Posts by DJMadMax

    Hallo koiyama


    Ich bin ebenfalls blutjunger Neuling und kann viele deiner Fragen gewiss nicht so kompetent beantworten, wie die meisten anderen hier in diesem Forum.


    Was ich jedoch bisher nach eigener Erfahrung sagen kann ist, dass die Absperrventile des Intex 26005 wirklich dicht und super einfach zu bedienen sind. Von daher denke ich nicht, dass du noch weitere Absperrhähne bräuchtest, wenn dahinter erst einmal nur eine SFA steckt. Wenn du später weitere Geräte integrieren willst, macht es natürlich nach eigenem Ermessen Sinn, jedes Gerät einzeln aus der Kette heraustrennen zu können.


    Was ich persönlich nicht machen würde, ist dein Plan mit der späteren Poolvergrößerung. Ich find's toll, dass du in erster Linie an deine Kids denkst, aber du kannst einen größeren bzw. höheren Pool ja auch mit niedrigerem Wasserstand betreiben (Easypools mit Luftring ausgenommen selbstverständlich). Wichtig ist hierbei nur, dass der Wasserstand selbstverständlich immer oberhalb der Auslauföffnung liegen muss.


    Von daher, wenn du den Platz und auch schon das entsprechende Equipment mit ausreichender Filteranlage planst, würde ich mir persönlich natürlich den Zwischenschritt mit "kleinerem" Pool sparen und direkt zur größeren Poolvariante greifen.


    Was die Aufstellfläche angeht, so ist das Wichtigste, dass der Boden so eben wie nur irgendwie möglich ist. Also: Erde abtragen bzw. aufhäufen wo nötig, möglichst verdichten, evtl. sogar mit Schotter und/oder Sand betten. Die Poolmatten sind selbstverständlich. Wir haben bei uns "nur" die dünnen Billigteile von Intex verwendet, die es ab und an im Baumarkt bzw. Thomas Phillips im Angebot gibt und merken am Poolboden durchaus leichte Unebenheiten, ist aber kein Gamebreaker. Wenn du allerdings einen 100% glatten Untergrund unter den Füßen wünschst, müssen hier ebenfalls die Ratschläge der kompromisslosen Profis her, da ich mir aus dem Stehgreif nicht sicher bin, ob man so etwas ohne hartes Fundament und "nur" mit dickeren Bodenmatten überhaupt erreichen könnte.

    Bei uns wäre das eher ein "gediegener" Betrieb. Zwei Erwachsene zum gelegentlichen Abkühlen (vielleicht kommen hier und da tatsächlich mal die Eltern von schräg gegenüber vorbeigetingelt und wollen auch mal die Füße in's Wasser halten ^^) und eben Töchterlein, 4 Jahre alt.


    Wenn ich heute Nacht in's Bett gehe, werde ich erst einmal das Wasser abstellen, rechnerisch müsste es jetzt noch bis ca. 5 Uhr dauern, damit der Pool seine Füllhöhe erreicht hat - geht doch schneller als gedacht bei immerhin 7,5 Kubikmeter.


    Morgen früh werde ich den Rest volllaufen lassen, die Filterpumpe anschließen und in Betrieb nehmen, damit schonmal Bewegung im Wasser ist und dann das Wasser messen. Frauchen hat schon vorgesorgt, sie hat tatsächlich Schütteltests gekauft und keine Streifen. Wenigstens eine in der Familie, die sich vorab korrekt erkundigt, was? :D


    Ich berichte dann gerne weiter, wie es läuft. Bin ja ebenfalls neugierig, gespannt und will diese Saison möglichst viel Erfahrung sammeln, um in den darauf folgenden selbstverständlich auch im Idealfall einen möglichst reibungslosen Poolbetrieb haben.

