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Posts by UliT

    >>Der Anteil von Erdgas am Strommix betrug 2021 12,6%

    Hm... ja, das ist die "öffentliche Stromerzeugung". Wir produzieren aber ja auch in der Industrie noch deutlich mehr Strom aus Gas - also die produzierende Industrie (die, die extrem viel Strom brauchen - Metall, Chemie, Raffinerien, ...) erzeugen ihren eigenen Strom ja gerne selbst mit eigenen Gasturbinen ... hätten wir kein Gas mehr für die - produzieren wir an vielen Stellen nix mehr (was dann tatsächlich ein Problem wäre).

    Das Problem für die Industrie ist dann auch noch, sie können nicht so einfach auf Strom aus dem Netz umstellen.

    Die Stromerzeugung der Gasturbinen ist oft nur ein nützlicher Nebeneffekt. Primär sind sie oft für Heißdampf-Erzeugung, Heizung usw. da.

    Die alten Braunkohle-Kesselhäuser zu dem Zweck wurden halt größtenteils durch Gasturbinen ersetzt, da diese wirtschaftlicher und flexibler sind (Anheizen eines Kohlekessels dauert Tage).

    Bei uns am Uni-Campus steht ein kleines Blockheizkraftwerk der Stadtwerke ... Hauptzweck ist die Beheizung der Gewächshäuser im Botanischen Garten mit der Abwärme.


    Strom sparen macht halt auch Sinn, um Kapazitäten fürs alternative Heizen von Wohnungen frei zu bekommen.

    Das Becken steht bereits, bin gerade dabei innen zu verspachteln. Parallel dazu stelle ich den Technikschacht am Becken (für GSA und Entwässerung der Leitungen) fertig. Die Filtertechnik in der Scheune wird dieses Jahr nur noch provisorisch in Betrieb genommen (soweit zum Befüllen und Folie einbringen notwendig), der Technikraum in der Scheune wird über den Winter aufgebaut und fertiggestellt.

    Ich muss den Pool dieses Jahr leider noch befüllen, da unterm Pool ein paar Leitungen des Erdwärme-Kollektors durchgehen und ich Angst um die Bodenplatte habe, wenn das Gewicht und die Wärmekapazität des Wassers fehl.


    Die Kopplung zum Skimmer ist ja auch sinnvoll um zu verhindern dass die Filterpumpe zusätzlich Luft saugt wenn die Skimmer leerlaufen, auch wenn sie über den BA noch Wasser bekommt. Das allereinfachste ist wohl nur ein Kugelhahn in die Leitung und jedesmal vorm Rückspühlen in den Technikschacht klettern zum öffnen ... mit fast 60 aber nicht so bequem.

    Nur, dass ein Großteil der französischen AKWs nicht läuft - wegen Wartungsmängeln und Klimawandel.


    Die kaufen gerade einen Teil ihres Stroms in Deutschland…

    Ich hab in dem Zusammenhang vor kurzen gelesen, dass ca 50% des AKW-Brennstoffs in der Welt aus Russland kommt. Hier gibt es teilweise Probleme mit neuen Brennstäben (u.a. auch in der USA).


    Die Meldung mit den Pools in Frankreich hab ich auch gelesen. Dort werden wohl fest eingebaute Pools ab einer bestimmten Größe als wertsteigernd für das Grundstück angesehen und diese müssen dann in der Grundsteuer angegeben werden. Nachdem der Test der Software in einigen Regionen positiv verlief, soll der jetzt Frankreichweit ausgeweitet werden (wohl in Zusammenarbeit mit Google-Earth).

    Hallo,


    ich hab in meinem Styropor Pool 7x3,5x1,5 zwei der High Level Skimmer BTW SL119-M-MR verbaut.

    Die Skimmer haben seitlich unten einen Anschluß, an dem eine Verbinding zum Bodenablauf angeschlossen werden kann, um ein Trockenlaufen zu verhindern. Die Filterpumpe bekommt dann zumindest bis auf einen Wasserstand in der Höhe des Anschlusses noch Wasser. Da ich keinen Bodenablauf eingeplant hatte (Entscheidung für die High Level Skimmer kam erst nach gießen der Bodenplatte), überlege ich, ob ich hier stattdessen eine Verbindung zum Ansaugerohr der Gegenstromanlage verwende. Diese liegt tief genug, um genügend Sicherheit beim Rückspühlen zu bekommen. Da eine Wasserstands-Regulierung vorgesehen ist, ist die Gefahr des Trockenlaufens im Normalbetrieb relativ gering.

    Jedoch denke ich, ich muss dann irgendwie verhindern, dass die Gegenstromanlage auch aus den Skimmern mit ansaugt, zumindest wenn die Filterpumpe läuft.

    Wie kann man das am besten erreichen?


    Eine Rückschlagklappe in der Leitung würde zwar das Ansaugen verhindern, ich denke aber, dass der Druck vom Wasser im Becken nicht ausreichen würde, um diese im Normalbetrieb zu öffnen um den Wasserstand im Skimmer an des Becken anzugleichen.


