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Posts by Gunni84

    Hallo Zusammen,

    ich wollte mich nur kurz zurück melden. Soweit hat alles geklappt wie geplant. Hier noch ein paar Bilder dazu:
    1_Reinigung.jpg


    Schritt 1 Reinigung: Zunächst mit Drahtbürste und so Akkuschrauber Bürstaufsätzen den ganzen Dreck (alter Kleber, Schaum und Mörtelreste) raus geholt und anschließend mit Tangitreiniger alle gesäubert.

    2_Kleber.jpg

    Schritte 2 Kleber: Ich habe eine richtig dicke Wulst um das Rohr gemacht. Ich hoffe die kleinen Luftbläschen schaden dem nicht.

    3_Dichtmasse.jpg

    Schritt 3 Dichtmasse: Anschließend die Fermit Dichtmasse drüber geknetet, auch das hat super geklappt


    4_Dichtbandage.jpg

    Schritte 4 Dichtbandage: Die Dichtbandage war nur Suboptimal. Das Wässern ging nur sehr bescheiden, sodass die inneren Wicklungen nicht richtig geklebt haben. Außerdem hatte ich nicht zwingend das Gefühl, dass das alles richtig Dicht werden kann. Ich betrachte es als Stabilisierung der 2 unteren Schichten.


    Schritt 5 Brunnenschaum: Man sieht, dass die linke Seite der ELD noch eine kleine Hohlkammer besessen hat. Diese habe ich großzügig mit Brunnenschaum ausgeschäumt. Der Schaum hat gut expandiert, sodass der komplette Bogen umschlossen war.

    -------------------

    Im übrigen habe ich die andere ELD auch direkt noch mit Dichtmasse versehen... man weiß ja nie.

    Die Verrohrung wurde dann wieder in das 100er Kabelschutzrohr eingepackt, mit Vlies umwickelt und anschließend großflächig abgesandet.

    Sollte ich erneut einen Schaden verzeichnen, werde ich mich an den Tipp von einer.einer halten und die Verrohrung neu machen.

    Grüße

    Hallo Gunar ,

    vielen Dank für deinen Tipp.

    Dann gehe ich auf Nummer sicher³ und würde das Knetmetall zusätzlich noch einbringen.
    Heißt:

    1. ich reinige alles

    2. trage dann in den Übergang ELD-Bogen den PVC-Kleber auf (überschaubare Menge)

    3. am nächsten Tag knete ich mit doppelter Breite über die Leckage und den eingebrachten Kleber das Knetmetall

    4. nach Aushärtung wickele ich das ganze mit großflächiger Überlappung mit Dichtbandagen ein


    Vermutlich ist das etwas übertrieben... Sollte ich aber einen Arbeitsschritt nicht 100% korrekt ausführen, hätte ich noch ein Backup im Petto.
    Vielen Dank für eure Tipps. Ich halte euch auf den Laufenden und versuche an die Bilder zu denken ;)

    Grüße

    Hey, vielen Dank für die vielen Antworten. Ich versuche mal Einzeln darauf einzugehen.

    torsten11
    Klingt interessant, das könnte ich als Plan B nehmen. Heißt, mit einer scharfen Säbelsäge einen sauberen Schnitt hinbekommen, ggf. mit dem Schwingschleifer nachschleifen und anschließend noch etwas die Poolwand freistemmen.
    Der Aufwand und das Risiko sind aber auch nicht ohne.

    So im Nachgang überlegt... die Manschette bekomme ich auch gar nicht drüber.

    einer.einer
    Puhhh du hast vollkommen recht, das hatte ich bisher scheinbar vollkommen ignoriert. Sollte ich das Rohr nicht dicht bekommen, werde ich definitiv mit einem Flexrohr arbeiten. Wobei das Kleben eines Flex-Rohrs auch immer mit Bauchschmerzen verbunden ist.


    melfjasper

    Du hattest den pragmatischsten Ansatz, ich glaube ich starte erst einmal so. Das Rohr, bzw. den Übergang reinigen und ggf auch nochmals etwas aufrauhen. Anschließend Tangit-Kleber einarbeiten #DickeWulst.

