Posts by Jens03609

    Moin zusammen,

    also irgendwie kommt da bei uns ja keine Ruhe rein, was die Wasserzusammensetzung/-qualität angeht...

    Vor ca. 1 Woche hatten wir noch ca. 0,4ppm freies Chlor; aufgrund Nichtbenutzung des Pools hatten wir die Elektrolyse dann ausgeschaltet (wir sind mittlerweile etwas vorsichtig, da wir ja das "Drama" mit 56ppm Cl hatten). Vorgestern Abend habe ich die SEL am Hidrolife auf 2 gr./h gestellt, aber leider wird kein Cl produziert, das Display zeigt 0 an...

    Die Werte gestern lagen bei 0,06ppm freies Cl, dann 0,12 Gesamt Cl, 52 Alkalität und 7,3 pH. Der Salzgehalt wurde mit 1,6 angezeigt, heute mit 4,0 und das freie Cl mit 0,04 (sinkt also weiter)...das Wasser schmeckt schon salzig.

    Grundsätzlich kann es eigentlich nur 3 Möglichkeiten geben:

    - zu wenig Salz (die heutige Messung sagt das allerdings nicht aus (wo soll das Salz denn auch hin? Das geht doch nicht aus dem Pool und wir haben erst 2x rückgespült, da wir und auch der Pool immer sehr sauber gehalten werden ;-)...)

    - Elektrolysezelle verschmutzt oder verkalkt (hier in OL haben wir allerdings sehr kalkarmes Wasser - Verkalkung glaube ich eigentlich nicht)

    - Elektrolyse kaputt oder Elektrolysezelle aufgebraucht (letzteres kann ich mir nach 3 Monaten auch net vorstellen)

    Kann das Natriumthiosulfat (das wir zur Chlorreduzierung genommen haben) ggfs die Elektrolysezelle "angreifen"?

    Hättet Ihr sonst eine Idee?

    LG Jens

    ...gerade habe ich die letzte Messung nach der letzten Zugabe von Natriumthiosulfat (in der Summe waren es nun 1,4kg) nun folgende Messergebnisse:

    - freies Chlor 0,24 ppm

    - gesamtes Chlor 0,37 ppm

    - gebundenes Chlor entsprechend 0,13 ppm

    - Alkalität 78

    - pH-Wert: 7,13

    Die Elektrolyse war nun die ganze Zeit aus. Der Zielwert des freien Chlors sollte zwischen 0,6 und 1,0 ppm liegen. Von daher sollte die Elektrolyse wieder kurzzeitig an denke ich. Kann man irgendwie abschätzen, wieviel gr/h wie lange für knapp 32m³ in etwa produziert werden müssten, um auf den Zielwert zu kommen - ich sag mal unter der Voraussetzung, dass zunächst noch nicht oder ganz ganz sauber ;) geschwommen wird?


    Würde ich rechnen, dann wie folgt:

    - es fehlen ca. 0,5 ppm bzw. mg/l = 0,0005g/l

    - 32m³=32.000 l * 0,0005 = 16g

    - dann müsste theoretisch die Anlage mit 1g/h 16 Stunden oder mit 4g/h 4 Stunden laufen...

    Paßt das so, oder habe ich einen Denkfehler? Will nicht nochmal ein Chlorbad herstellem mit 56 ppm und mehr ;)


    LG Jens

    Hallo Peter,


    mit der Drainage haben wir das auch so wie Du gemacht, aber wir haben keine Drainage vom Technikschacht verlegt. In den Bauunterlagen gab es m.E. den Hinweis nicht - zumindest nicht deutlich (die Baubeschreibungen waren eh eine Katastrophe...). Ja, ich möchte auch nicht daran denken, was passiert, wenn der Schacht wirklich mal an- oder vollläuft.

    Den Deckel haben wir unterseitig mit 6cm EPS gedämmt, aber es läuft an den Kunststoffausteifungen und an den Seiten - die Wärmebrückenbereiche halt.

    Vielleich bastelt man sich eine Dämmabdeckung mit Gummizug.

    Auf jeden Fall ist es so, dass wir den Schacht fast täglich, spätestens alle 3 Tage prüfen.

    LG Jens aus Oldenburg

    ...ist ein PP (Polypropylen) Pool, also keine Folie. Meines Wissens ist PP sehr chemikalienbeständig...

    Was die blaue Farbe angeht, sehe ich noch keine Veränderungen. Vielleicht ist aber auch die Witterung zu trübe.

    Hätten wir jetzt Frühjahr oder Sommer, dann hätte ich das Wasser abgelassen und den Pool neu befüllt. Da wir ihn aber noch nutzen wollen (und das Aufheizen ewig und viel Energie kostet und das Natriumthiosulfat unbedenklich sein soll, war das der nächste Gedanke...


    Klar, grundsätzlich finde ich den Gedanken mit der Chemie im Pool auch nicht so toll.


    Gibt es jemanden, der ein ähnliches Problem mit zu hohem Chlorgehalt hatte und mit Natriumthiosulfat "gearbeitet" hat?

    So, der Stand der Messung heute (1:10 für Messung vedünnt):


    - freies Cl: ~ 46ppm

    - gesamtes Cl: ~ 56ppm

    d.h. gebundenes Cl: ~10ppm

    Wenn ich Gunar (weiter oben) richtig verstehe, wäre das Ziel:

    - 0,6 bis 0,8 ppm freies Cl

    - 0,9 bis 1,1 ppm gesamtes Cl

    (d.h. gebundenes Cl 0,3 ppm)

    Morgen bekomme ich das Natriumthiosulfat; wenn ich pro m³ und pro ppm zuviel von einer Zugabe von 0,5 bis 0,7g ausgehe, komme ich in der Summe auf 850g bis 1kg Natriumthiosulfat, das ich dann schrittweise (zuvor zum Wasser im Eimer dazugegeben) in das Becken in den Bereich der angeschaltetet GSA gebe ;) ...

