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Posts by QP777

    Ein Gartenhaus im rechtlichen Sinn ist im Prinzip ein Geräteschuppen für Gartenwerkzeuge, Rasenmäher etc.


    Solche Seiten wie Gartenzone.de interpretieren die Gesetze halt falsch: "Gartenhäuser bis x m³ sind genehmigungsfrei" - im Gesetz steht aber Gebäude sind genehmigungsfrei und man nimmt halt an, das ein Gartenhaus als Gebäude zählt.


    Die Definition von Gebäude lautet aber "Gebäude sind selbständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können." (LBO Bayern) und hier müssen alle Bedingungen erfüllt sein. Ein Gartenhaus oder Poolhaus dient, wie der Pool auch, der Hauptnutzung des Grundstücks (dem Wohnen) und hat daher keinen selbstständigen Nutzungszweck. Ohne kann man es nicht als Gebäude einstufen, was aber einige Bauämter trotzdem tun.


    Selbst eine Schwimmhalle (!) hat keinen selbstständigen Nutzungszweck, sondern erfüllt nur eine Hilfsfunktion zum Wohnen.

    (OVG Niedersachsen, Beschluss vom 21.11.2002 - 1 ME 255/02)


    Mein Tipp an flexistone : Grundriss vom Grundstück mit Außenkanten des Poolhauses + Angaben zur Bauweise, besonders Fundament (Frostschürze etc.) ans Bauamt schicken und um eine konkrete Einschätzung bitten. Ob du die Thematik mit Baugenehmigung usw. ansprichst musst du wissen.

    Für dein Poolhaus benötigst du eigentlich eine Baugenehmigung, da es sich hier nicht um ein Gebäude handelt sondern um eine Nebenanlage.


    Gebäude müssen, um als solche eingestuft werden zu können, unter anderem selbstständig benutzbar sein - sie müssen also einen anderen Nutzungszweck als die Hauptnutzung des Grundstücks haben. Leider zählen Pool usw. zum Wohnen, daher ist ein Poolhaus nicht selbstständig benutzbar.


    Das örtliche Bauamt ist zwar anderer Ansicht und du könntest evtl. ohne Baugenehmigung bauen aber nachdem was ich alles dazu recherchiert habe würde ich davon abraten. Falls nämlich später das Bauamt kommt (oder ein Nachbar klagt etc.) und du eigentlich eine Genehmigung gebraucht hättest, kann es sein, dass du das Ding wieder entfernen musst, weil es nicht nachträglich genehmigt wird.

    Eine Frostschürze wäre hier sinnvoll (unsere Bodenplatte vom Haus wurde so gebaut).


    Unter dem Rand der Bodenplatte wird bis auf die frostfreie Tiefe (abhängig von der Region) betoniert, ggf. mit Dämmung für die Frostschürze. Im Endeffekt ein umlaufendes Streifenfundament.

    Kommt drauf an, wie viele Skimmer? Max. Durchfluss lt. Datenblatt? Länge / Durchmesser der Saugleitung? Mit wie viel m³/h willst du durch deine Filteranlage? etc..


    Bei uns ist der Wandauslauf nur fürs Rückspülen vorgesehen, da wir mit 14 m³/h fahren wollen, da reichen die Skimmer. Beim Rückspülen benötigen wir ca. 21-22 m³/h, da könnte es knapp für die Skimmer werden, daher haben wir zur Sicherheit einen zusätzlichen Wandauslauf.

    Dämmung würde ich mindestens 5cm dick machen (XPS), je nach geplanter Nutzung (verlängerte Saison oder evtl. ganzjährig) auch mehr - wir haben die Wände mit 10cm, die Bodenplatte mit 6cm gedämmt (geplant waren 8cm aber war zu dem Zeitpunkt nicht zu bekommen).

    Dämmung macht vorallem zusammen mit einer Abdeckung / Überdachung Sinn.


    Wir wollen eine verlängerte Saison - falls es mit der Überdachung klappt vielleicht sogar ganzjährig - daher haben wir uns für die Dämmung entschieden.


