Werbung

Posts by alf_1

    Sehr wahrscheinlich ist deren Bluetooth-Adapter wirklich nicht mehr als ein JDY-30 Adapter (den es bei Ali für < 2 EUR gibt) und einem DC-DC-Converter, der 24V in 3,3-6V umwandelt (kostet auch nur rund 1 EUR). Wenn ich das richtig verstehe, ist dein Ziel, die "kostenlose" ST Drive App zu nutzen. Das kann funktionieren, sie könnten aber auch ein paar Hürden eingebaut haben, z.B. dass du einen Lizenzschlüssel eingeben musst, der auf der Rechnung steht, oder dass in der App eine Liste der Bluetooth MAC Adressen hinterlegt ist, mit der sie kommunizieren darf.


    Ein Upgrade auf Wifi dürfte nicht so einfach machbar sein, weil in der App die Bluetooth-Logik hart verdrahtet sein dürfte.


    Um das Gerät Wifi-tauglich zu machen, würde ich eher einen ESP32 und einen TTL-RS485 Converter nehmen (zusammen < 10 EUR). Das Modbus Protokoll scheint zumindest in Teilen dokumentiert zu sein. Die App dazu müsste man dann selbst schreiben. Das wäre ein Projekt für einige Winterabende.


    Der Aufwand, den sich die Firma bezahlen lässt, dürfte vor allem in der App stecken. Es kommt nur besser rüber, wenn man für den Adapter EUR 150 verlangt und die App dazu gibt (die man dann auf beliebig vielen Geräten installieren darf), statt EUR 10 für den Adapter und EUR 200 für die App (von denen dann 30% an Google gehen).

    In Ergänzung zu etlam:

    Mein Hersteller (Brainpool) schreibt auch XPS zwischen Bodenplatte und Pool vor. Das XPS gleicht kleinere Unebenheiten der Bodenplatte aus. Es soll aber erst am Tag der Anlieferung verlegt werden, damit keine Steinchen drauffallen. Bei Brainpool lastet nicht das volle Gewicht auf dem XPS, weil die Magerbetonhinterfüllung insbesondere auch durch die gelochten Querstreben (siehe Bild) etwas abfängt (zumindest rede ich mir das ein). Bei anderen Konstruktionen kann das aber anders aussehen.


    Ob 30cm langen, hängt auch davon ab, ob der Pool komplett verrohrt kommt oder du das noch selbst in der Grube machen musst. Bei Brainpool ist die Verrohrung inklusive, und du kannst wählen, in welcher Ecke du übernimmst. Dort habe ich mehr Platz gelassen. Weil die Verrohrung am Skimmer nicht wie gewünscht war, musste ich den Pool vom Kran etwas versetzt einlassen, damit ich noch genug Platz zum Neuverrohren hatte.


    Zwei weitere Aspekte: Je mehr Platz du lässt, desto mehr musst du wieder hinterfüllen. Außerdem kannst du die Wände in der Regel nicht senkrecht ausbaggern, sondern brauchst eine Böschung, deren Winkel von der Bodensbeschaffenheit abhängt. Dadurch hast du dann am Boden z.B. 30cm und oben 60cm.


    Zuletzt würde ich dir nochmal empfehlen, über die Tiefe nachzudenken. 120cm ist wirklich sehr flach. Bei 150cm gehen ca. 10cm bei Skimmerpools ab. Da kann man selbst bei 150cm Körpergröße bequem auf den Zehenspitzen stehen.

    Ich habe es nicht nachgemessen, aber ich habe besagte T-Stücke und die Impfventile von Gemke, die müssten auch relativ bündig abschließen. Damit sollte genug Strömung herrschen, um die paar injizierten Tropfen mitzureißen. Bei einem Impfventil, das tiefer in das Rohr hineinragt, hätte ich eher Bedenken, dass der Strömungswiderstand mehr als nötig zunimmt.

    Ist der Wärmeverlust bei 38 Grad höher als bei 24 Grad?

