Posts by tiru

    Ich komme immer mehr zur Vermutung, dass der Griffon Uni 100 XT nur für Hart PVC geeignet ist und man für Flexrohre den Griffon WDF-05 oder den Tangit Kleber verwenden sollte. Es steht aber nirgends so ganz eindeutig…

    Ich habe eine Formidra Jolly 33l und hatte zuvor diese Billigteile aus schwarzem Kunststoff.

    Bei mir ist auch gerade so ein günstiges Plastikteil auf dem Rückweg zum Verkäufer. Nun interessiert mich, ob die Sachen die mich gestört haben bei den hochwertigeren Modellen tatsächlich besser gelöst sind.


    Ich habe die Kesser Solardusche 35l getestet. Wenn man das Wasser über die Armatur anstellt, dauert es kurz bis richtig was aus dem Duschkopf kommt, was nicht so schlimm wäre. Wenn man das Wasser abstellt läuft es aber noch eine Weile nach, was mich nervt. Ich denke es liegt daran, dass der Wasserbehälter über den Abgang des Duschkopfs hinaus geht und sich dieser Raum immer füllt und wieder entleert.


    Noch wichtiger finde ich, dass man das Wasser nie ganz ablassen kann. Im unteren Teil des Körpers steht immer Wasser. Also ab und zu ganz leer machen um Bakterien zu reduzieren ist nicht möglich.


    Wie sieht es diesbezüglich bei hochwertigeren Modellen aus bzw. gibts es auch günstige, die hier besser sind?

    Ich glaube jetzt ist mein Problem, dass das Flexrohr schon dreimal geklebt wurde. Das heißt es ist nie ganz sauber und hat immer noch geringfügig Kleberrückstände. Würde ich die abtragen, so würde ich auch Material vom Rohr abtragen was dann wieder den Spalt größer macht, den der Kleber überbrücken muss. Ich werde es trotzdem nochmal versuchen. Dünne Kleberschichten bekommt man ja mit PVC Reiniger gut weg.


    Hier übrigens noch die Position und der Grund warum zu wenig Platz für Flexfit ist 8o


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    Hallo alechjo

    Danke für die Infos. Auf Verschraubungen kann ich an der Stelle leider nicht umbauen, weil es viel zu eng ist.


    In Zukunft würde ich bei Flexrohren auch auf Verschraubungen setzen, vor allem bei den Verbindungen die eingegraben werden. Erscheint mit deutlich zuverlässiger.


    Ich werde es wohl irgendwann nochmal mit Kleber oder einer Pfuschlösung versuchen. Bei mir ist es auch im Keller, will es also schon dicht haben.

    Anfang Mai haben wir dann die Innenwände des Beckens verspachtelt. Da ich das im Forum empfohlene PCI Nanocret FC bei mir in der Nähe nur zu Wucherpreisen bekomme und es nicht sackweise online bestellen wollte, habe ich mich für eine faserverstärkte Betonspachtel aus dem roten Baumarkt entschieden.


    Ist vielleicht nicht das allseits erprobte Material, jedoch bin ich bei einer Betonspachtel sehr zuversichtlich, dass sie die Anforderungen erfüllt. Da ich sie allerdings an den meisten Stellen recht dünn aufgetragen habe, muss ich im nachhinein einsehen, dass mir die Faserverstärkung wohl nicht viel bringen wird.


    Damit der Vlieskleber nicht zu schnell Feuchtigkeit an die Wand verliert und die Oberfläche nicht sandet, habe ich am Ende alles mit Tiefengrund gestrichen.



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    Danach ging es auch gleich mit den Folienblechen weiter...

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    So war das auch nicht gemeint. Natürlich ist dicht besser, das ist das Ziel. Aber bevor man aus Angst ein großes Loch gräbt, macht es Sinn sich zu überlegen was im schlimmsten Fall passieren kann und dann abzuwägen ob es sich lohnt.

    Wie schneidest du die Flexrohre gerade ab ?

    Das hab ich definitiv nicht perfekt hinbekommen.