    Ich hoffe das ich das sagen darf:

    Im Shop habe ich "Fermit Dichtbandage für Hart-PVC-Rohr" gefunden. Die würde ich dann zusätzlich noch über die betreffende Stelle kleben. Hat jemand mit sowas schon mal gearbeitet?

    Ich könnte auch zunächst versuchen die betreffende Stelle mit Heißluft zu föhnen, leicht aufschieben, Tangit aufbringen und wieder zusammen schieben. Klingt aber nach zu viel was schief gehen kann. Am Ende verformt sich meine ELD, dass ist GameOver.

    SAL9000

    So ein unterfangen hatte ich auch schon mal. Klingt gut, aber gehalten hat da bei mir garnix. Hinzu kommt noch das Gewinde, ich denke dann sucht sich das Wasser einen anderen Weg.


    Über weitere Alternativen würde ich mich freuen.
    BTW: Wie würdet ihr die Verrohrung auftrennen? Also mit welchem Werkzeug, dass der Schnitt so sauber wie möglich wird?

    Gruß Norman

    Hallo Zusammen,


    nach langer Zeit melde ich mich mal wieder. Aufgrund des Zeitmangels durch die vielen parallelen Baustellen haben ich meine Doku noch nicht aktualisiert. Hole ich aber spätestens dann nach, wenn das Schmuddelwetter los geht.


    In Kurzform, was war bisher passiert:

    Letztes Jahr habe ich entschieden, meinen alten GFK Pool doch nicht mehr einzusetzen und einen Pool aus Schalsteinen zu Bauen. Ich habe mich an der Vorlage von melfjasper orientiert. Herzlichen dank nochmals für die ausführliche Dokumentation der Bauschritte. Im Dezember waren dann Schalsteine komplett gegossen, Rohre bis in mein Nebengelass verlegt und mein altes Dach drüber gesetzt.

    Im Frühjahr habe ich dann die Verrohrung im Nebengelass komplettiert, sowie die Wände geschliffen und geputzt. Seit Juni nun ist die Folie drin, sodass wir seit einem knappen Monat schon einige Bahnen schwimmen konnten.

    Derzeit bin ich mit den Vorbereitungen der Randsteine, sowie einer anliegenden Terrasse beschäftigt.


    Nun zu meinem Anliegen:

    Vorgestern Abend ist mir aufgefallen, dass unter der ausgelegten Pappe mit Malervlies der Frostschutz sehr nass aussah.

    4_Wasser_im_Frostschutz.jpg


    Gestern habe ich dann meine oberen Einlaufdüsen beim Einstieg freigelegt. Sie waren umhüllt von passend geschnittenem Kabelschutzrohr und in Sand eingebettet. Es war keinerlei Spannung oder Druck auf der Verrohrung. Dennoch musste ich feststellen, dass die rechte Einlaufdüse einen Riss in der Verklebung aufweist, aus der Wasser tropft. Wenn ich die Pumpe auf Volllast laufen lasse und nur die beiden freigelegten ELD’s nutze, kann man sehen, dass das Wasser stärker rausdrückt (kein spritzen, aber deutliches tropfen).

    5_Modul_freigelegt.jpg


    6_ELD_und_Bogen.jpg


    7_Nahaufnahme_Riss_in_Klebestelle.jpg


    Wir konnte das passieren?

    Meine Vermutung: Einen Tag nachdem ich die Verrohrung der beiden Einlaufdüsen geklebt hatte, hat mich ein Kumpel unterstützt und hat mir die Außenhaut mit Dichtschlämme versiegelt und anschließend Styrodur angebracht. Ich vermute, dass er auf den Bogen draufgetreten ist...


    Nun ist aber das Kind in den Brunnen gefallen und ich benötige eine Lösung.


    Wie habe ich die Verrohrung aufgebaut:

    Als Einlaufdüsen haben ich den Hersteller BWT verwendet. Diese besitzen ein Außengewinde, ich habe mich allerdings für die Klebevariante entschieden.