    Hallo liebe Poolfreunde,


    vorab, damit keine Verwirrung entsteht: Dies hier ist ein TUTORIAL :)


    Da mein Pool, ein Summer Waves Rundpool mit 3,66 Meter Durchmesser, ab Werk eine SFX600-Filterpumpe zum Anhängen direkt an die äußere Poolwand besitzt, ich jedoch von Anfang an geplant hatte, eine externe Sandfilteranlage zu betreiben, stand ich vor einem Adaptierungsproblem. Die originale SFX600-Pumpe wollte ich von vorn herein aus dem Kreislauf herauslassen, das riesige, ca. 15 Zentimeter große Loch in der Poolwand für das SFX-Gehäuse (das ab Werk zugleich als Skimmer fungiert), lässt sich jedoch nicht ohne Weiteres verjüngen.


    Also bleibt das Gehäuse der SFX600-Einheit weiterhin in der Poolwand eingehängt, aber hier gibt es ein paar Hürden zu nehmen:


    1. Der Boden der originalen Pumpe fungiert zugleich als Bodenplatte für das gesamte Gehäuse

    2. Der werksseitige Auslass aus dem Plastikgehäuse besitzt nur 32mm (falls man ohne Verjüngung mit 38mm-Verrohrung arbeiten möchte)

    3. Sofern ein separater Oberflächenskimmer (wie z.B. die Einhängeskimmer von BestWay oder Intex) verwendet werden soll, benötigt dieser einen passenden Schlauchanschluss


    Allen drei Problemen möchte ich hier in diesem kleinen Tutorial entgegenwirken und bebildert beschreiben, wie ich Schritt für Schritt vorgegangen bin.


    Benötigtes Werkzeug:

    Edding/Marker (zum Anzeichnen), Cuttermesser, Bohrer, Stichsäge oder Dremel (beides optional), Schlauchschelle, Kreuzschraubendreher, sicherheitshalber Teflondichtband


    Neben dem Zubehör, das dem Summer Waves ALDI-Pool beigelegen hat, habe ich mich ausschließlich mit den Teilen des Intex Anschluss-Set 38mm bedient, in meinem Fall noch obendrein mit dem Anschluss des Bestway-Skimmers. Letzterer ist optional bzw. durch einen beliebigen anderen externen Skimmer austauschbar, solange er einen Anschluss für das 38mm-Set von Intex mitbringt. Alternativ kann man aber auch die originale Skimmer-Funktion des SFX600 aufrecht erhalten.


    1. Den 32mm-Auslass des SFX-Gehäuses totsetzen

    001_SFX_32mm_drain.jpg

    Baulich modifiziert wurde an dieser Stelle nichts. Der originale 32mm-Schlauch, der dem Poolset beigelegen hat, wurde hier mit Dichtband und Schlauchschelle montiert.


    2. Das andere Ende des 32mm-Schlauchs verstauen

    002_SFX_32mm_return.jpg

    In meinem Fall habe ich oben im Deckel ein passendes Loch gebohrt und den Schlauch dort einfach wieder eingehängt. Letztendlich kommt dies einem Propfen bzw. kompletten Abdichten des originalen 32mm-Auslasses gleich. Da ich jedoch keine passenden Propfen oder sonstige Materialien zuhause hatte, um dies zu gewährleisten, war das die für mich schnellste und einfachste Lösung.


    Sofern passendes Material zum sicheren Abschließen des 32mm-Anschlusses vorhanden ist, kann man Punkt 1 und 2 natürlich überspringen bzw. anpassen.


    3. Die Bodenplatte der SFX600-Pumpe austauschen

    003_SFX_bottom_plate.jpg 004_SFX_Bottom_dismantled.jpg

    Ab Werk ist hier die Pumpe eingesetzt und dichtet passgenau das runde Loch ab. Netterweise liegt dem Set aber auch ein großer, runder Gummipropfen bei, welcher wie hier zu sehen alternativ eingeschraubt werden kann. Im 2. Bild sieht man bereits, dass das Innere des SFX-Gehäuses komplett leer ist, die Pumpe ist also schon raus. Sie ist einfach nur mit der Überwurfmutter am Boden fixiert und lässt sich ohne Werkzeug herausnehme.


    4. Die Gummibodenplatte für den 38mm-Anschluss vorbereiten

    005_SFX_Bottom_Hole.jpg

    Hier wird mit dem Cuttermesser ein passgenaues, kreisrundes Loch herausgeschnitten. Achtet darauf, dass die Klinge frisch und richtig scharf ist, das erleichtert die Arbeit ungemein. Zeitgleich ist jedoch Vorsicht und viel Gefühl geboten, denn wenn man hier einmal zu weit schneidet, bekommt man es nicht mehr dicht.

