Werbung

Posts by selfmade

    Ich habe unseren Pool gefliest. Allerdings mit Mosaik.

    Wie Uli schreibt, zur Sicherheit mit Epoxi. Ich habe das damit gemacht und kann sagen das es schönere Sachen gibt als mit Epoxi zu kleben.


    Ich habe unsere Terrasse mit großflächigen Fliesen im Außenbereich verklebt. Zur Entwässerung und Entkopplung Schlüter Ditra drunter und trotzdem sind ein paar Fliesen bei der Arbeit des Materials gerissen.


    Mut zur Lücke finde ich gut. Dein Vorhaben würde ich aber nicht machen. Da wäre mit zu viele Unbekannte im Spiel. Es wird schon seinen Grund haben warum Schwimmbadkeramik bestimmte Abmessungen hat.


    Ich meine mal hier Forum gelesen zu haben dass das schon einmal einer machen wollte oder gemacht hat. Da ist ein Erfahrungsaustausch am angebrachtesten.


    PS: ZU Deiner Frage zur Reparatur. "Fliese raus und neu verlegen, richtig?" kann ich mit einem klaren, kann sein, antworten.

    Insofern die Abdichtung unter der Fliese unbeschädigt ist, ja. Das wird aber mehr als unwahrscheinlich sein. Deine Feinsteinzeug ist ja keine Fliese sondern eine Platte. Die wird unwahrscheinlich einfach abfallen wie das bei Mosaik vorkommen kann. Die wird wohl eher reißen. Dann darfst Du die rausstemmen. Das des sich dabei nicht um einen minimal invasiver Eingriff handelt und die Wahrscheinlichkeit groß ist das du die Abdichtung an der Stelle zerstörst, sollte klar sein.


    Und dann ist die Abdichtung an der Stelle zu entfernen, ein passender Haftgrund aufzubringen und die Abdichtung zu erneuern und die Anschlüsse zur "alten" Abdichtung wieder dicht zu bekommen. Abgesehen davon, dass du dann bei dem meisten Bauchemieherstellern für die eine Fliesenreparatur eine komplette Gebindegröße kaufen musst. Die hebst du natürlich auf, für das nächste mal, nur das dass das Zeug bis zum nächsten mal hart ist. ;)

    Respekt!

    Der Pool ist nicht isoliert aber abgedeckt.

    Wie ich oben geschrieben habe, macht die Wärmepumpe ihren Job.

    Aber ab 15 Grad und weniger wird es mühsam und ist nur durch Dauerbetrieb auf 27 Grad zu bringen.

    Dauerbetrieb möchte ich aber vermeiden.

    Aber die Beobachtung stimmt, bei nur 10° außen schafft die WP nur noch eine Differenz von 3° Zu-/Ablauf bei einer Anströmung von 7-8 cbm pro Stunden. Ist es wärmer, bringt die WP bis zu 5° Differenz (bei ausreichend kaltem Wasser).

    Hallo Michael,


    danke für die Ausführungen. Kabel wäre für eine größere Wärmepumpe vorhanden. Und bei einem Wechsel auf eine größere WP würde ich auch meine aktuell einphasige Schieflast los und könnte über drei Phasen sauber verteilen. PV Anlage ist mit knapp 40kWp auch für eine Vergrößerung ausgelegt.


    Das Zitat von Dir würde ich gerne noch einmal hinterfragen. Ist das eine Feststellung bei Deiner 40kW WP?

    Wäre das so, dann ist eine Umstellung für mich nur bedingt sinnvoll.

    Die 20kW macht einen vorbildlichen Job über die Saison. Nur eben bei der Ausdehnung der Saison ist das, sagen wir mal, optimierungsfähig. ;)

    Wenn sich das mit der 40kW nur geringfügig ändert, dann muss ich für einen Umbau noch einmal in mich gehen.


    Danke

    Stefan

    Hallo in die Runde,


    wir haben nun die erste Saison mit unserem Pool erfolgreich hinter uns gebracht und ich habe alles winterfest. Einzig, einer der Kugelhähne der Gegenstromanalage hat mich die ganze Saison auf Trab gehalten und wollte partout nicht dicht werden. Den werde ich die nächsten Wochen einmal gegen ein neues Teil zu tauschen und vor der nächsten Benutzung abdrücken.


    Unsere Wärmepumpe hat den Pool über die Saison kostenneutral über die PV-Anlage in einer annehmbaren Zeit von zirka 4 Stunden immer auf die gewünschte Wassertemperatur angehoben. Das aber auch nur, wenn die Außentemperatur bei größer gleich 20 Grad war.


    Alles darunter war mühsam und unter 15 Grad eigentlich sinnlos. Damit hat die Wärmepumpe in der Saison super funktioniert, aber eine Saisonausdehnung durch einen früheren Start oder ein verlängertes Ende war so für uns nicht möglich.


    Nun überlegen wir die vorhandene Wärmepumpe gegen eine größere zu tauschen.

    Aktuell setzen wir für einen 28,87m³ Becken eine Fairland IPHCR55 mit 20,5kW ein.


    Meine Frage ist nun, ob es ausreichend ist auf eine 40kW zu wechseln oder besser gleich eine 60kW zu gehen?


    Wer hat damit bereits Erfahrungen sammeln können?

    Andy danke für die Antwort.

    Wenn das die treffende Begründung ist, was logisch klingt, kann ich habe ablassen.

    Das Becken liegt in purem Sand, ist ohne Grundwasserdruck und gefliest. Damit werde ich alles komplett leer machen und die Rohr mit dem Kompressor ausblasen. Die Technik steht, inkl. Gegenstrom, in einem gemauerten und beheizten Keller unter der Garage.