    1_ELD_Einbau.jpg


    In die ELD habe ich ein 50er Rohr als Hülse mit halber länge eingeklebt. Auf diese Hülse habe ich einen 90 Grad Bogen geklebt.

    2_Bogen_an_ELD.jpg


    Ich vermute, dass genau diese Klebestelle nicht dicht ist. Beide ELD’s sind über ein T-Stück mit der Flexschlauch-Zuleitung verbunden.


    3_Pool_mit_ELD_Modul.jpg


    Derzeit habe ich bis auf Tiefe des T-Stücks frei gegraben, um das komplette Modul zu begutachten. Undicht ist ausschließlich die rechte ELD.


    Nun ist guter Rat teuer. Da wir dieses Jahr bei uns Einschulung feiern wollen, wäre es schön, wenn wir schnell eine Lösung finden könnten.


    Mein Ansatz wäre:

    1. Rechte ELD mindestens 50x50x50cm freilegen um Arbeitsfreiheit zu schaffen, sowie die Styrodur-Dämmung entfernen

    2. Stumpf der ELD auf 2-3 cm freilegen

    3. Wasserstand senken, unterhalb der ELD’s und Bauteil trockenlegen

    4. *Schaden beheben*


    Nun benötige ich allerdings Menschen die davon mehr Ahnung haben als ich. Was kann ich tun ohne den Pool komplett aufzuhacken und aufzuschneiden um die ELD zu tauschen?


    Verschiedene Varianten gehen mir durch den Kopf:

    • richtig dick Tangit-Kleber drüber schmieren, in mehreren Schichten
    • eine Dichtmanschette/Dichtbänder verwenden
    • den 90 Grad Bogen abschneiden
      • in das 50er Rohr etwas einkleben, vermutlich gibt’s da aber nix passendes
      • oder das bestehende Rohr aus der ELD raus fräsen
    • eventuell gibt’s auch Möglichkeiten mit Hitze etwas zu kleben, ähnlich dem Foliekleben
    • Dichtmaterial von außen aufbringen, aus dem Sani-Bereich oder klassisch Bitumen, o.Ä

    Was würdet ihr mir raten?


    Alternativ:

    Wie würde es der Fachmann machen? Wieviel Aufwand wäre das und womit müsste man finanziell rechnen?


    Sorry für den langen Text, aber ich bin echt verzweifelt.



    Liebe Grüße

    Norman

    Huhu,
    leider wurden meine Bilder gelöscht. Vermutlich darf man gar keine Bilder die man nicht selbst aufgenommen hat online stellen. War der Meinung sie waren Public :/
    Wie auch immer.

    Ich habe auf gut Glück mal ein paar Teile zum probieren besorgt.
    So würde das dann wohl zusammen kommen:
    2021-10-20 20.35.43.jpg

    Nun nochmals meine Frage:
    Wie dichte ich die ELD-Wanddurchführung korrekt ab? Kann ich da Teflon Band nutzen oder muss da noch ein O-Ring oder so rein?
    Kann ich den Übergangsnippel mit einbetonieren? Oder ist Einschäumen die bessere Variante?

    Grüße

    Hallo liebe Freunde,


    nachdem ich das Projekt GFK-Pool vorgestellt hatte, habe ich nun alles übern Haufen geworfen und einen Neuanfang mit Schalsteinen begonnen.
    Als Vorlage diente mir der Baubericht von melfjasper. Vielen Dank dafür, ein echt klasse Bericht.


    Nachdem ich nun ziemlich viel gelesen habe und dachte, dass das alles kein Problem ist, kommen nun doch ein paar Fragen auf.


    Ich bin absolut neu in dem Gebiet und lebe quasi nur von euern Berichten. Deshalb verzeiht die eine oder andere dumme Frage.