    Auf dem Bild zu sehen ist rechts das Ablassventil des Intex-Sets sowie mittig das dazugehörende Gegenstück, das innen aufgeschraubt wird. In meinem Fall habe ich den blauen Schlauchanschluss für den Bestway-Einhängeskimmer schon aufgeschraubt.


    Ebenfalls gut zu sehen ist der schwarze Dichtring und die daneben liegende Überwurfmutter des Intex-Anschlusssets. Nehmt den schwarzen Dichtring, platziert ihn mittig auf der Gummi-Bodenplatte und zeichnet innen entlang mit einem Edding oder anderen Marker den Kreis aus. Das ist das Loch, das mit dem Cuttermesser ausgeschnitten werden muss. Schneidet vorsichtig an der Aussenkante des angezeichneten Ringes entlang - lieber etwas weiter innen, als aussen, denn "vergrößern" kann man den Ausschnitt, falls der Anschluss nicht sauber drüberrutscht, immer noch - verkleinern geht nicht mehr.


    5. Die Unterseite der Gummiplatte "glätten", damit die Überwurfmutter sauber aufliegt und Druck ausüben kann

    006_SFX_Rubber_flattening.jpg

    Hier sieht man die Gummiplatte nachdem der Ausschnitt getätigt wurde von unten. Seht hierzu zum Vergleich unter Punkt 3 das erste Bild an: auf der Unterseite der Gummiplatte befinden sich Querverstrebungen. Diese MÜSSEN entfernt werden, da die Überwurfmutter von aussen sonst keinerlei Möglichkeit hat, glatt auf dem Gummiboden aufzuliegen. Damit sind große Undichtigkeiten vorprogrammiert.


    "Faltet" den Gummiboden hierzu um, sodass die jeweilige Gummistrebemittig nach aussen zeigt und schneidet dann ganz sachte und gefühlvoll mit dem Cuttermesser von der Mitte hin nach aussen entlang. Lieber etwas zaghafter und "oberflächiger", als dass der Schnitt zu tief wird. Auch hier gilt: Material abtragen kann man immer, auftragen wird schwer.


    Sind alle acht Streben sauber weggeschnitten und fühlt sich diese Seite der Gummiplatte einigermaßen glatt an, so ist sie fertig bearbeitet.


    6. Ein weiterer Dichtring für die Aussenseite, damit die Überwurfmutter ihre Arbeit korrekt verrichten kann

    007_SFX_Original_sealing_ring.jpg

    Bei der Einstrahldüse des Summer Waves-Pool vom Aldi befindet sich diese Gummidichtung zwischengeschraubt. Sie ist ab Werk zu klein für ein 38mm-Gewinde, weshalb wir den inneren Ring sauber an der Gummilippe entlang einfach mit dem Cuttermesser herausschneiden können. Den kleinen Ring benötigen wir nun nicht mehr, der große Ring passt nun perfekt auf unser 38mm-Gewinde, welches unten aus dem SFX-Gehäuse herausschaut.


    7. Die korrekte Montage-Reihenfolge für die Anschluss-Durchführung auf der Unterseite des SFX-Gehäuses

    008_SFX_mounting_order.jpg

    Von unten nach oben:

    1. Blauer Anschluss-Stopfen für den Schlauch des Bestway-Skimmers (weglassen, wenn der Original-Skimmer verwendet werden soll oder mit dem Anschluss eures Wunschskimmers ersetzen)

    2. Graues Intex-Schraubgewinde für die INNENSEITE des Pools

    3. 38mm Intex-Dichtring

    4. Die von uns bearbeitete SFX-Gummibodenplatte, die Seite mit den weggeschnittenen Streben zeigt auf dem Bild nach OBEN, im fertig am Pool montierten SFX-Gehäuse zeigt sie nach UNTEN.