    Ja. Näherungsweise ist der Wärmeverlust proportional zur Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Umgebung. Weil der Wärmeverlust bei ausgeschalteter Heizung dadurch mit der Zeit geringer wird, wird sich die Wassertemperatur immer mehr der Umgebung annähern, aber nie erreichen.


    Braucht man mehr Energie um von 37 auf 38 Grad zu erwärmen als von 23 auf 24?

    Nein, zumindest, wenn du das "schnell" machst, so dass in dieser Zeit die Wärmeverluste (s.o.) vernachlässigt werden können. Unter Berücksichtigung der Wärmeverluste brauchst du mehr Energie, um von 37 auf 38°C zu kommen, als von 23 auf 24°C. Bei weiter steigenden Wassertemperaturen (bei konstanter Umgebungstemperatur) wird irgendwann der Punkt erreicht, wo die Heizung pro Zeiteinheit genau so viel Energie zuführen kann, wie du gleichzeitig wieder Verlust hast. Dieser Temperatur nähert sich das Wasser immer mehr an, erreicht sie aber auch nie.

    Die hohe Einspeisevergütung macht die Überschlagsrechnung deutlich einfacher, dann würde ich mal grob 2 EUR Ersparnis pro Tag ansetzen. Wenn du den Pool an 150 Tagen im Jahr betreibst und anstrebst, dass sich deine Investition in 5 Jahren amortisiert, dürfte deine Maßnahme maximal 1500 EUR kosten. Rund 1000 EUR gehen schon für die Pumpe drauf, dazu Regelung, Einbau. Es hängt also auch davon ab, wieviel du selbst machen kannst. Und es bleibt eine Überschlagsrechnung mit vielen Unbekannten (z.B. künftige Strompreisentwicklung und deine Beckenhydraulik).

    Die Eco Touch Pro II läuft ausschließlich mit 230V. Im Glossar steht zwar auch etwas von 3~, aber das ist nur das bei allen Speck-Pumpen gleiche Glossar.

    Eine konkrete Ersparnis lässt sich schwer vorhersagen. Man könnte mal mit 15h und 200W rechnen, das wären dann 3kWh, also 5kWh gespart. Wenn du schon eine PV hast, ist die Umrechnung der Ersparnis in EUR auch nicht so einfach, sondern hängt von deinem Strompreis, der Einspeisevergütung (unter Berücksichtigung der Restlaufzeit), dem Eigenverbrauch mit und ohne Pumpe und einem ggf. vorhandenen Speicher ab.

    Letzten Endes wird beim Pool alle Energie, die die Pumpe verrichtet, in Wärme umgewandelt, weil es sich um einen geschlossenen Kreislauf handelt. Etwas anderes wäre es, wenn die Pumpe das Wasser in ein höher gelegenes Reservoir pumpen würde, dann würde noch ein Teil der reingesteckten Energie in potentieller Energie liegen.


    Etwas vereinfacht kannst du es so sehen, dass die Pumpe bei ungeregelter Leistung das Wasser auf eine hohe Geschwindigkeit beschleunigt. Dieses schießt an den ELDs in den Pool, wo es sich mit dem übrigen Wasser vermischt und abgebremst wird, wobei die kinetische Energie in Wärme umgewandelt wird. Wenn du statt dessen die Leistung herunterregelst, plätschert das Wasser langsam(er) aus den ELDs heraus, das bedeutet weniger verlorene Energie. Zu langsam darf das Wasser aber auch nicht herausströmen, weil sich sonst das Chlor nicht gleichmäßig genug verteilt.

    Bei der Kostenbetrachtung den Stromverbrauch für die Elektrolyse nicht vergessen, die sind auch nicht ganz vernachlässigbar, wenn du ihn nicht selber günstig mit PV produzierst.

    Der Durchfluss der Kollektoren ist auf den Verbrauch im Haus ausgelegt. Das Wasser steht die meiste Zeit und hat dadurch Zeit, sich auf die dort gewünschten hohen Temperaturen aufzuheizen. Bei kontinuierlichem Durchfluss wird hinten kein 80°C warmes Wasser mehr rauskommen.