    Aktueller Stand:
    Nachdem ich mich entscheiden hatte, dass ich den GFK Pool nicht weiter verwenden werde, habe ich die Schalung entfernt und den Bagger startklar gemacht. Der Plan, direkt auf ein 8x4er Becker upzugraden habe ich dann verworfen. Meine Frau überzeugte mich, dass das kleinere 6x3 Becken den Vorteil hat, dass man sich innerhalb der Poolüberdachung an und ausziehen kann, ohne in der Zugluft zu stehen.
    Ich habe das Becken also 3x6,5 dimensioniert, wobei der halbe Meter ontop als Sitzbank ausgeführt wird.
    Bodenplatte habe ich auf ca. 23 cm gegossen. Anschließend Schalsteine gestellt. Derzeit bin ich bei 3,5 Reihen. Bis Reihe 3 ist alles, bist auf eine Toleranz von 2mm gerade. Ab Reihe 4 habe ich keine 1-2 mm Kunststoffklötze unter die Steine gelegt um das Lot zu korrigieren.

    Bilder folgen beim nächsten Post.


    Meine Fragen:

    1. Ich habe die Schalsteine derzeit nur gesetzt, nicht geklebt oder ähnliches. Laut Verkäufer wäre das soweit OK. Seht ihr das auch so oder ist das bedenklich?
    2. Ich wollte eigentlich nach 3 Reihen das erste mal betonieren, allerdings wird mir das kostentechnisch zu teuer. Welche Maßnahmen bzw. Vorkehrungen kann ich treffen, dass mir die Steine weder aufplatzen, noch sich verschieben?
    Idee: Die auf die Ecken quasi einen Eckenschutz aus Holzbrettern bauen und mit kaskadierten Spannguten rings herum fest zurren.
    3. Ich habe mir die ELD'S TP-270 im Set zum Highlevel Skimmer geholt:


    *** Bild gelöscht Unbedingt Forenregel ***

    Die sind 25cm lang und enden fast bündig zu meinen 24er Schalsteinen. Da ich hinten noch 3cm Styrodur anbringen will kann ich nicht einfach einen 90 grad Winkel nehmen. Folgende Verrohrungselemente möchte ich verwenden:

    a. PVC-Übergangsnippel Klebeseite 50/63 mm, Innengewinde 2" (59,61 mm)


    *** Bild gelöscht Unbedingt Forenregel ***


    Kann ich an das Gewinde der Wanddurchführung mit Teflon Dichtband ran? Der Nippel sollte auf ein 50er Rohr verjüngen.

    b. PVC Rohr 50 mm PN 10


    *** Bild gelöscht Unbedingt Forenregel ***


    Ich würde mit dem Rohr nur 10-15cm raus gehen und anschließend den 90 grad Winkel nutzen. Beides wird geklebt.


    c. PVC-Winkel 90° 50 mm


    *** Bild gelöscht Unbedingt Forenregel ***


    d. PVC Rohr 50 mm PN 10

    e. Flex-Fit T-Stück 90° 2x Klebemuffe 50 mm, 1x Klemmverbinder 50 mm


    *** Bild gelöscht Unbedingt Forenregel ***


    f. Poolflex Klebeschlauch 50 mm Außendurchmesser


    Es scheint mir, dass das die absoluten Basics sind, da so gut wie keiner darauf in den Berichten eingeht oder ich konnte es nicht richtig interpretieren :/

    Warum 50mm?
    Ich habe 4 Düsen und will quasi eine Kombiwalze bauen. Die unteren 2 ELD's auf Skimmer-Seite werden mit dem Flex-Schlauch bis zum Technikraum gelegt. Eben so die 2 oberen ELD's gegenüber der Skimmer-Seite. Im Technikraum soll jeweils ein 50er Kugelhahn eingebaut werden. Dahinter auf 63mm erhöhen und ein T-Stück mit 63mm weiter zur Filteranlage. Ich werde wohl auf ca. 25m Gesamtlänge kommen. Skimmer wird allerdings komplett auf 63mm verlegt. Bodenablauf bin ich mir noch nicht ganz sicher ob ich ggf. nur ein 50er Rohr nehme, da ich davon ausgehe, dass die Kombiwalze den Ablauf nicht zwingend oder gar nicht braucht.

    Wie gesagt Bilder reiche ich nach.