    5. Der auf 38mm erweiterete Dichtring des Summer Waves Poolsets

    6. Die Intex-Überwurfmutter


    Das ganze wird fest, SEHR fest (aber per Hand) zugedreht. So viel Kraft, dass etwas bricht, sollte niemand besitzen bzw. niemand aufwenden, aber es ist ungemein wichtig, dass die beiden Dichtringe wirklich press auf der bearbeiteten Gummiplatte aufliegen.


    8. Die bodenplatte fertig montiert im SFX-Gehäuse

    009_SFX_Bottom_reassembled.jpg

    Das SFX-Gehäuse wird nun zur Endmontage auf den Kopf gedreht und zwischen den Beinen eingeklemmt. Die fertig bearbeitete und komplett montierte Gummibodenplatte wird wie auf dem Bild zu sehen innen in das Gehäuse-Gewinde eingelegt und rundherum press in die tieferliegende, kreisrunde Gehäusekante eingedrückt, damit die Gummibodenplatte schon ohne Kontermutter sauber und rund herum Kontakt mit dem SFX-Gehäuse hat. Dann wird die große Überwurfmutter des SFX-Gehäuses aufgeschraubt und mit beiden Händen kräftig zugedreht. Auch hier gilt: nach fest kommt AB! Dreht also kräftig zu, aber mit Bedacht. Spätestens, wenn die Gummibodenplatte sich mitdreht, ist so langsam der Endpunkt des Gewindeweges erreicht.


    9. Abschließende Dichtheitsprüfung

    010_SFX_Leakage_test.jpg

    Wie man sieht, ist das Auslassventil samt praktischem Sperrhahn von Intex ebenfalls fertig auf das Gewinde aufgeschraubt. Tut dies am Besten auch noch, während ihr das Gehäuse zwischen den Beinen eingeklemmt habt (Punkt 8), da auch hier mit ordentlich Kraft gearbeitet werden muss. Achtet genau darauf, dass der von Intex werksseitig vormontierte, weiße Dichtring sich im Inneren des Echventils (die Stelle mit der dunkelgrauen Überwurfmutter) befindet, andernfalls wird dieser Anschluss nicht dicht. Achtet darauf, dass das Ventil in die von euch gewünschte Richtung zeigt, kontrolliert noch einmal, dass die weiße Überwurfmutter des SFX-Gehäuses festsitzt, ebenso wie die dunkelgraue Überwurfmutter des Intex-Eckventils und dreht dessen Sperrhahn ZU.


    Zur Dichtheitsprüfung habe ich das fertige Gehäuse wie auf dem Bild zu sehen in der Dusche auf ein TROCKENES Handtuck gestellt, oben durch die offene Skimmer-Klappe Wasser eingefüllt und es eine halbe Stunde stehen gelassen. Anschließend habe ich kontrolliert, ob irgendwo an den Schraubgewinden, dem Ventil oder sonstwo auf dem Handtuch Feuchtigkeit zu erkennen war.


    Das Ergebnis: Nada! Alles trocken, alles dicht!


    Nun kann nebst praktischem Sperrhahn jedes weitere Zubehör über ganz normale und gewohnte 38mm-Verrohrung betrieben werden, zeitgleich kann ein Oberflächenskimmer nach Wahl ODER aber dennoch der originale SFX-Skimmer verwendet werden und das ca. 14,5 bis 15 Zentimeter große Loch in der Poolwand wird, wie ab Werk vorgesehen sauber und passgenau mit dem Gehäuse der SFX-Filterpumpe abgeschlossen.


    Ich hoffe, ich konnte dem ein oder anderen weiterhelfen, denn ich musste zu Beginn ein wenig grübeln, wie ich das Problem nun am Besten angehe. Ich danke auch der tatkräftigen Mithilfe hier im Forum, die mir in meinem ersten Beitrag entsprechend auf die Sprünge helfen konnten :)


    Falls gewünscht, kann der Beitrag selbstverständlich gern in den Unterbereich "Verbesserungen und Bauvorschläge für Intex, Bestway Pools ... selbst gemacht" verschoben werden. Hier besitze ich aktuell noch keine Schreibrechte.


    Für weitere Fragen und Anregungen stehe ich natürlich jederzeit zur Verfügung.