    Ein Motorventil in der Leitung, dass diese beim Anlaufen der GSA schließt wäre eine relativ teure Lösung.


    Eventuell würde es auch genügen, über die Poolsteuerung (eine procom.ip ist geplant) die Filterung bei laufender GSA abzuschalten und das Ansaugen auch aus den Skimmern zu erlauben.


    Hat jemand eine ähnliche Konfiguration am Laufen?


    Liebe Grüße

    Uli

    Prinzipiell funktioniert das, ob es selbst zusammengebastelt aber mit den nötigen Wärmekopplungen und Wirkungsgraden geht ist fraglich.


    PVT-Module vereinen Photovoltaik und Solarthermie auf einem Modul. Allerdings muss/sollte man da aber mit Wärmetauscher/Pufferspeicher arbeiten und nicht das Poolwasser direkt durchschicken.

    Wirklich nachhaltige Energiegewinnung gibt es nicht ... alles hat auch Nachteile und die

    Gesamtenergiebilanz wird selten angeschaut.


    Wen es interessiert sollte sich mal die beiden Vorlesungen von Prof. Ganteförs

    von der Uni Konstanz ansehen. Da gehts zwar im wesentlichen um neue

    Reaktortypen für die Kernspaltung, am Anfang geht er aber auch auf die Probleme

    der "Erneuerbaren" ein (Speicherproblem, Grundlastproblem) und warum die für

    Großstädte und und Großindustrie keine alleinige Lösung sein können.

    Neue Reaktortypen 1: EPR, SMR und Hualong One

    Neue Reaktortypen 2: Schneller Brüter, Thoriumreaktor u.a.

    Das Fazit der neuen Reaktortypen ist nach meiner Meinung, die Sicherheit ist deutlich

    gesteigert (kann z.B. keine Kernschmelze mehr geben), das Hauptproblem, d.h. der

    Atom-Müll wird aber nicht gelöst.

    Als Physiker hab ich kein Problem mit Kernkraft, hab beim Beschluß des Ausstieges schon

    gesagt, die Kohlekraftwerke sind die größeren Zeitbomben.


    Ich hab mittelfristig auch vor meinen im Bau befindlichen Pool weitgehend autark zu

    machen. Auf eine geplante Terrassenüberdachung in der Nähe des Pools kommen

    PVT-Module, in der Hoffnung die Fläche reicht aus um den Pool mit Strom zu versorgen

    und gleichzeitig zu heizen. Ob sich das jetzt rechnet (Kosten, Gesamtenergiebilanz usw.)

    oder nur das Gewissen beruhigt ist dann ne andere Frage.

    Aber das gilt für die gesamte Thematik Pool, Whirlpool, Sauna usw. ...

    Für das was der Bau, Unterhalt und Betrieb kostet, kann man lange einmal wöchendlich

    mit seiner Frau in eine öffentliche Therme gehen, zumindest bei uns in Oberfranken.


    Grüße

    Uli

    Hallo,


    mein bisheriger Aufstellpool ist Geschichte und mein neuer Pool ist bereits am Entstehen. Bisher ist die Grube ausgehoben und die Bodenplatte gegossen (Mitte April). Die meisten benötigten Teile sind geliefert.


    Es wird ein Styroporpool mit 7m x 3,5m x 1,5m mit einer "Acryltreppe Roman Transat 4 Stufen" an einer der schmalen Seite. An der anderen schmalen Seite werden 2 High Level Skimmer SL119-M-MR verbaut, dazwischen wird der Einbau einer Gegenstromanlage vorbereitet. Ich plane mit 4 Einlaufdüsen, auf einen Bodenablauf hab ich verzichtet. Die Pooltechnik ist in einer nahe Scheune (ca. 10m) und wird auf den neuen Pool angepasst. Am Pool auf der Skimmerseite kommt ein kleiner Technikschacht für die Winterentwässerung der Leitungen und die Gegenstromanlage. An Pooleinbauteilen fehlen mir jetzt noch die Poolscheinwerfer und der Einbaukit für die Gegenstromanlage.


    Da meine Arbeiten an der Terrasse soweit abgeschlossen sind, dass ich auch beim Pool weiterarbeiten kann, hab ich dazu noch ein paar Fragen.



    1. Bodenplatte


    Da die Betonpumpe nicht nah genug an den Pool hin kam, mussten wir den Beton weitgehend von Hand verteilen. Ergebnis ist eine zwar glatte, aber sehr unebene Bodenplatte. Die Höhenunterschiede sind bis zu 4 cm. Die größten Abweichungen sind ca. 2-3 m² in der linken Ecke auf der Skimmerseite (3cm höher als die rechte Ecke, 4cm höher als die Mitte der daran anschließenden lange Seite) und ca. 20% der Platte im Bereich der gegenüberliegenden schmalen Seite/Römertreppe (etwa gleiche Höhe wie die linke Ecke). Im Pool wird ein Foliensack mit 0.8mm eingehängt.