    Wenn du den Beton nur imprägnierst sieht man doch noch die gespachtelten Stöße oder? Zudem muss in dem Fall auf die richtige Betonzusammensetzung geachtet werden.

    Wir haben hier ebenfalls Lehmboden, da meinte unser Bauingenieur, dass wenn sich über eine längere Zeit unterhalb der Bodenplatte Wasser sammelt, der Untergrund aufweichen könnte und der Pool sich dann z.B. setzt und dann bissl schief steht oder Bodenplatte bekommt Risse durch ungleichmäßiges Absinken. Natürlich ist das das Worst-Case-Szenario.


    Wir wohnen auch am Hang, mussten eine Abfahrt in die Baugrube machen damit wir den Schotter mit dem Radlader verteilen konnten. Die Schalsteine (ca. 13 Tonnen) haben wir mit einem Raupendumper (war ein Lumag MD 500H PROHTS) nach unten gefahren.

    In dem Fall ist eine Drainage unter der Bodenplatte notwendig, nicht nur eine Schotterschicht.


    Also sollte der Aufbau in etwa so sein (von unten nach oben):

    - 20cm Rollkies 16/32

    - Baufolie

    - Sauberkeitsschicht (5cm Magerbeton reicht)

    - Bodenplatte Pool


    Dazu ein Drainageschacht, der etwa 50cm tiefer als die Rollkiesschicht liegt. Wenn sich dann zu viel Wasser unter der Bodenplatte sammelt, kann das abgepumpt werden.

    Besonders wenn man die notwendige Filtertechnik etc. für 120 m³ bedenkt:


    1x Umwälzen in 4 Stunden = Pumpe muss 30 m³/h liefern + Filterkessel mit mind. 900 mm Durchmesser (Filtergeschwindigkeit ca. 47 m/h - also eher grenzwertig)

    Die zwei Skimmer dürften damit am Limit sein (je 15 m³ Durchfluss) - entsprechend große Saugleitung vorrausgesetzt (mind. 75 mm)


    Zudem ist die vom Poolbauer vorgeschlagene Salzelektrolyse wohl zu klein (produziert nur 50 g/h, sollten eher 100g+ sein) und die Pumpe ist ohne Drehzahlregelung, verbraucht also sehr viel Strom. Eine geregelte Pumpe, die runtergeregelt noch 30 m³/h schafft kostet in der Anschaffung dann natürlich mehr, macht sich aber nach ein paar Jahren bezahlt.


    Die Salzelektrolyse kann man mit der Poolsteuerung Procon.ip auch selbst realisieren, ist halt ein wenig aufwendiger.


    Bei der Verkleinerung könnte man ja auch nur eine Wand einziehen und z.B. 8x6 m machen - dabei könntet ihr die vorhandenen Einlaufdüsen weiter verwenden.

    Das war ja mal 1A Pfusch von der Firma =O


    Gerade die Stellen wo man Osmosebläschen hat gehören komplett abgeschliffen und überall wo Farbe / Gelcoat ist auch, sonst hat die neue Laminatschicht keine vernünftige Verbindung oder man übersieht ein paar Osmosebläschen (weil die noch unter dem Gelcoat verborgen sind).


    Die nächste Firma macht das hoffentlich besser

    Die "Fachfirma", die das verpfuscht hat, musst du erstmal zur Nachbesserung auffordern und abwarten was die dazu sagt.


    Die scharfkantigen Einschlüsse kommen evtl. von den Glasmatten.


    Wurde die komplette Oberfläche abgeschliffen oder nur an den Osmoseblasen?

    Habt ihr die Lampe selbst eingebaut oder ist die Teil des Filtersystems vom Hersteller?


    Wenn man die 1x alle 12h aus- bzw. einschaltet sollte sich das Schalten kaum auf die Lebensdauer auswirken,

    die Desinfektion wird aber natürlich beeinträchtigt - wie stark hängt von der Belastung des Wassers ab.


    Wenn z.B. der Pool kaum genutzt wird ( = niedrige Keimlast) macht es weniger aus.