Posts by Keschnarf

    In dem Verteiler sind 16A Sicherungen drin, das heiß die Vorsicherung bei Dir im Haus muß dementsprechend größer sein. Um die Selektivität gewährleisten zu können also mindestens 32A. Damit reicht bei der Leitungslänge aber auch ein 5x4mm² bei weitem nicht mehr.


    Frage: warum so eine Unterverteilung/Baustromverteiler? Brauchst Du in Deinem Pumpenhaus so viel Leistung an so vielen Steckdosen?


    Ich kann Dir nur raten eine Elektrofachkraft hinzu zu ziehen, die sich das vor Ort anschaut. Die kann Dir dann auch besser sagen was Du für Deine Bedürfnisse wirklich brauchst und Empfehlungen geben was Du kaufen solltest.


    Ist nicht böse gemeint, aber mit Strom ist nicht zu Spaßen! Zu dem Thema sollte ein Laie sich keine Tipps von anderen Laien aus irgendwelchen Internet-Foren holen.

    Die XPS sind noch herkömmliche On/Off-Wärmepumpen, sonst bekommt man meistens nur noch Inverter-Wärmepumpen, die aufgrund ihrer zusätzlichen Technik zur Regelung des Kompressors deutlich teurer sind. In meinen Augen zu teuer für den Nutzen, den die Invertertechnik einem bei Pool-Wärmepumpen bringt, aber das ist ein anderes Thema.


    Wir haben uns die XPS-140 für unseren 16m³-Pool gekauft, allerdings steht die noch im Wintergarten und wartet auf die Installation. Von daher kann ich Dir leider keine Erfahrungswerte mitteilen. Die Wärmepumpe macht aber von aussen auf mich einen guten Eindruck.


    Was ich aber sagen kann: es scheint schwierig zu sein jemanden bei P**lSys***s zu erreichen. Ich hatte eine E-Mail bezüglich der WP geschickt und es hatte ein paar Tage gedauert bis ich eine Copy&Paste-Antwort bekommen hatte. Jemand anderes hier im Forum ist gar nicht gut auf den Laden zu sprechen weil man ihm dort eine für seinen Pool zu kleine WP aufgeschwatzt hatte, was aber natürlich nicht die Schuld der Wärmepumpe war.

    Meine Schwester hatte letztes Jahr solche Puzzlematten unter dem Pool und ich kann bestätigen, dass sich die Fugen wunderbar im Boden des Pool abzeichnen.


    Ich habe mir das V1400 von Naturagart geholt und das macht einen echt guten Eindruck. Sehr stabil und wenn der Pool steht wird das Überstehende einfach abgeschnitten. Ich glaube für den Preis gibt es nichts besseres als Unterlage für den Pool.

    Mit den Framepools ist das so eine Sache. Zur Stabilität muss Wasser rein und dann habe ich in Kürze eine dreckige Brühe oder muss alles nochmal aufwendig abdecken, wenn er ungenutzt und ohne laufende Pumpe dasteht. Da meine Technik schon fertig ist, kann eigentlich recht schnell und kurzfristig auch der Pool aufgestellt werden und schon alleine wegen der Folie sollte es länger warm sein.

    Das sehe ich genauso.

    Weniger wegen der "unnötig" laufenden Technik, aber bei >20°C und Sonne läßt sich der Pool einfacher aufbauen weil die Folie geschmeidiger ist - und es macht mehr Spaß als bei 13°C und Regen.

    Also ich habe zuerst die Platten zueinander in Waage ein ein Splittbett gelegt, dann zwischen den Platten den Boden 2-3cm unter Oberkante der Platten abgetragen, mit Splitt aufgefüllt und darauf ein dickes Teichvlies gelegt. Darauf kommt dann direkt der Pool.


    Allerdings ist der Boden bei uns an der Stelle auch sehr fest und 3 Jahre lang durch einen Quickup-Pool verdichtet worden, sonst hätte ich da vorher auch noch eine verdichtete Schotterschicht drunter gemacht.

    Achso, ich hatte vergessen zu schreiben, dass sich die 63mm auf die Saugseite, also die Strecke vom Pool zur Pumpe, beziehen. Beim Rücklauf zurück in den Pool reichen auch 50mm. Die Saugseite sollte möglichst groß und "barrierefrei" sein, die Druckseite ist nicht so problematisch. Funktionieren wird es aber auch mit 50mm auf der Saugseite, da muß sich die Pumpe halt mehr anstrengen.


