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Posts by 488erFrame

    MarkusMi Er hat doch vollkommen recht. Und im Winter ist dein Pool UV-Dicht durch die Siloplane. Das ist im Sommer durch eine Luftpolsterfolie halt nicht gegeben und dann wachsen selbstverständlich die Algen. Flockung ist vermutlich auch ein Fremdwort? Da freuen sich die Algen dann auch über das Phosphat.

    Und wie kommst du darauf einen See mit einem Pool zu vergleichen!?

    Nein sie verbrauch noch immer das selbe, nur die Gefahr in Kavitation zu gehen ist dann gegeben.

    Wie oft wird denn das hier im Forum noch behauptet? Beides ist falsch. Die Kavitationsgefahr ist dann gegeben, wenn man auf Saugseite drosselt. Und dass der Stromverbrauch abnimmt kann jeder mit einem geeigneten Messgerät selbst überprüfen. Ich habe in einem anderen Thread sogar mal ein Diagramm gepostet, welches die Drosselung via Kugelhahn mit der Regulierung per FU und den jeweils selben Durchflussmengen vergleicht. Ich finde es wirklich schade, dass diejenigen hier, die ständig propagieren, dass es keinen Verbrauchsrückgang gäbe, dies offensichtlich noch nie selbst überprüft haben.



    Und Baerwurz deine Aussage, dass die Pumpe auf Dauer schäden nimmt, stimmt nur dann, wenn du wirklich übertrieben drosselst. Also z.B. eine AP11 an einem 400er Kessel auf 3.8m3/h. Aber das macht hoffentlich keiner. Die "normalen" Konstellationen, also z.B. AP6 an 400er (eingeregelt auf 3.8m3/h) oder AP8 an 500er (eingeregelt 5.9m3/h) Kessel sind problemlos mit den genannten Pumpen möglich. Deiner Logik nach dürfte man dann acuh keine Düsen, längere Schäuche oder gar einen Sandfilter und Solar nutzen. Denn sie alle "drosseln" die Pumpe. Klar ist der FU oder direkt eine geregelte Pumpe der bessere, aber auch teurere, weg. Und selbst *WENN* man keine Energieersparnis hätte, was einfach nicht stimmt, sollte man trotzdem drosseln. Warum? Weil man einfach ein deutlich besseres Filtrationsergebnis hat als ungedrosselt. Ungedrosselt wälzt man zwar mehr um, aber mit schlechterem Ergebnis. Problematisch wirds halt dann, wenn die Umwälzdauer zu lange ist, wenn auf 30m/h eingeregelt (egal mit welcher Methode). Dann ist schlicht der Filter zu klein.


    Chlorwerfer Bevor ich dich jetzt ggf. zu unrecht belehre: Vielleicht habe ich deinen Beitrag auch nur falsch verstanden. Daher frage ich nochmal nach: Deine Aussage ist, dass die Drehzahl von Kreiselpumpen bei erhöhtem Gegendruck (Drosselung durch KH) steigt!?

    Ich weiß auch nicht, wer das mit der Filtergeschwindigkeit angefangen hat.

    Erinnert mich an das Zitat eines bekannten Politikers: "Aus irgendeinem Grund ist das Klimathema plötzlich ein weltweites Thema geworden". Welchen Einfluss die richtige Filtrationsgeschwindigkeit auf das Endergebnis hat ist doch nun wirklich nichts neues. Seit wievielen Dekaden gibt es die Din19643? Das dürfte dann deine Frage beantworten, wer "das mit der Filtergeschwindigkeit angefangen hat".
    Da du ja offensichtlich Filterglas nutzt, hier mal eine Grafik des bekannten Herstellers Dryden dazu:

    pasted-from-clipboard.png


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    Ich denke hier sieht man ganz gut, wie die Leistung rapide zwischen 30 und 35m/h abnimmt. Sicher wäre eine noch geringere Geschwindigkeit besser, aber mit 30m/h hat man halt den besten Kompromiss aus Filtergröße und Leistung gewählt. Und um die Defizite auszugleichen bzw. um noch ein besseres Ergebnis als es mit 15m/h möglich wäre, hinzubekommen, wird zusätzlich geflockt.



    Ansonsten empfehle ich zum Thema noch dieses Video:

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    (Timestamp passt, wenn nicht ab 39:50).


    Es kann jeder machen, was er will und für richtig hält. Aber das ganze in Frage zu stellen ist nicht korrekt und damit bin ich wieder aus dem Thema raus.