    Grüße Norman

    HeyHo,

    ich melde mich nun erst einmal mit einem Zwischenstand zurück. Nachdem wir am Wochenende Dauerregen hatten ist mir die Schalung der Bodenplatte komplett abgesoffen. Ich vermute, eine Folie kann ich mir sparen, der Boden scheint gut verdichtet zu sein.

    2021-08-23 07.59.00.jpg


    Ich habe mich aber nicht beirren lassen und habe mich an den Rat von Barnim-Poolbauer gehalten und Stahlmatten aus'm Baumarkt geholt. Da in einem anderen Thread die Frage auf kam, wie man die am besten Transportiert... bei mir sieht sowas immer so aus:

    2021-08-23 17.56.41.jpg


    Nun aber zu meinem Eigentlichen Thema.

    Heute war, wie bereits angekündigt eine Dame von einem Poolunternehmen da und wollte sich mein Projekt ansehen. Mir war bewusst, dass diese Firmen ihr Geld unter anderem mit Leistungen, wie dem Verkleben von Folie verdienen und sie mir folglich wohl vom GFK-Becken abraten wird. Nun ja, so isses dann auch gekommen.
    Laut ihrer Aussage ist das Becken mindestens 20-25 Jahre alt. Es weist zwar keine Anzeichen von Osmose auf, aber die Qualität des Beckens ist nicht gerade hochwertig. Das hat sie unter anderem damit begründet, dass kein Stahl rings um den Pool herum, um die vertikal Verstrebungen gezogen wurde, sondern nur auf den Längsseiten. Weiterhin sagte sie mir, dass der Kalk der an den Poolwänden angehaftet ist, extrem schwierig zu entfernen sein wird und die Arbeit dafür sehr groß wäre. Ein weiterer Punk ist die Menge an Beton, die man zum Hinterfüllen benötigt, wäre größer als das was man Beispielsweise für Schalsteine vom Baumarkt/Großhandel benötigen würde. Auch der aufzutragende Lack wäre extrem schwer zu verarbeiten. Eine glatte, blasenfreie Oberfläche zu erreichen wäre für mich als Laien wohl nicht möglich, da würden schon Profis Probleme bekommen.


    Ihre Alternative war:

    - Schalung wieder abbauen

    - Kies wieder raus/anders verteilen

    - Grube breiter und Länger ausschachten

    - größere Bodenplatte rein (derzeit 2,70 x 6,40 m, künftig 4,48 x 8,48 m)

    - 24er Schalsteine mit Bewehrung rein und ausgießen (auf 2x)

    - Verputzen/Verspachteln

    - Folie rein


    Verrohrung, Strahler, Pumpe und alles weitere wie gehabt.

    Bei dem neuen Pool würde sie dann auch einen Abfluss, sowie eine Gegenstromanlage empfehlen.


    Sind wir mal realistisch, meine LowBudget Lösung wird das sicherlich nicht, zumal ich das Becken nun auch noch entsorgen müsste.

    Ich werde definitiv da noch einige Nächte drüber schlafen müssen.


    Was denkt Ihr? Ein neuer Pool wird sicherlich deutlich preisintensiver sein, allerdings auch nachhaltiger. Ich weiß, dass ich letztlich selbst entscheiden muss, aber vielleicht habt ihr ein paar Punkte, um meine Entscheidung zu erleichtern. Und sei es, dass ich die Grube mit Erde wieder zuschütte. Wie Objektiv kann die Bewertung meines GFK Beckens gewesen sein? Wenn ich das Geld über hätte, würde ich natürlich direkt alles neu machen :saint:8o

    Hier nochmal 3 Bilder vom Becken derzeit. Unterm Apfelbaum wirds halt auch nicht besser :/

    2021-07-17 12.56.41.jpg


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    Grüße und lasst nochmal was von euch hören :)

    Hallo Zusammen,
    vielen Dank für die Infos.