    Wenn man was an der Verrohrung ändert, dann meist ehr im Technikraum, zumal Du die Leitungen doch bestimmt nicht oberirdisch durch den Garten ziehen willst, oder?

    Aber natürlich geht es auch mit den Kugelhähnen direkt am Pool.


    Sonst sieht Dein Plan aber schon sehr gut aus!

    Schaut doch gut aus! :thumbup:


    Zu 1) wenn Du sowieso über die Kugelhähne drosseln willst sollte die Schlauchlänge egal sein. Aber einfacher ist es natürlich wenn beide Abgänge vom T-Stück gleich lang sind, dann hast Du auf jeden Fall bei beiden Düsen das gleiche Volumen wenn beide Hähen ganz offen sind.


    Zu 2) ich glaube nicht, dass das so einen großen Unterschied macht. Ich persönlich habe es mit Hartrohr und Bogen gemacht, einfach weil alles andere in der Keterbox auch in Hartrohr ist.


    Zu 3) eine UV-Entkeimung bringt nichts, da das Wasser nicht lange genug darin verweilt. Zumindest dafür würde ich keinen weiteren Bypass einplanen.

    Unsere Fläche ist vorbereitet und am Wochenende habe ich die Verrohrung im Poolhaus fertig geklebt und die elektrische Installation fertig gestellt.

    Jetzt warten wir ganz entspannt auf ein paar sonnige Tage, dann wird der Pool aufgestellt, die letzten Anschlüsse gemacht und die Wärmepumpe installiert.


    Aber ich schätze mal das wird wohl erst im Juni was werden wenn ich mir die Wetterprognose so ansehe... :rolleyes:

    Echt klasse was Du da machst, meinen Respekt hast Du! Hut ab! :love::thumbup:


    Nicht stressen lassen, und wenn Du mit allem erst Ende Juni fertig bist ist das doch auch nicht schlimm. Ich weiß, wenn man gewisse Vorstellungen und Pläne hat ist sowas schon frustrierend, aber ausser Dir treibt Dich doch keiner, oder? Und falls doch soll derjenige gefälligst mithelfen! ;)


    Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, dass Du noch alles für Deine Verrohrung bekommst. Das letzte mal als ich geschaut hatte war schon ziemlich viel in den gängigen Maßen ausverkauft. 8|

    Allgemein wird immer bei einer Leitungslänge über 10m ein Querschnitt von 63mm empfohlen.


    Wenn Du es bequemer haben willst könntest Du auch vom Skimmer und jeder Düse je einen separaten Schlauch bis ins Pumpenhaus ziehen und dort alle Kugelhähne zentral haben. Dann brauchst Du beim Rückspülen nicht immer 2x um den Pool rennen und sparst noch 2 Kugelhähne.

    Dass die Folie reißt glaube ich nicht. Wahrscheinlicher geben die Stützen nach, aber das Endergebnis bleibt das gleiche.


    Überleg Dir einfach was es bedeuten würde wenn der Pool tatsächlich brechen würde und das Wasser sich seinen Weg bahnt. Läuft es auf eine Wiese, dann würde der Schaden sich noch halbwegs im Rahmen halten. Läuft es zum Nachbarn oder ins Haus oder den Keller sieht es schon anders aus.

    Am Ende mußt Du es selber wissen, aber hier wird Dir niemand seinen Segen geben. Ich persönlich würde das Risiko jedenfalls nicht eingehen.

    Moin,

    die Anschlüsse sehen aus wie Gumminippel, die in die Folie geschweißt sind und auf die dann 32mm Schwimmschlauch gesteckt wird. Mit selbigem wirst Du auch problemlos an die Anschlüsse der Speedclean kommen.


    Das Intex Salzwassersystem wird hier im Forum gern empfohlen, das soll wohl ganz gut sein.


    Anders sieht es aber leider beim Steinbach-Filter aus, für den wirst Du hier keine Empfehlung bekommen. 15kg Filtermaterial ist viel zu wenig und die angeblichen 6,6 m³/h der Pumpe werden vermutlich auch nur ohne Gegendruck erreicht. Im Filterkreislauf mit 32mm Schwimmschlauch bleiben da vielleicht noch 4m³/h von übrig, wenn überhaupt.