    Auf ein leckfreies und erfrischendes Planschen allerseits :)

    DJMadMax

    Du meldest dich hier in einem Forum an um Hilfe zu bekommen. Da wird dir dazu was gesagt (Und das ist schon tausendfach bewährt hier was gesagt wird und jeder der schonmal Probleme mit dem Wasser hatte wird mir sicherlich Recht geben). Genauso gehört es sich auch nicht einfach rumzustänkern wenn jmd. einen gut gemeinten Tip abgibt.


    Wenn es deiner Ansicht nach hier so zu gut wie in deinen angesprochenen Fahradforen ect. Dann vertrau weiter auf die Aussagen aus etlichen FB-Gruppen, Internetaussagen usw.

    Naja, du darfst auch nicht vergessen, dass ich lediglich wegen Anschlussproblemen nachgefragt hatte und dann direkt mein sowieso schon nachgekauftes Zubehör noch madig geredet wird. Wie würdest du dich dabei als Neuling fühlen? Das kann man auch mit etwas mehr Fingerspitzengefühl angehen.


    Ich studiere ja auch die Fotos eurer Anlagen, die ja zum Teil schon an professionelle Schwimmbadtechnik herankommen, so weit will ich dann natürlich auch nicht gehen.


    Dennoch bin ich natürlich für jede Hilfestellung dankbar.


    Aber trotzdem, Priorität seit dem ersten Beitrag:

    1. Anschlussproblem lösen

    2. Setup so betreiben wie es ist und bei Bedarf selbstverständlich auf das von euch erwähnte Pumpenupgrade eingehen.

    Naja, vielleicht ist es auch ein Stück weit Unverständnis meinerseits, wieso es dann überhaupt Produkte auf dem Markt gibt, die so ja eigentlich keine wirkliche Daseinsberechtigung haben.


    Aber wie gesagt, an der Pumpe wird's ja nicht scheitern, die lässt sich zur Not doch problemlos gegen eine größere austauschen.


    Ich will ja auch nicht das letzte Wattstunde an Strom sparen, habe sowieso ne PV auf dem Dach. Aber ich bin auch kein Freund davon, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.


    Vielleicht noch eine weitere, wichtige Frage, die man klären müsste:

    Lasst ihr das Wasser eigentlich dauerhaft drin oder lasst ihr das Wasser nach der Badesaison komplett ab? Da scheint es ja ebenfalls beide Lager zu geben.

    Danke für den Hinweis :D

    Keine Ahnung was brutto und netto bei den Pumpen Angaben bedeuten soll.

    Wie gesagt, war echt nicht böse gemeint und es sollte auch keinesfalls so rüberkommen :) Das mit brutto und netto gibt man wohl speziell bei Filterpumpenkombinationen an. Brutto ist die rohe Förderleistung der Pumpe allein, netto gibt die verbleibende Förderleistung im Filterbetrieb an.

    wie entfernt Du denn die komplette Pumpe? Ich habe alle "Innereien" entfernt uns auf die nahezu ca. 32mm Durchfluss zu kommen. Den Boden der Pumpe benötigt man ja weiterhin da er ja mit dem Motorgehäuse ein Teil ist.

    Bei mir war ein Gummi-Einsatz dabei. Die Pumpe lässt sich ja ganz einfach herausnehmen und wie du schon sagst, fehlt dann der Boden im SFX-Gehäuse. Diesen kann ich mti dem beiliegenden, großen Gummipfropfen wieder zuschrauben. Den 32mm-Anschluss habe ich mit dem beiliegenden Schlauch einfach nach oben wieder zurück in den Deckel geführt (dort natürlich ein Loch ausgeschnitten), somit spare ich mir das Abdichten des werksseitigen 32mm-Anschlusses.


    Aktuell steht das Konstrukt mit Wasser befüllt im Badezimmer. In ein paar Minuten gehe ich kontrollieren und wenn alles dicht ist, schneide ich ein passendes Loch in den Boden und schließe dort das 38mm Intex-Ventil an, wo ich zum einen Innen den Bestway-Skimmer anschließen, zum Anderen unten dann ganz normal mit 38mm-Verrohrung weiter zur Filterpumpe gehen kann.


    Ich mache gleich mal Fotos, wenn alles soweit funktioniert.