    Und selbst die leidige DIN für Privatpools empfiehlt 50m/h als maximum, was ich persönlich für fraglich halte, ABER: Selbst das übertrifft man je nach Installation leicht und begibt sich oft bei 60-70m/h. Da kaum jemand einen DFM installiert hat und auch keinen Scheinwerfer um vom Tyndall effekt erschreckt zu werden, bekommt man es natürlich nicht mit. Ich kann gerne ein Video von einer hier gängigen Installation (400er Oku Kessel mit Speck PP7, 2ELD, 1 Skimmer, 50er Flexrohr, kein Solar etc.) erstellen oder Fotos vom DFM bei der Pumpe in voller Leistung erstellen, wenn von Interesse. Rückspülen ist noch "interessanter", denn da ist man bei über 80m/h :(

    Denn wie ich schon schrieb, fahre ich selbst eine Bypass Variante. Ich filtere mit ca 6m3/h (500er Filter, also 30m/h) und jage gleichzeitig ca 4m3/h durch den Bypass. Ich habe 4 Einströmdüsen und einen Skimmer + Bodenablauf. Mach dir keinen Kopf, dank wöchentlicher Flockung und der guten Hydraulik muss ich so gut wie nie saugen. Wo andere viel Geld und Zeit in Roboter & Co investieren habe ich es für weniger Geld einmal richtig gemacht und nutze das gesparte Geld lieber für eine Dosieranlage ;)

    Die Bypass deaktiviere ich lediglich bis sich die Flocktabs aufgelöst haben, damit das Zeug nicht in den Pool gelangt.


    Ich wollte lediglich klarstellen, dass es aus Sicht des Stromverbrauches völlig egal ist, ob man vor oder hinter dem Kessel drosselt.

    PS: Was ist der Schlossgespenst Spezialsauger? :D

    flyer99 ,Quatsch, eine Drosselung zwischen Pumpe und Sandfilter verschwendet nur Energie.

    Es ist aus energetischer Sicht völlig egal, ob vor oder nach dem Filter eine Drosselung statt findet. Oder meinst du die Pumpe spürt, wo die Engstelle ist und fährt dann in Abhängigkeit dessen einen Gang runter? ;) Der Energieverbrauch geht übrigens auch bei einer Drosselung runter. Zwar nicht so effizient wie bei einem FU, aber dennoch vorhanden. Bei deiner Vorgeschlagenen Bypass Variante (die ich aufgrund der Hydraulik übrigens tatsächlich so fahre) hat man natürlich überhaupt keine Energieeinsparung.
    Wenn vor dem Kessel gedrosselt wird, kann auch die Rückspülgeschwindigkeit beeinflusst werden. die sollte bei Sand 50m/h und bei AFM 45m/h nicht überschreiten. Wenn man die übliche 400er/AP6 oder 500er/AP8 Konstellation in Kombination mit mehreren Absaugstellen und min. 50mm verrohrt hat sowie einen DFM nutzt, wird man mit erschrecken feststellen, dass die Rückspülgeschwindigkeit out of the box exorbitant hoch sein kann. Und das ist nunmal nicht gut fürs Filterbett und die Reibung der Körner ist dann auch nicht mehr zu 100% gegeben.

    Hey laurasia wenn bei dir alles passt, ist das doch ok und sehr gut so. Der Redox Wert bei der Chlormenge spricht ja für sich. Da würde ich dann auch nix ändern, aber:

    Es gibt bei dir diverse Dinge, bei denen kann man nicht sagen, dass sie pauschal funktionieren. Anhand deiner aktuellen Wassertemp. scheint dein Pool auch entweder sehr schattig zu stehen oder du bist nicht aus DE? Und das sind eben die Unterschiede: Ein Pool in Hamburg, bestenfalls im Schatten, in dem 1-2 Leute täglich kurz baden ist halt was anderes als ein Pool in Süddeutschland mit Pollenbelastung, hoher Badeaktivität und ggf. noch durch Wärmepumpe etc dauerhaften 28°+. Da wäre dann ein Rückspülintervall von 6 Wochen ein echtes Problem und auch ohne Flockung könnte es schlecht aussehen. Nicht nur wegen der üblichen kolloiden Stoffe, sondern auch wegen des Phosphats, welches man nur durch Flockung vernünftig aus dem Wasser bekommt.




    Zum Preis
    Sand vs. AFM oder andere Materialien.

    Poolpflege kostet nun mal da fällt m.E. der Preis fürs Filtermaterial kaum ins Gewicht.