    Sehe ich das so richtig?


    LG Jens

    Dank' Dir für die ausführlichen Infos! Auf der Basis werde ich mal etwas überlegen....

    Im Anhang der Schacht - mal so als Info ;)20201014_181054.jpg


    LG Jens

    Hallo,


    ich wollte mal in die "Runde" fragen, ob jemand auch einen Technikschacht [es gibt von einem Hersteller einen runden Technikschacht, ca. 1,60m Durchmesser und ca. 1,30m tief], in dem die gesamte Pooltechnik verbaut ist - grundsätzlich halte ich das für keine schlechte Idee. Das Teil ist kompakt und wird vorm Pool in der Erde eingelassen und einbetoniert. Etwas umständlich finde ich die Öffnung des PP-Deckels [den wir mit 6cm EPS gedämmt haben]; ob ich den Deckel in 20 Jahren noch öffnen kann [sofern der Pool dann noch funktioniert], wäre ggfs. fraglich.


    Das Problem bei diesem Technikschacht ist, dass man keinen Kondenswasserablauf vorgesehen hat; die Technik produziert Wärme und die Feuchtigkeit in der Luft kondensiert dann an kalten Bereichen; das führt dazu, dass ich pro Woche 3 bis 5 große Bade-Handtücher pitsche-patsche-naß da wieder raushole. Kennt jemand das Problem? Und was habt Ihr da ggfs. gemacht?


    Theoretisch müsste man den oberen Bereich wärmebrückenfrei (soweit das praktisch geht) dämmen. Aber so ein Lösung könnte häßlich werden...hat ggfs. jemand nachträglich einen Kondenswasserablauf hergestellt?


    LG Jens

    Danke Lembi & Ise!

    Die Redox wird demnächst nachgerüstet.

    Was die aktuelle Situation angeht, Lembi, scheint Dein Vorschlag der kurzfristig richtige zu sein. Aber gesund klingt das nicht, sicher aber "gesünder" als die "Brühe", die wir gerade haben. Aber sag mal [ich bin chemie-mässig keine Leuchte - das 1. Fach, das ich abwählte ;-)], was entsteht denn, wenn sich das Chlor mit dem Natriumthiosulfat verbindet? Was bleibt am Ende im Pool "übrig"? Neutralisiert sich beides gegenseitig?


    Wohl wahr der Vorschlag mit dem Eimer...hätte ich auch drauf kommen können!

    ...ich frage mich aber auch, ob der gemessene Wert 56ppm nach 5 Tagen Elektrolyse-Abschaltung wirklich sein kann bzw. realistisch ist! Der Pool wurde seither - zwar nicht viel - aber täglich ca. 30 Minuten von 2 Erwachsenen und angeschalteter GSA verwendet ("allerdings" gehen wir auch immer sauber/geduscht schwimmen. Das sich durch die Elektrolyse bildende freie Chlor wird dann im Kreislauf doch wieder zu Salz (oder funktioniert dieser Kreislauf nur mit "ausreichender Verschmutzung" und Sonnenlicht/UV-Strahlung) ...

    Danke für Eure Hinweise nochmal. Ich bin halt Anfänger und konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass wir so viel zu viel Chlor produziert haben ...

    Ich habe mit der Spritze vom Poollab 1.0 jetzt verdünnt: 1ml Poolwasser + 9ml Leitungswasser

    Ergebnis freies Chlor 5,6ppm, d.h. multipliziert mit 10 = 56ppm

    Was ich an dieser Stelle nicht ganz verstehe ist, dass sich das freie Chlor doch immer sehr schnell verflüchtigen soll und trotzdem weisen wir einen so hohen Wert nach - das kann ja echt Sorgen machen...

    Gesamt Chlor war wieder "OR" (jetzt muss ich dpd 3 Tabletten nachbestellen); von daher muss der Chlorgehalt ja immer noch deutlich (!) zu hoch sein.

    Von daher wäre der nächste Schritt 0,5ml Poolwasser + 9,5ml Leitungswasser...dann wird es immer schwieriger, die genaue Menge abzugreifen.

    Also klar ist ja, dass wir nun den Chlorgehalt senken müssen. Geht das nur, indem man Poolwasser abpumpt und entsprechend "frisches" Leitungswasser wieder hinzugibt? Von welcher Menge reden wir dann ggfs.?

    LG Jens

    Heute mal zum Stand...

    Vom letzten Eintrag an (6.1.) hatte ich die Elektrolyse auf 1gr/h eingestellt und dann vor 4 Tagen auf 0gr/h, da ich mit dem Poollab immer "OR" als Fehler bekomme! Ich frage mich, ob das sein kann. Dann habe ich heute im Verhältins mit Wasser 1:1 verdünnt - immer noch "OR" für das freie und das Gesamt-Chlor. Die Alkalität wurde mit 118 gemessen und der PH liegt bei 7,2.


    Wir haben in den letzten 2 Wochen die leichte Körperbehaarung (an Beinen und Armen und im Genitalbereich verloren und die Haare auf dem Kopf werden dünn und schlapp. Wir sind etwas verzweifelt und lassen aus Angst unsere Kinder nicht mehr ins Wasser...


    Wißt Ihr eine Erklärung oder einen Rat?


    LG Jens