    Bei der Mischtemperatur musst du die Durchflussmenge mit berücksichtigen. Angenommen, dein Pool hat 40m3 und 25°C. Durch die Absorber fließen 10m3/h, und das Wasser kommt mit 28°C wieder raus. Dann hast du nach einer Stunde: (30 x 25°C + 10 x 28°C) / 40 = 25,75°C. Durch die Kollektoren fließt nur 1m3/h, dafür kommt es mit 50°C raus. Dann hast du nach einer Stunde: (30 x 25°C + 1 x 50°C) / 40 = 25,625°C, also weniger (alles fiktive, exemplarische Werte).


    Letztlich kann jedes Solarsystem nur höchtens die Energie einfangen und dem Wasser zuführen, die die Sonne darauf strahlt: bei senkrechter Ausrichtung 1361 W/m2 (Solarkonstante)

    In Ergänzung zu Wumbabas Ausführungen, da das etwas kurz kommt: DIe Nicht-Pool-Solarkollektoren sind für den Durchfluss eines Wasserhahns ausgelegt. Die kannst du nicht so einfach als Bypass in den Pool-Kreislauf einbinden (oder du bräuchtest sehr viele davon, die du parallel schaltest). In den Kollektoren verläuft ein relativ dünnes, langes Rohr schlangenförmig. Bei den Absorbern sind zwischen den dicken Sammelrohren viele parallele dünne Rohre, womit ein entsprechend großer Durchfluss möglich ist.

    Die Fliesen sind erstmal nicht das Problem, Schwachstelle in unseren Breiten sind die Fugen und der Frost. Dadurch kann sich hinter den Fliesen Brackwasser bilden, was dann die ganzen Fliesen absprengt. "Erfahrener Fliesenleger" sollte sich auf Erfahrung mit gefliesten Pools beziehen. Es hilft dir nur bedingt, wenn er 300 top Bäder gemacht hat.

    Der Repeater braucht kein Kabel, sondern klinkt sich als Client in das WLAN des Lumis ein und spannt ein neues WLAN auf (entweder unter demselben oder einem neuen Namen/SSID, je nach Modell). Für deinen Zweck reicht vermutlich ein "veralteter" Repeater für ein paar Euro vom Kleinanzeigen-Markt, weil du keine große Bandbreite brauchst. WPS brauchst du nicht unbedingt, du kannst normalerweise auch das WLAN manuell auf dem Repeater einrichten.

    Wenn du die Dosieranlage später nachrüsten willst, solltest du darauf achten, dass dafür Platz in der Verrohrung gelassen wird. Beim Bayrol Smart&Easy Connector sind Messzelle und Impfventile kompakt in einem Block und werden direkt im Hauptstrom eingebaut. Für eine von Bayrol unabhängige Lösung brauchst du 4 T-Stücke 90° reduziert 50mm / 1/2" (Standard-Plazierung: vor der Pumpe und hinter dem Filter als Bypass für die Messzelle sowie 2x hinter allem im Hauptstrom für die Impfventile). Entweder lässt du dir das gleich einbauen und mit Blindstopfen verschließen oder du musst darauf bestehen, dass genügend Platz ist, damit du später die nötigen Abschnitte raussägen, auseinanderziehen und wieder zusammenstecken kannst.

    Ich glaube auch, dass das Umfrageformat bei dieser Frage nicht zielführend ist, weil sich die Abläufe je nach Poolart und welche Anteile man selbst macht stark unterscheiden.

    Wir haben im Januar begonnen, mit diversen Anbietern zu sprechen. Ende März den finalen Vertrag für einen PP Pool unterschrieben. Anfang August wurde er geliefert, davor baggern und Bodenplatte erstellen. Ende September konnten wir zum ersten mal schwimmen, nach Verrohrung und Hinterfüllung. Terrasse haben wir erst im Folgejahr fertiggestellt.