    Naja, bei 125KG Sand wären es 230€ für AFM vs 80€ für Quarzsand. Von den 150€ Diff kann ich mir schon einige schöne Dinge kaufen, zumal ich durch das AFM keinerlei Vorteile habe. Wenn ich mich richtig erinnere hat lembi auch mal geschrieben, dass er schonmal AFM gegen Sand getestet hat und keinen nennenswerten Unterschiede festgestellt hat. Der größte Vorteil ist meiner Meinung nach tatsächlich die Wasserersparnis beim Rückspülen. Aber da ich es befürworte, dass immer wieder ein Bruchteil des Wassers ausgetauscht wird, passt das schon.

    laurasia Diese Glasperlen sind wunderbar für den Einsatz in Kläranlagen. Nur kannst du eben, wie du schon geschrieben hast, einen Pool nicht mit einer Kläranlage vergleichen.

    Warum ist das so? Wenn man stark belastetes Rohwasser filtert, will man sehr gute Rückspüleigenschaften. Dies ist bei den Perlen eben von Natur aus gegeben, schlicht auch aufgrund der Form. Aber genau diese macht sie eben für Reinwasser wie im Pool unbrauchbar: Vergleicht man deren Oberfläche mit Sand oder meinetwegen auch Filterglas, ist die Oberfläche drastisch kleiner. Und genau das will man im Pool: Ein e möglichst große Filteroberfläche. Das kann man auch relativ leicht feststellen: Versuch' mal in einem mit Sand gefülltem Filter den Boden zu erreichen und dann nochmal in einem Filterkessel, gefüllt mit den Perlen.


    Und @Juso74: "Natürlich ist Marketing mit dabei und es wird auch viel gequatscht, aber irgendwas wird schon dran sein."

    Genialer Spruch: Dann können wir ja auch direkt auf Filterballs umsteigen. Sorry, aber wer im Poolbereich auf Marketing hört, den kann ich nicht ernst nehmen.


    H. Dryden sagt es jedem, der mit ihm darüber spricht, direkt ins Gesicht: Nimm AFM oder Sand. Und das sagt er nicht, weil er seiner Konkurrenz keinen Cent gönnt (AFM ist nur eines 'seiner' Produkte), sondern weil er aus unzähligen Vergleichen weiß, wie nachteilig das andere Glas im Vergleich zu Sand ist.
    Aber er sagt eben auch: Egal ob Sand oder AFM, es muss geflockt werden. So, und jetzt wird es eben richtig Interessant: Flockst du, schwinden auch die kleinen Vorteile von AFM:ng ggü. Sand dahin so dass man sich den AFM Aufpreis spart und beim Sand bleiben kann. H. Dryden sagt lustigerweise nix davon, dass der Sand ja so schnell altert etc.. das macht nur das Dryden Marketing ;) Zum Thema Biofouling sieht er jedoch AFM klar im Vorteil ggü. Sand. Aber auch hier: Solange man die Desinfektion etc. im Griff hat, ist auch das bei Sand kein Problem. Problematisch wird es nur, wenn man nachlässig wird. Dann hat man aber nicht nur im Kessel ein Problem ;)


    TL;DR: Filtergeschwindigkeit soll passen, es soll geflockt werden und die Desinfektion muss stimmen. Da gilt es keine Experimente zu machen. Und das selbe gilt eben auch beim Filtermedium: Sand. Man macht damit garantiert nix falsch und als netten Nebeneffekt spart man 'nen Haufen Geld.

    lembi Danke für diesen Beitrag! Ich kann nur immer wieder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wenn ich hier Beiträge wie "Sand muss jedes Jahr gewechselt werden", "Verklumpung!", "Verkeimung!" etc. lese. Das AFM Marketing scheint gute Arbeit zu leisten ;)


    Zu deinem Test: Die 40% sind dann auch dahin, wenn man flockt, was ich ohnehin jedem empfehlen würde. Dryden sagt ja selbst, dass man flocken soll bzw. sie vertreiben ja sogar ein eigenes Flockmittel.

    Die Wasserverteilung ist durch die Finger besser. Aber auch da kommt es an, wie die Finger ausgelegt sind, denn auch hier gibt es Unterschiede. Oftmals gehen die Finger nicht weit genug, dann hat man kaum einen Vorteil zum Filterkorb. Beim Filtern ist es fast egal, ob Finger oder Korb. Beim Rückspülen hat man halt durch die Finger einen Vorteil.

    Andererseits ist der Filterkorb halt unempfindlicher. Es gab auch hier im Forum schon Fälle, wo z.B. beim Befüllen ein Finger abgebrochen war und das ganze dann erst beim Sandtausch bemerkt wurde. Hier mal 4 Beispiele: Die oberen beiden sind sehr gut, die anderen Beiden eher so "naja" :)


    *** Bilder gelöscht Unbedingt ForenregelUnbedingt ForenregelUnbedingt Forenregel - beim nächsten Verstoß hat es Folgen ***

    Es ist für die Pumpe völlig egal, ob mit einem Kugelhahn oder wie z.B. hier im Thread durch Solar der Gegendruck erhöht wird. Der Effekt ist der selbe. Wenn das ein Problem wäre, müsste alles was einen nennenswerten Gegendruck erzeugt aus dem System genommen werden.