    Stiffler666

    Sicherlich ist die Kennlinie der Pumpen ausschlaggebend, aber man muss auch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.


    Erneut: ich besitze einen ca. 7 Kubikmeter fassenden Rundpool, kein privates Schwimmbad. Die Steinbach 250N ist allein auf dem Papier schon um's Doppelte der original beiliegenden Filteranlage überlegen und selbst mit der originalen wurden hier ja schon positive Erfahrungen geschrieben. Von daher wird die 250N wohl dicke ausreichen.


    Dieses Forum leidet unter den gleichen "Problemen", wie z.B. auch ein Fahrradforum. Man fragt nach einem günstigen und alltäglichen Drahtesel, mit dem man mal 10 Kilometer zur Arbeit oder im Ort zum kleinen Einkauf fahren kann, die Antworten lauten dann direkt: "Also unter 5000 Euro Bergamont, Cannondale, Pipapo und Karbonrahmen geht da gar nichts.", versteht ihr, was ich meine? Lasst doch mal die Kirche im Dorf.


    Baerwurz

    Wieso soll die Steinbach 250N zu klein sein, wenn sie überall im Netz empfohlen und nach Nutzerrezensionen auch schon seit mehreren Saisons problemlos im Einsatz ist? Nicht nur in gleichgroßen, teils sogar in größeren Pools.


    Den Intervall, in dem ich die Anlage laufen lasse, werde ich selbstverständlich erst über die Zeit im Gefühl haben, aber ich werde genau so beginnen, wie ich es geschrieben habe - ca. 2x 2 Stunden am Tag mit einem gewissen Abstand dazwischen. Zugleich werde ich das Wasser hin und wieder mit Messstreifen kontrollieren - auf Sicht ja sowieso. Chlortabletten und sonstige Poolchemie bei Bedarf nachzugeben ist jetzt auch nicht das Problem.


    Und das mit der Poolgröße in der Signatur von Stiffler666 war ein lieb gemeinter und mit einem passenden Smiley versehener Hinweis.

    Broesel_74 So, bzw. so ähnlich habe ich mir das auch gedacht. Ich werde die originale Pumpe aber komplett aus dem Gehäuse entfernen und unten am Boden des originalen Behälters einfach einen Schlauchanschluss anbauen. Dort wird dann der Schlauch des Bestway-Skimmers direkt angeschlossen und es entsteht auch keinerlei zusätzlicher Flaschenhals, vor dem Stiffler666 warnt.


    Zum Durchfluss der Steinbach-Pumpe:

    Sie hat eine Bruttoangabe von 4500 Liter, netto mit Sand im Filter 3800 Liter. Somit müsste die Pumpe lediglich zwei Stunden laufen, um das Wasser einmal umzuwälzen. Ich werde es anfangs mit ca. 2 Umwälzungen pro Tag, also 4 Stunden Laufzeit versuchen und schauen, ob das reicht.


    Die originale SFX600-Pumpe ist mit 600 Gallonen (also etwas unter 2300 Liter) pro Stunde angegeben und hier wird auch nirgends erwähnt, ob es sich um die Brutto- oder Nettoangabe handelt. Von daher ist wohl alles besser als dieser werksseitig sehr gering bemessene Pumpendurchsatz, zumal auch der Kartuschenfilter bestimmt nicht einmal im Ansatz an die Leistung einer Sandfilter- bzw. Filterballs-Anlage herankommt.


    Noch obendrein:

    Sollte mir aus irgend einem unerklärlichen Grund die 200 Watt-Pumpe von Steinbach NICHT ausreichen (wovon ich bei dieser Poolgröße kaum ausgehe), dann kann ich die Pumpe immer noch ersetzen, die ist ja bis auf die Schläuche nicht baulich mit dem Filtertank verbunden.


