Werbung

Posts by maker7

    Wenn du 550 W Leistung abnehmen möchtest, kommst du mit 600 Wp nicht hin. Hier würde ich von vorne herein mit Faktor 2 rechnen, also 1,1 kWp.


    Auch solltest du dich fragen, ob du wirklich eine Filteranlage benötigst, welche eine derart hohe Leistungsaufnahme hat.

    Mit einer effizienten Anlage lassen sich deine 12 m^3 Wasser mit einer Leistung unter 100 W filtern. Wenn du den Strom dann aus dem Netz beziehst, dürfte die Ersparnis mittelfristig im selben Bereich, wie mit einer PV Anlage liegen.

    Die Wahl deiner Einheiten ist hier aber recht verwirrend. Was meinst du mit Watt/Std? Besser wäre hier die Energie zu nennen, mit der Einheit kWh.


    Was du aber völlig vernachlässigst ist die Verlustleistung im System selber. Kann man gut mit einem Auto vergleichen. Bei 200 km/h wird nicht "nur" die doppelte Leistung, wie bei 100 km/h benötigt.

    Hier ein Diagramm in für eine einfache Rohrleitung, bei einem Sandfilter ist der exponentielle Anstieg noch viel stärker.

    sample_plot.png

    Veranschaulichung des Zusammenhangs zwischen Druckabfall in Rohrleitungen (pdelta) zu Volumenstrom (Q) und Rohrinnendurchmesser (di).

    Ein RCD vom Typ B erkennt auch Fehlergleichströme und Fehlerwechselströme bis zu 1 kHz. Beides kann im Fehlerfall im oder hinter dem Frequenzumrichter auftreten.


    Ein RCD vom Typ A kann dies nicht zuverlässig erkennen, da dieser in erster Linie sinusförmige Fehlerströme im Frequenzbereich der Netzspannung, bzw. entsprechend pulsierende Gleichfehlerströme erkennt.


    Beste Grüße Elias

    Bei der Dimensionierung der Leitung ist vor allem der Volumenstrom entscheidend.


    Je geringer der Volumenstrom und je größer der Innendurchmesser, desto kleiner die Fließgeschwindigkeit und damit der resultierende Druckabfall über der Leitung.


    Hier mal der Druckabfall über einer Leitungslänge von 5 m:


    VoluenstromPVC Flexschlauch 50 mm (d_i = 43 mm)
    38 mm Saug-/Druckschlauch (d_i = 38 mm)
    38 mm (Riffelschlauch)
    6 m^3/h
    21 mbar
    39 mbar
    104 mbar
    8 m^3/h
    36 mbar
    68 mbar
    185 mbar


    Gegen diesen Druck muss natürlich die Pumpe arbeiten, was zu einer Verschiebung des Arbeitspunktes führt.


    Hier gibt es einen einfachen Rechner, wo du dir den Druckabfall selber ausrechnen kannst: https://io.100prznt.de/pipe-calc.html


    Beste Grüße Elias

    Ich persönlich bin bei Pumpen ein Freund von All-in-One Lösungen wie die Aqua Vario Plus [...]

    Und irgendwo las ich, dass die integrierten Umwandler noch eine Tick sparsamer sein sollen…

    Das liegt vielmehr am generellen Design. In der Aqua Vario Plus ist ein BLDC-Motor verbaut, mit welchem sich, in gewissen Leistungsgrenzen, schon von Haus aus höhere Wirkungsgrade erreichen lassen. Zudem wird der Motor direkt mit einen passend abgestimmten Treiber (FU) angesteuert und das mit 3 "echten" Phasen.

    Die Förderleistung (Volumenstrom) der Filteranlage sollte immer auch zum Poolvolumen passen. Einen, auch in meinen Augen, guten Mindestwert bietet hier die Formel:


    Q = v / 4 h


    Wobei Q dem Nennvolumenstrom der Filteranlage entspricht und v dem Beckenvolumen.

    Die Formel stammt nicht von mir, sie wird so vom BSW für privat genutzte Außenpools empfohlen.


    Für einen Pool mit 20 m^3 Wasser ergibt sich also ein Volumenstrom von mindestens 5 m^3/h. In Kombination mit einem 400 mm Filterkessel resultiert dies in einer Filtergeschwindigkeit von 40 m/h. Will man eine geringere Filtergeschwindigkeit erreichen, sollte also ein größerer Kessel zum Einsatz gebracht werden.


    Ich habe an meinen 20 m^3 Pool lange eine AquaPlus 6 Pumpe mit 400 mm Filterkessel genutzt. Erreicht habe ich mit dieser Konstellation eine Durchschnittliche Filtergeschwindigkeit von 46 m/h (Q = 5,8 m^3/h). Dies hat am Rundpool, mit einer ELD, auch zu einer guten Beckendurchströmung geführt.