    Es ist schon ein Problem für einen so kleinen Pool eine passende Filteranlage zu bekommen. Ich denke irgendwas zwischen 30 und 50 kg sollte in den Kessel passen und die Pumpe sollte wenigstens 4m³/h bei 8m Wassersäule schaffen.

    Etwas in der Richtung wie die Trinidad 400 mit SPS75 hier aus dem Shop wäre ganz gut, wenn man sowas im Moment denn überhaupt noch irgendwo bekommen kann.


    Angeschlossen bekommt man so eine Filteranlage auch an den Pool, ich würde aber wenigstens 38mm Schläuche, die innen glatt sind, empfehlen.

    Mtc Die Werbung suggeriert einem, dass die Inverter ja angeblich einen mehr als 2,5x höheren Wirkungsgrad haben. Da wird immer vollmundig ein COP von 16 propagiert, aber niemals unter welchen Bedingungen dieser COP denn auch erreicht wird.


    Die ganze Wahrheit ist aber, dass der tolle COP nur dann erreicht wird, wenn die Inverter-WP unter Optimalbedingungen mit gedrosselter Leistung läuft. Also gegen Ende der Aufheizphase oder beim Nachheizen. Laufen beide mit voller Leistung habt auch eine Inverter-WP einen ähnlichen COP wie eine On/Off. Durch das reduzieren der Drehzahl des Kompressors sinkt dann natürlich nicht nur die Eingangsleistung, also der verbrauchte Strom, sondern auch die Heizleistung der Wärmepumpe.

    Eine On/Off heizt die ganze Zeit mit voller Kraft und ist dadurch mit dem Nachheizen natürlich auch schneller fertig und schaltet dann komplett ab während die Inverter langsam ihre Leistung drosselt je näher sie der eingestellten Solltemperatur kommt, das letzte Stück also mit niedrigerer Leistung heizt und somit auch länger braucht.

    Mag sein, dass dadurch der gesamte Stromverbrauch reduziert wird, die Frage ist nur um wieviel und ob es das den teils deftigen Mehrpreis rechtfertigt.

    Da ich aber bisher noch nirgends eine verlässliche und fundierte Aussage darüber gefunden habe, habe ich für mich beschlossen dass mir die Invertertechnologie einen Aufpreis von mehreren hundert Euro nicht wert ist. Dazu kommt auch noch, dass man eine Inverter ein oder zwei Nummern größer nehmen müßte um deren Vorteil auch wirklich ausnutzen zu können, und dann wird der Preisunterschied wirklich absurd.


    Natürlich gibt es immer mal wieder Angebote durch die der Preis einer Inverter dann dem einer gleichstarken On/Off, die nicht im Angebot ist, nahe kommt, dann macht es natürlich Sinn die Inverter zu nehmen.


    Dass On/Off günstiger sind als Inverter liegt einfach daran, dass in einer Inverter mehr Technik drin steckt und es eine neuere Technologie ist, das macht die On/Off aber nicht "billiger".

    Ich arbeite seit fast 25 Jahren in der Automatisierungstechnik in der Automobilindustrie und habe eine gewisse Erfahrung mit Motoren und deren Antrieben. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Motoren, die einfach über ein Schütz ein und ausgeschaltet werden, weniger Störanfällig sind als Motoren, die über eine Elektronik in ihrer Drehzahl geregelt werden. Aber ich kenne mich in der Kältetechnik nicht aus und weiß nicht in wie weit sich diese Erfahrung auf Kompressoren in Kühlsystemen anwenden läßt. Ich weiß nur, dass unser Kühlschrank seit 10 Jahren problemlos läuft, und der hat keine Inverter-Technik drin. ;)


    Um auf Deine Frage zu kommen, welche WP ich empfehlen würde: um ehrlich zu sein kann ich dir da gar keine mit gutem Gewissen empfehlen, da mir die praktische Erfahrung fehlt. Die XPS-140 ist unsere erste Wärmepumpe überhaupt und die steht im Moment noch verpackt im Wintergarten.


    Sorry für die Wall-of-Text.

    Hast Du mal versucht die Zuleitung anzufüllen, sodaß der Schlauch komplett voll Wasser ist bevor Du die Pumpe eingeschaltet hast?


    Falls ja und sich erst dann da Luft sammelt hast Du irgendwo eine Undichtigkeit durch die die Pumpe Luft ansaugt.