    Roeli Ich war tatsächlich der Meinung, dass 10 Zentimeter ausreichend sind. Nachdem ich die alte Bodenplatte freigestellt hatte, stellte ich fest, dass die zum Teil nur 3 cm betragen hat. Sie hatte ohne Estrichmatte oder ähnliches weder Risse noch sonstiges. Ich würde die neue Platte jetzt zwischen 10 und 15 cm planen und Estrichmatten rein legen.

    Bigpol Ich habe leider, noch nicht komplett alles gelesen, bin aber noch am Ball. Das eine Kinde musste ins Krankenhaus, das andere hat Magen-Darm || Ich hoffe am We bleibt mehr Zeit um sich mal alles genauer anzusehen. Was ich aber gemacht habe, ich habe direkt mal den Hörer zur Hand genommen und hp-textiles angerufen. Und wen hatte ich am Ohr... Herrn Schulte. Ein richtig gutes Gespräch. Er hat mich auf DeinTeich verwiesen und mit mir mal verschiedene Herangehensweisen durchgesprochen. Der Tipp war auf alle Fälle klasse.


    Ranger1782 Das hatte ich auch schon überlegt. Allerdings hat mich das Thema Osmose nun doch etwas ängstlich gemacht. Mit einem neuen Decklack hätte ich da ein besseres Bauchgefühl. Man hat quasi präventiv schon was gemacht, bevor ein Schaden entstanden ist. Weiterhin wollte ich gern den hässlichen Kalk raus haben und ich befürchte das geht nur mit schleifen. Ich mache heute Nachmittag mal eine Nahaufnahme.


    Herr Schulte hat mich außerdem nochmals darauf hingewiesen, dass das Becken richtig eingeschlämmt werden soll. Das hatte ich bisher nicht auf dem Schirm. Kommt auf die "Zu Lesen" ToDo Liste. Bei den LED Lampen hatte er keine Bedenken, ich könne die für Folien-Pools nehmen und soll ggf. längere Schrauben nehmen. Auch hier würde ich allerdings zuvor ordentlich schleifen, damit die Dichtungen dicht halten. Beim Thema Abfluss hält er es wie Barnim-Poolbauer , wenn keine da ist, dann lass es lieber. Nachträglich einen Nachrüsten könnte mehr ärger bringen als die Sache wert ist. Ein weiterer Tipp war, den Pool einmal komplett zu drehen. Derzeit zeigt der Skimmer nach Westen, sodass der Westwind das Wasser nach Osten, weg vom Skimmer treiben würde. Da wir eine Überdachung drüber haben, würde ich mir das allerdings nochmals überlegen, da wir dann zunächst um den kompletten Pool drumherum laufen müssen bevor wir rein können.

    Da ich heute Nachmittag noch etwas Kies in die Grube geben will, vielleicht gleich nochmal die Frage: Wie hoch müsste ich die OK vom Pool planen. Theoretische wäre es doch besser, wenn ich leicht unter 0 (Bodenniveau) komme. Damit könnte ich dann noch mit Beckenrandsteinen arbeiten oder aber eine WPC-Diele etwas drüber ragen lassen. Was ist euer Erfahrung?

    So viel erst einmal zu Zwischenstand.
    Gruß Norman

    Ich sehe schon das Thema Ablauf erregt die Gemüter.


    Peterapfel Die Alternative PP Pool hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm. Wie du bereits geschrieben hast, habe ich schon ne Menge Arbeit reingesteckt und wie das immer so ist hängt man dann schon irgendwie an seinem "Baby".
    Da das GFK Becken, abgesehen vom Kalk keinerlei Fehler aufweist und die Chance besteht, jetzt noch rechtzeitig eine Osmose zu verhindern, würde ich den Hauptfokus auf das GFK-Becken lenken. Allerdings muss man auch rational bleiben. Sollte das Becken tot sein, dann bedarf es einem Plan B.

    Sagt mal habt ihr hier im Forum schon einmal einen User gehabt, der Erfahrung mit 2K PUR Lack Poolfarbe für GFK-Pools hat. Für mich klingt das nach einer günstigen Alternativen zum präventiven versiegeln der Oberfläche. Theoretisch würde man damit auch einer Osmose vorbeugen, richtig?