    Die Hart PVC Rohre habe ich auf einer Kappsäge geschnitten. Die sind schön gerade und rechtwinklig. Bei den Flexrohren habe ich es mit der Eisensäge frei Hand gemacht. Wenn es zu schief war, Muffe drauf stecken, Strich mit dem Filzstift ziehen und nochmal paar Zentimeter abschneiden. Ganz perfekt sind die bei mir aber auch nicht.

    americanium Ich habe auch welche zugeschüttet. Die sind allerdings dicht ... habe ich zumindest beschlossen beide Daumen hoch


    Spaß beiseite ... was da rauskommt ist vielleicht ein halber Liter am Tag. Über die Poolsaison und in Relation zu Verdunstung und Rückspülen gesehen also ziemlich egal wenn das in der Erde versickert. Nur im Technikkeller stört mich die ständige Feuchtigkeit.

    Im April ging es dann wieder mit den Fundamenten für die Schiebehalle. Wir waren lange unschlüssig, ob wir die Betonteile mit der Poolwand verbinden. Da wir die Fundamente aber auf unseren aufgefüllten Arbeitsraum bauen und nicht 100% sind, dass da nichts mehr absinkt, haben wir uns entschieden die Betonteile getrennt zu lassen. So wird, falls der schlimmste Fall eintritt, zumindest die Wand des Pools nicht zusätzlich belastet.


    Den Arbeitsraum haben wir schichtweise aufgefüllt und verdichtet. Weiter unten mit Handstampfer und Körpergewicht, weiter oben dann mit einer Rüttelplatte. An einen kräftigen Stampfer haben wir uns nicht ran getraut wegen der Poolwände.


    Dann wurden die Schalungen für die Streifenfundamente gebaut. Als Trennschicht zur Poolwand haben wir dünne Gummimatten verwendet.

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    Nach Aushärtung des Betons konnten wir dann die Schienen montieren und die Elemente aufsetzen. Das ging alles erfreulich einfach.

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    Vor lauter Poolbau ist mein Baubericht in Vergessenheit geraten. Ich habe mir aber vorgenommen, sukzessive noch ein paar Beiträge zu schreiben und den Rückstand wieder aufzuholen. Unser Ziel, dass der Pool genutzt werden kann, haben wir inzwischen erreicht. Daher ist nun erstmal eine Pause bei den weiteren Arbeiten angesagt. Aber der Reihe nach ...


    Heute ein Update zur Pooltechnik und Dosieranlage.


    Die aufgebaute Technik aus dem letzten Beitrag habe ich inzwischen um Temperatursensoren, Messzelle, Dosierpumpen und Trafo für die Poolbeleuchtung ergänzt. Das ganze sieht nun so aus...

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    Gesteuert wird der ganze Spaß von einer selbst gestrickten Software mit mobile Web-Oberfläche auf einem Raspberry Pi Zero. Die Steuerung bewässert außerdem noch unseren Garten, inkl. Messung der Bodenfeuchtigkeit und Regen.


    Dabei wird der PH-803W nur zum Auslesen der Werte verwendet. Den Algorithmus, wann wie viel und wie schnell dosiert wird, habe ich auf dem Raspi implementiert. Was die beiden geschalteten Steckdosen am PH-803W diesbezüglich leisten war mir sowohl von der Elektrik als auch von der Logik nicht gut genug. Beispielsweise möchte ich immer erst den pH Wert stabil haben bevor ich den Redox Wert auslese und die Entscheidung zur Chlor-Dosierung treffe.


    Bisher funktioniert alles super. pH Dosierung ist ziemlich perfekt, Chlor so gut wie es eben über die Redox-Messung machbar ist.


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    Ich hatte am Ende noch etwas Probleme mit undichten Flexrohr-Verklebungen. Aber auch das ist seit gestern gelöst. Hier der Thread dazu: Verklebungen Flexrohr undicht

    Ich wollte mal noch mein Ergebnis hier posten...