    Momentan schwanke ich noch zwischen


    a) alles Abschleifen bis die Unterschiede im Bereich eines cm sind und dann später das innere des Pools mit Ausgleichsmasse angleichen


    und


    b) nur die Ecke auf der Skimmerseite abschleifen und das Gefälle im Pool dann akzeptieren. Voraussetzung hierfür wäre allerdings, dass die 3-4 cm im Dehnungs-Toleranzbereich der Folie liegen würden.


    Die Poolwände selbst werden selbstverständlich in Waage gestellt.


    Sind die 3cm zu viel für den Foliensack?



    2. Einlaufdüsen


    Hier schwanke ich noch zwischen 4 Düsen auf der Treppenseite und einer Kombiwalze.

    Die Römertreppe ist am Flansch 2,5m breit, die beiden Seiten der Mauer also nur jeweils 50cm lang.

    Die Düsen wäre hier also max. 45cm vom Rand entfernt (in den Flansch der Treppe möchte ich nichts einsetzen).

    Würde das die Durchströmung sehr verschlechtern?


    Bei einer Kombiwalze wären zumindest die Düsen auf der Skimmerseite etwas weiter innen (unter Skimmer).


    Wie sind hier die Erfahrungen?



    3. Einbauscheinwerfer


    Hier schwanke ich ebenfalls zwischen zwei Optionen


    a) das Set mit den 2x Astral Unterwasserscheinwerfern + Trafo und Umrüstung der PAR56 Halogenleuchten auf PAR56 RBG LED Leuchten


    b) 2x SeaMAID Flachscheinwerfer LED RBG mit Steuerung


    Die zweite Lösung hat den Vorteil, dass die Scheinwerfer nur eine Mauerdurchführung analog Einlaufdüsen benötigen, wodurch die Mauer weniger geschwächt wird als durch die Einbautöpfe. Jedoch hab ich bei den Scheinwerfern dahingehend bedenken, dass ich keinen anderen Hersteller mit dieser Befestigungstechnik gefunden habe, die Leuchtmittel im Scheinwerfer nicht austauschbar sind und man sich anscheinend abhängig von einem Produkt macht.


    Wie sind die Erfahrungen mit den Flachscheinwerfern?


    Für die SeaMAID gibt es eine Steuerung damit man die Scheinwerfer nicht einzeln per Fernbedienung steuern muss. Funktioniert diese auch z.B. für die SeaMAID PAR56 Lampen?


    Danke

    Uli

    AW: Das Phönix Experiment


    Eigene Erfahrung nicht, aber es gibt ein sehr gutes Palmenforum Palmenforum.de (hoffe der Link ist hier erlaubt, ist ja kein Mitbewerber), in dem sehr viele Nutzer entsprechende Erfahrung haben sollten.
    Ein sehr gutes Buch zum Thema (besitze ich selbst) wäre


    "Winterharte Palmen - In Mitteleuropa erfolgreich auspflanzen, pflegen und überwintern" von Mario Stähler und Tobais W. Spanner


    Tobias W. Spanner betreibt auch das oben genannte Forum.


    Ich hab selbst vor drei Trachys um den Pool auszupflanzen (spätestens im nächstes Jahr). Von Phoenix lass ich in Münchberg (Fichtelgebirge) allerdings die Finger.

    Hallo,


    nachdem ich schon seit dem Auswintern mit der Poolchemie kämpfe und ziemlich viel chloren musste, wurde mir jetzt der CYA-Wert zu hoch (73 mg/l).
    Da das Wasser langsam grün wurde und das effektiv wirkende Chlor immer weniger hab ich gestern das Wasser zum großen Teil ausgetauscht.
    Die Probleme nach dem Auswintern hatten ihre Ursache wohl schon im Herbst und da primär wohl von der zu schwachen Filteranlage des Poolsets (SPS 75 Pumpe an Filterkessel mit 25kg Sand). Deshalb will ich jetzt die Filteranlage upgraden.


    Die Verrohrung des Pools hab ich sowohl auf der Saug- als auch auf der Druckseite mit 50mm Flex- und PVC-Rohr durchgeführt. Das im Paket vorhande EInlaufdüsen/Skimmer Set hab ich durch ein zweites identisches Set erweitert (5 m³/h Skimmerdurchfluss pro Skimmer sollte möglich sein, wenns die Verrohrung mitmacht).
    Als neue Filteranlage habe ich
    https://www.poolpowershop.de/p…0-mm-mit-speck-magic-ii-6
    oder
    https://www.poolpowershop.de/p…0-mm-mit-speck-magic-ii-8
    im Auge.
    Mein Pool fasst laut Hersteller etwa 25 m³. Vom Inhalt her sollte die pps400 ausreichen. Meine Verrohrung ist aber vor allem auf der Druckseite relativ lang, insbesondere wenn meine Solarmodule (Aufbau nur auf der entfernten Stirnseite möglich) einbezogen sind. Auf der Saugseite sind es etwa 8m. Aufgrund der Rohrlängen tentiere ich eher zur pps50, obwohl die bezüglich Poolinhalt überdimensioniert ist.
    Was ich noch anmerken sollte, mittelfristig ist eventuell eine Umstellung auf Salzelektrolyse vorgesehen, was die Dimension der Sandfilteranlage beeinflussen könnte.


    Gruß Uli