    Hier mal ein Link zu einem Artikel von BEKATEQ
    https://www.bekateq.de/farben/…fuer-gfk-kunststoff-beton

    Hallo Flash1506, Hallo Erastephan,

    vielen Dank für die Infos, damit kann ich direkt auch schon etwas anfangen. Nächste Woche kommt dann auch endlich der Fachmann vorbei und will das Becken bewerten. Bis dahin will ich gut vorbereitet sein.
    So doof das jetzt vielleicht klingt, aber ich habe die Vermutung, dass der ganze Kalk die GFK-Beschichtung geschützt hat. Bisher ist noch nichts von Osmose zu erkennen. Ich werde mich jedenfalls nochmals mit dem Thema Osmose und dessen Vorbeugung, sowie GFK-Laminat und Alkor Touch beschäftigen. Weiterhin bin ich auf Sanierung mit Polyurea Beschichtung gestoßen, eventuell ist das auch eine Alternative. Weiß jemand wo man da preislich landet?

    Falls ihr weitere Tipps oder Links habt, gerne her damit. Speziell interessiert mich inwieweit es sinnvoll ist einen Abfluss nachzurüsten.

    Hallo Zusammen,


    ich bin ganz neu hier und noch recht unerfahren. Vermutlich gibt es schon eine Menge ähnliche Beiträge, auf die ihr mich gern verweisen könnt. Ich bin über alles dankbar, was mir weiterhilft.


    Was ist passiert?


    Wir haben 2019 ein recht großes Grundstück gekauft, auf dem ein GFK-Pool (ca. 3m x 7m) verbaut wurde. Der Pool wurde zu ca. einem Meter in die Erde eingelassen und ragte ca. 50 cm aus der Erde heraus. Der Pool hatte ein recht hohes aufschiebbares Dach, bestehend aus 3 Elemente.

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    Zunächst ist mir aufgefallen, dass die Tür zur Überdachung nicht mehr frei zu öffnen war. Auf der Suche nach dem Grund sah ich, dass sich die Außenwände auf der Längsseite aufgrund des hohen Wasserdrucks nach Außen weggebrochen waren. Die GFK-Wanne war unbeschädigt. Hintergrund war, dass diese aus dem Erdreich herausragte und nicht mit einer Art Ringanker gesichert wurden. Später stellte ich fest, dass die Wanne nur eingeschalt und mit einer sehr Dünnen Betonschicht ohne Stahl vergossen wurde. Dieser Beton ist folglich an den dünnsten Stellen gebrochen.

    Nachdem ich den Pool noch 2019 in Betrieb hatte, habe ich mich entschlossen kein Risiko einzugehen und das Wasser 2020 abzulassen. Dabei hat sich die Wanne in die ursprüngliche Form zurückgezogen und man konnte das Ausmaß des Schadens erkennen. So sind teilweise zentimetergroße Risse sichtbar geworden. Wanne und Schalungsbeton waren zum Teil 3 bis 5 cm auseinandergedriftet.

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    Reparatur


    Dieses Jahr wollte ich nun den Pool reorganisieren. Gedacht war:

    • Dach abnehmen
    • Den Beton oberhalb des Erdreichs abtragen
    • Hinterfüllung zwischen GFK-Wanne und Beton unterhalb des Erdreichs
    • Einschalen und Gießen eines neuen Ringankers
    • Dach wieder drauf
    • Perspektivisch: Eine Terrasse in Form eines Sonnendecks


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    Status Quo


    Nachdem ich Tonnen von Beton oberhalb des Erdreichs abgetragen habe, musste ich feststellen, dass mir in den Hohlraum zwischen GFK-Wanne und Schalungsbeton viele kleine Bruchstücke von Beton und Kies gekommen sind. Die Angst alles fertig zu machen, um hinterher festzustellen, dass sich kleine Steine durch die GFK-Wand drücken wurde größer und größer. Es wurde Zeit eine Entscheidung zu treffen.


