noch nicht auf das Einwintern. Bis Ende September läuft der definitiv noch.

    Natürlich kann eine Wärmepumpe zu groß sein. Die Filterpumpe begrenzt eigentlich die maximale Größe der Wärmepumpe. Wenn zu wenig Wasser durch die Wärmepumpe fließt geht die WP auf Störung bzw arbeitet ineffizient.


    z.B. eine 23kW Wärmepumpe würde bei einem Durchfluss von 10m³/h das Wasser um 2° erhöhen, da arbeitet die Pumpe effizient. (z.B: WP Einlass 25°, Auslass 27°), wenn die Filterpumpe nur 2m³/h liefern würde, dann würde das Wasser um 10° erwärmt werden (sofern sie nicht auf Störung geht). Dann geht der Stromverbrauch nach oben und der COP nach unten. Das ist dann alles andere als Effizient.

    Warte mal bis der Pool Wärmer ist, dann wird die schon mehr Strom benötigen. Wenn der Pool kalt ist , sind die Drücke niedriger und ein elektronisches Expansionsventil wird die WP ja auch haben. Wenn die Drücke dann im System steigen, dann wird die WP mehr Strom aufnehmen.

    Welche Verluste meinst den jetzt? Der Druckverlust ist schon niedriger, bei einem 63er Rohr, dafür sind die Wärmeverluste höher, da die Oberfläche größer wird. Ich würde mal die technischen Daten der WP anschauen und dann den Rohrdurchmesser wählen.

    Wenn du Chlor verwenden willst, dann nimm das Rote von HTH. Im Whirlpool nur anorganisches Chlor benutzen, sonst hast du relativ schnell zu viel Cyanursäure im Pool und kannst das Wasser wechseln, weil das Chlor nicht mehr wirkt. Der Whirlpool benötigt halt etwas mehr Pflege als ein großer Pool da hier im warmen Wasser sich Keime ganz schnell vermehren können.

    ingok2 Hast du eine Abdeckung? Dann macht es schon sinn den Pool jetzt schon aufzuheizen. Ohne Abdeckung wird viel verloren gehen.

    Wenn du die WP in der Aufheizphase eine Nacht durchlaufen lässt, dann hast die Temperatur am nächsten Tag wahrscheinlich erreicht. Nimm halt 2 sonnige Tage. Dann brauchst jeden Tag nur die Nachtverluste nachzuheizen.

    Ich habe von Gestern auf heute 1,2° über Nacht verloren. Pool 27°, Frühtemperatur 1°. Mir ist es das Wert den 1° jeden Tag nachzuheizen.

    Ja, aber nochmal: Wenn das Wasser, was IN den Pool läuft, nicht wärmer ist, als das Wasser was rausläuft, dann kann der Pool niemals warm werden.

    Wie genau zeigt deine WP die Temperatur an? Wenn nur 15° angezeigt werden, kann ja das Wasser mit 15,0 reingehen und 15,4 raus!

    Wie genau die Fühler abgeglichen sind, kann die ja auch niemand sagen. Miss mit einem Infarot Thermometer die Leitungen an der Wärmepumpe, dann siehst du ob sie heizt oder nicht.

    goofy: Bezüglich deines Excel: Überleg bitte noch mal die Heizzeiten, bzw den Tagesverbrauch: Du ziehst hier 2 mal den Verlust ab. Wenn der Pool am Tag 34,9kW/h verliert, dann muss einfach 34,9kW/h nachgeheizt werden, egal ob in 1h 34,9kWh, oder in 10h 3,4kWh ...

    Du kommst auf 4,6h bei der 9 KW WP, die würde in 4,6 h aber 4,6*9 = 41,4kWh nachheizen. also ein Plus von 6,5kWh.

    Die 19kw Variante hingegen heizt aber nur 1,99*19 nach, also nur 37,81kW.

    Dadurch ist in deiner Berechnung die größere WP günstiger, weil sie weniger Energie zuführt. Wenn der COP immer mit 5 angenommen ist, dann sind alle WP gleich teuer, so lange die Umwälzpumpe nicht länger laufen muss.