    Ach, noch etwas an Stiffler666 - dein Pool ist ja echt mickrig laut deiner Signatur... finde den Fehler :D

    rumper

    Wie gesagt, ich bin absoluter Neuling in dem Bereich und habe mich da einfach auf ein paar Videos und Rezensionen verlassen. Generell denke ich, dass man lieber mehr Filterleistung hat, als wie man sie tatsächlich benötigt. Hinzu kommt, dass ich eine Tochter habe und da lässt sich bestimmt nicht vermeiden, dass sie hier und da mal Sand und sonstigen Dreck mit in den Pool schleppt.

    skinni


    Ich glaube euch mit eurer Erfahrung natürlich schon, aber dennoch wundere ich mich, dass ein solcher, seitlich angebrachter Skimmer besser als ein rundflächiger Skimmer sein soll.


    Allein die Fläche, aus der der Dreck angesaugt werden kann, ist bei einem runden Oberflächenskimmer ja deutlich größer, als diese im Vergleich eher kleine Öffnung in der Poolwand.


    Dennoch: selbstverständlich kann ich den originalen Skimmer verwenden, aber weiterhin bin ich nicht sicher, ob das ideal funktioniert, wenn die Ausströmungsdüse so nahe daneben sitzt (ich sie aber seitlich wegströmen lassen würde).


    Morgen werde ich den mitgelieferten Skimmer etwas umarbeiten und einerseits den originalen 32mm-Schlauchanschluss totsetzen (mal sehen, wie ich das am Besten löse) und zum Anderen ein passendes Loch in den Boden sägen, damit ich dort den Intex-Schlauchanschluss hin zur Sandfilteranlage verbinden kann.


    Vielen Dank für eure schnelle Hilfe, ich berichte gerne weiter :)

    Vielen Dank für die vielen, flotten Antworten.


    Ja, das Teil ist ein Skimmer und eine Pumpe in einem. Die Pumpe befindet sich normalerweise unter dem Sieb, welche ich aber für das Bild schon herausgeschraubt habe (deswegen geht dort unten auch kein Stromkabel mehr ab).


    Über dem Sieb befindet sich normalerweise der Kartuschenfilter und vorne an der Poolwandöffnung wird nochmal eine kleine Plastikklappe eingehängt, damit das Loch nicht so riesig aussieht - aber dicht ist das natürlich nicht, es verkleidet das Loch also lediglich ein wenig.


    Ich bin etwas verwundert, dass mir hier zur Nutzung dieses Skimmers geraten wird, da ich mir zuvor extra ein paar Videos im Netz angeschaut habe und der Bestway-Skimmer hier hervorragend abgeschlossen hat, namentlich war es dieses Video hier von Poolpanda:

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    Die Idee von echtnett mit dem Schlauch des Bestway-Skimmers durch das große Loch und nach unten auf die Bodenplatte des SFX-Gehäuses (und dort selbst einen Durchgang schaffen) ist ja auch die Idee, die ich eigentlich hatte - wie gesagt, wenn es wirklich keine Adapterplatte für das riesige Loch gibt, das wäre mir eigentlich weiterhin am Liebsten - selbst, wenn es etwas aus dem Sanitärbereich wäre. Ob auf dem Plastik nun "Klo" oder "Pool" draufsteht, kann mir ja egal sein, solange es passt und dicht ist :)


    Und nochmal: ja klar, der Bestway-Skimmer hängt da auf dem Bild ungünstig. Final würde ich den viel weiter nach links hängen.

    Heyho liebe Forengemeinde,


    ich bin ein absoluter Neuling im Bereich der privat betriebenen (Garten)pools und habe, wie wahrscheinlich viele in diesem Frühjahr, zugeschlagen, als der Summer Waves 366x84cm Rundpool bei ALDI für 90 Euro im Angebot war.


    Da dieser Pool über 7.000 Liter fasst und ich (auch, wenn ein Pool irgendwo gewissermaßen dekadent ist) kein Wasser unnötig verschwenden will, habe ich mich natürlich im Vorfeld belesen, was die Poolpflege betrifft und mir deshalb neben dem recht beliebten und an der Oberfläche schwimmenden Bestway-Skimmer auch eine Sandfilteranlage von Steinbach besorgt, eine 250N, die mit einer Pumpleistung von nicht ganz 4m³/h vollkommen für diese Poolgröße ausreichen sollte.