    So war der tatsächliche Ablauf:

    • Dach abnehmen
    • Den Beton oberhalb des Erdreichs abtragen
    • Bagger organisiert und rundum den Pool alles freigebaggert
    • Abrisshammer organisiert und die komplette Wanne freigestemmt
    • Prinzip: 4 Mann 4 Ecken à mit 25 Helfern den Pool aus der Grube gehoben
    • Bodenplatte entfernt und weitere 50 cm tiefer ausgehoben
    • Erdreich verdichtet und bei einer Tiefe von 1,70 m ca. 10 cm Schotter eingefüllt


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    Wie geht es weiter


    Das ist der Punkt wo ich gern eure Meinung hören will.

    Ich habe nun eine Grube von ca. 4m x 8m, daneben eine gebrauchte GFK-Wanne und ein etwas in die Jahre gekommene Überdachung. Nach der vielen Arbeit möchte ich ungern alles hinschmeißen und quasi alles neu machen.


    Mein Plan wäre

    • Bodenplatte mit 5-10 cm gießen auf 1,50m Tiefe, unter Beachtung des Gefälles
    • Aufwerten des GFK-Beckens
      • Nachrüsten von zwei LED PAR56 Scheinwerfern
      • Nachrüsten eines Abflusses
      • Erneuern der Düsen und des Skimmers
    • Einsetzen des Pools
    • Verrohren und Verkabeln
    • Pool einschalen und Betonieren, in 5 Schritten
      • jeweils 30 cm
      • zunächst Wasser einlassen, dann Beton gießen
      • mit je einem Stahl rund um den Pool
    • Erdreich auffüllen und verdichten
    • Fundament für Pool-Dach herstellen
    • Pool-Dach installieren

    Ein weiteres Problem ist, dass das Becken sehr verkalkt ist. Ich habe schon versuche mit Decalcit Poolreiniger zu unternehmen, 100% Essigsäure und Zitronensäure. Nur die Zitronensäure hat tatsächlich etwas gebracht. Allerdings hatte ich 5 Kg auf ca. 700 Liter Wasser verwendet. Bei diesem Mischverhältnis müsste ich in einen vollen Pool das 50-Fache an Zitronensäure verwenden. Ich hatte schon überlegt, entweder einen Sandstrahler zu leihen oder den Schwingschleifer zu nehmen und hinterher neue Farbe drauf zu bringen.


    Nun meinen Fragen:

    • Nachhaltigkeit; Ausgehend von derzeitigen Status, macht es Sinn eine gebrauchte GFK-Wanne (keine Beschädigungen der inneren Wanne sichtbar) zu verwenden? Die Wanne ist vermutlich 15 Jahre alt.
    • Preis-Leistung; Wie viel teurer würde mich ein gemauerter Pool kosten, mit der Verwendung von Schalsteinen/Styroporsteinen?
    • Aufwerten; Kann ich LED-Scheinwerfer und Abfluss problemlos nachrüsten oder bekomme ich das nicht ohne weiteres Dicht, da die GFK-Wand außen recht aufgeraut ist?
    • Reinigen; Kann ich mit einem Sandstrahler an ein GFK-Becken gehen oder bohre ich mir überall Löcher rein, wo kein Kalk ist?
      • Macht die Variante anschleifen und Streichen mehr Sinn?

    Ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr überfordert. Mir ist bewusst, dass die derzeitige Arbeit in keinem Vergleich, zu einem neuen Projekt steht. Die Ausgangslage sah leider nicht ganz so arbeitsintensiv aus.


    Grüße Norman

    Hey bin neu hier und habe den ganzen Aufwand gerade hinter mich gebracht... also kurz gesagt, ich bin in der Halbzeit.
    Ich wollte den Pool eigentlich nur "reparieren"... nunja derzeit habe ich eine 1,60 m tiefe Grube und einen 3 x 7 Meter GFK Pool im Garten stehen. Das Prinzip 4 Mann 4 Ecken hat tatsächlich geklappt, wobei wir über 20 Personen waren.
    Ich werde das Thema nochmals die nächsten Tage genauer erläutern, denn ich habe noch eine Menge Fragen.

    Grüße