    Auf welche Höhe das Wasser abzulassen ist, ist in vielen Beiträgen geklärt. Aber warum überhaupt noch Wasser im Becken sein soll ist mit nicht klar. In einem Video von PPS wurde erwähnt, dass das für die Stahlwandbecken besser wäre wegen dem Gegendruck. Das Thema ist bei einem gemauerten Becken nicht gegeben. Hat es nur monetäre Gründe um Wasser zu sparen?

    warum gerade Pools gewählt wurden, ist mir gänzlich schleierhaft

    So etwas nennt man Symbolpolitik.


    Nachdem man schon sehr früh ein Heizungsverbot für Schwimmbäder beschlossen hatte, dann mit kürzeren Duschzeiten agitiert hat, mussten zur sozialen Vergleichmäßigung nun die "reichen" Poolbesitzer aufgezählt werden.


    Inwiefern die Ausweitung von Gas beheizten Pools auf strombetriebene Poolheizungen einem politischen Bewußtsein für ein Stromproblem entsprang oder aber dem sozialen Frieden in Form einer "Kompaniebestrafung" zurückzuführen ist, werden wir wohl nie erfahren.

    Bevor nun das Forum wegen diesem einen Thema in eine Richtung vieler Foren abdriftet in welchen nur noch Beleidigungen und Diskreditierung den Diskurs nach vorne bringen sollen, gebe ich einmal meine 2 Cent dazu.


    Wir alle leben in einer Demokratie, haben uns zwar an die erlassenen Gesetze zu halten, müssen diese aber nicht wie "Der Untertan" von Heinrich Mann klaglos und in gebückter Stellung alles hinnehmen. Bevor hier nun auf einer Kommunikationsinsel geredet wird bis das Wasser kocht, kann man uach über die Eröffnung einer Petition auf openpetition.de nachdenken und hätte u.U. eine Wirkung. Gestern habe ich einen Artikel gelesen, in dem sich ein oder der Verband der Pool und Schwimmbadbauer über die Entscheidung beschwert und das schädigend für ihr Geschäft betrachtet. Vielleicht motiviert man diesen Verband, als Lobby der Poolbesitzer, für eine solche Petition.


    Und für alle die der Meinung sind dass das alles nicht so schlimm ist und nur einen begrenzten Zeitraum betrifft und mit dem Ende der Energiekrise wieder beim alten ist, lege ich diese Petition ans Herz: https://www.openpetition.de/pe…mming-pools#petition-main


    Sicher sind das nur 7 Unterzeichner, aber das war im Jahr 2020. Wir haben inzwischen eine ganz andere Ausgangslage, welche einen Nährboden für solche Meinungen darstellt.

    zuiop Und wieder sind wir im Grundsatz einer Meinung. Das hatte ich unter RE: Alternative Heizungsformen für private Pools ab 01.09.22? auch bereits so geschrieben.


    Aber es ist leider nicht unmissverständlich geschrieben. Die Diskussion zeigt ja, das da eine Menge Platz für freie Interpretation ist.


    Eigentlich ist mir das ganze, salopp gesagt, lang wie breit. Problematisch kann es werden bei denen, die so Denunzianten als Nachbarn haben, wie hier einige schreiben. ?(


    Nehmen wir als Fazit: Wer PV hat, kann seinen Pool wärmen bis das Wasser Blasen schlägt da es logisch kein Netzstrom war. 😉

    Ich konstruiere mal eine andere mögliche Meinung, die nicht meine ist aber auch gelten kann.


    Meine aktuelle PV Erzeugung beläuft sich just in diesem Momemt auf 15,74kW.

    Davon speise ich genau jetzt 6,57kW ein.


    Da aber auf einer Phase die Wärmepumpe + Poolpumpe hängt und wahrscheinlich noch der Herd, wird die Erzeugung auf dieser Phase (L2) vollständig aufgebraucht und muss zudem aus dem Netz gezogen werden.


    Screenshot_20220821-111447_Viewer4Grafana.jpg


    Was ist denn nun juristisch richtig?

    Trotz einer nachweislichen Einspeisung ziehe ich den Strom für die Wärmepumpe über das Netz - wenn wir kalt essen passt es wieder ;).


    Für mich ist die Aussage leider nicht ei deutig. Du siehst, das wir zwei schon zwei Auslegungsvatianten haben.

    Wie stellst du bei einer netzgekoppelten Anlage sicher, dass tatsächlich für die Pool-Wärmepumpe nur eigenproduzierter Strom verwendet wird? Wenns da eine Möglichkeit gäbe - bitt

    Das nennt man Saldierung und wird über den Zähler des EVU erreicht. Wäre das nicht möglich, würde ein einphasig angebundener PV-Speicher nicht auf allen Phasen funktionieren. Das Problem hat man auch bei einer Schieflast (z.B. L1 Hausnetz zieht mehr als vom WR aktuell kommt) und die ist in Deutschland schon hoch mit 4,6kVA. Von daher ist ein Nachweis gar nicht nötig. Doof wird es, wenn man mit einem 600W Balkonkraftwerk ein dreiphasige 40kW Wärmepumpe rechtfertigen möchte. 8) Wenn am Tag immer noch Überschuss eingespeist wird, dann ist es PV Strom gewesen. Einfach mal den EVU fragen. ;)


    Und wenn die Politik was anderss meint, dann sollte diese auch in der Lage sein das präzise zu formulieren. Die Berater bei denen sind ja nicht von der Baumschule - sollte man meinen.