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Posts by Teddy1968

    5 Stunden für eine Umwälzung ist reichlich lang. Du solltest das Becken am Tag drei Mal umwälzen. Das heißt, die FP müsste bei Dir schon 15 Stunden laufen.


    Woher nimmst Du die Leistungsdaten der Pumpen? Die Angaben zur Höchstleistung taugen nix, weil kein Gegendruck berücksichtigt wird. Besorge Dir ein Pumpendatenblatt und lies den Wert bei einer 8m Wassersäule ab, dann hast Du eine halbwegs realistische Leistungsangabe.


    Es empfiehlt sich, die FP überzudimensionieren und einen Frequenzumrichter (FU) dazwischenzuschalten oder gleich eine geregelte Pumpe zu nehmen. So braucht man zB bei 2/3 Leistung nur die Hälfte Strom und kann die FP auch etwas leiser betreiben. Meine alte Espa hat ohne FU 800 Watt gebraucht, meine Speck Eco Touch II braucht bei gleichem, eher besseren Durchsatz gerade mal 300 bis 500, je nach Stufe.


    Abhängig von der Filtergröße wird wahrscheinlich die AP8 passen, oder - wenn mehr Geld da ist - eine der geregelten von Speck.

    Du wirst mit weniger als 20 kW kaum glücklich werden, eher brauchst Du 25 kW. Auch bei einem eingelassenen Becken verlierst Du in der Saison ohne Schiebehalle wenigstens 1,5, eher 2 Grad pro Nacht, im April/Mai und ab September kann es auch mal mehr sein bei gleichzeitig geringerem Wirkungsgrad der WP. Die WP über 18 kW brauchen selbst im Silence-Betrieb 60%, was zumindest über der Leistung der meisten Solarspeicher liegen wird. Wenn Deine PV direkt mehr liefern kann, mag das hinhauen.

    Wie oben geschrieben, die AP6 ist ein wenig an der Grenze für knapp 18 cbm. Ich persönlich finde die Lösung AP8 mit FU ideal, dann hat man Reserve und spart im laufenden Betrieb Strom. Auch wenn der ggf vom Dach kommt, muss man den ja nicht verballern.

    Die Procon haben einige hier. Ich kenne sie nicht selbst, weiß aber, dass sie sowohl von der Qualität als auch von den Programmiermöglichkeiten kaum Wünsche offen lässt. Aber es ist ein wenig wie beim Computer, dh Du musst Dich tiefer einarbeiten, um damit glücklich zu werden und technisches Verständnis ist auch hilfreich. Die Bayrol ist ein anderer Ansatz, das ist eine ausgereifte Dosierung ohne wesentliche Stellschrauben und Du zahlst ein Stückweit auch die Marke.

    Na ja, nice to have ist die Solarfolie sicherlich, aber nicht zwingend nötig. Kommt sicherlich auch darauf an, ob Du den ST in der Saison mal offen (ohne Deckel) stehen lassen willst, wenn keiner drin ist. Eine Solarfolie ist schneller abgenommen, als der Deckel aufgemacht.

    Die Wärmepumpe kann nicht nur ins Freie, sie muss es sogar. Auf Abblasrichtung und Ansaugseite achten, da darf nichts stören, Minimum 1 Meter, eher mehr. Der Hersteller macht da Vorgaben.


    Filterpumpe soll dagegen witterungsgeschützt aufgestellt werden, also in Gartenhaus oder Schacht. Auch da auf die Herstellervorgaben achten. Man sollte schon einigermaßen an die Pumpe rankommen, sie muss zumindest im Winter entwässert werden, viele bauen sie auch ganz ab und lagern sie im Keller.

    Wieder was gelernt. Ganz einsehen kann ich aber immer noch nicht, warum ich zwar die WP durch die PM5 abhängig von der Beckentemperatur steuern kann, aber werksseitig weder zeit-, noch außentemperaturabhängig. Die Zeitschaltuhr hätte man spendieren dürfen.

    Gebe ich zu, habe ich auch nicht ganz nachvollziehen können, zumal die Realisierung einer außentemperatur-, wassertemperwtur- und/oder zeitgesteuerten Regelung nun kein Hexenwerk ist. Aber vielleicht ist die Konzeption der Dosi auch eher auf Indoor-Pools ausgrichtet (gewesen)? Im Moment geht halt nur nach Beckentemperatur ODER nach Zeit (wenn man denn eine abweichend von der Pumpenlaufzeit will) ODER mit Relais ODER über die WP.

    Du brauchst von Anfang an nur Chlor und pH-Minus, lass Dir nichts anderes aufschwatzen. Investiere das gesparte Geld in einen Photometer, PoolLab 1.0 genügt, 2.0 ist nice to have. Anfänglich 1-2 x pro Tag messen, nach einiger Zeit kennst Du die Dosiermengen und dann genügt alle paar Tage.


    Beim Chlor gibt es organisch und anorganisch. Das erste ist zwar gängiger und einfacher zu dosieren, hat aber Cyanursäure als Trägermaterial, das sich mit der Zeit im Wasser anreichert, was sich auf die Dosiermenge auswirkt. Anorganisches Chlor hat keine Cyanursäure, baut sich aber im Wasser viel schneller ab, muss also öfter dosiert werden. Beschäftige Dich zunächst mit den beiden Varianten. Wenn Du organisch chlorst, arbeite Dich in den Lembi-Rechner ein. https://www.lembi.de/pool/active_cl.pl

    Die Erfahrung mit dem Bayrol-Support habe ich auch mehrfach gemacht, gilt übrigens auch für Mails. In einigen Fällen gibt es sogar besondere Anleitungen, so zB für die Integration der regelbaren Pumpen von Speck, aber auch für Alltägliches, zB das Abschalten nerviger Kontrollabfragen. Die Sache mit der WP-Ansteuerung kam auch vom Bayrol-Techniker.

    Wenn es eine Wärmepumpe wird, kann man es aber z.B. nicht abhängig der Umgebungstemperatur steuern (damit sie erst läuft wenn es effizienter wird)

    Das stimmt so nicht, jedenfalls nicht uneingeschränkt. Mit Hilfe eines Eingangsrelais kann die Wärmepumpe auch temperatur- und/oder zeitabhängig geregelt werden.


    Meine Erfahrungen mit dem PM5 sind weit überwiegend sehr gut. Die Doku ist herausragend und überfordert die meisten Poolbauer. Steuerungsmöglichkeiten fast unbegrenzt. Teile sehr teuer, nur teilweise durch Dritthersteller kompensierbar. Einzig die Temperatursensoren sind etwas enttäuschend, da recht große Streuung.


    PM5 genügt für privat völlig, Mehrpreis für Pro bringt mE keinen Mehrwert.

    Zurück zum ernsten Kern der Frage? Ich denke, die meisten werden die jeweilige Tierleiche entfernen und allenfalls eine Schockchlorung machen, solange das Viehzeux nicht eine Woche im Wasser war und sich in Einzelteile zerlegt hat. Bei Dachs, Marder, Fuchs dächte ich vielleicht anders, andererseits bezweifele ich, dass die Brüder - solange nicht besoffen - nicht wieder rauskämen. Der Steinmarder, der unser Becken aufgesucht hat, hatte nur das Pech, dass kein Wasser drin war. Ich habe ihm dann eine Leiter reingestellt und bin stiften gegangen, nachdem er mich "angelächelt" hat.