    Das Problem ist nun Folgendes:

    In der Poolwand befinden sich ab Werk drei Öffnungen. Eine ganz unten am Fuß des Pools, offensichtlich zum Leeren des Pools. Auf der üblichen Höhe befindet sich ein recht kleines Loch für den Einfluss. Daneben befindet sich ein riesiges, 14,5 Zentimeter messendes Loch, wo die originale Kartuschenfilteranlage angehängt werden soll.


    Da ich, wie bereits erwähnt, von Anfang an geplant habe, eine ordentliche Sandfilteranlage zu betreiben, wollte ich die im Set integrierte Pumpe sowieso nicht benutzen - dass jedoch die Poolwand ein solch riesiges Loch besitzt (weil die beiligende SFX-Pumpe derart blöd ab Werk an die Poolwand angeschraubt wird), war mir nicht bewusst und es war auch im Vorfeld in den Angebotsblättchen nicht ersichtlich.


    Mein Problem ist nun also:

    Wie bekomme ich dieses riesige Loch dicht bzw. herunterreduziert, damit hier der Skimmerschlauch angeschlossen und auf der Aussenseite entsprechend der Schlauch zur Steinbach 250N Sandfilteranlage geführt werden kann?


    Gibt es solch große Adapterplatten? Ich konnte nichts passendes finden, würde mich da aber über eine Plug and Play-Lösung freuen. Ich habe z.B. auch das Pool-Anschluss-Set von Intex im Vorfeld gekauft, den Zulauf, der von der Pumpe aus kommt, konnte ich schon problemlos montieren (musste das werksseitige Loch nur minimal größer schneiden). Aber wie gesagt, mit dem Ablauf vom Skimmer bzw. der Weiterführung zur Sandfilteranlage bin ich überfragt, das 14,5 Zemtimeter-Loch ist viel zu groß, um es irgendwie mit gängigen Adapterstücken zu reduzieren, ich konnte hier rein gar nichts finden.


    Ich habe beim Zubehör gewiss nirgends gespart, gute Intex-Anschlüsse, einen ordentlichen Bestway-Skimmer, eine hochwertige Steinbach-Sandfilterpumpe, einen Haufen Poolchemie und einen wahnsinnig langen 38mm-Schlauch (natürlich kürzbar) gekauft. Der Preis des Zubehörs hat den des Pools selbstverständlich um ein Vielfaches überstiegen, was mir auch bewusst und willkommen war. Hätte ich z.B. letztes Jahr die im Angebot befindlichen Bestway- oder Intex-Pools gekauft, wäre das Anschließen wohl kein Problem gewesen, aber woher hätte ich wissen sollen, dass diese komische SFX-Pumpe so ein riesiges Loch in der Poolwand mit sich bringt :(


    Ich habe ein paar Bilder angehängt, um das Ganze zu verdeutlichen. Der bereits montierte Intex-Einlauf-Anschluss ist gut zu sehen (habe ihn wegen der steuerbaren Düse gekauft, damit ich dem Poolwasser mehr Bewegung geben kann). Daneben hängt der Bestway-Skimmer, und daneben hängt der Kasten der mitgelieferten SFX-Pumpe, die um das 14,5cm messende Loch montiert ist. Der Kasten ist bereits leer (bzw. liegt noch ein Filtergitter drin), da ich die originale Pumpe ja so oder so nicht benutzen will. Es bestünde eventuell auch die Möglichkeit, den Schlauch des Skimmers irgendwie auf der unteren Bodenplatte anzuschließen. Da müsste ich dann handwerklich ran, was ansich kein Problem wäre, aber schöner wäre natürlich dennoch eine Plug and Play-Lösung, um einfach das riesige Loch auf einen gängigen Schraubanschluss herunter zu reduzieren, wie er auf dem letzten Bild zu sehen ist - ein Intex-Adapteranschluss mit bereits montiertem, blauen Schlauchanschluss für den Bestway-Skimmer.


    Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Vielen Dank im Voraus für eure Mühen, bin für jeden Ratschlag dankbar.


    Liebe Grüße

    Sven aus der Wetterau


    PS:

    Final würde ich den Skimmer noch weiter nach links packen, damit er nicht ganz so nah an der Ausströmdüse (die dann vom Skimmer weg strömt) sitzt.