    Report_AquaPlus_6_at_8_07mWS.png



    Nicht nur um die Filtergeschwindigkeit zu "optimieren" sondern auch die Energiekosten und die Lautstärke, habe ich dann auf eine Aqua Vario Plus mit 500 mm Filterkessel umgestellt. Die Pumpendrehzahl konnte auf 1450 min^-1 gesenkt werden, woraus bei meiner Anlage ein Volumenstrom von ebenfalls 5,8 m^3/h resultiert. Die Filtergeschwindigkeit liegt nun allerdings bei 30 m/h.

    Report_Aqua_Vario_Plus_at_2_47mWS.png


    Unterm Strich habe ich also eine geringere Filtergeschwindigkeit und damit (zumindest theoretisch) eine bessere Filtration, bei gleichbleibender Beckendurchströmung. In der Praxis konnte ich allerdings nicht feststellen, dass das Wasser irgendwie klarer oder "besser" war. Es war mit der alten Anlage super und mit der neuen genau so. Entscheidender ist für mich hier die Energieersparnis von knapp 4 kWh/d.

    Beste Grüße Elias

    Das Verfahren ist Identisch und die Reagenzien auch. Selber konnte ich auch mit dem PoolLAB 1.0 hier keine Abweichungen bei Mehrfachmessungen beobachten (mit dem Power-Button lässt sich übrigens die Wartezeit abbrechen).
    Dennoch hast du natürlich recht, dass es das von dir beschriebene Verhalten gibt. Dies wird mit einer 3-fach-Messung auch nicht besser. Ob der Fehler dabei nun beim Anwender oder schlecht konditionierter Proben liegt, sei erstmal egal.

    Leider habe ich im Moment keine Datenblätter der Reagenzien zur Hand. Wenn mich nicht alles täuscht wird dort auch eine Zeit angegeben, wie lang die Probe "verwendet" werden kann.


    Beste Grüße Elias

    Es gab ja schon User die direkt auch eine 2….3……oder gar eine 4. Messung nacheinander durchgeführt haben und das Gerät dann verschiedene Werte ausgab…….dabei reden wir dann von einem Zeitversatz von 20-30 Sekunden später je Messung…….also scheint Zeit schon eine große Rolle zu spielen mit Einfluss auf das Ergebnis.

    Da liegt der Fehler aber nicht am Gerät, bzw. am Verfahren.

    Mit einem Labor-Photemeter nehme ich über einen Zeitraum von bis zu 60 Sekunden kontinuierlich Messwerte auf. Wenn diese Messreihe einen Trend aufweist, ist die Messung ungültig, was in der Regel aber nicht passiert. Der Zeitraum, in welchem man nach Zugabe der Reagenzien, also vertrauenswürdige Messergebnisse erhält liegt schon im Bereich einiger Minuten, nicht Sekunden.

    Beste Grüße Elias

    Der UVP vom PoolLAB 1.0 ist doch erst mal uninteressant. Seit dem sich die Gerüchte über einen Nachfolger verhärtet haben, ist der Straßenpreis merklich gesunken, auf mittlerweile unter 100 Euro.


    Das es beim PoolLAB 2.0, zur Markteinführung, ein großes Gap zwischen UVP und Straßenpreis geben wird kann ich mir nicht vorstellen.


    Ob man jetzt schon sagen kann, dass das neue PoolLAB 2.0 besser wäre als das bewährte PoolLAB 1.0 wage ich zu bezweifeln - anders ist es. Da müssten erst mal noch ein paar Details veröffentlicht werden. Und die Praxis ist dann auch noch ein anderer Schuh. Das PoolLAB 1.0 ist ein funktionierendes Gerät, welches über die Jahre hin verbessert und erweitert wurde. Wie das bei einem jungen neu entwickelten Gerät aussieht, sollte man sich selber beantworten.


    Ein gekauftes PoolLAB 1.0 jetzt zurück zu schicken um es im kommenden Jahr für einen reduzierte Preis wieder zu kaufen würde ich nicht machen, wäre mir einfach zu viel Aufwand um am ende ein paar Euro zu sparen. Vielleicht gibt es ja auch ein Trade-In Programm oder Water-i.d. kauft die Händlerbestände der alten Geräte zurück oder der Preis sinkt Wiedererwartens doch nicht...

    Nun gibt es auch einen UVP.

    169,00 Euro werden aufgerufen. Ich hätte hier echt mehr erwartet.

    März 2023 soll das Gerät dann verfügbar sein.

    Gerüchte über den Nachfolger des PoolLAB 1.0 gab es ja schon länger. Nun gibt es eine erste öffentliche Meldung von Water-i.d. zum neuen Photometer.


    External Content www.instagram.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.


    Leider werden noch keine Details genannt. Auch auf der Internetseite von Water-i.d. findet man noch keine Infos über das PoolLAB 2.0.


    Beste Grüße Elias

    Der 2,2 Kiloohm Widerstand passt. Der Text ist noch aus der Anfangszeit wo nur ein DS18B20 angeschlossen war. Mit einem 2k2 als Pullup-Widerstand kann sowohl ein, als auch zwei DS18B20 Sensoren angeschlossen werden.

    Der Anschluss anderer Sensoren ist prinzipiell möglich, erfordert aber natürlich eine Anpassung am Programm.

    Beste Grüße Elias