    Ich habe die beiden Verbindungen tatsächlich nochmal auseinander gerissen. Das darf im wörtlichen Sinn verstanden werden ;) War am Ende einfacher, da ich bei den Platzverhältnissen keine Idee hatte um die beiden Halbschalen zu fixieren.


    Geklebt wie immer aber ohne Verdrehen eingesteckt. Beide Verbindungen sind jetzt dicht. Happy Dancing


    Ich würde mal sagen ... "Kaum macht man es richtig, schon funktioniert es."


    Danke für eure Tipps.

    Kanister wurde während meinem Urlaub leer. Hab jetzt auf einen neuen umgesteckt aber die Pumpe zieht momentan nichts.

    Wenn bei mir die Ansaugleistungen leer sind, schaffen es die Dosierpumpen auch nicht. Dann muss ich während die Pumpen laufen den Vorratsbehälter auf Höhe der Pumpe anheben (z.B. auf einen Stuhl stellen für kurze Zeit) bis die Ansaugleitungen wieder mit Flüssigkeit gefüllt sind. Wenn es dir zu schwer oder zu heiß ist mit den Chlor/Schwefelsäure Kanistern, kannst Du das Ansaugen auch mit einem Eimer Wasser machen und die Schläuche danach wieder in die Kanister geben.


    Zum Thema pH- aus Granulat für die Dosieranlage vormischen habe ich noch diesen Thread gefunden. Da stehen noch paar Infos, die hier noch nicht erwähnt wurden. U.a. dass man mit dem Granulat immer etwas Salz als "Abfallprodukt" ins Wasser bringt, das aber in der Praxis keine wirkliche Relevanz hat.

    ... überlege ich zunehmend mit aufgelöstem PH-Minus Granulat zu senken...

    Finde ich eine interessante Überlegung. Ich habe bei 18m³ in der ersten Woche nach Befüllung auch schon 12 Liter pH- gebraucht und das wird wohl noch eine Weile so weiter gehen, bis sich das stabilisiert.


    Habe gerade mal grob mit den Preisen von H*f*r gerechnet und komme auf den Faktor 2,1 zwischen den Kosten von flüssigem PH- und Granulat. Mal die Mengenrabatte nicht berücksichtigt, die sich noch deutlicher zugunsten Granulat auswirken würden.

    Aber kommt durch das Granulat dann nicht wieder anderer Mist ins Beckenwasser. Bin kein Chemiker, aber könnte mir vorstellen, dass man die Säure an irgendwas binden muss, um die in Pulverform zu bekommen. Beim flüssigen dürfte es einfach nur mit Wasser verdünnt sein.

    Danke für euer Feedback.


    Ja das verdrehen hatte ich tatsächlich von diversen YouTube Videos. Dann hab ich wohl bei den falschen "Profis" abgeschaut. Vielleicht versuche ich dann die Verklebungen nochmals zu lösen und es ohne Verdrehen zu kleben. Wenn sie sich denn nochmal lösen lassen...

    Hallo zusammen


    Ich habe beim Bau meiner Pooltechnik über 40 Klebestellen mit Hart-PVC Rohr. Hat alles wunderbar funktioniert.


    6 Klebestellen sind Flex-Kleberohr in Hart-PVC Fittinge und davon waren 4 undicht. Ich habe die Verbindungen auseinander gerissen und neu geklebt, wo es ging neues Rohr verwendet. Jetzt sind nur noch 2 undicht.


    Ich habe das Rohr angefast, alles mit Griffon Reiniger gesäubert und mit reichlich Griffon Uni 100 XT beidseitig bestrichen. Mit 1/4 Umdrehung zusammengefügt und dann 4 Stunden in Ruhe gelassen. Wo ist der Fehler?


    Und hat jemand eine Idee wie ich so eine Verbindung nachträglich dicht bekomme? Ich weiß, das ist eigentlich Pfusch. Aber ein Rohr kommt aus der Wand und das kann ich kaum neu machen. Habe an sowas wie Sikaflex oder MS Polymer-Dichtkleber gedacht.


    Danke und viele Grüße. Ich hoffe, ihr genießt bei der Hitze eure Pools unheimliche Hitze