    Die Kommentare, dass das die Pumpe zerstören soll oder Kavitation erzeugt, sind einfach falsch. Außer man macht den Fehler und drosselt die Saugseite massiv.

    Ich behaupte ja nicht einfach Dinge, ohne gemessen zu haben. Hier die Kurve an einem 500er Filter, deren Speck PP9 normalerweise auf 6m3/h geregelt wird. Man sieht hier gut, dass wenn man die Pumpe noch weiter drosseln würde, die Ersparnis deutlich größer, wenn man einen FU nehmen würde. Passt also zu dem, was du gemessen hast, im "Normalbetrieb" macht es jedoch keinen Unterschied.

    Rot= KH

    Grün = FU

    Die Pumpe hat normalerwiese eine Leistungsaufnahme von 600w. Und sie ist durch den KH auf 6m3/h gedrosselt ca bei der Leistungsaufnahme einer Magic II 6, die bei 8mWs 6m3/h fördert.


    pasted-from-clipboard.png

    Auf die Gefahr hin jetzt gelöscht zu werden:


    - Kavitation entsteht nur, wenn auf *Saug*seite gedrosselt wird.

    - Auf Druckseite zu drosseln schadet der Pumpe keineswegs. Auch ohne Kugelhahn drosselt hier jeder seine Pumpe: Durch den Filter, durch die Düsen, Durch Rohrlängen und durch Bögen. Das alles geschieht auf Druckseite und ist überhaupt kein Problem.

    - In Industrieanlagen werden Kreiselpumpen schon seit Jahrzehnten auf Druckseite via Kugelhahn eingeregelt.

    - Druch die Drosselung auf Druckseite zieht die Pumpe deutlich weniger Strom. Je höher der Gegendruck, desto weniger Stromverbrauch. Hört sich erstmal komisch an, ist aber wenn man die Funktionsweise einer Kreiselpumpe versteht, logisch. Je weniger eine Pumpe fördert, desto weniger verbraucht sie. Siehe Drosselkurve. Wer es nicht glaubt, kann das ganze sehr leicht mit einem einfachen Messgerät überprüfen.

    Die Effizienz ist bei einer geregelten Pumpe natürlich höher, aber wenn man den Anschaffungspreis gegenrechnet, sieht es ggf. anders aus.



    Und zu den 50m/h gab es letztens übrigens auch seitens Dryden Aqua ein sehr interessantes Webinar, bei dem auch massiv, auch im privaten, davon abgeraten wurde, mit mehr als 30m/h zu filtern. Hier die Slides dazu: https://www.drydenaqua.com/dow…on-2-presentation-de/file

    Ab Slide 29. Die Aussage im Webinar war, dass dies in der Schweiz mittlerweile bei den meisten Privatpools der Fall sei. Ob das wirklich so ist, kA.

    Die PP7 ist nicht der Nachfolger der AP6. Die PP7 ist quasi die Speck Magic I 6 unter neuem Namen und eben günstiger als die Magic II. Zudem wird sie nur an bestimmte Shops geliefert und die Speck Website weiß nichts von ihr;) Zerocool19 hat schon recht: Die Fördermenge ist zwar bei 0,8Bar Gegendruck gleich, wenn man jedoch weniger Gegendruck hat, ist fördert die AP6 mehr (8,5m3/h vs 7m3/h bei 0,6Bar Gegendruck). Die Kennlinie der AP6 ist nahezu identisch wie die der Magic II 6, jedoch anders konstruiert, weswegen sie deutlich lauter ist. Die Mehrleistung ist in dem Use Case sicher vernachlässigbar und kontraproduktiv, daher war die PP7 eine gute wahl.

    Jetzt habe ich genug Beiträge gefunden, bei welchen ein 500er Filter in Verbindung mit einer Eco Touch Pro II bei der gleichen Poolgröße wie bei mir empfohlen wurde. Ist die Pumpenlaufzeit dann nicht zu lange

    Das empfehlen die, die mit >30m/h filtern. Dann geht natürlich die Laufzeit wieder runter. Ob man das will, bleibt jedem selbst überlassen. Ich würde dir keinesfalls einen 500er Filter empfehlen. Mit dem 600er Filter und 30m/h bist du noch <5h Umwälzzeit, was ok ist. Denk aber daran, einen Durchflussmesser einzubauen, damit du die Pumpe vernünftig einregeln kannst.